Leseprobe
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limpr
Leseprobe
Liebe Fliegenfischer,
wundert euch nicht, ich bin keiner von euch. Ich habe noch nie eine Angel in der Hand gehalten. Aber ich bin Übersetzer und arbeite gerade an einem Buch (Meat Eater von Steven Rinella), in dem es neben vielen Jagdthemen auch ums Fliegenfischen geht, genauer: um Catch & Release. Ich habe mir hier bei euch schon viel Fachsprachliches abgeschaut, aber nun brauche ich noch etwas Hilfe, um meinem Text den letzten fachlichen Schliff zu geben.
Ich habe den fraglichen Auszug für euch zum Lesen online gestellt, er ist unterhaltsam und nicht lang. Wenn ihr wollt, könnt ihr im Dokument Kommentare anbringen, besonders da, wo ihr für eure Ohren blöd oder falsch klingende Fachbegriffe findet. Kümmert euch bitte nicht um Tippfehler o.ä., macht euch keine unnötige Mühe. Selbstverständlich könnt ihr auch einfach nur reinschmökern, ohne zu kommentieren.
Ich vertraue darauf, dass ihr den Text nicht kopiert oder den Link weiterverbreitet oder sonstigen urheberrechtlichen Unfug anstellt... hier geht's lang:
https://docs.google.com/document/d/1gYV ... w7s2U/edit
Gute Unterhaltung und vielen Dank
Max Limper
P.S.: Ich habe noch eine Idee: Fachsprachliche Kommentare (z.B. "Das heißt x und nicht y") bitte ins Dokument, fachliche oder sonstige Kommentare ("Der macht ja x anstatt y", "Das Buch ist superinteressant") bitte hierher. Danke...
wundert euch nicht, ich bin keiner von euch. Ich habe noch nie eine Angel in der Hand gehalten. Aber ich bin Übersetzer und arbeite gerade an einem Buch (Meat Eater von Steven Rinella), in dem es neben vielen Jagdthemen auch ums Fliegenfischen geht, genauer: um Catch & Release. Ich habe mir hier bei euch schon viel Fachsprachliches abgeschaut, aber nun brauche ich noch etwas Hilfe, um meinem Text den letzten fachlichen Schliff zu geben.
Ich habe den fraglichen Auszug für euch zum Lesen online gestellt, er ist unterhaltsam und nicht lang. Wenn ihr wollt, könnt ihr im Dokument Kommentare anbringen, besonders da, wo ihr für eure Ohren blöd oder falsch klingende Fachbegriffe findet. Kümmert euch bitte nicht um Tippfehler o.ä., macht euch keine unnötige Mühe. Selbstverständlich könnt ihr auch einfach nur reinschmökern, ohne zu kommentieren.
Ich vertraue darauf, dass ihr den Text nicht kopiert oder den Link weiterverbreitet oder sonstigen urheberrechtlichen Unfug anstellt... hier geht's lang:
https://docs.google.com/document/d/1gYV ... w7s2U/edit
Gute Unterhaltung und vielen Dank
Max Limper
P.S.: Ich habe noch eine Idee: Fachsprachliche Kommentare (z.B. "Das heißt x und nicht y") bitte ins Dokument, fachliche oder sonstige Kommentare ("Der macht ja x anstatt y", "Das Buch ist superinteressant") bitte hierher. Danke...
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Sixgunner
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Re: Leseprobe
Hallo Max,
Interessanter Job, da muss ich auch öfters durch, ich tue es aber nicht "beruflich".
Interessant wäre, den Originaltext zu sehen, um vergleichen zu können.
Du hast eine PM...
Gruss,
Eric
Interessanter Job, da muss ich auch öfters durch, ich tue es aber nicht "beruflich".
Interessant wäre, den Originaltext zu sehen, um vergleichen zu können.
Du hast eine PM...
Gruss,
Eric
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Re: Leseprobe
Ich würde ja nun gerne Mäuschen spielen können....und noch 'ne PN.
