Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
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- Mr. Orange
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Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Angenehmen Tag zusammen!
Jetzt kommt's zum Eingemachten, wenn man das eigentliche Fischen als öffnen des Glases betrachtet.
Ich habe im Laufe meiner -man kann es fast schon so nennen- Recherche einiges aufgeschnappt, weiß ziemlich genau was ich mit der ersten Fliegenrute anstellen will und hoffe jetzt auf eure Erfahrung und auch, dass ihr diese mit mir teilen wollt.
Ich schildere mal kurz was ich mir gedacht habe.
Erstmal etwas zu meinen Zielgewässern:
An erster Stelle, auch wenn es wahrscheinlich nicht am besten zum Fliegenfischen passt, steht für mich das Angeln an der Costa Brava, da ich dort mindestens zwei Wochen am Stück verbringe, manchmal sogar noch zwei weitere im Herbst oder Frühjahr. Dort kommt die erste Rute wahrscheinlich auch zum ersten mal zum Einsatz. Außerdem ist früher oder später auch ein Segelboot mit Außenmotor an der Hand.
Ich würde es dort gerne mit Schrimp und Klein- Jungfisch nachahmenden Streamern auf Dorade versuchen. Auch wenn ich bis jetzt nichts zum Thema Dorade bezüglich des Fliegenfischens gefunden habe. Trotzdem denke ich mir man könnte sie mit den Streamern überlisten, da sie gerne Krebsen, Klein- bzw Jungfischen und Muscheln in den Seegrasfeldern nachstellen. Ebenso auf dem Sandgrund in etwas Entfernung von dem Strand.
Bonitos würde ich auch gerne mit dem Streamer versuchen, als Pendant zum Jiggen(?). Zumindest habe ich einige Angler gesehen, die mit dem Jiggen Bonitos in der Bucht vom Boot aus geangelt haben und ich sehe kein Problem weshalb man mit einem Streamer keinen Erfolg haben sollte. Auch auf Wolfsbarsch und was es sonst noch so im Mittelmeer gibt würde ich es gerne versuchen.
Ich bräuchte also, wenn ich alles richtig verstanden habe, eine Rute mit entsprechender Schnur, die gegen den Wind ankommt. Dazu brauche ich noch eine gute Reichweite, Schusskopf nicht ausgeschlossen. Auch eine sinkende Leine wird dabei sein.
Dazu kommen jetzt noch meine Heimatgewässer in denen man auf Zander, Karpfen und Hecht gehen kann, was denke ich zu der Rute für Spanien passen würde. An den Seen wo ich vorbeikomme noch Barsch und Forelle. Genau da komme ich zu meinem Knackpunkt.
Ich möchte ungerne auf das Fischen mit Trockenfliegen und Co verzichten um Forellen zu überlisten. Ich komme immer wieder an der Sülz und der Wupper vorbei, mal abgesehen von Flüssen, die jetzt noch nicht auf meiner Liste stehen.
Ich möchte also nach Möglichkeit diese beiden Gebiete bestmöglich abdecken und das Budgetfreundlich.
Ich weiß, dass ich keine perfekte Rute finde um beides abzudecken. Aber für den Anfang hätte ich gerne eine Rute etc. die das abdeckt, auch wenn mich das beim Präsentieren von Trocken-, Nassfliegen und Nymphen einiges an Mühe kosten würde.
Die hiesigen Gewässer würde ich zum üben der verschiedenen Würfe nutzen. Das wären dann stehende Gewässer.
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage was da passen könnte und noch einhändig nutzbar ist. Abgesehen von der semi parabolischen Aktion bin ich da noch recht ratlos. Ich habe das mit den Schnurgewichten, die zu den Ruten passen müssen, bzw andersherum, verstanden. Die verschiedenen Leinentypen ebenfalls. Auch die Aktionseigenschaften. Probleme habe ich dann mit der Ruten- und Rollenwahl, sowie ob eine Bremse Sinnvoll ist.
Eine zweite, leichtere Rute würde ich mir später zulegen um einen Ausgleich zu schaffen.
Ich hoffe alles wichtige ist gesagt und ich hab nicht zu viel geschrieben.
Schönen Gruß
Christian
Jetzt kommt's zum Eingemachten, wenn man das eigentliche Fischen als öffnen des Glases betrachtet.
Ich habe im Laufe meiner -man kann es fast schon so nennen- Recherche einiges aufgeschnappt, weiß ziemlich genau was ich mit der ersten Fliegenrute anstellen will und hoffe jetzt auf eure Erfahrung und auch, dass ihr diese mit mir teilen wollt.
Ich schildere mal kurz was ich mir gedacht habe.
Erstmal etwas zu meinen Zielgewässern:
An erster Stelle, auch wenn es wahrscheinlich nicht am besten zum Fliegenfischen passt, steht für mich das Angeln an der Costa Brava, da ich dort mindestens zwei Wochen am Stück verbringe, manchmal sogar noch zwei weitere im Herbst oder Frühjahr. Dort kommt die erste Rute wahrscheinlich auch zum ersten mal zum Einsatz. Außerdem ist früher oder später auch ein Segelboot mit Außenmotor an der Hand.
Ich würde es dort gerne mit Schrimp und Klein- Jungfisch nachahmenden Streamern auf Dorade versuchen. Auch wenn ich bis jetzt nichts zum Thema Dorade bezüglich des Fliegenfischens gefunden habe. Trotzdem denke ich mir man könnte sie mit den Streamern überlisten, da sie gerne Krebsen, Klein- bzw Jungfischen und Muscheln in den Seegrasfeldern nachstellen. Ebenso auf dem Sandgrund in etwas Entfernung von dem Strand.
