Schwimmschnur geht unter?
Moderatoren: Maggov, Forstie, Michael., Olaf Kurth
Schwimmschnur geht unter?
Hallo,
ich war gestern etwas am Fluss. Da das Werfen jetzt einigermaßen funktioniert und man hier sowieso nur den Rollwurf praktizieren kann war es Zeit für die Praxis. Leider musste ich feststellen, dass sich am Fließgewässer nochmal ganz andere Fragen ergeben als bisher am See. Zum Beispiel ob man besser stromauf oder stromab fischt, oder wie man einen Streamer unter Wasser bekommt. (Wenn ihr noch gute Webseiten kennt, wo sowas alles erklärt wird wäre ich für Links dankbar...)
Was mich aber richtig stutzig gemacht hat, ist dass meine Schur immer untergegangen ist. Ist das normal? Teilweise ist der erste Meter hinter meiner Nymphe unter gegangen. Natürlich hauptsächlich beim Stromauf-Fischen. Ich habe zwar erst eine Goldkopfnympe verwendet, aber auch bei einer unbeschwerten Nymphe war es nicht (viel) besser. Meine Schnur: Royal Wulff Triangle Taper #6. - war das eine schlechte Wahl?!
Habt ihr einen Rat?
Danke
Gruß Thomas
ich war gestern etwas am Fluss. Da das Werfen jetzt einigermaßen funktioniert und man hier sowieso nur den Rollwurf praktizieren kann war es Zeit für die Praxis. Leider musste ich feststellen, dass sich am Fließgewässer nochmal ganz andere Fragen ergeben als bisher am See. Zum Beispiel ob man besser stromauf oder stromab fischt, oder wie man einen Streamer unter Wasser bekommt. (Wenn ihr noch gute Webseiten kennt, wo sowas alles erklärt wird wäre ich für Links dankbar...)
Was mich aber richtig stutzig gemacht hat, ist dass meine Schur immer untergegangen ist. Ist das normal? Teilweise ist der erste Meter hinter meiner Nymphe unter gegangen. Natürlich hauptsächlich beim Stromauf-Fischen. Ich habe zwar erst eine Goldkopfnympe verwendet, aber auch bei einer unbeschwerten Nymphe war es nicht (viel) besser. Meine Schnur: Royal Wulff Triangle Taper #6. - war das eine schlechte Wahl?!
Habt ihr einen Rat?
Danke
Gruß Thomas
Re: Schwimmschnur geht unter?
Servus,
also wennst mit a schweren Goldkopfnymhe fischt dann kann es schon einmal passieren dass die Schnurspitze untergeht....aber im allgemeinen hast mit der schnur keinen Fehler gemachst. Meiner Meinung nach gibt es in der Schnurklasse 3-6 keine bessere Schnur als die TT von Royal Wulff.
Gruß und TL
also wennst mit a schweren Goldkopfnymhe fischt dann kann es schon einmal passieren dass die Schnurspitze untergeht....aber im allgemeinen hast mit der schnur keinen Fehler gemachst. Meiner Meinung nach gibt es in der Schnurklasse 3-6 keine bessere Schnur als die TT von Royal Wulff.
Gruß und TL
Sleep-Eat-Go Fishing.....
-
Marco Reisen
Re: Schwimmschnur geht unter?
Wie sieht den dein Verbinder Schnurende aus. Noch der Original angeschweißte Loop dran ?Was mich aber richtig stutzig gemacht hat, ist dass meine Schur immer untergegangen ist. Ist das normal? Teilweise ist der erste Meter hinter meiner Nymphe unter gegangen. Natürlich hauptsächlich beim Stromauf-Fischen. Ich habe zwar erst eine Goldkopfnympe verwendet, aber auch bei einer unbeschwerten Nymphe war es nicht (viel) besser. Meine Schnur: Royal Wulff Triangle Taper #6. - war das eine schlechte Wahl?!
Re: Schwimmschnur geht unter?
Nein,
mein Instructor, der auch bei der Auswahl des Equipments geholfen hat, hat die Schlaufe abgeschnitten und mir dazu geraten einen Nagelknoten zu verwenden. Ist das die Ursache?
