Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Fliegenwerfen - wie geht das eigentlich? Wie kann ich meine Leine effektiver ausbringen und Fehler ausmerzen? Was hat es mit den AFTMA-Klassen auf sich? Was sind Spezial- und Trickwürfe? Fragen über Fragen! Hier könnt Ihr Euch gegenseitig helfen.

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Hans.
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Re: Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Ungelesener Beitrag von Hans. »

Thomas E. hat geschrieben: 02.04.2026, 13:50 Meiner Ansicht nach müssten wir erstmal wissen, welche "8er" Arne mit welchem Schnurgewicht/Keulenlänge wirft.
.../....
Die Hauptarbeit übernimmt ja sowieso die Schnurhand.
Bei Problemen mit dem Handgelenk sollte man die Technik überprüfen.
Hallo Thomas,
daran habe ich auch schon gedacht, aber nicht umgesetzt. Bei mir geht es ja zu 95% um eine 4er Superfine Carbon in 8´. Die wirft sich "eigentlich" so leicht und "wie von selbst", dass ich mir den Doppelzug schlicht abgewöhnt habe. Vielleicht sollte ich das wieder ändern und sehen, wie es meinem Handgelenk dann geht. Danke für den Anschubser!
Gruß
Hans
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Arvin24
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Re: Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Ungelesener Beitrag von Arvin24 »

Müsste eigentlich lösbar sein bei einer 8er, aber ja lösen kann man das sicher auf verschiedenen Arten.

Wenn er mit der 8er auf Salmoniden Fischt mit kleinen Fliegen-streamern, könnte es tatsächlich die Technik sein…..

Ich bin bei 10€ auf Hecht😎 da muss Gewicht dahinter 😜
Gruss
Trockenfliege
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Re: Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Ungelesener Beitrag von Trockenfliege »

Thomas E. hat geschrieben: 02.04.2026, 13:50
Die Hauptarbeit übernimmt ja sowieso die Schnurhand.

Bei Problemen mit dem Handgelenk sollte man die Technik überprüfen.
Ich nutze bei den schweren Ruten das Handgelenk bzw. einen deutlichen Schwipp/Stop eher nicht, sondern beschleunige die Schnur mehr über die Rutenbewegung von hinten nach vorne und die Schnurhand.
Den deutlichen Schwipp mit der Rutenhand habe ich mir schnell abgewöhnt. Mein Handgelenk dankt es mir.
Das nennt man dan "stopless" cast, die Rute führt die Schnur in 1. Linie und der DZ macht viel Beschleunigung.
Das verringert zwar bei mir die max. möglichen Distanzen, aber die 23 - 25m mit Streamer erreiche ich trotzdem.

LG
Reinhard
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Thomas E.
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Re: Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Ungelesener Beitrag von Thomas E. »

Moin,

das Video und die Erklärungen von M. L. ab Min. 15:40 passt gut in diesen Thread.
https://www.youtube.com/watch?v=L5IgEfxX4T8&t=1441s
Gruß
Thomas Ellerbrock
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Re: Hebelwirkung Rutenlänge - Schnurgewicht

Ungelesener Beitrag von Trockenfliege »

Danke fürs Einstellen.
Einige sehr hilfreiche Dinge spricht er an: Hebel- versus Federeffekt, Longbelly ( wobei 13,5m für mich ein noch eher kurzes LB Taper ist).
Auch sehr schön angesprochen der Stopless Cast und die Überlabelung der Ruten.
Was aber den positven Hebeleffekt für die Wurfweite angeht muss man natürlich auch das Schnurgewicht betrachten, daß immer am längeren Hebel sitzt. Da hilft bei einer #5 Keule von 11m der längere Hebel mit, um max. Weiten zu erreichen bei nicht zu hoher Belastung des Handgelenks.
Aber bei der von Arne angesprochenen #8 Rute wird sich das entsprechende Schnurgewicht am längeren Hebel unangenehmer anfühlen, als an einem kurzen Hebel. Bei der # 8 Rute geht es ja eher selten um max. Weiten sondern um ein Handgelenk schonendes Werfen. Da ist ein kürzerer Hebel hilfreich. Beim Casting wirft man ja bis zu 38 gr. schwere Keulen an 3m langen Spinruten - max. erlaubter Hebel - und ist nach den 6 Minuten und ca. 10 Würfen froh, das es vorbei ist.
(Und den ersten 10 Minuten des Videos würde ich weniger zustimmen, ist aber nicht das Thema hier :mrgreen: )

LG
Reinhard
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