Bonitos würde ich auch gerne mit dem Streamer versuchen, als Pendant zum Jiggen(?). Zumindest habe ich einige Angler gesehen, die mit dem Jiggen Bonitos in der Bucht vom Boot aus geangelt haben und ich sehe kein Problem weshalb man mit einem Streamer keinen Erfolg haben sollte. Auch auf Wolfsbarsch und was es sonst noch so im Mittelmeer gibt würde ich es gerne versuchen.
Ich bräuchte also, wenn ich alles richtig verstanden habe, eine Rute mit entsprechender Schnur, die gegen den Wind ankommt. Dazu brauche ich noch eine gute Reichweite, Schusskopf nicht ausgeschlossen. Auch eine sinkende Leine wird dabei sein.
Dazu kommen jetzt noch meine Heimatgewässer in denen man auf Zander, Karpfen und Hecht gehen kann, was denke ich zu der Rute für Spanien passen würde. An den Seen wo ich vorbeikomme noch Barsch und Forelle. Genau da komme ich zu meinem Knackpunkt.
Ich möchte ungerne auf das Fischen mit Trockenfliegen und Co verzichten um Forellen zu überlisten. Ich komme immer wieder an der Sülz und der Wupper vorbei, mal abgesehen von Flüssen, die jetzt noch nicht auf meiner Liste stehen.
Ich möchte also nach Möglichkeit diese beiden Gebiete bestmöglich abdecken und das Budgetfreundlich.
Ich weiß, dass ich keine perfekte Rute finde um beides abzudecken. Aber für den Anfang hätte ich gerne eine Rute etc. die das abdeckt, auch wenn mich das beim Präsentieren von Trocken-, Nassfliegen und Nymphen einiges an Mühe kosten würde.
Die hiesigen Gewässer würde ich zum üben der verschiedenen Würfe nutzen. Das wären dann stehende Gewässer.
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage was da passen könnte und noch einhändig nutzbar ist. Abgesehen von der semi parabolischen Aktion bin ich da noch recht ratlos. Ich habe das mit den Schnurgewichten, die zu den Ruten passen müssen, bzw andersherum, verstanden. Die verschiedenen Leinentypen ebenfalls. Auch die Aktionseigenschaften. Probleme habe ich dann mit der Ruten- und Rollenwahl, sowie ob eine Bremse Sinnvoll ist.
Eine zweite, leichtere Rute würde ich mir später zulegen um einen Ausgleich zu schaffen.
Ich hoffe alles wichtige ist gesagt und ich hab nicht zu viel geschrieben.
Schönen Gruß
Christian
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flatfischer
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo, Bonitos und Forellen mit einer Rute? Vergiß es!
Auf Bonitos würde ich je nach Fischgröße eine schnelle Rute der Klasse 8 bis 9 wählen. Weiterhin eine Rolle mit erstklassiger Bremse (und reichlich Backing...). Im Drill ist der Vergleich zur Forelle wie VW Käfer zum Ferrari in der Formel 1. Da wirst Du um zwei Ruten-/Rollenkombinationen leider nicht drum rum kommen.
Gruß Helge
Auf Bonitos würde ich je nach Fischgröße eine schnelle Rute der Klasse 8 bis 9 wählen. Weiterhin eine Rolle mit erstklassiger Bremse (und reichlich Backing...). Im Drill ist der Vergleich zur Forelle wie VW Käfer zum Ferrari in der Formel 1. Da wirst Du um zwei Ruten-/Rollenkombinationen leider nicht drum rum kommen.
Gruß Helge
- Mr. Orange
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. Aber dann würde ich noch gerne wissen warum. Wenn es nur daran liegt, dass es dann nicht optimal für Forellen ist...Das hatte ich schon geahnt, zumal ich mir ja früher oder später eine leichtere Rute anschaffen wollte. Sprich eine für Spanien und Seen auf Hecht, Barsch und dann später eine kleinere für Forellen. Allein weil ich erst wieder nach Spanien und an Seen komme und erst einige Zeit danach an die anderen Gewässer.
Deiner Antwort entnehme ich jetzt, dass es nicht möglich ist mit einer Rute, die für Bonitos ausreichend ist, auf Forelle zu gehen. Mir leuchtet nur kein Grund ein warum das, wenn auch mit Hindernissen, nicht gehen sollte.
Größere Bonitos als ca 50 cm hatte ich übrigens in unserer Bucht noch nicht gesehen. Wie das dann im offeneren Wasser vom Boot aus aussieht kann ich noch nicht sagen.
Gruß
Christian
Deiner Antwort entnehme ich jetzt, dass es nicht möglich ist mit einer Rute, die für Bonitos ausreichend ist, auf Forelle zu gehen. Mir leuchtet nur kein Grund ein warum das, wenn auch mit Hindernissen, nicht gehen sollte.
Größere Bonitos als ca 50 cm hatte ich übrigens in unserer Bucht noch nicht gesehen. Wie das dann im offeneren Wasser vom Boot aus aussieht kann ich noch nicht sagen.
Gruß
Christian
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Faber
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo Christian!
Gehen tut alles, es ist nur manchmal nicht richtig schön..es geht auch selten jemand mit einer Pilk- oder Big Game Rute mit einer 3 Gramm Pose auf Rotfedern..aber gehen tuts..
Ich glaube eine schnelle 8er Rute ist generell immer eine gute Sache..die kann man für Hecht und Karpfen bei uns nutzen genauso wie für Bonefish, Bonitos oder auch Meerforellen..sicher geht das für alle auch optimaler aber mit so einer Rute kann man überall gut reinschnuppern..
Eine gute Rolle wäre für alle Salzwasserfische nicht verkehrt..vor allem mit mindestens 150m Backing..man weiß ja nie..
