Servus Michel,
am Nichtvertragen ist was dran. Ich begab mich ja schon in die Ländereien derer, welche erstaunlich flache Fische in einem doch relativ großen Gewässer ihr Eigen nennen. Dort, in diesen fremden Gefilden, haben die vermutlich irgenwie keinen rechten Peil! Die wissen echt nicht wo sie fischen wollen!
Mal ist das Ufer am Parkplatz, mal ganz weit weg, obwohl man sich ganz sicher ist, das Wohnmobil nicht bewegt zu haben. Das verwirrt die Sinne erheblich!
Um Klarheit in diese ominöse Sache zu bringen sucht man logischerweise und völlig unbedarft die nächste Kneipe auf. Dort wird einem dann ein Bierleinchen in lächerlicher Menge kredenzt und daneben ein kleines Gläschen mit einer Flüssigkeit von leicht öliger Konsistenz, doch klarer Farbe.
Das zum Bier gereichte Gläschen hat wohl den Zweck, den Geschmack des auserordentlich bitter schmeckendes Bieres zu vertreiben.
Mit nur einem Bierchen, nebst diesem (offensichtlich dort obligatorischen Nebengläschen) ist das ominöse Phänomen des (vermutlich) alternierenden Uferbereichs nicht zu lösen. Die dort lebenden Ureinwohner sind übrigends recht nett und offensichtlich so stolz auf ihre pfannkuchenflachen Fische, das sie selbst ihre Sprache als platt bezeichnen. Die Kommunikation mit diesem Volk ist indess schwierig. Ich wollte doch nur wissen, warum das Meer auf einmal weg ist und die kommen mir mit Sauereien: Das ist die Titte (Finger weg von meiner Frau!!!), Dann kommt einer mit Tittenhub daher ( Verdammt nochmal und nochmals- Finger weg von meiner Frau, sonst werd ich echt sauer!!!) Angeblich gäbe es auch noch einen gewissen blanken Hans ( Wenn ich den erwische, fliegt der hochkannt aus dem Schlafzimmer und zwar durchs Fenster)
Nach meinen, gewiss fundierten Studien, kann ich nur von einer Reise gen Norden Deutschlands dringend abraten
Doppelduck und extra weg
Thomas
Angler sterben nie, die riechen nur so.