ich kann Thomas/Webwood nur zustimmen, häng dich nicht zu sehr an der Rutenklasse auf. Wenn Vorfach und Haken nicht halten brauchst du dir über den Rest
eh keine Gedanken ...
Als praktisches Beispiel: ich hab oft mit ner 5er auf die Kerlchens gefischt bei nem mind. 18er, lieber 20+ Vorfach da es oft größere Tiere gab, gut bis 10 KG+.
Zudem; wenn du ne eher stramme, weniger biegefreudige Rute hast ist der Hebel auf dich auch größer als der abnehmende Hebelarm bei einer sich zunehmend biegenden Rute! Die Gefühlswelt liegt da etwas bis deutlich neben der messbaren Realität!! Wenn du also keine Angst hast die Reserven deines Steckens auszuloten nur zu. Macht Spaß und der Fisch wird auch fix müde!
Habe einige Jahre viel auf Karpfen gefischt, bei größeren Gewässern heißt das immer: suchen-finden-passende Gruppen/Fische ausmachen und anwerfen-direkt mit dem Hakensetzen Spannung halten und gar nicht erst "schwimmen lassen"!! Öfters steht was vom "erst mal gehen lassen und müde machen" in div. Artikeln, .. wieso? Ist mies für den Fisch! Und führt nur zu ner deutlich längeren Drillzeit. Einziger Vorteil ist die Farbe des Backings zu sehen, also nur Egogepusche.
Die Aktion einer eher "steifen" Rute wird in der Praxis meist durch längere Drillzeiten ("vorsicht" um dünnere Vorfächer zu schützen) bzw. durch ein federn/nachgeben im Handgelenk ausgeglichen,..
Geht anders.
Kräftige scharfe Haken ohne Bart! gehen leichter rein und raus aus dem Knorpel.
Nicht zu schnell den Haken setzen wollen, der Rüssel muss erst zu
Ansonsten wünsch ich dir erst nen Spiegler um Masse zu fühlen, dann nen schlanken großflossen-Schuppi um den Spruch "..ab wie die Post" zu erfahren!
Gruß und nicht irre werden in der Sonne,
Jan