Trocken lässt sich eine 8er Rute im kleinen Wasser zwar auch fischen, aber wie gesagt nicht schön und auch nicht wirklich gut..ich denke Du wirst mit dieser dicken Schnur einige Fische verscheuchen..daher wäre dann in der Folge eine leichtere Rute (#4-6) sehr viel besser..
Beste Grüße
Faber
Gehen tut alles, es ist nur manchmal nicht richtig schön..es geht auch selten jemand mit einer Pilk- oder Big Game Rute mit einer 3 Gramm Pose auf Rotfedern..aber gehen tuts..
Ich glaube eine schnelle 8er Rute ist generell immer eine gute Sache..die kann man für Hecht und Karpfen bei uns nutzen genauso wie für Bonefish, Bonitos oder auch Meerforellen..sicher geht das für alle auch optimaler aber mit so einer Rute kann man überall gut reinschnuppern..
Eine gute Rolle wäre für alle Salzwasserfische nicht verkehrt..vor allem mit mindestens 150m Backing..man weiß ja nie..
Trocken lässt sich eine 8er Rute im kleinen Wasser zwar auch fischen, aber wie gesagt nicht schön und auch nicht wirklich gut..ich denke Du wirst mit dieser dicken Schnur einige Fische verscheuchen..daher wäre dann in der Folge eine leichtere Rute (#4-6) sehr viel besser..
Beste Grüße
Faber
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- Dietmar0671
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo Christian,
für das was Du vor hast kommst Du mit einer Rute sicher nicht aus....ich sehe da eher zwei oder eher sogar drei Ruten.
Es kommt natürlich auch darauf an wieviel Du anlegen willst.
Gib am Anfang nicht zuviel Geld aus! Google mal nach Shakespeare Agility, Agility Rise, Agility XPS und Agility EXP. Gute Ruten für kleines Geld in vielen verschiedenen Längen und Klassen.
Fürs Forellenfischen benötigst Du keine aufwendige Rolle und eine leichte, feine Rute #4/5 und die Länge ist abhängig von dem wie das "Umfeld" ist, will heißen die Uferbeschaffenheit.
Für den Rest ist es ja bereits oben beschrieben...für Hecht werden teilweise Ruten bis #10 empfohlen...je nachdem was zu erwarten ist.
Du siehst...eine Rute für alles gibt es nicht.
Über das Meeresfischen kann ich Dir nichts sagen da noch nie gemacht.
Du bekommst PN.
Gruß
Dietmar
für das was Du vor hast kommst Du mit einer Rute sicher nicht aus....ich sehe da eher zwei oder eher sogar drei Ruten.
Es kommt natürlich auch darauf an wieviel Du anlegen willst.
Gib am Anfang nicht zuviel Geld aus! Google mal nach Shakespeare Agility, Agility Rise, Agility XPS und Agility EXP. Gute Ruten für kleines Geld in vielen verschiedenen Längen und Klassen.
Fürs Forellenfischen benötigst Du keine aufwendige Rolle und eine leichte, feine Rute #4/5 und die Länge ist abhängig von dem wie das "Umfeld" ist, will heißen die Uferbeschaffenheit.
Für den Rest ist es ja bereits oben beschrieben...für Hecht werden teilweise Ruten bis #10 empfohlen...je nachdem was zu erwarten ist.
Du siehst...eine Rute für alles gibt es nicht.
Über das Meeresfischen kann ich Dir nichts sagen da noch nie gemacht.
Du bekommst PN.
Gruß
Dietmar
Zuletzt geändert von Dietmar0671 am 26.09.2016, 15:41, insgesamt 2-mal geändert.
Ich bin in 5 Minuten wieder zurück, gehe fischen, unbedingt alle 5 Minuten neu lesen
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Maggov
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo Christian,
einen Punkt möchte ich dem vorangegangenen hinzufügen:
Neben der Fisch- und Fliegengröße solltest Du auch die Windverhältnisse berücksichtigen. Auf dem Meer (v.a. am Boot) bist Du dem Wind voll ausgesetzt und es hat dort eigentlich immer Wind. Wenn Du nun mit einer leichten Schnurklasse wirfst wird es teilweise recht abenteuerlich. Beim Fischen auf Bonefisch in der Karabik, die ja durchaus einen Ruf als Sportfisch zu verteidigen haben, ist bei Drill m.M. nach eine 6-er Rute vollkommen ausreichend und bei sehr ruhigen Bedingungen wahrscheinlich sogar effektiver als eine 8-er. Aber wenn der Wind mit normaler Kraft von der Seite kommt ist mit der 6-er die Präsentation echt schwierig, bei stärkerem Wind mußt Du schon ein ausgezeichneter Werfer sein um das zu kompensieren oder mit einrechnen zu können.
Ich würde v.a. bei der Rolle auf die Salzwassertauglichkeit schauen. Dass Mittelmeer ist extreme salzhaltig und entsprechend korrdiert Dir das Tackle sehr schnell. Wichtig ist auch meiner Meinung nach das Gerät immer ordentlich mit Süßwasser zu spülen sowie die Fliegen sehr sorgfältig zu trocknen bevor sie zurück in die Boxen gehen (v.a. weil neue Boxen meist noch zusätzlich abgedichtet sind - da rosten die Haken wahnsinnig schnell).
Ein interessantes Unterfangen dass Du da vor hast - wenn ich das richtig verstehe als Fliegenfischereinsteiger sogar! - ich hoffe das es gelingt und Du gehst nicht mit zu hohen Erwartungen an Dein Projekt.
