Mikroorganismen,
LG Christian
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Hat man sich erst einmal eingestanden, dass auch dieser kleine Fluss sehr, sehr stark durch Wasserkraftnutzung belastet ist, tut es auch nicht mehr so weh http://www.youtube.com/watch?v=-yWQncgNBb8Man wird keinen Rückbau der Wasserkraftwerke erreichen, solange diese Strom liefern, aber es wurde und wird viel erreicht: Renaturierungen, Verbesserung der Wasserqualität, Aufstiegshilfen, Hürden für neue WK-Projekte, Ausgleichsmaßnahmen bei Bewilligung von solchen, Verfahrensgarantien für die Fischerei im WRG, Entschädigungen (vor 20 Jahren wurdest Du in Österreich von der Behörde/Gerichten noch ausgelacht, wenn Du als Fischereiberechtigter, für einen Eingriff in dein Recht Entschädigungen wolltest. Heute werden wirklich großzügige Ersatzflächen geschaffen etc.), Monitoring nach WRRL, Fische als wichtige Indikatoren für den ökologischen Zustand eines Gewässers und was es sonst noch alles gibt.
Damit bin ich nicht ganz einverstanden.Gammarus roeseli hat geschrieben:..das eine ausreichende natürliche Reproduktion an solchen kleinen Flüssen reines Wunschdenken und nichts anderes ist!!!


Hi Bernhard,Bernhard hat geschrieben: Ich möchte noch einmal auf die eigentliche Kernfrage zu sprechen kommen: Kann man durch Besatzmaßnahmen Äschenbestände langfristig erhalten?
Ist doch aber an den Privatstrecken (Hotel, Gastwirtschaft, usw.) zumindest in D. auch nichts anderes!(Stichwort put and take-Fischerei usw.)
Da hast Du natürlich Recht, selbstverständlich gilt es vorher zu prüfen, ob Besatz notwendig bzw. zielführend ist. Falls das misverständlich rübergekommen ist, ich hab meine Ausführungen lediglich auf obiges Beispiel bezogen und nicht verallgemeinert. Im konkreten Fall war die Ausgangssituation eben eine wesentlich günstigere als bei Deinem absoluten Negativbeispiel Schwarze Laaber.um diese Frage zu beantworten, also um Erfolg mit Besatzmaßnahmen zu haben, muss man sich zuerst das Gesamtpaket anschauen. (Lebensraum, …, usw.) und anschließend optimieren… um ans Ziel zu kommen! Darüber diskutieren wir doch die ganze Zeit …
Ich sagte ja, das wird eine große Herausforderung an die Zukunft. Und eine nachhaltige Form der Bewirtschaftung wird erst dann umsetzbar, wenn die Rahmenbedingungen gegeben sind, sprich die bestehenden Defizite im Lebensraum beseitigt werden usw.Ist doch aber an den Privatstrecken (Hotel, Gastwirtschaft, usw.) zumindest in D. auch nichts anderes! Es geht ums Geldverdienen … Sonst würde man uns ja keine Karten verkaufen! Richtig?
Hallo Gebhard,Royal Coachman hat geschrieben: Das sind alles Idealisten, wer das nämlich nciht ist,verkauft sein Fischwasser schleunigst, da ihm entweder die Arbeit zu viel wird oder er sich nicht immer von allen Seiten beschimpfen lassen will.
RC