Irgendwie habe ich so eine Ahnung, was in dieser PN wohl stehen könnte
In tobender Gischt bis zum Bauche in den Fluten stehend, währen gelegentlich Eisschollen einem in den Rücken krachen, das hat was.
Da brauchts verdammt gute Spikes an den Sohlen.
Lieber Max,
es wäre vieleicht wirklich keine schlechte Idee, wenn du uns den entsprechenden Auszug mal im Original lesen lassen würdest.
Wir helfen ja wirklich gerne, aber es könnte sein, das der Autor ebensowenig Ahnung vom Fliegenfischen hat, wie du als Übersetzer.
Tight Lines
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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limpr
Re: Leseprobe
Liebe Leute,
danke für eure schnellen und hilfreichen Kommentare. Ich nehme das Dokument jetzt wieder aus dem Netz.
Thomas, ich hab den Originaltext nur auf Papier. Das Fischen im reißenden Strom ist dort wirklich so beschrieben -- vielleicht ist ein bisschen Anglerlatein dabei, das ist aber nicht mein Problem, sondern das des Autors. Der angelt und jagt jedenfalls leidenschaftlich seit seiner Kindheit. Außerdem gibt er ja selber zu, dass es leichtsinnig war, und dass er "Deppenglück" hatte.
Letzte Frage noch: an einer anderen Stelle heißt es: "As I worked the fly along the bottom, I felt a solid jerk on the line and set the hook." Ich verstehe, dass er einen Ruck an der Leine spürt und dann etwas macht, was den Haken festzieht. Was genau bedeutet "set the hook"?
Gruß
Max
danke für eure schnellen und hilfreichen Kommentare. Ich nehme das Dokument jetzt wieder aus dem Netz.
Thomas, ich hab den Originaltext nur auf Papier. Das Fischen im reißenden Strom ist dort wirklich so beschrieben -- vielleicht ist ein bisschen Anglerlatein dabei, das ist aber nicht mein Problem, sondern das des Autors. Der angelt und jagt jedenfalls leidenschaftlich seit seiner Kindheit. Außerdem gibt er ja selber zu, dass es leichtsinnig war, und dass er "Deppenglück" hatte.
Letzte Frage noch: an einer anderen Stelle heißt es: "As I worked the fly along the bottom, I felt a solid jerk on the line and set the hook." Ich verstehe, dass er einen Ruck an der Leine spürt und dann etwas macht, was den Haken festzieht. Was genau bedeutet "set the hook"?
Gruß
Max
- webwood
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Re: Leseprobe
Hi Max,
"Set the Hook" würde ich mit "Anhauen" oder "Anschlag setzen" übersetzten.
Als Angler spürt man bisweilen das ein minimaler Widerstand da ist, ein kleiner Ruck an der Rute, oder die Spitze der Flugschnur verharrt, verhält sich in der Drift anders oder, oder. Manchmal setzt man einen Anschlag intuitiv ohne eigentlich zu wissen warum und hat oft genug damit Erfolg.(Ich spreche nun vom Nymphenfischen und setzte die Egg-Fly aus deinem Text gleich einer Nymphe). Dein Autor fischt offensichtlich in der schnellsten Strömung am Wehr. Dort würde indess kaum ein Fisch zu finden sein. Fische haushalten mit ihren Kräften und halten sich lieber im Kehrwasser auf ( Kehrwasser ist sozusagen der Windschatten im Wasser) In beschriebener schneller Strömung einen Biss zu bemerken ist schier unmöglich, obwohl sich gerade dort auch Fische mal selbst haken können.
Ein ander Punkt von mehreren wäre, niemals würde ein Fliegenfischer seine Schnur abschneiden, weil der Fisch 30 meter stromabwärts steht und nicht mehr heranzukurbeln sei. Die Flugschnur ist teuer und der Fisch hätte nach dem Schnitt eine 30 Meter lange Leine hinter sich herzuschleppen. Das wäre Tierqualerei. Wenn würde einfach das Tippet reißen. Der Griff hinter die Kiemen ist auch so eine Sache. Das macht man nicht, solange der Fisch nicht zuvor waidgerecht getötet wurde. Es gäbe noch so einige weitere Punkte, die zu bereden wären was Technik und Ethik des Fliegenfischens betrifft.