LG
Markus
einen Punkt möchte ich dem vorangegangenen hinzufügen:
Neben der Fisch- und Fliegengröße solltest Du auch die Windverhältnisse berücksichtigen. Auf dem Meer (v.a. am Boot) bist Du dem Wind voll ausgesetzt und es hat dort eigentlich immer Wind. Wenn Du nun mit einer leichten Schnurklasse wirfst wird es teilweise recht abenteuerlich. Beim Fischen auf Bonefisch in der Karabik, die ja durchaus einen Ruf als Sportfisch zu verteidigen haben, ist bei Drill m.M. nach eine 6-er Rute vollkommen ausreichend und bei sehr ruhigen Bedingungen wahrscheinlich sogar effektiver als eine 8-er. Aber wenn der Wind mit normaler Kraft von der Seite kommt ist mit der 6-er die Präsentation echt schwierig, bei stärkerem Wind mußt Du schon ein ausgezeichneter Werfer sein um das zu kompensieren oder mit einrechnen zu können.
Ich würde v.a. bei der Rolle auf die Salzwassertauglichkeit schauen. Dass Mittelmeer ist extreme salzhaltig und entsprechend korrdiert Dir das Tackle sehr schnell. Wichtig ist auch meiner Meinung nach das Gerät immer ordentlich mit Süßwasser zu spülen sowie die Fliegen sehr sorgfältig zu trocknen bevor sie zurück in die Boxen gehen (v.a. weil neue Boxen meist noch zusätzlich abgedichtet sind - da rosten die Haken wahnsinnig schnell).
Ein interessantes Unterfangen dass Du da vor hast - wenn ich das richtig verstehe als Fliegenfischereinsteiger sogar! - ich hoffe das es gelingt und Du gehst nicht mit zu hohen Erwartungen an Dein Projekt.
LG
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Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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fjorden
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo Christian,
ich will dir mal eine Empfehlung für eine Rute geben. Ich selber habe mit einer # 7 Rute angefangen und damit auch auf Äsche und Forelle geangelt. Das geht und ich würde dir für den Anfang auch dazu raten. Also 9 ft. # 7. Hol dir dazu eine schwimmende passende Kurzkeulenschnur. Spar an der Rolle, mein Tipp wäre eine Scientific Angler 3 M 7/8 L. Kann auch Salzwasser ab. Setze dich mal mit Rolf Renell in Verbindung. Ist nicht soweit von dir und kann dir noch sehr gute Tipps geben und vielleicht findest du da auch die "eilegende Wollmilchsau". Lieben Gruß von mir.
Gruß
Fjorden
p.s. du wirst schnell merken, dass du nicht alle Bereiche mit einer Rute abdecken kannst. Aber für den Anfang geht es und ich habe auch schon Hechte im Forellenbach mit 3er Rute gezielt gefangen.
p.p.s In der Echo Base Serie bei Rolf wäre wohl schon was dabei...
ich will dir mal eine Empfehlung für eine Rute geben. Ich selber habe mit einer # 7 Rute angefangen und damit auch auf Äsche und Forelle geangelt. Das geht und ich würde dir für den Anfang auch dazu raten. Also 9 ft. # 7. Hol dir dazu eine schwimmende passende Kurzkeulenschnur. Spar an der Rolle, mein Tipp wäre eine Scientific Angler 3 M 7/8 L. Kann auch Salzwasser ab. Setze dich mal mit Rolf Renell in Verbindung. Ist nicht soweit von dir und kann dir noch sehr gute Tipps geben und vielleicht findest du da auch die "eilegende Wollmilchsau". Lieben Gruß von mir.
Gruß
Fjorden
p.s. du wirst schnell merken, dass du nicht alle Bereiche mit einer Rute abdecken kannst. Aber für den Anfang geht es und ich habe auch schon Hechte im Forellenbach mit 3er Rute gezielt gefangen.
p.p.s In der Echo Base Serie bei Rolf wäre wohl schon was dabei...
- Mr. Orange
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Das sind Antworten, Top. Vielen Dank!
Die "eierlegende Wollmilchsau"...da bin ich schon des öfteren drauf gestoßen, aber sowas suche ich gar nicht. Wie gesagt, meine Tendenz geht erstmal zum Fischen am Meer und ich hatte gehofft, dass man mit dieser Rute auch ab und an auf Forelle gehen kann, bis leichteres Werkzeug da ist.
Zum Wind: Das war eigentlich der Hauptgrund warum ich nach einer schwereren Rute suche, denn im Internet und Co habe ich aufgeschnappt, dass auch heutige leichtere Ruten einiges an Drill vertragen. Das kann ich natürlich nicht perfekt einschätzen, aber ich hatte mir ehere sorgen um das Werfen im Wind als um den Drill mit den kleineren Bonefishs gemacht.
Zu den Uferbeschaffenheiten: Eine Stelle dürfte sehr schwierig werden, ansonsten laufen die Felsen flach ins Wasser und viele Fische stehen vor dem Strand, was optimal ist würde ich sagen. Man kann auch locker noch zehn Meter ins Wasser vom Strand aus, bis man mit der Hüfte im Wasser steht. Bei den schwierigeren Stellen hat man zwar nach ein bis zwei Metern Fels im Rücken, aber dafür stehen im Wasser Felsen zu denen man recht einfach waten kann und dann hat man rundum Freiheit.
Ja, interessantes unterfangen und das sogar als Fliegenfischereieinsteiger. Ich finde diese Art des Fischens auch am interessantesten und wenn ich mir dann was in den Kopf gesetzt habe, dann gibt es kein zurück mehr. Ich schrecke auch nicht vor deprimierenden Übungsläufen zurück. Ich weiß, dass ich nicht gerade das einfachste Ziel für Anfänger gewählt habe, aber da bin ich zuversichtlich. Vor allem sind wir ein Vierergespann, da macht sogar scheitern mal Spaß.
Wäre es so, dass ich in naher Zukunft eher an Flüssen vorbeikomme, hätte ich mich sicherlich für eine Forellenrute entschieden.