Gruß Thomas
mein Instructor, der auch bei der Auswahl des Equipments geholfen hat, hat die Schlaufe abgeschnitten und mir dazu geraten einen Nagelknoten zu verwenden. Ist das die Ursache?
Gruß Thomas
-
Marco Reisen
Re: Schwimmschnur geht unter?
Ja, ich gehe davon aus, wenn...
.. Du die Spitze nicht versiegelt hast. Durch die Kapilarwirkung saugt sich die Spitze voll Wasser, und geht unter...
Abhilfe:
Schnur gut Trocknen mehrere Tage.
Spitze kurz in Lack Tauchen, oder etwas Sekundenkleber.
Dadurch ist die Spitze Versiegelt, und nimmt kein Wasser mehr auf. Aber nicht Stundenlang im Lack lassen, 1 max 2 min je nach Viskusität.
.. Du die Spitze nicht versiegelt hast. Durch die Kapilarwirkung saugt sich die Spitze voll Wasser, und geht unter...
Abhilfe:
Schnur gut Trocknen mehrere Tage.
Spitze kurz in Lack Tauchen, oder etwas Sekundenkleber.
Dadurch ist die Spitze Versiegelt, und nimmt kein Wasser mehr auf. Aber nicht Stundenlang im Lack lassen, 1 max 2 min je nach Viskusität.
- Bäschwatz
- Beiträge: 871
- Registriert: 23.08.2009, 19:52
- Wohnort: Dieburg
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 59 Mal
Re: Schwimmschnur geht unter?
Hi Thomas
Wulff TT ist sicher kein Mist.
Hatte allerdings mal eine, die aufgrund eines Fehlers in der Verarbeitung, zurück ging und anstandslos ersetzt wurde.
Ersatz ist nach etwas über 15 Jahren noch in Gebrauch.
Gruß Thilo
Wulff TT ist sicher kein Mist.
Hatte allerdings mal eine, die aufgrund eines Fehlers in der Verarbeitung, zurück ging und anstandslos ersetzt wurde.
Ersatz ist nach etwas über 15 Jahren noch in Gebrauch.
Gruß Thilo
Re: Schwimmschnur geht unter?
Super, danke!
Ich werd die Schur morgen mal in einem Exsikkator trocknen lassen. Was meinst du denn mit Lack? Von Sekundenkleber hab ich gelesen, dass er das Coating angreifen soll. Was kann ich sonst noch nehmen? Würde auch Nagellack funktionieren? Da könnte ich wohl drankommen, wenn ich einen günstigen Moment abpasse...
Gruß Thomas
Ich werd die Schur morgen mal in einem Exsikkator trocknen lassen. Was meinst du denn mit Lack? Von Sekundenkleber hab ich gelesen, dass er das Coating angreifen soll. Was kann ich sonst noch nehmen? Würde auch Nagellack funktionieren? Da könnte ich wohl drankommen, wenn ich einen günstigen Moment abpasse...
Gruß Thomas
-
laverda
- Beiträge: 829
- Registriert: 28.08.2009, 21:17
- Wohnort: Moers
- Hat sich bedankt: 3 Mal
- Danksagung erhalten: 55 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Schwimmschnur geht unter?
Hi Thomas,
zum Versiegeln von gespleißten Loops, Schlaufenübergängen usw. benutze ich UHU-Kraft. Uhu Kraft ist prinzipell nichts anderes als in Verdünnung gelöstes PU. Zum Verdünnen, Verflüssigen kann man den Klebstoff mit ein paar Tröpfchen Aceton verrühren.
Gruß vom platten Niederrhein
zum Versiegeln von gespleißten Loops, Schlaufenübergängen usw. benutze ich UHU-Kraft. Uhu Kraft ist prinzipell nichts anderes als in Verdünnung gelöstes PU. Zum Verdünnen, Verflüssigen kann man den Klebstoff mit ein paar Tröpfchen Aceton verrühren.
Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse
-
FrankEN
- Beiträge: 50
- Registriert: 12.10.2008, 19:35
- Wohnort: Bochum
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 1 Mal
Re: Schwimmschnur geht unter?