Mir ist schon klar, das Du als Übersetzer da in eine Zwickmühle steckst, doch glaube ich, übersetzt du eher Anglerlatein.
Das braucht dich indess nicht davon abzuhalten, weitere Fragen zu stellen.
Dein Thomas
"Set the Hook" würde ich mit "Anhauen" oder "Anschlag setzen" übersetzten.
Als Angler spürt man bisweilen das ein minimaler Widerstand da ist, ein kleiner Ruck an der Rute, oder die Spitze der Flugschnur verharrt, verhält sich in der Drift anders oder, oder. Manchmal setzt man einen Anschlag intuitiv ohne eigentlich zu wissen warum und hat oft genug damit Erfolg.(Ich spreche nun vom Nymphenfischen und setzte die Egg-Fly aus deinem Text gleich einer Nymphe). Dein Autor fischt offensichtlich in der schnellsten Strömung am Wehr. Dort würde indess kaum ein Fisch zu finden sein. Fische haushalten mit ihren Kräften und halten sich lieber im Kehrwasser auf ( Kehrwasser ist sozusagen der Windschatten im Wasser) In beschriebener schneller Strömung einen Biss zu bemerken ist schier unmöglich, obwohl sich gerade dort auch Fische mal selbst haken können.
Ein ander Punkt von mehreren wäre, niemals würde ein Fliegenfischer seine Schnur abschneiden, weil der Fisch 30 meter stromabwärts steht und nicht mehr heranzukurbeln sei. Die Flugschnur ist teuer und der Fisch hätte nach dem Schnitt eine 30 Meter lange Leine hinter sich herzuschleppen. Das wäre Tierqualerei. Wenn würde einfach das Tippet reißen. Der Griff hinter die Kiemen ist auch so eine Sache. Das macht man nicht, solange der Fisch nicht zuvor waidgerecht getötet wurde. Es gäbe noch so einige weitere Punkte, die zu bereden wären was Technik und Ethik des Fliegenfischens betrifft.
Mir ist schon klar, das Du als Übersetzer da in eine Zwickmühle steckst, doch glaube ich, übersetzt du eher Anglerlatein.
Das braucht dich indess nicht davon abzuhalten, weitere Fragen zu stellen.
Dein Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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Sixgunner
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Re: Leseprobe
Ich bin überzeugt, dass im Originaltext etwa in Richtung "...I would have to break him off..." oder so ähnlich steht , "...cut him off..." würde, wie Thomas es erklärt, echt unsinnig sein.webwood hat geschrieben:
Ein ander Punkt von mehreren wäre, niemals würde ein Fliegenfischer seine Schnur abschneiden, weil der Fisch 30 meter stromabwärts steht und nicht mehr heranzukurbeln sei. Die Flugschnur ist teuer und der Fisch hätte nach dem Schnitt eine 30 Meter lange Leine hinter sich herzuschleppen...
Dein Thomas
Vorschlag zu: "---I felt a solid jerk on the line and set the hook..." => ...spürte ich einen heftigen Ruck und quittierte diesen mit einem Anschlag..."
Gruss,
Eric
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limpr
Re: Leseprobe
Thomas, "Anschlag setzen" ist bestimmt goldrichtig, und so, wie du das beschreibst, hab ich mir es auch vorgestellt. Und das mit dem Quittieren klingt auch gut, Eric. Diese Stelle spielt übrigens in einer mexikanischen Lagune, nicht an dem Wehr, das hätte ich dazu sagen sollen.
Noch mal zum Wehr:
Was die Tierquälerei angeht, so gelten in Amerika offenbar andere Maßstäbe als hier.
