Wiesent im September
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Kyllforelle
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Wiesent im September
Guten Tag liebe Forumsmitglieder,
Ich möchte gerne im September mit meinem Vater, dann 80 Jahre, unseren jährlichen Angelurlaub an der Wiesent verbringen. Wir waren die letzten Jahre an der Schwarzach in Defereggen, in Siehgsdorf, dort an verschiedenen Traunstrecken, der Großen Mühl in Aigen und letztes Jahr an der Moell. An der Staller Strecke haben wir eine eher durchwachsene Fischerei gehabt, aber beim Gut Aichenegg eine sehr schöne Trockenfischerei, auch im September. Da mein Vater aber nicht mehr so gerne in starker Strömung watet, dachte ich an die Wiesent.
Ich habe aber von den letzten Jahren einigeq Berichte gefunden, die eine sehr hohe Pfanzendichte gegen Ende des Sommers beschrieben haben, bis hin zur grossflächigen Unbefischbarkeit. Das wäre natürlich eher ungut.
Gibt es dazu Erfahrungen?
Ich habe mir 4 Strecken rausgesucht, wir wollen eine Woche bleiben, die Wehrlstrecke, Waischenfeld Stadtstrecke, Muggendorf und Streiberg die jeweils Tageskarten ausgeben ohne an ein Hotel gebunden zu sein. Hotel habe ich schon gefunden aber eins ohne eigene Strecke.
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
Petri Heil,
Thomas
Ich möchte gerne im September mit meinem Vater, dann 80 Jahre, unseren jährlichen Angelurlaub an der Wiesent verbringen. Wir waren die letzten Jahre an der Schwarzach in Defereggen, in Siehgsdorf, dort an verschiedenen Traunstrecken, der Großen Mühl in Aigen und letztes Jahr an der Moell. An der Staller Strecke haben wir eine eher durchwachsene Fischerei gehabt, aber beim Gut Aichenegg eine sehr schöne Trockenfischerei, auch im September. Da mein Vater aber nicht mehr so gerne in starker Strömung watet, dachte ich an die Wiesent.
Ich habe aber von den letzten Jahren einigeq Berichte gefunden, die eine sehr hohe Pfanzendichte gegen Ende des Sommers beschrieben haben, bis hin zur grossflächigen Unbefischbarkeit. Das wäre natürlich eher ungut.
Gibt es dazu Erfahrungen?
Ich habe mir 4 Strecken rausgesucht, wir wollen eine Woche bleiben, die Wehrlstrecke, Waischenfeld Stadtstrecke, Muggendorf und Streiberg die jeweils Tageskarten ausgeben ohne an ein Hotel gebunden zu sein. Hotel habe ich schon gefunden aber eins ohne eigene Strecke.
Über Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
Petri Heil,
Thomas
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dadelhardt
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Re: Wiesent im September
Hallo Thomas,
Wegen Waten oder Strömung müsst ihr euch keine Sorgen machen.
An der Wiesent fischst du überwiegend vom Ufer. Längeren Kescher daher nicht vergessen. Watkescher teils eher schwierig.
Abhängig vom Sommer kann der Bewuchs mit Wasserpflanzen aber schon ein Thema sein, vor allem an den langsameren Strecken. Gefühlt würde ich sagen dass die Strecken um Waischenfeld stärker bewachsen sind, Muggendorf bis Streitberg Eisenbahnbrücke geht so und hinter Streitberg ist etwas mehr Strömung mit weniger Bewuchs. Aber ist jedes Jahr unterschiedlich, abhängig davon auch wie heiß die Sommer waren.
Gruss aus Streitberg
Daniel
Wegen Waten oder Strömung müsst ihr euch keine Sorgen machen.
An der Wiesent fischst du überwiegend vom Ufer. Längeren Kescher daher nicht vergessen. Watkescher teils eher schwierig.
Abhängig vom Sommer kann der Bewuchs mit Wasserpflanzen aber schon ein Thema sein, vor allem an den langsameren Strecken. Gefühlt würde ich sagen dass die Strecken um Waischenfeld stärker bewachsen sind, Muggendorf bis Streitberg Eisenbahnbrücke geht so und hinter Streitberg ist etwas mehr Strömung mit weniger Bewuchs. Aber ist jedes Jahr unterschiedlich, abhängig davon auch wie heiß die Sommer waren.
