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derflow hat geschrieben:Gut, daß ich beim Doppelzug die Schnur durch Zugunterstützung beschleunige bevor sich die Rute "nach hinten biegt" und beim Vorschwung bzw. schiessen lassen sich die Schnur durch Ihre Massenträgheit von der Rute wegbewegt - dann scheuert sie im entscheidenden Moment nicht so am Blank - sorry - nicht böse gemeint - lediglich ein Gedankenanstoss.....
Hallo Florian
und nun ein "Gedankenanstoß" von mir.
Während Deine Rutenhand den Vorschwung einleitet, beginnt die andere Hand die Schnur zu verkürzen und durch die Ringe nach unten zu ziehen. Dabei zeigt Deine Rute nach hinten (Vorschwungbiegung) so wie auf den Fotos. Richtig?!
Gammarus roeseli hat geschrieben:
Während Deine Rutenhand den Vorschwung einleitet, beginnt die andere Hand die Schnur zu verkürzen und durch die Ringe nach unten zu ziehen. Dabei zeigt Deine Rute nach hinten (Vorschwungbiegung) so wie auf den Fotos. Richtig?!
LG
Christian
Kein Widerspruch soweit - möglicherweise macht sich die vermeindlich höhere Reibung beim Zug bemerkbar - aber im entscheidenden Moment - beim "schiessen lassen" lege ich vorne einen Stop ein und die Rute kommt aus ihrer "Vorschwingbiegung" raus un die Schnur entfernt sich wieder vom Blank. Richtig ?!
derflow hat geschrieben:Gut, daß ich beim Doppelzug die Schnur durch Zugunterstützung beschleunige bevor sich die Rute "nach hinten biegt" und beim Vorschwung bzw. schiessen lassen sich die Schnur durch Ihre Massenträgheit von der Rute wegbewegt - dann scheuert sie im entscheidenden Moment nicht so am Blank - sorry - nicht böse gemeint - lediglich ein Gedankenanstoss.....
Hallo Florian
und nun ein "Gedankenanstoß" von mir.
Während Deine Rutenhand den Vorschwung einleitet, beginnt die andere Hand die Schnur zu verkürzen und durch die Ringe nach unten zu ziehen. Dabei zeigt Deine Rute nach hinten (Vorschwungbiegung) so wie auf den Fotos. Richtig?!
LG
Christian
Hi miteinander,
die Reibung der Schnur längs des Blanks zwischen den Ringen kann man getrost vernachlässigen. Wirksamer Reibungswiderstand ergibt sich aus der Reibung unmittelbar an den Ringen aufgrund von Umlenkung und Anpressdruck. Schaut euch mal eine viel genutzte Rute genau an, da findet man sehr deutliche Schleißspuren zumindest bei mir ausschließlich an und unmittelbar um die Ringe herum (Wicklungen).
Die effektivste Zugunterstützung beginnt meiner Kenntnis und Erfahrung nach kurz vor oder im Punkt größter Rutenbiegung und nicht zu Beginn des Vorschwungs bei "gestreckter" Rute.
laverda hat geschrieben: Die effektivste Zugunterstützung beginnt meiner Kenntnis und Erfahrung nach kurz vor oder im Punkt größter Rutenbiegung und nicht zu Beginn des Vorschwungs bei "gestreckter" Rute.
Hallo laverda,
ich glaube aber, das passt schon so, denn von Zug BEGIN an der Schnur bis zur Vollendung, führt die Rutenhand ja auch eine fließende Bewegung mit steigender Geschwindigkeit nach vorne durch …
Und beim Zug- Begin, ist die Rute auch nicht “gestreckt“
laverda hat geschrieben: die Reibung der Schnur längs des Blanks zwischen den Ringen kann man getrost vernachlässigen.
Ist schon möglich, aber ich meine, die Reibung der Schnur am Blank zwischen den Ringen, macht im laufe der Zeit den Lack stumpf und hässlich. Richtig?
Hi Christian,
Schleißspuren am Blank weiter als ~1cm von den Ringen entfernt habe ich selbst bei meinen "Wiesenruten" nicht. Da reibt nix.
@ Bernd: Schön zu hören, dass es doch einige gibt, die wie ich gerne deutlich größere Ringe als üblich bevorzugen.
Falls du eine Bezugsquelle für Einstegringe über Größe 6 (Di > 8,5mm) für Zweihänder hast, immer her damit.
Bernd Ziesche hat geschrieben: Dafür bedeuten SIC Ringe etwas mehr Gewicht.
Hallo Bernd,
ich könnte mir aber leicht vorstellen, dass bei einem Vergleich SIC Ringe gegen Schlangenringe das Gesamtgewicht auf dem Blank mit Schlangenringen durch die zweite Ringfußwicklung + Lackierung höher ausfällt, als es bei der Verwendung von leichten (!) Einbein- Fliegenrutenringen mit z.B. SiC Einlage auf dem Blank der Fall ist.
Was meinst Du?
Hi Christian, das ist nicht so,
Schlangenringe sind immer leichter als einbeinige Sic's. Die Schlangenringe selbst sind auch nicht schwerer als Draht-Einbein Ringe (da ist nur das 2. Bein zurückgefaltet und verlötet). Die Gewichtsersparnis ergibt sich aus mehr Lack und Seide bei den S-Ringen (wurde hier ja richtig bemerkt). Die Frage ist doch eher: kann man das höhere Gewicht der Sic's durch eine leichtere Schnur kompensieren?
Wenn ja, dann spricht kaum etwas gegen Sics (ausser dass das Sch.. aussieht auf einer Fliegenpatsche). J.
piscator hat geschrieben: Die Frage ist doch eher: kann man das höhere Gewicht der Sic's durch eine leichtere Schnur kompensieren?
Hallo Jürgen,
ganz im Gegenteil, es gibt einfach nichts was irgendwie kompensiert werden müsste!
Man kann auch völlig problemlos eine Schnurklasse höher verwenden.
laverda hat geschrieben:
Hi Christian,
Schleißspuren am Blank weiter als ~1cm von den Ringen entfernt habe ich selbst bei meinen "Wiesenruten" nicht. Da reibt nix.
Bei einer "Wiesenruten" haftet die TROCHENE Schnur halt nun mal eher nicht am Blank und reibt/ scheuert ….
Doch, doch da reibt schon was!
Bei zwei meiner Ruten mit Schlangenringen die ich noch habe, sieht man unter guten Lichtbedingungen auf dem gereinigten Blank ganz deutliche Schleißspuren in den Bereichen wo die NASSE Schnur den Blank berührt und scheuert. (Haftreibung?!)
Der Rutenlack ist an diesen Stellen auf ca. 7-10 cm nicht mehr glänzend sondern eher Matt und Stumpf geschliffen.