Abend und schönes Wochenende
Es ist ja jetzt die Zeit gekommen in der der Speiseplan unserer Fische mit einer Vielzahl von "Landinsekten" aufgebessert wird. Wir hatten ja auch schon Hopper, Käfer und Ameisen. Das sind wohl die Klassiker. Aber es gibt natürlich noch eine riesige Zahl anderer Insekten, die von den Fischen im Sommer gerne genommen werden. Meistens in ertrunkenem oder doch zumindest in "angetrunkenem" Zustand. Mit den hoch schwimmenden Mustern aus Foam habe ich, zumindest bei den "educated trouts" keine allzuguten Erfahrungen gemacht. Hopper (und auch Käfer) haben wir früher, in der guten alten Zeit, immer lebendig auf einen Goldhaken gespiesst und mit einem kleinen Klemmblei am Vorfach den Bach hinunter treiben lassen. Das hat viel besser funktioniert.
Es gibt ja z.B. auch noch einige Schmeissfliegen und etliche verschiedene Bremsenarten, die ich eigentlich lieber fische.
Besonders fängig ist ein Muster der kleinen Regenbremse, die bei uns im Sommer/Herbst überall ihr Unwesen treibt. Die Stiche von Haematopota pluvialis sind sehr schmerzhaft und hinterlassen starke Schwellungen. Die Weibchen(nur sie stechen) legen ihre Eier übrigens sogar im Wasser (an Pflanzen ab) und die Nymphen leben auch im Wasser. Es gibt nach meinen Recherchen keine einzige Bindeanleitung dafür. Sie findet keine Erwähnung in der mir zur Verfügung stehenden Literatur. Aber vielleicht findet ja irgendwer irgendwo eine Erwähnung bzw. eine bessere Bindeanleitung als die Meine. Die Regenbremse ist ca 12mm lang, hat einen braun-beige gebänderten Körper und fleckige Flügel. Das Weibchen hat blaugebänderte weit ausseinander stehende Facettenaugen, die des Männchens sind rötlich und stehen enger zusammen.
Hier eine Annäherung an die kleine Regenbremse, in einem sehr simplifizierten Bindestil:
Erinnert natürlich recht stark an die "Märzbraune". Die kennen wir nur nicht so gut aus der Nähe, da sie uns nicht nach dem Blut trachtet.......
Schönes WE
K Laus