Gruss aus Streitberg
Daniel
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Kyllforelle
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Re: Wiesent im September
Hallo Daniel, vielen Dank für die Information
.
Viele Grüße und Petri Heil,
Thomas
Viele Grüße und Petri Heil,
Thomas
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Vexillo
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Re: Wiesent im September
Servus Thomas,
ich war vor ein paar Jahren so ca. Mitte August am Campingplatz Waischenfeld
und habe die Strecke zwischen Campingplatz Waischenfeld und Nankendorf befischt.
Eine vernünftige Fischerei war aufgrund der Wasserplanzen in diesem Bereich nicht möglich.
Das machte keinen Spaß.
Viele Grüße
Robert
ich war vor ein paar Jahren so ca. Mitte August am Campingplatz Waischenfeld
und habe die Strecke zwischen Campingplatz Waischenfeld und Nankendorf befischt.
Eine vernünftige Fischerei war aufgrund der Wasserplanzen in diesem Bereich nicht möglich.
Das machte keinen Spaß.
Viele Grüße
Robert
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Kyllforelle
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Re: Wiesent im September
Hallo Robert,
vielen Dank für deine Erfahrung vor Ort.
Schade um den Urlaub.
Viele Grüße,
Thomas
vielen Dank für deine Erfahrung vor Ort.
Schade um den Urlaub.
Viele Grüße,
Thomas
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Kyllforelle
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Re: Wiesent im September
Hallo an alle die ihre Erfahrungen netterweise mit uns geteilt haben. Mein Vater hat sich aufgrund der möglichen Schwierigkeiten mit Hahnenfuß im Spätsommer zu einem Urlaub an der Großen Mühl entschieden. Wir werden im Bärnsteinhof logieren und sowohl die Hausstrecke beangeln, die wir ja schon kennen, als auch die Fliegenstrecke der Gemeinde. Vielen Dank nochmals und Petri Heil, Thomas
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ThymaB
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Re: Wiesent im September
Hallo Thomas,
Dein Thread interessierte mich besonders in puncto Große Mühl. Zu jener hatte ich mir vor Jahren einen Link abgespeichert, wobei es aber dann geblieben ist (u. den ich auch nicht mehr im Browser finde).
Also da Du von Angelerfahrungen dort schreibst, wäre interessant, wie diese in Sachen Wasserstand waren, falls es in einem Normaljahr war, d.h. in einem Trockenjahr.
2023/24 wäre deshalb nicht sehr aussagekräftig, denn das waren pegelmäßig positive Ausnahmejahre (früher wären sie schlicht normal gewesen, heutzutage ist sowas die wundervolle Ausnahme). Wobei ich das für Oberösterreich nicht sicher weiß, aber man darf es vermutlich von der deutschen Wettersituation weitgehend übertragen.
Also wenn Du vor 2023 oder letztes Jahr dort warst, dann würde vermutlich nicht nur mich interessieren, ob Du da im Sommer oder Herbst ausreichend Wasserstände vorgefunden hast, um wenigstens passabel fischen zu können. Wenn ja, wäre die Große Mühl ein Tipp gegen das weitverbreitete sommerliche Klimawandel-„Wasserelend“…
In jedem Falle lieben Dank, u. TL und Petri Heil für Euren diesjährigen Angelurlaub!
Tobias
Dein Thread interessierte mich besonders in puncto Große Mühl. Zu jener hatte ich mir vor Jahren einen Link abgespeichert, wobei es aber dann geblieben ist (u. den ich auch nicht mehr im Browser finde).
Also da Du von Angelerfahrungen dort schreibst, wäre interessant, wie diese in Sachen Wasserstand waren, falls es in einem Normaljahr war, d.h. in einem Trockenjahr.
2023/24 wäre deshalb nicht sehr aussagekräftig, denn das waren pegelmäßig positive Ausnahmejahre (früher wären sie schlicht normal gewesen, heutzutage ist sowas die wundervolle Ausnahme). Wobei ich das für Oberösterreich nicht sicher weiß, aber man darf es vermutlich von der deutschen Wettersituation weitgehend übertragen.