Dank euch
Max
Noch mal zum Wehr:
Im Original heißt es: "If the fish had been thinking, he would have kept going downriver until he stripped off all the line and I had to snap him off." Snap heißt dann wohl doch nicht abschneiden... was meint ihr?Ein ander Punkt von mehreren wäre, niemals würde ein Fliegenfischer seine Schnur abschneiden, weil der Fisch 30 meter stromabwärts steht und nicht mehr heranzukurbeln sei. Die Flugschnur ist teuer und der Fisch hätte nach dem Schnitt eine 30 Meter lange Leine hinter sich herzuschleppen. Das wäre Tierqualerei. Wenn würde einfach das Tippet reißen. Der Griff hinter die Kiemen ist auch so eine Sache. Das macht man nicht, solange der Fisch nicht zuvor waidgerecht getötet wurde. Es gäbe noch so einige weitere Punkte, die zu bereden wären was Technik und Ethik des Fliegenfischens betrifft.
Was die Tierquälerei angeht, so gelten in Amerika offenbar andere Maßstäbe als hier.
Dank euch
Max
- tea stick
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Re: Leseprobe
Hallo, Max!
Gruß vom Freimut
Wo immer diese Stelle spielt ... an einer mexikanischen Lagune oder in den Florida Flats oder an einem hiesigen Forellensee... beim Anschlag setzen hebe ich die Rutenspitze und bringe Spannung in die Schnur: der Haken setzt sich im Fischmaul fest.limpr hat geschrieben: Diese Stelle spielt übrigens in einer mexikanischen Lagune, nicht an dem Wehr, das hätte ich dazu sagen sollen.
Das kann durchaus das Abschneiden der Flugschnur bedeuten, aber ebenso das mehr oder weniger absichtliche Abreißen des Vorfachs oder des (noch dünneren) Tippets.limpr hat geschrieben:Im Original heißt es: "If the fish had been thinking, he would have kept going downriver until he stripped off all the line and I had to snap him off." Snap heißt dann wohl doch nicht abschneiden... was meint ihr?
Das ist Deine Vermutung, der ich aber hier nicht unbedingt widersprechen will. Aber sag's nicht weiter! Es gibt eben überall so'ne und so'ne...limpr hat geschrieben:Was die Tierquälerei angeht, so gelten in Amerika offenbar andere Maßstäbe als hier.
Gruß vom Freimut
TL!
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Re: Leseprobe
Irgenwie macht diese Aussage für mich keinen rechten Sinn.and I had to snap him off."
Klar kann ein Tippet reißen, dann war das aber vom Fisch verursacht, Aus Anglerseite würde ich doch nicht vorsätzlich
das Vorfach zum reißen bringen sondern den Fisch so lange drillen, bis ich in vor meine Füßen habe, egal wie lange die Flucht des Fisches zuvor war. Selbst wenn ich keinen einzigen Meter Backing mehr auf der Rolle hätte (@Max Backing ist eine dünne Schnur nach der eigentlichen Flugschnur. Je nach Rolle konnen das zusätzlich noch 20 bis 100 Meter sein) Die einzige Situation in der ich ziehen müsste, bis das Tippet/Vorfach reißt, wäre wenn der Fisch sich derart im Unterholz mit der Schnur verwickelt hat, das ich anderweitig keine Lösung mehr sehe. Das kommt jedoch in der Praxis kaum vor, da man sinvollerweise lieber den Fisch mit brachialer Gewalt (Festhalten der Rolle) stoppt, bevor er im Unterholz verschwindet.
Tight Lines
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.
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CPE
Re: Leseprobe
Hallo Max,limpr hat geschrieben:Im Original heißt es: "If the fish had been thinking, he would have kept going downriver until he stripped off all the line and I had to snap him off." Snap heißt dann wohl doch nicht abschneiden... was meint ihr?
Ich meine, dass ein literarischer Text nicht nach den Maßstäben (deutscher?!) Waidgerechtigkeit zu übersetzen ist, sondern danach, was der Text hergibt. Und da steht: "...hätte ich ihn abreißen müssen", d.h. es ist aktiv und es kann nur abreißen/abbeißen/abbrechen bedeuten.