Mit dem Salzwasser hatte ich bzw. hatten wir schon Erfahrung gemacht. Das Material hat ordentlich gelitten.
Nun gut. Dan nochmal vielen Dank für die Ratschläge. Ich bin froh, dass nicht direkt "ähhh, das geht doch gar nicht" und ähnliches kam.
Ich forste mich jetzt mal durch die Angebote und berichte dann was ich mir rausgepickt habe. Vielleicht kommt bis dahin ja noch der ein oder andere Tipp dazu.
Bis dahin einen schönen Gruß
Christian
Die "eierlegende Wollmilchsau"...da bin ich schon des öfteren drauf gestoßen, aber sowas suche ich gar nicht. Wie gesagt, meine Tendenz geht erstmal zum Fischen am Meer und ich hatte gehofft, dass man mit dieser Rute auch ab und an auf Forelle gehen kann, bis leichteres Werkzeug da ist.
Zum Wind: Das war eigentlich der Hauptgrund warum ich nach einer schwereren Rute suche, denn im Internet und Co habe ich aufgeschnappt, dass auch heutige leichtere Ruten einiges an Drill vertragen. Das kann ich natürlich nicht perfekt einschätzen, aber ich hatte mir ehere sorgen um das Werfen im Wind als um den Drill mit den kleineren Bonefishs gemacht.
Zu den Uferbeschaffenheiten: Eine Stelle dürfte sehr schwierig werden, ansonsten laufen die Felsen flach ins Wasser und viele Fische stehen vor dem Strand, was optimal ist würde ich sagen. Man kann auch locker noch zehn Meter ins Wasser vom Strand aus, bis man mit der Hüfte im Wasser steht. Bei den schwierigeren Stellen hat man zwar nach ein bis zwei Metern Fels im Rücken, aber dafür stehen im Wasser Felsen zu denen man recht einfach waten kann und dann hat man rundum Freiheit.
Ja, interessantes unterfangen und das sogar als Fliegenfischereieinsteiger. Ich finde diese Art des Fischens auch am interessantesten und wenn ich mir dann was in den Kopf gesetzt habe, dann gibt es kein zurück mehr. Ich schrecke auch nicht vor deprimierenden Übungsläufen zurück. Ich weiß, dass ich nicht gerade das einfachste Ziel für Anfänger gewählt habe, aber da bin ich zuversichtlich. Vor allem sind wir ein Vierergespann, da macht sogar scheitern mal Spaß.
Wäre es so, dass ich in naher Zukunft eher an Flüssen vorbeikomme, hätte ich mich sicherlich für eine Forellenrute entschieden.
Mit dem Salzwasser hatte ich bzw. hatten wir schon Erfahrung gemacht. Das Material hat ordentlich gelitten.
Nun gut. Dan nochmal vielen Dank für die Ratschläge. Ich bin froh, dass nicht direkt "ähhh, das geht doch gar nicht" und ähnliches kam.
Ich forste mich jetzt mal durch die Angebote und berichte dann was ich mir rausgepickt habe. Vielleicht kommt bis dahin ja noch der ein oder andere Tipp dazu.
Bis dahin einen schönen Gruß
Christian
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fly fish one
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
In meinen Augen liegt Dietmar auf der richtigen Wellenlänge - dat wird nix mit nur einer!
Ich finde die Empfehlungen alle nicht gelungen, Verzeihung Kollegen, aber die Umfeldparameter, wie Größe und Beschafffenheit des Flusses sind absolut unklar. Mach die 6er oder 7er für das angestrebte Meer noch ins Schwarze treffen, so ist eine 6 (und es sollte dann auch nur echt 6 drinstecken) schon ein Monstrum, was in einem entsprechenden Fluss wie eine Felsbrocken einschlägt - Du wirst nur Staubfahnen von den Forellekes sehen. Es kommt wirklich sehr auf den Fluss/Bach an, ob eine 6 überhaupt noch Sinn macht. Man kann natürlich einfach damit losziehen und sehen was passiert und notfalls eine leichtere anschaffen. Aber Spaß machen würde mir persönlich das mit der 6 nicht!! Ich habe da so meine eigenen Erfahrungen damit. Ich fischte ein paar Monate mit einer 5er Hardy Zenith Sintrix und einer 6er WF Rio Gold. Diese Hardy schafft das locker - aber die Forellen haben sich öfter kaputt gelacht!
Du kannst natürlich an die 6er Rute auch eine 5er Schnur hängen!
Und ich stelle es mir echt schwierig vor, mit so schwerem Gerät (6/7) vom schwankenden Boot und in solchem stehend als Anfänger mit z.B. Schußköpfen/Sinkleinen zu arbeiten - mich hätte das ein Ohrläppchen gekostet. Aber jeder ist natürlich seines eigenen Glückes Schmied. Aber so ein richtig beschleunigter grosser Streamer ist wie die Air Force One - mir wird dabei bis heute (ich mach das noch nicht so lange) immer leicht flau im Magen. Der Schmackes mit dem die an mir vorbei sausen - Lapaloma adé, wenn der mich mal treffen sollte.
Wenn es sich wirklich um die Costa Brava handelt (das da überhaupt heute noch Fische zu fangen sind!) würde ich eiskalt exakt sowas wie meine Hardy in 5 empfehlen. 6er Leinen drauf und Attacke. Für die paar Mal wo Du am Meer fischt! Du bist doch von 4 Wochen Urlaub nicht 4 Wochen auf dem Meer???
