Fliegenfischen Wisserbach
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Fliegenfischen Wisserbach
Ich pachte seit einigen Jahren ca. 3km Wisserbach. Nachdem wir anfangs zwei Angler waren, bin ich aktuell allein unterwegs. Das Gewässer ist sehr verwachsen, Trophäenfische wurden bisher nur elektrisch gefangen... Ich suche einen verantwortungsvollen Mitangler, dem Natur über Fischgröße / Anzahl geht. Es geht um eine Jahreslizenz - Meldungen gerne per PM.
Gruß, Andreas
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Norman506
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Re: Fliegenfischen Wisserbach
Hallo,
Schöne Sache, ich bin leider knapp zu weit weg, aber da sollte sich doch jemand finden...
Tl
Norman
Schöne Sache, ich bin leider knapp zu weit weg, aber da sollte sich doch jemand finden...
Tl
Norman
"Eine Fliege, auf die garantiert kein Fisch beißt, an eine Stelle zu werfen, an der sich garantiert kein Fisch befindet. 'Das ist reine Kunst'"
Paul Hochgatterer
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Hans.
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Re: Fliegenfischen Wisserbach
Ja, um die Jahrtausenwende war das ein tolles Äschengewässer. Leider haben die schwarzen Gesellen da gründlich aufgräumt, heute gibt es Bachforellen und Döbel.
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ThymaB
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Re: Fliegenfischen Wisserbach
Hallo Andreas,
mir fiel das Wort Wisserbach ins Auge, vor 11 Jahren checkte ich dortige Tagesscheinvergabe. Ob Du den Thread noch verfolgst bzw. Dein Anliegen noch relevant ist, weiß ich nicht.
Jedenfalls wollte ich Dir nahelegen, eher an Tagesscheine zu denken als an Jahreslizenz.
Ein Jahreserlaubnisnehmer schließt eine Wette ab auf die Befischbarkeit während der gesamten Saison. Die möchte er gewinnen. Aber in heutiger Klimawandelzeit verliert er sie in der Regel, denn normale Jahre sind heute Trockenjahre, in denen in den meisten Fließgewässern von spätestens Juni bis in den Herbst sinnvolle Fischerei wasserstandsbedingt weitgehend oder komplett lahmgelegt ist. Dann zahlt ein Jahreserlaubnisnehmer einen großen, in Wirklichkeit nicht fischbaren Zeitanteil.
Und wenn obendrein der Wisserbach —so hatte sich Frau Hammer damals geäußert— in den Bereich einer Genossenschaft fällt (so wie in meiner südwestfälischen Region flächendeckend und auch andernorts), die verrückterweise die Gewässer in der BaFo-Schonzeit im Herbst bis zum März dicht macht, dann ist die Angelei just dann totgelegt, wenn doch gerade erst der Regen u. die Befischbarkeit zurückkehrt.
Deshalb „verrückt“. Aber da kann man bei solchen Leuten argumentieren wie man möchte (u.a. mit deren Selbstwidersprüchlichkeit), sie haben zwar kein Gegenargument und antworten deshalb meist gar nicht, bleiben aber stur…
Nun, und dann sind also in jedem Jahr sowieso 5 Monate durch die Gewässerschließung tot und von den 7 Monaten der Saison in einem heutigen Regeljahr klimabedingt auch nur noch 2-3 Monate fischbar (auch die teils schon mit prekärem Wasserstand).
Deshalb ist meine Lehre aus dem Klimawandel, nach früherer Bachpacht —mit sogar jedes Jahr monatelanger Komplettaustrocknung— und einigen Jahreslizenzen: Nur noch Tages- oder Wochenscheine! Und mit dieser Folgerung bin ich sicher kein Einzelfall.
2025 bewährte sich das, als spätestens ab Anfang Juni und bis Ende Oktober wieder mal —wie in der Regel auch vor 2023— Ende sinnvoller Fischerei war (angenehm war sie bereits vom Beginn Mitte März nicht): Dass ich nur noch auf Tagesscheinbasis angelte, ersparte mir zwar nicht, den Klimawandel zu verfluchen, aber immerhin die Zahlung größtenteils frustrierter Jahresgebühren.
Anderes gilt höchstens dort, wo man ein Ausnahmegewässer hat, das auch in normalen Trockenjahren noch sommers passable oder gar ordentliche Wasserstände bietet. Gibt es sicher, sind aber eher seltene Juwelen. Tja, DAS wäre hier mal ein Thread von alles überragender Bedeutung für uns! Allerdings würden wohl viele ihre entsprechenden Kenntnisse ungern ausposaunen.