Tach zusammen,Kyllfischer hat geschrieben:Ja, ich gehe davon aus, wenn...
.. Du die Spitze nicht versiegelt hast. Durch die Kapilarwirkung saugt sich die Spitze voll Wasser, und geht unter...
Abhilfe:
Schnur gut Trocknen mehrere Tage.
Spitze kurz in Lack Tauchen, oder etwas Sekundenkleber.
Dadurch ist die Spitze Versiegelt, und nimmt kein Wasser mehr auf. Aber nicht Stundenlang im Lack lassen, 1 max 2 min je nach Viskusität.
versiegeln bei einem Nagelknoten ist mir neu, auch ich habe mehrere Wulff-Schnüre im Gebrauch und an Allen ist die Vorfachverbindung ein Nagelknoten, versiegeln mußte ich allerdings noch keine Schnur.
Was machst du denn mit dem steifen Schnurende wenn der Lack getrocknet ist ?
Fragt sich, Frank
Gruß
"Fuck the maggots, catch your fish with a fly"
-
Marco Reisen
Re: Schwimmschnur geht unter?
der 1/2 Millimeter wo etwas steif wird, macht mir nichts aus. Ich verwende ausserden immer ein Loop, und habe bis heute nie einen Nachteil festgestellt.Was machst du denn mit dem steifen Schnurende wenn der Lack getrocknet ist ?
Man lässt wie gesagt das Schnurende ja nicht Stundenlang im Lack, so das es sich auf mehrere cm vollgaugen kann.
Es könnte daran liegen, so meine erfahrung, egal um welche Schnur es sich handelt ! Muss aber nicht....
- Thotty
- Beiträge: 349
- Registriert: 07.10.2009, 21:13
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 55 Mal
Re: Schwimmschnur geht unter?
hy Thomas,
es gibt bei deinem problem ein paar dinge, die ich dazu beitragen möchte
es ist nicht wirklich ungewöhnlich, dass eine schnur beim nymphenfischen im spitzenbereich
auch ein wenig untergeht, wirbel und strömung drücken da schon mal mehr oder weniger.
wir fischen halt nicht mit der pose... ist klar.
aber man muss auf ein paar dinge acht geben:
man sollte die butt sektion vom vorfach und den ersten meter der fliegenschnur auch gerne mal
fetten, das ist beim nymphen fischen nie verkehrt, das schwimmt dann besser.
und nein, das gewicht des nagelknotens oder eines geflecht loop macht aus der leine kein sink-tip.
die "docht" geschichte an der spitze ist eine altbekannte, diese kapilarwirkung zu verhindern
ist nie verkehrt, ich mach das auch und zwar mit meinem bindelack.
eine alte schnur bekommt im lauf der zeit durch den verschleiß kleine micro risse im coating,
dadurch saugt sie sich voll, wird gerne mal " 2 klassen schwerer" und geht natürlich auch unter.
schau dir deine leine an und teste einfach mal ne neue bzw ne andere..
es gibt auf dem markt schon einige verdammt gute leinen und man muss sie halt immer passend zur rute
betrachten. die XP`s oder die TCR die ich gerne fische, mögen die Lee Wulf TT grade nicht, sondern sie
bevorzugen eine long belly wie z.b. die Mastery XXD.
ich hab die Lee Wulff TT früher auch lange (in verschiedenen klassen) gefischt, weil mein dealer ebenfalls sagte:
"nimm die, das ist die beste".
denn grade diese leine zeichnet sich durch ein spezielles taper aus: sie hat keine "tip section" sondern
eine konstant auslaufende keule. deshalb heißt sie ja auch triangle taper
sie ist gutmütig für anfänger + wirft sich toll im nahbereich, präsentiert sehr sanft aber grade zum fischen
mit der nymphe empfand ich sie wirklich als eher nicht so geeignet. und besonders haltbar ist die leine
bedauerlicherweise auch nicht.
vergleich mal die dicke der spitze einer Lee Wulff TT mit einer explizit als nymphenschnur gehandelten leine,
der unterschied sind welten. du wirst sehen, was ich beschreibe.