TL, Norbert
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Re: Leseprobe
Hallo Norbert,
der Autor ist ja kein Klassiker, sonder weilt unter den Lebenden.
Weshalb sollte sein Übersetzer, der sich wohl echt ins Zeug hängt, seinen Autor nicht auf die oder andere
Ungerereimtheit in seinem Text hinweisen? Darf ein engagierter Übersetzer nicht auch teilweise die Rolle des Lektors übernehmen?
(@ Max. Meine Frage an Norbert, ist eigentlich mehr an Dich gerichtet. Wie weit und tief willst du von uns Informationen?)
Tight Lines
Thomas
der Autor ist ja kein Klassiker, sonder weilt unter den Lebenden.
Weshalb sollte sein Übersetzer, der sich wohl echt ins Zeug hängt, seinen Autor nicht auf die oder andere
Ungerereimtheit in seinem Text hinweisen? Darf ein engagierter Übersetzer nicht auch teilweise die Rolle des Lektors übernehmen?
(@ Max. Meine Frage an Norbert, ist eigentlich mehr an Dich gerichtet. Wie weit und tief willst du von uns Informationen?)
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Thomas
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limpr
Re: Leseprobe
Interessant: "snap him off" ist die einzige Stelle auf den drei Seiten, die ich selber nicht verstanden habe, und wo ich beim Übersetzen, ähem, geraten habe. Und zack, es ist euch gleich aufgefallen. Ich werde wohl Norberts Rat befolgen.
Ob das Ganze anglerisch korrekt oder sinnvoll oder waidgerecht ist, kann und muss ich nicht beurteilen -- das bleibt dem Leser überlassen. Das Buch ist keine Fachliteratur, sondern ein Erfahrungsbericht mit Reflexionen.
Von meiner Seite her sind alle Fragen ausreichend geklärt. Ich hoffe, es hat euch auch Spaß gemacht. Nochmal Danke und natürlich:
Tight Lines
Max
Ob das Ganze anglerisch korrekt oder sinnvoll oder waidgerecht ist, kann und muss ich nicht beurteilen -- das bleibt dem Leser überlassen. Das Buch ist keine Fachliteratur, sondern ein Erfahrungsbericht mit Reflexionen.
Von meiner Seite her sind alle Fragen ausreichend geklärt. Ich hoffe, es hat euch auch Spaß gemacht. Nochmal Danke und natürlich:
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Max
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Maurice742
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Re: Leseprobe
ich würde snap off einfach mit "entkommen lassen" übersetzen, wenn man den Kontext mit einbezieht, oder würde man das Backing abschneiden samt Hauptleine? ich glaube, das würde niemand machen, deswegen würde ich es mit entkommen lassen übersetzen ( sprich Schnur lose lassen)
"Many men go fishing all of their lives without knowing that it is not fish they are after." - Henry David Thoreau
- Harald aus LEV
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Re: Leseprobe
Ich würde es auch mit "abreißen" übersetzen, so wie Norbert geschrieben hat. Kein Mensch würde eine ganze Schnur samt Backing abschneiden. Neben der Waidgerechtigkeit wäre das a) ein Kostenfaktor und b) könnte der Protagonist das Fischen sofort einstellen, weil er keine Schnur mehr hätte.
Aber "entkommen lassen" ist m.M.n. zu allgemein. Woher soll ein Nichtangler wissen, wie der Fisch entkommen könnte? Wenn man es mit "abreißen" übersetzt ist ein Vorfachbruch durch einen starken Ruck am wahrscheinlichsten. Das kann selbst ein Nichtangler interpretieren.
Gruß
Harald
Aber "entkommen lassen" ist m.M.n. zu allgemein. Woher soll ein Nichtangler wissen, wie der Fisch entkommen könnte? Wenn man es mit "abreißen" übersetzt ist ein Vorfachbruch durch einen starken Ruck am wahrscheinlichsten. Das kann selbst ein Nichtangler interpretieren.
Gruß
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg






