Gestern war ich wieder mal am Hausgewässer unseres Vereins. Extra an einer Stelle, die wohl eher selten von Anglern besucht wird. Den Äschen nachzustellen war mein Sinn.
Das Wetter war zum Angeln eigentlich ganz gut: 22 °C, bedeckt, kein Regen. Seitenwind - das erschwerte das zielgenaue Werfen etwas. Die Äschen stiegen schön, und ich hatte auch ein paar ganz gute Muster in der Box. Mit denen hatte ich am Wochenende zuvor schon an selber Stelle gefangen:
(1) Hexerl, #18
(2) Schwarze Ameise, Parachute pink, #18
(3) Eine Variante des Hexerls, #16, mit gepalmerter Grizzly-Hechel und orangem Schwänzchen
Um es kurz zu machen - ich hatte gefühlte 100 "Anfasser", konnte aber nicht eine einzige Äsche an den Haken bekommen. Es hatte wie gesagt Seitenwind - das hat die saubere Präsentation gelegentlich erschwert. Es ist auch klar dass sich kein Fisch für eine Fliege interessiert die übers Wasser dragt weil der Wind in die Schnur fährt............
Der Wind hat aber auch immer wieder nachgelassen. Ich hatte also auch etliche Würfe, die ich ganz gut präsentieren konnte. Schön natürliche Drift, gut ins Sichtfenster der steigenden Äschen hinein, etc. Das Vorfach war IMO auch ausreichend lang: Gezogenes Vorfach, mit ca. 1 m 0,14-er Tippet dran - Gesamtlänge geschätzt 3,50 m ++. Und es ist ja auch nicht so, dass sich die Fische für die dargebotenen Fiegen nicht interessiert hätten. Das ging schon mal SO los:
Erst mal am Wasser geguckt - die Fische steigen schön
Und so ähnlich ging das die nächsten 3 Stunden weiter. Egal, welche Fliegen ich probiert habe - es waren neben den drei o.g. noch zwei weitere kleine Muster die ich in der Box hatte. N.B.: Ein Wochenende vorher konnte ich auf Fliegen (1) und (2) noch Fische fangen.
Was hab ich wohl falsch gemacht
Beste Grüße,
der Obi
P.S.: Ja ich weiss - meine Sig ........