und ein letztes:
fisch mit der nymphe stromab. grad mit goldkopf in größeren tiefen erkennst du stromauf durch das
herumgestrudelte vorfach keine feinen bisse, sondern fängst nur die fische die schlicht und einfach "hängen".
stromab spürst du jeden zupfer in der schnur zwischen deinen fingern.
grüße
Thorsten
es gibt bei deinem problem ein paar dinge, die ich dazu beitragen möchte
es ist nicht wirklich ungewöhnlich, dass eine schnur beim nymphenfischen im spitzenbereich
auch ein wenig untergeht, wirbel und strömung drücken da schon mal mehr oder weniger.
wir fischen halt nicht mit der pose... ist klar.
aber man muss auf ein paar dinge acht geben:
man sollte die butt sektion vom vorfach und den ersten meter der fliegenschnur auch gerne mal
fetten, das ist beim nymphen fischen nie verkehrt, das schwimmt dann besser.
und nein, das gewicht des nagelknotens oder eines geflecht loop macht aus der leine kein sink-tip.
die "docht" geschichte an der spitze ist eine altbekannte, diese kapilarwirkung zu verhindern
ist nie verkehrt, ich mach das auch und zwar mit meinem bindelack.
eine alte schnur bekommt im lauf der zeit durch den verschleiß kleine micro risse im coating,
dadurch saugt sie sich voll, wird gerne mal " 2 klassen schwerer" und geht natürlich auch unter.
schau dir deine leine an und teste einfach mal ne neue bzw ne andere..
die meinung vom Steelhead in allen ehren, aber pauschalaussagen sind in der regel absoluter blödsinn.Meiner Meinung nach gibt es in der Schnurklasse 3-6 keine bessere Schnur als die TT von Royal Wulff
es gibt auf dem markt schon einige verdammt gute leinen und man muss sie halt immer passend zur rute
betrachten. die XP`s oder die TCR die ich gerne fische, mögen die Lee Wulf TT grade nicht, sondern sie
bevorzugen eine long belly wie z.b. die Mastery XXD.
ich hab die Lee Wulff TT früher auch lange (in verschiedenen klassen) gefischt, weil mein dealer ebenfalls sagte:
"nimm die, das ist die beste".
denn grade diese leine zeichnet sich durch ein spezielles taper aus: sie hat keine "tip section" sondern
eine konstant auslaufende keule. deshalb heißt sie ja auch triangle taper
sie ist gutmütig für anfänger + wirft sich toll im nahbereich, präsentiert sehr sanft aber grade zum fischen
mit der nymphe empfand ich sie wirklich als eher nicht so geeignet. und besonders haltbar ist die leine
bedauerlicherweise auch nicht.
vergleich mal die dicke der spitze einer Lee Wulff TT mit einer explizit als nymphenschnur gehandelten leine,
der unterschied sind welten. du wirst sehen, was ich beschreibe.
und ein letztes:
fisch mit der nymphe stromab. grad mit goldkopf in größeren tiefen erkennst du stromauf durch das
herumgestrudelte vorfach keine feinen bisse, sondern fängst nur die fische die schlicht und einfach "hängen".
stromab spürst du jeden zupfer in der schnur zwischen deinen fingern.
grüße
Thorsten
- dry or die -
-
flo staeuble
- Beiträge: 535
- Registriert: 18.02.2009, 10:58
- Hat sich bedankt: 64 Mal
- Danksagung erhalten: 145 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Schwimmschnur geht unter?
hi thorsten,
also dass die bisserkennung beim nymphenfischen stromab besser sein soll als beim stromauf-fischen, halte ich gelinde gesagt für zweifelhaft. ausser beim spinnfischen - ähh...einstrippen..
flo
also dass die bisserkennung beim nymphenfischen stromab besser sein soll als beim stromauf-fischen, halte ich gelinde gesagt für zweifelhaft. ausser beim spinnfischen - ähh...einstrippen..
flo
- sedge111
- Beiträge: 590
- Registriert: 29.09.2006, 08:13
- Wohnort: im Weltkulturerbe
- Hat sich bedankt: 9 Mal
- Danksagung erhalten: 12 Mal
Re: Schwimmschnur geht unter?
Leider wirst Du schon bei mittlerer Strömung stromab auch mit einem ordentlichen Goldkopfbomber nicht in größere Tiefen kommen!Thotty hat geschrieben: .......fisch mit der nymphe stromab. grad mit goldkopf in größeren tiefen.......
Grüße!
Tom
PS: Im Schwarzwald wird sowas mal ganz schnell mit Lizenzentzug bestraft!!!
Catch & Realize!
- Thotty
- Beiträge: 349
- Registriert: 07.10.2009, 21:13
- Hat sich bedankt: 1 Mal
- Danksagung erhalten: 55 Mal
Re: Schwimmschnur geht unter?
hey Flo,
dein naserümpfender vergleich zum spinnfischen ist in der tat ganz zutreffend.
(schräg) stromab präsentiert kannst du die drift deiner nymphe steuern:
durch nach-menden, zupfen, weiter abtreiben lassen und verschiedenen andere manipulationen
ist es möglich natürliche bewegungen wie z.b. das aufsteigen von nymphen zur wasseroberfläche
zu imitieren.
du hast durch diese methoden nahezu immer einen ziemlich direkten kontakt zu deinem köder
und du spürst daher auch jeden noch so kleinen angenuckelten biss einer fingerlangen elritze..
stromauf präsentiert kannst du entweder die "nehm-bewegung" deines gespotteten fisches sehen,
ist das wassser allerdings nicht alpin glasklar und du nymphst auf verdacht die hot spots an, so bleibt
einzig ein zucken der schnur oder des angefetteten vorfachs zur biß- erkennung. stimmts ??
und jetzt zur preisfrage: was denkst du, wie gestreckt wohl die nymphe in 80 cm wassertiefe
über grund vor sich dahintrudelt.
denkst du, die spielt an strammer leine Tarzan ? oder könnten stömungen und wirbelchen
da noch die ein oder andere beule hinein pusten? Flo, du hast da in der regel so um die
3m vorfach..!
und so ist auch dein vergleich: der der spinnfischer merkt definitiv sofort wenn es zuckt.
der posenangler hat bei stillwasser ja schon probleme:
nuckelt die schleie da jetzt nur, oder hat sie schon genommen..? na, warten wir mal bis sie richtig abzieht.
und du stratege machst das ganze bei fließwasser mit deiner pose aus monofiler schnur... ?
ich empfehle übrigens mal den berühmten "leisenring- lift" zu googlen. ist ganz interessant,
der fing nämlich auf blanken haken !! und zwar stromab, durch diesen aufstiegs- schlüsselreiz.
und ja Tom,
ganz richtig, stomauf fischt die nymphe tiefer, stromab fischt sie kontrollierter. man muss immer schauen,
was man da fischereilich grade haben möchte...
mit genügend vorhalt und nach-menden kommt man auch schräg stromab auf handhabbare tiefen..
aber bevor ich einen doppelt beschwerten tungsten klopper stromab fischen muss, nehm ich da lieber gleich
die ultra leicht spinnrute.
ich habe aber ehrlich noch nicht so ganz verstanden, was genau du mir jetzt mit deinem lizenzentzug sagen möchtest ?
wenn der goldkopf verboten ist, kann man auch anders beschweren. ist beschwerung generell verboten ?
wie steht es mit Czech-Nymphing mit unbeschwerter springer fliege als anbiss stelle und einer dreifach beschwerten tungsten nymphe mit abgeknipstem hakenbogen als dropper...? (ich nenne die methode "die todeskette" und geh da lieber gleich twistern..)
oder darf man bei dir nur trocken fischen ? oder nur stromauf, oder was jetzt genau... ?
aber es klingt zumindest so, als wäre dann ja bei dir die fischereiliche welt echt noch in ordnung... *muaahh*
grüße
Thorsten
dein naserümpfender vergleich zum spinnfischen ist in der tat ganz zutreffend.