Der Wisserbach gehört nicht zu derlei Schmuckstücken, wie man der damaligen augenzwinkernden Aussage, entweder von Herrn Jung (ASV Wissen) oder Herrn Berghahn (Windeck), mir gegenüber entnehmen kann: „Na wenn Sie da angeln möchten, müssen Sie erstmal immer ein paar Eimer Wasser mitbringen“.
Also wenn’s mit Jahreslizenz nicht läuft, versuch‘ die Tagesscheinvergabe. Ist immerhin etwas.
TL, Tobias
mir fiel das Wort Wisserbach ins Auge, vor 11 Jahren checkte ich dortige Tagesscheinvergabe. Ob Du den Thread noch verfolgst bzw. Dein Anliegen noch relevant ist, weiß ich nicht.
Jedenfalls wollte ich Dir nahelegen, eher an Tagesscheine zu denken als an Jahreslizenz.
Ein Jahreserlaubnisnehmer schließt eine Wette ab auf die Befischbarkeit während der gesamten Saison. Die möchte er gewinnen. Aber in heutiger Klimawandelzeit verliert er sie in der Regel, denn normale Jahre sind heute Trockenjahre, in denen in den meisten Fließgewässern von spätestens Juni bis in den Herbst sinnvolle Fischerei wasserstandsbedingt weitgehend oder komplett lahmgelegt ist. Dann zahlt ein Jahreserlaubnisnehmer einen großen, in Wirklichkeit nicht fischbaren Zeitanteil.
Und wenn obendrein der Wisserbach —so hatte sich Frau Hammer damals geäußert— in den Bereich einer Genossenschaft fällt (so wie in meiner südwestfälischen Region flächendeckend und auch andernorts), die verrückterweise die Gewässer in der BaFo-Schonzeit im Herbst bis zum März dicht macht, dann ist die Angelei just dann totgelegt, wenn doch gerade erst der Regen u. die Befischbarkeit zurückkehrt.
Deshalb „verrückt“. Aber da kann man bei solchen Leuten argumentieren wie man möchte (u.a. mit deren Selbstwidersprüchlichkeit), sie haben zwar kein Gegenargument und antworten deshalb meist gar nicht, bleiben aber stur…
Nun, und dann sind also in jedem Jahr sowieso 5 Monate durch die Gewässerschließung tot und von den 7 Monaten der Saison in einem heutigen Regeljahr klimabedingt auch nur noch 2-3 Monate fischbar (auch die teils schon mit prekärem Wasserstand).
Deshalb ist meine Lehre aus dem Klimawandel, nach früherer Bachpacht —mit sogar jedes Jahr monatelanger Komplettaustrocknung— und einigen Jahreslizenzen: Nur noch Tages- oder Wochenscheine! Und mit dieser Folgerung bin ich sicher kein Einzelfall.
2025 bewährte sich das, als spätestens ab Anfang Juni und bis Ende Oktober wieder mal —wie in der Regel auch vor 2023— Ende sinnvoller Fischerei war (angenehm war sie bereits vom Beginn Mitte März nicht): Dass ich nur noch auf Tagesscheinbasis angelte, ersparte mir zwar nicht, den Klimawandel zu verfluchen, aber immerhin die Zahlung größtenteils frustrierter Jahresgebühren.
Anderes gilt höchstens dort, wo man ein Ausnahmegewässer hat, das auch in normalen Trockenjahren noch sommers passable oder gar ordentliche Wasserstände bietet. Gibt es sicher, sind aber eher seltene Juwelen. Tja, DAS wäre hier mal ein Thread von alles überragender Bedeutung für uns! Allerdings würden wohl viele ihre entsprechenden Kenntnisse ungern ausposaunen.
Der Wisserbach gehört nicht zu derlei Schmuckstücken, wie man der damaligen augenzwinkernden Aussage, entweder von Herrn Jung (ASV Wissen) oder Herrn Berghahn (Windeck), mir gegenüber entnehmen kann: „Na wenn Sie da angeln möchten, müssen Sie erstmal immer ein paar Eimer Wasser mitbringen“.
Also wenn’s mit Jahreslizenz nicht läuft, versuch‘ die Tagesscheinvergabe. Ist immerhin etwas.
TL, Tobias






