Danke Leute, für den vielen Input.
Ich nehme mal mit, dass ein Haken im Fischmaul schon problematisch ist, insbesondere wenn noch ein längeres Stück Vorfach dran hängt. Ich denke auch, dass dies für den Fisch böse ausgehen kann, wenn das Vorfach irgendwo hängen bleibt.
Gruß
Dennis
Verbleib des Hakens
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Mindelpeter
Re: Verbleib des Hakens
Hi Markus,
sehr guter Kommentar
Was ich dort selbst ein paar mal erleben konnte, wie gefangene und in grossen Eimern (mit Deckel!) gehaltene Aale sich im laufe der Nacht von den zuvor geschluckten Haken befreiten. Man schnitt einfach das Vorfach möglichst knapp am Maul ab und verfrachtete den Aal in den Eimer. Am nächsten Morgen ging's dann ans Versorgen. Nicht selten lag der Haken samt Vorfachstück einfach im Eimer. Wohlgemerkt nach einigen Stunden!
In einer Anglerzeitschrift stand mal was von einem extremen Versuch in Sachen Aal. Dort wurde einem Exemplar das Rückrat bzw.Wirbelsäule komplett durchtrennt. Dann wurde der Aal in seinem Aquarium sich selbst überlassen. Er lag etwa zwei Wochen bewegungslos am Beckenboden. Nach etwa drei Wochen schwamm er wieder und kurz darauf fing er auch zu fressen an...
Leider sind unsere Salmoniden von dieser Robustheit weit entfernt.
Viele Grüsse
Peter
sehr guter Kommentar
Auf die ausergewöhnlichen Fähigkeiten vom Aal möchte ich auch noch etwas eingehen. Als Jungfischer hatten wir einen Jugendleiter den man ohne weiteres als Experten in Sachen Aalfang und Zubereitung bezeichnen konnte. Er hat uns Jung's regelmässig zum nächtlichen Ansitzangeln mitgenommen.Maggov hat geschrieben:
Die Fotoreihe bzw. den Bericht im Blinker kenne ich auch noch - das ist aber wirklich eeewig her dass ich den gelesen hatte. Der Haken war damals ein sehr grosser Wurmhaken und da man damals dem Aal gerne eine Zigarettenlänge Zeit liess bevor man den Haken setzte kam es durchaus häufig vor dass diese sehr tief schluckten. Die Fotos waren beeindruckend den der Haken wuchs im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Bauch heraus. Es ist wie gesagt Äonen her aber ich meine das ging auch noch unglaublich flott (wenn ich mich recht erinner hat es ca. 7 Tage gedauert bis der Aal den Haken los war).
Ich habe auch mal im Internet einen Beitrag gesehen (ich meine es war auf der Seite von der Zeitschrift "Fliegenfischen" oder in der selbigen) dort wurden Röntgenaufnahmen gezeigt die belegten dass der Haken sich im Magen zersetzt. Aale sind sehr aussergewöhnliche Kreaturen und vielleicht ist das Herauswachsen nur bei diesem möglich, die Alternative des Verdauens geht somit auch.
Was ich dort selbst ein paar mal erleben konnte, wie gefangene und in grossen Eimern (mit Deckel!) gehaltene Aale sich im laufe der Nacht von den zuvor geschluckten Haken befreiten. Man schnitt einfach das Vorfach möglichst knapp am Maul ab und verfrachtete den Aal in den Eimer. Am nächsten Morgen ging's dann ans Versorgen. Nicht selten lag der Haken samt Vorfachstück einfach im Eimer. Wohlgemerkt nach einigen Stunden!
In einer Anglerzeitschrift stand mal was von einem extremen Versuch in Sachen Aal. Dort wurde einem Exemplar das Rückrat bzw.Wirbelsäule komplett durchtrennt. Dann wurde der Aal in seinem Aquarium sich selbst überlassen. Er lag etwa zwei Wochen bewegungslos am Beckenboden. Nach etwa drei Wochen schwamm er wieder und kurz darauf fing er auch zu fressen an...
Leider sind unsere Salmoniden von dieser Robustheit weit entfernt.
Viele Grüsse
Peter