(schräg) stromab präsentiert kannst du die drift deiner nymphe steuern:
durch nach-menden, zupfen, weiter abtreiben lassen und verschiedenen andere manipulationen
ist es möglich natürliche bewegungen wie z.b. das aufsteigen von nymphen zur wasseroberfläche
zu imitieren.
du hast durch diese methoden nahezu immer einen ziemlich direkten kontakt zu deinem köder
und du spürst daher auch jeden noch so kleinen angenuckelten biss einer fingerlangen elritze..
stromauf präsentiert kannst du entweder die "nehm-bewegung" deines gespotteten fisches sehen,
ist das wassser allerdings nicht alpin glasklar und du nymphst auf verdacht die hot spots an, so bleibt
einzig ein zucken der schnur oder des angefetteten vorfachs zur biß- erkennung. stimmts ??
und jetzt zur preisfrage: was denkst du, wie gestreckt wohl die nymphe in 80 cm wassertiefe
über grund vor sich dahintrudelt.
denkst du, die spielt an strammer leine Tarzan ? oder könnten stömungen und wirbelchen
da noch die ein oder andere beule hinein pusten? Flo, du hast da in der regel so um die
3m vorfach..!
und so ist auch dein vergleich: der der spinnfischer merkt definitiv sofort wenn es zuckt.
der posenangler hat bei stillwasser ja schon probleme:
nuckelt die schleie da jetzt nur, oder hat sie schon genommen..? na, warten wir mal bis sie richtig abzieht.
und du stratege machst das ganze bei fließwasser mit deiner pose aus monofiler schnur... ?
ich empfehle übrigens mal den berühmten "leisenring- lift" zu googlen. ist ganz interessant,
der fing nämlich auf blanken haken !! und zwar stromab, durch diesen aufstiegs- schlüsselreiz.
und ja Tom,
ganz richtig, stomauf fischt die nymphe tiefer, stromab fischt sie kontrollierter. man muss immer schauen,
was man da fischereilich grade haben möchte...
mit genügend vorhalt und nach-menden kommt man auch schräg stromab auf handhabbare tiefen..
aber bevor ich einen doppelt beschwerten tungsten klopper stromab fischen muss, nehm ich da lieber gleich
die ultra leicht spinnrute.
ich habe aber ehrlich noch nicht so ganz verstanden, was genau du mir jetzt mit deinem lizenzentzug sagen möchtest ?
wenn der goldkopf verboten ist, kann man auch anders beschweren. ist beschwerung generell verboten ?
wie steht es mit Czech-Nymphing mit unbeschwerter springer fliege als anbiss stelle und einer dreifach beschwerten tungsten nymphe mit abgeknipstem hakenbogen als dropper...? (ich nenne die methode "die todeskette" und geh da lieber gleich twistern..)
oder darf man bei dir nur trocken fischen ? oder nur stromauf, oder was jetzt genau... ?
aber es klingt zumindest so, als wäre dann ja bei dir die fischereiliche welt echt noch in ordnung... *muaahh*
grüße
Thorsten
- dry or die -
-
flo staeuble
- Beiträge: 535
- Registriert: 18.02.2009, 10:58
- Hat sich bedankt: 64 Mal
- Danksagung erhalten: 145 Mal
- Kontaktdaten:
Re: Schwimmschnur geht unter?
servus thorsten,
nichts lag mir ferner, als die nase zu rümpfen!
die ist gerade dabei, das netz nach "leisenring lift" zu durchschnüffeln:-))
nein, im ernst.
natürlich stimmt alles, was du sagst. daher muss ich anders formulieren.
für mich persönlich (und ohne den HAUCH eines anspruchs auf allgemeingültigkeit) ist das sehen eines bisses (egal ob beim trocken- oder bein nymphenfischen) erheblich befriedigender, als das plötzliche und überraschende hängen eines fisches an meiner schnur.
flo
nichts lag mir ferner, als die nase zu rümpfen!
die ist gerade dabei, das netz nach "leisenring lift" zu durchschnüffeln:-))
nein, im ernst.
natürlich stimmt alles, was du sagst. daher muss ich anders formulieren.
für mich persönlich (und ohne den HAUCH eines anspruchs auf allgemeingültigkeit) ist das sehen eines bisses (egal ob beim trocken- oder bein nymphenfischen) erheblich befriedigender, als das plötzliche und überraschende hängen eines fisches an meiner schnur.
flo






