servus,
hmm? ich kann diesen moralischen aufschrei im gewissen sinne nachvollziehen, aber, ehrlich gesagt, warum sollen wir eigentlich immer so devot sein? warum muss man sich immer der öffentlichen meinung unterordnen? warum so passiv? jeder von uns kann ein botschafter der anglerschaft am wasser sein, und die leute aufklären, aber dafür muss man natürlich selbst eine gewisse professionalität im umgang mit dem lebewesen fisch und seinem ökologischen lebensraum besitzen, nur, die masse der angler in deutschland, sind gerade in diesen punkten eher einfach gestrickt, angeln ist das hobby des kleinen mannes, und damit meine ich nicht die finanzielle sichtweise auf die anglerschaft, sondern eher die geistige und intellektuelle, nicht jeder hat die muse oder die geduld, sich in praxis und theorie weiter zu entwickeln, oder sieht eine notwendigkeit darin,
aber:
sieht man sich die öffentlichkeit an, schauts doch oftmals so aus, dass sie von ihrer eigenen flora und fauna absolut keinerlei ahnung haben, und den normalen angler als lehrer und info-stand am wasser missbrauchen,es mangelt vielen menschen bei uns an einem ökologischen basiswissen, und das kann selbst der beste angler in einem kurzen gespräch nicht ausgleichen
ich denke mir, die naive öffentlichkeit macht keinen unterschied, ob da jetzt ein drilling oder ein einfach-haken ohne wiederhaken im fisch steckt, sie kennen gar nicht den unterschied, nur kompetente angler mit sachverstand, sehen darin ein unding,
für die peta und veganer fraktion ist eh alles tierquälerei, und sie werden so oder so argumente finden, um das angeln anzuprangern, deswegen gilt für mich, keine energie sinnlos zu verschwenden, bei dingen, die unwichtig sind, und die keinerlei auswirkung auf mein privates leben haben, möchte nämlich nicht am Don Quichotte-Syndrom erkranken
nachtrag: thema tierquälerei, es gibt verschiedene stufen der quälerei, massentierhaltung, vivisektion, tiertransporte etc.. das sind für mich entartete zustände, die komplett meiner ethischen aufassung wiedersprechen und die endlich verbessert werden müssen, aber vernünftiges c&r oder das sog. drillen des fisches aus "spass an der freude" löst in mir keine so hohe bestürzung aus, auf bayrisch, wenns gscheit gmacht wird, passt des doch........
stelle es mir so vor: angeln ohne wiederhaken, releasen im wasser, kein wiegen, kein messen, keine langen fotosessions, fisch muss lebensfähig sein, ökologisches sinnvolles c&r(arterhaltung) etc..