Also wenn Du vor 2023 oder letztes Jahr dort warst, dann würde vermutlich nicht nur mich interessieren, ob Du da im Sommer oder Herbst ausreichend Wasserstände vorgefunden hast, um wenigstens passabel fischen zu können. Wenn ja, wäre die Große Mühl ein Tipp gegen das weitverbreitete sommerliche Klimawandel-„Wasserelend“…
In jedem Falle lieben Dank, u. TL und Petri Heil für Euren diesjährigen Angelurlaub!
Tobias
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Kyllforelle
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Re: Wiesent im September
Hallo Tobias,
ich war bis jetzt erst 2x an der Großen Mühl. Das erste Mal vor circa 20 Jahren, da geb es noch die Böhmerwaldstrecke, also die 2 Gemeindestrecken waren eine Fliegenstreckre mit ca. 7,5 Kilometer, das war im Juni.
Letztes mal waren wir 2024 Ende Juni an der Bärnsteinhof-Strecke, beides mal schöner Wasserstand.
Es hatte dort 2024 im Juni nicht so viel geregnet wie in Bayern oder sonst in Oberösterreich wo es viel Hochwasser gab.
Wir haben zu 90% trocken gefischt und sehr gut gefangen.
Ich kann nach unserem Urlaub ein kleines Update geben wenn von Interesse.
Viele Grüße, Thomas
ich war bis jetzt erst 2x an der Großen Mühl. Das erste Mal vor circa 20 Jahren, da geb es noch die Böhmerwaldstrecke, also die 2 Gemeindestrecken waren eine Fliegenstreckre mit ca. 7,5 Kilometer, das war im Juni.
Letztes mal waren wir 2024 Ende Juni an der Bärnsteinhof-Strecke, beides mal schöner Wasserstand.
Es hatte dort 2024 im Juni nicht so viel geregnet wie in Bayern oder sonst in Oberösterreich wo es viel Hochwasser gab.
Wir haben zu 90% trocken gefischt und sehr gut gefangen.
Ich kann nach unserem Urlaub ein kleines Update geben wenn von Interesse.
Viele Grüße, Thomas
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Fliifi-Sepp
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Re: Wiesent im September
Ich war letztes Jahr Ende Mai an der Großen Mühl in der Strecke vom Tourismusverein von Ulrichsberg bis Schlägl. Im oberen und längeren Abschnitt ist nur Fliegenfischen erlaubt und es werden keine Fische besetzt, was ich sehr gut finde. Wildfische sind halt doch was ganz Anderes!
Das ist auch der landschaftlich schönere Abschnitt. Habe bei ausreichend Wasser nur mit der Trockenfliege gefischt und trotz nur geringer Oberflächenaktivität sehr gut gefangen.
Aber es gibt auch immer wieder Tage, wo es dort noch einen sensationellen Schlupf gibt.
Vielleicht habe ich dieses Jahr Glück, einen dieser Tage zu erwischen.
LG Sepp
Das ist auch der landschaftlich schönere Abschnitt. Habe bei ausreichend Wasser nur mit der Trockenfliege gefischt und trotz nur geringer Oberflächenaktivität sehr gut gefangen.
Aber es gibt auch immer wieder Tage, wo es dort noch einen sensationellen Schlupf gibt.
Vielleicht habe ich dieses Jahr Glück, einen dieser Tage zu erwischen.
LG Sepp
Zuletzt geändert von Fliifi-Sepp am 06.06.2026, 08:50, insgesamt 1-mal geändert.
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ThymaB
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Re: Wiesent im September
Hallo Sepp,
prima, danke, das ist eine wertvolle Info, weil Ende Mai letzten Jahres schon arg niedriges Wasser an der Tagesordnung war. Das weiß ich noch gut.
Ob es 1:1 auf Oberösterreich übertragbar ist, mag dahinstehen, aber im Großen u. Ganzen stimmt sicher die Richtung.
Wenn Du also ausreichend Wasser hattest, dann darf man die Große Mühl wohl als gut oder einigermaßen trockenheits-unempfindlich einstufen.
Von der Seite her offenbar kein Hindernis, jedenfalls solang's noch nicht ganz dicke kommt mit Wasserelend...
Gut aber auch zu wissen, wo Du dort warst, kann ja Unterschiede auch im Wasserstand machen. Ich hatte inzwischen mal wieder nachgesehen und erneut festgestellt, dass hejfish was anbietet, u.a. auch ziemlich weit unten; wo es mir aber wenig interessant erscheint, mit viel anscheinend fast stehenden, breiten Bereichen. Wo Du warst, dürfte es deutlich besser sein.
