Eine Loomis IMX 9,6´ #9, absolut neuwertig, eventuell ungefischt.
Diese Ruten waren damals - vor über 30 Jahren - ihrer Zeit voraus.
Sie liegt sehr leicht in der Hand, überhaupt nicht kopflastig, 115gr Gewicht und kann mit jeder entsprechenden modernen Rute in allen Belangen locker mithalten. Ok., sie ist (noch
Heute trat sie gegen die Vision Glass Daddy an - siehe hier: viewtopic.php?t=278002
Gefischt wurden beide mit einer 300gr. Sink 5 Teeny und mittelgroßen Hechtstreamern.
Das Ergebnis kann man sich schon vorstellen, oder: 8´ Glas gegen 9,6´ Kohlefaser
Beim Hechtfischen peile ich immer eine Wurfweite von 23m+ an, viel mehr nicht, da das Runninglinemanagement im Boot sonst noch schwieriger wird.
Es ging mir jetzt also nur um mein normales Fischen/Werfen und nicht um maximale Distanzen.
Ergebniss: Mit beiden Ruten habe ich diese Distanz "bequem" erreicht, mit der gleichen Anzahl von Leerwürfen, dem gleichen Überhang vor dem Abschuss.
Warum funktioniert hier die deutlich kürzere Glasrute genausogut wie die lange Kohlefaserute?
Beide Ruten bieten einen gewisssen Hebel im Handteil, aber vor allem: Es wirft der gleiche Werfer! Der DZ ist bei beiden Ruten gleichschnell, die Führung der Rutenhand ist gleich. Da macht auf diese Distanz das "schlechter" Material nichts aus und auch nicht die kürzere Länge.
Wer hätte es gedacht.....
LG
Reinhard