Überhaupt, und ein paar der Kollegen lasssen es auch immer wieder mal durchscheinen, finde ich, dass viel zu schwer gefischt wird. Auch ich habe mich verleiten lassen zu meiner 5er Hardy, freue mich heute wie ein Keks, dass sich damit meine Spielwiese vergrößert und felxibler wird, aber gebraucht hätte es hier in der Münchner Ecke für alles was auf Forelle hört, nur eine 4er. Die 5er Schnur, wenn man das mal bei sichtigen Fischen beobachtet, scheucht ebenfalls schon ziemlich. Ich persönlich kann sie zumindest nicht so sanft ablegen wie eine 4er. Und es ist jetzt nicht so, dass ein schwacher Windhauch eine 4er aus der Bahn wirft. Das geht auch bei "normalem Wind" erstaunlich gut und genau so weit!
Lange Rede kurzer Sinn:
1) Müßte ich mit 1 Rute auskommen, was ich nicht wirklich sinnvoll finde, wäre es eine 5er
2) 2 Ruten wären es von meiner Seite eine 7 und eine 4 und dazu verschiedene Schnüre/Klassen jeweils auch eine Klasse darunter und darüber
Ich finde die Empfehlungen alle nicht gelungen, Verzeihung Kollegen, aber die Umfeldparameter, wie Größe und Beschafffenheit des Flusses sind absolut unklar. Mach die 6er oder 7er für das angestrebte Meer noch ins Schwarze treffen, so ist eine 6 (und es sollte dann auch nur echt 6 drinstecken) schon ein Monstrum, was in einem entsprechenden Fluss wie eine Felsbrocken einschlägt - Du wirst nur Staubfahnen von den Forellekes sehen. Es kommt wirklich sehr auf den Fluss/Bach an, ob eine 6 überhaupt noch Sinn macht. Man kann natürlich einfach damit losziehen und sehen was passiert und notfalls eine leichtere anschaffen. Aber Spaß machen würde mir persönlich das mit der 6 nicht!! Ich habe da so meine eigenen Erfahrungen damit. Ich fischte ein paar Monate mit einer 5er Hardy Zenith Sintrix und einer 6er WF Rio Gold. Diese Hardy schafft das locker - aber die Forellen haben sich öfter kaputt gelacht!
Und ich stelle es mir echt schwierig vor, mit so schwerem Gerät (6/7) vom schwankenden Boot und in solchem stehend als Anfänger mit z.B. Schußköpfen/Sinkleinen zu arbeiten - mich hätte das ein Ohrläppchen gekostet. Aber jeder ist natürlich seines eigenen Glückes Schmied. Aber so ein richtig beschleunigter grosser Streamer ist wie die Air Force One - mir wird dabei bis heute (ich mach das noch nicht so lange) immer leicht flau im Magen. Der Schmackes mit dem die an mir vorbei sausen - Lapaloma adé, wenn der mich mal treffen sollte.
Wenn es sich wirklich um die Costa Brava handelt (das da überhaupt heute noch Fische zu fangen sind!) würde ich eiskalt exakt sowas wie meine Hardy in 5 empfehlen. 6er Leinen drauf und Attacke. Für die paar Mal wo Du am Meer fischt! Du bist doch von 4 Wochen Urlaub nicht 4 Wochen auf dem Meer???
Überhaupt, und ein paar der Kollegen lasssen es auch immer wieder mal durchscheinen, finde ich, dass viel zu schwer gefischt wird. Auch ich habe mich verleiten lassen zu meiner 5er Hardy, freue mich heute wie ein Keks, dass sich damit meine Spielwiese vergrößert und felxibler wird, aber gebraucht hätte es hier in der Münchner Ecke für alles was auf Forelle hört, nur eine 4er. Die 5er Schnur, wenn man das mal bei sichtigen Fischen beobachtet, scheucht ebenfalls schon ziemlich. Ich persönlich kann sie zumindest nicht so sanft ablegen wie eine 4er. Und es ist jetzt nicht so, dass ein schwacher Windhauch eine 4er aus der Bahn wirft. Das geht auch bei "normalem Wind" erstaunlich gut und genau so weit!
Lange Rede kurzer Sinn:
1) Müßte ich mit 1 Rute auskommen, was ich nicht wirklich sinnvoll finde, wäre es eine 5er
2) 2 Ruten wären es von meiner Seite eine 7 und eine 4 und dazu verschiedene Schnüre/Klassen jeweils auch eine Klasse darunter und darüber
- Mr. Orange
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Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
@ fly fish one: Sehe ich ja genauso mit deiner Zusammenfassung am Ende.
Ich wollte es jetzt nicht zum weiß ich nicht wievielten mal schreiben: Costa Brava ist nur die nächste Anlaufstelle und dafür hätte ich gerne entsprechendes Gerät, da ich mir nicht nur für Spanien eine Spinnrute zulegen will, wenn ich doch mit dem Fliegenfischen anfangen will.
Wie oft erwähnt kommt dann noch eine leichtere Rute. Und zwei Wochen am Stück jeden Tag angeln zu können ist für mich einiges im Gegensatz zu maximal einem Wochenende an den hiesigen Flüssen. Deswegen diese Priorität. Außerdem hatte ich auch gesagt, dass ich an Talsperren und an Seen vorbeikomme, wofür ich - so schätze ich es mal ein - auch die Spanienrute benutzen kann.
Und tatsächlich bin ich nicht vier Wochen auf dem Meer sondern mindestens vier Wochen am Meer.
Forelle, wie gesagt, wäre sehr cool, aber da komme ich auf meiner Liste als letztes an. Zwei Ruten etc. auf einmal kann ich mir nicht leisten, denn auch wenn die Ferienhäuser und das Boot anderes vermuten lassen bin ich nur Nutznießer.
Um weiteren Verwirrungen vorzubeugen: Geht einfach mal davon aus, dass ich eine Rute für die Costa Brava suche. Dass es als Anfänger nicht einfach wird und mir das klar ist hatte ich ja auch schon oft genug erwähnt. Und das mit dem Boot wird frühestens nächsten Sommer was. Bis dahin kann ich, wann immer ich will, für 70€ nach Spanien fliegen, dort umsonst wohnen und mir Seele aus dem Leib angeln. Da ich im Frühjahr (ich hatte versehentlich Herbst geschrieben) wieder da bin, möchte ich bis dahin die Rute haben. Vorher komme ich Studienbedingt ohne hin höchstens zum üben der Würfe.
Achja, und ,dass man im Mittelmeer bzw. an der Costa Brava keine Fische mehr fangen kann, joa, ist so ein Gerücht, wenn man nicht gerade auf der Suche nach den Monster Thuns und Marlinen ist.
Dass es nicht einfach wird habe ich mir, wie auch oft erwähnt, schon gedacht, schreckt mich aber nicht ab. Ich werde mich ganz bestimmt nicht zuerst an die schwere Sinkleine mit Schusskopf vom Boot aus wagen. Hatte ich auch so nicht gesagt. Nur sollte die gewünschte Rute dazu fähig sein. Und noch einmal: Auch wenn ich dann erstmal auf Forelle verzichten muss, was ich selbst mit leichter Rute tun müsste, dann ist mir das recht.
Ich denke mal ich habe mich ziemlich genau erklärt und alles was hier schon bezüglich der Schwierigkeiten angesprochen wurde hatte ich ja schon mehrere mal selbst erkannt.
Ich hoffe ich war nicht zu harsch und habe mir Feinde gemacht^^
Schönen Gruß noch einmal
Christian
Ich wollte es jetzt nicht zum weiß ich nicht wievielten mal schreiben: Costa Brava ist nur die nächste Anlaufstelle und dafür hätte ich gerne entsprechendes Gerät, da ich mir nicht nur für Spanien eine Spinnrute zulegen will, wenn ich doch mit dem Fliegenfischen anfangen will.
Wie oft erwähnt kommt dann noch eine leichtere Rute. Und zwei Wochen am Stück jeden Tag angeln zu können ist für mich einiges im Gegensatz zu maximal einem Wochenende an den hiesigen Flüssen. Deswegen diese Priorität. Außerdem hatte ich auch gesagt, dass ich an Talsperren und an Seen vorbeikomme, wofür ich - so schätze ich es mal ein - auch die Spanienrute benutzen kann.
Und tatsächlich bin ich nicht vier Wochen auf dem Meer sondern mindestens vier Wochen am Meer.
Forelle, wie gesagt, wäre sehr cool, aber da komme ich auf meiner Liste als letztes an. Zwei Ruten etc. auf einmal kann ich mir nicht leisten, denn auch wenn die Ferienhäuser und das Boot anderes vermuten lassen bin ich nur Nutznießer.
Um weiteren Verwirrungen vorzubeugen: Geht einfach mal davon aus, dass ich eine Rute für die Costa Brava suche. Dass es als Anfänger nicht einfach wird und mir das klar ist hatte ich ja auch schon oft genug erwähnt. Und das mit dem Boot wird frühestens nächsten Sommer was. Bis dahin kann ich, wann immer ich will, für 70€ nach Spanien fliegen, dort umsonst wohnen und mir Seele aus dem Leib angeln. Da ich im Frühjahr (ich hatte versehentlich Herbst geschrieben) wieder da bin, möchte ich bis dahin die Rute haben. Vorher komme ich Studienbedingt ohne hin höchstens zum üben der Würfe.
Achja, und ,dass man im Mittelmeer bzw. an der Costa Brava keine Fische mehr fangen kann, joa, ist so ein Gerücht, wenn man nicht gerade auf der Suche nach den Monster Thuns und Marlinen ist.
Dass es nicht einfach wird habe ich mir, wie auch oft erwähnt, schon gedacht, schreckt mich aber nicht ab. Ich werde mich ganz bestimmt nicht zuerst an die schwere Sinkleine mit Schusskopf vom Boot aus wagen. Hatte ich auch so nicht gesagt. Nur sollte die gewünschte Rute dazu fähig sein. Und noch einmal: Auch wenn ich dann erstmal auf Forelle verzichten muss, was ich selbst mit leichter Rute tun müsste, dann ist mir das recht.
Ich denke mal ich habe mich ziemlich genau erklärt und alles was hier schon bezüglich der Schwierigkeiten angesprochen wurde hatte ich ja schon mehrere mal selbst erkannt.
Ich hoffe ich war nicht zu harsch und habe mir Feinde gemacht^^
Schönen Gruß noch einmal
Christian
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fly fish one
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
@Christian: Ich bin absolut nicht empfindlich. Klare Ansagen sind astrein. Alles gut!
- Mr. Orange
- Beiträge: 6
- Registriert: 20.09.2016, 21:32
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Alles klar
Ich ziehe mal kurz ein Résumé, der Übersicht halber:
Ausgehend davon, dass ich jetzt erstmal nur nach einer Rute für Spanien suche, mit der man auch mal am See fischen kann. Ich hatte nämlich nicht bedacht wie schreckhaft Salmoniden in Flüssen usw. auf schwere Leinen reagieren, die ja bei einer schwereren Rute angesagt sind.
Nun gut, also müssen zwei Ruten her. Zuerst die für das Salzwasser, wobei ich da die Beratung brauche. Für die leichtere habe ich schon genug im Netz gefunden und ich werde dann noch einmal nachfragen wenn es soweit ist.
Bei der "Spanienrute" (Dorade, Wolfsbarsch, Bonito von der Küste aus und ab und an vom Boot) brauche ich dann wohl noch was Hilfe: Wenn ich alles richtig verstanden habe wird es auf eine 6-8 Rute (vom Gewicht her) hinauslaufen. Oder doch gar eine 5er? Wie ist das nun mit der Länge der Rute? 9 ft scheint auch die Anfängerlänge zu sein... Die Größe der Rolle und Bremse. Es wurde ja zu einem langen Backing geraten, was ich nachvollziehbar finde. Das kann ich schwer einschätzen. Auch die Parabolik. Ich hatte an eine semiparabolische gedacht, weil das, soweit ich es gelesen habe, gut für Einsteiger sein soll.
Ich bin jetzt natürlich aufgrund der verschiedenen Aussagen etwas verwirrt und schaue heute Abend nochmal genauer nach.
Gruß
Christian
Ich ziehe mal kurz ein Résumé, der Übersicht halber:
Ausgehend davon, dass ich jetzt erstmal nur nach einer Rute für Spanien suche, mit der man auch mal am See fischen kann. Ich hatte nämlich nicht bedacht wie schreckhaft Salmoniden in Flüssen usw. auf schwere Leinen reagieren, die ja bei einer schwereren Rute angesagt sind.
Nun gut, also müssen zwei Ruten her. Zuerst die für das Salzwasser, wobei ich da die Beratung brauche. Für die leichtere habe ich schon genug im Netz gefunden und ich werde dann noch einmal nachfragen wenn es soweit ist.
Bei der "Spanienrute" (Dorade, Wolfsbarsch, Bonito von der Küste aus und ab und an vom Boot) brauche ich dann wohl noch was Hilfe: Wenn ich alles richtig verstanden habe wird es auf eine 6-8 Rute (vom Gewicht her) hinauslaufen. Oder doch gar eine 5er? Wie ist das nun mit der Länge der Rute? 9 ft scheint auch die Anfängerlänge zu sein... Die Größe der Rolle und Bremse. Es wurde ja zu einem langen Backing geraten, was ich nachvollziehbar finde. Das kann ich schwer einschätzen. Auch die Parabolik. Ich hatte an eine semiparabolische gedacht, weil das, soweit ich es gelesen habe, gut für Einsteiger sein soll.
Ich bin jetzt natürlich aufgrund der verschiedenen Aussagen etwas verwirrt und schaue heute Abend nochmal genauer nach.
Gruß
Christian
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fly fish one
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Du hast den Einsatzzweck Deiner "Spanienrute" sehr schön beschrieben (und das theoretisch eine zweite später folgen sollte), dann würde ich von den "SpanienroutenKompromissklassen" Abstanbd nehmen: 5 und 6! Würde hin zu eindeutig in Deiner Nische zu besetzenden Klassen tendieren: 7 bis maximal 8. (Wir reden sowieso nur über Einhand.) Und bitte, es sollen die Experten die sich damit wirklich auskennen, noch einmal Stellung beziehen. Ich finde ja, so vom Gesichtspunkt der Effizienz, Ökonomie, weil Du so einen EinhandEumel mit 8 und 9 mit SK Pipapo erstmal den ganzenm Tag mit schweren Schnüren schmeißen must, 7 noch gut machbar. Aber bitte, es ist absolut meine eigene Meinung. Die beruht nur auf den Erfahrungen mit meiner eigenen 7er, mit der ich auch bis 8er Schnüre/SK "schmeiße" und theoretisch interpoliere auf die höheren Klassen.
Und mach Dir nicht so'nen Kopp um die Aktion. Sollte nur nicht "zuuuu" labberig werden, weil das auch aus meiner Erfahrung schwieriger wirft, als einen Stecken der etwas fixer ist!
Und mach Dir nicht so'nen Kopp um die Aktion. Sollte nur nicht "zuuuu" labberig werden, weil das auch aus meiner Erfahrung schwieriger wirft, als einen Stecken der etwas fixer ist!
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CPE
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
Hallo Christian,
Küstenruten sind eher höhere Klassen, eher 9' und eher knackig auch weil es dort immer mal wieder Wind gibt.
Cheers, Norbert
Küstenruten sind eher höhere Klassen, eher 9' und eher knackig auch weil es dort immer mal wieder Wind gibt.
Cheers, Norbert
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orkdaling
Re: Dorade, Wolfsbarsch, Bonito und mehr
moin moin,
sehe ich wie Norbert, wenn mir auch eine 9er den "ganzen" Tag zu schwer wære, ich bleib bei meinen 8er Ruten. (Meer)
Und ausser Wind und gøssere Streamer hat man im Meer(ausser Flats) noch das Problem das grøssere Fische nach unten gehen, in Tang oder Riff verschwinden. Mit einer 6er, auch wenn sie noch so gut ist hat man Probleme sie zu stoppen. Obwohl fuer Barsch und Dorade diese ausreichend wære.
Ich erlebe das oft wenn sich beim Mefo fischen ein guter Pollack vergreift. Die Bande geht geziehlt kopfueber in den Tang und bleibt stehen.
Vor daher wirst du nicht bei einer Rute bleiben kønnen und wollen, wirst du schon merken.
Gruss Hendrik
sehe ich wie Norbert, wenn mir auch eine 9er den "ganzen" Tag zu schwer wære, ich bleib bei meinen 8er Ruten. (Meer)
Und ausser Wind und gøssere Streamer hat man im Meer(ausser Flats) noch das Problem das grøssere Fische nach unten gehen, in Tang oder Riff verschwinden. Mit einer 6er, auch wenn sie noch so gut ist hat man Probleme sie zu stoppen. Obwohl fuer Barsch und Dorade diese ausreichend wære.
Ich erlebe das oft wenn sich beim Mefo fischen ein guter Pollack vergreift. Die Bande geht geziehlt kopfueber in den Tang und bleibt stehen.
Vor daher wirst du nicht bei einer Rute bleiben kønnen und wollen, wirst du schon merken.
Gruss Hendrik