Also nochmal danke!
TL, Tobias
prima, danke, das ist eine wertvolle Info, weil Ende Mai letzten Jahres schon arg niedriges Wasser an der Tagesordnung war. Das weiß ich noch gut.
Ob es 1:1 auf Oberösterreich übertragbar ist, mag dahinstehen, aber im Großen u. Ganzen stimmt sicher die Richtung.
Wenn Du also ausreichend Wasser hattest, dann darf man die Große Mühl wohl als gut oder einigermaßen trockenheits-unempfindlich einstufen.
Von der Seite her offenbar kein Hindernis, jedenfalls solang's noch nicht ganz dicke kommt mit Wasserelend...
Gut aber auch zu wissen, wo Du dort warst, kann ja Unterschiede auch im Wasserstand machen. Ich hatte inzwischen mal wieder nachgesehen und erneut festgestellt, dass hejfish was anbietet, u.a. auch ziemlich weit unten; wo es mir aber wenig interessant erscheint, mit viel anscheinend fast stehenden, breiten Bereichen. Wo Du warst, dürfte es deutlich besser sein.
Also nochmal danke!
TL, Tobias
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Fliifi-Sepp
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Re: Wiesent im September
Vor Niedrigwasser ist man ja nie ganz gefeit. Ist natürlich dann ein Problem, wenn man weitere Anfahrtswege hat und im Vorhinein planen muß. Besser wäre es, wenn man vielleicht einfach zu einer bestimmten Zeit eine bestimmte Gegend auswählt. Wenn´s denn das Dreiländereck Deutschland/Österreich/Tschechien sein soll, dann gibt es schon eine Reihe von Gewässern mit völlig unterschiedlichen Einzugsgebieten.
Z. B. fließt nur wenige Kilometer von der Großen Mühl entfernt die Moldau in Tschechien, die ein völlig anderes Einzugsgebiet, als die Große Mühl hat.
Und auch nicht so weit entfernt davon war ich vor Kurzem am Großen Kößlbach, einem zwar kleinen Bach, aber der fließt direkt in die Donau. Da kann es sein, daß die Donau vielleicht noch Hochwasser hat, der Bach aber schon wieder klares Wasser führt. Da schwimmen dann die ganz großen Fische in den Bach hinein und das bietet eine ganz fantastische Fischerei mit der Fliege, nicht nur auf Salmoniden, sondern auch auf Hecht, Zander, Barsch und Aitel (Döbel). Wenn man das mag.
Wenn man sein Reiseziel also klug wählt, kann man sowohl Niedrigwasser, als auch Hochwasser mit großer Wahrscheinlichkeit umgehen.
Habe halt glücklicherweise hier bei mir in der Gegend (Grenzgebiet südöstliches Bayern/Salzburg) viele Möglichkeiten, Gewässer mit unterschiedlichsten Einzugebeieten zu befischen und reagieren dann spontan auf die entsprechenden Gewässerverhältnisse.
LG Sepp
Z. B. fließt nur wenige Kilometer von der Großen Mühl entfernt die Moldau in Tschechien, die ein völlig anderes Einzugsgebiet, als die Große Mühl hat.
Und auch nicht so weit entfernt davon war ich vor Kurzem am Großen Kößlbach, einem zwar kleinen Bach, aber der fließt direkt in die Donau. Da kann es sein, daß die Donau vielleicht noch Hochwasser hat, der Bach aber schon wieder klares Wasser führt. Da schwimmen dann die ganz großen Fische in den Bach hinein und das bietet eine ganz fantastische Fischerei mit der Fliege, nicht nur auf Salmoniden, sondern auch auf Hecht, Zander, Barsch und Aitel (Döbel). Wenn man das mag.
Wenn man sein Reiseziel also klug wählt, kann man sowohl Niedrigwasser, als auch Hochwasser mit großer Wahrscheinlichkeit umgehen.
Habe halt glücklicherweise hier bei mir in der Gegend (Grenzgebiet südöstliches Bayern/Salzburg) viele Möglichkeiten, Gewässer mit unterschiedlichsten Einzugebeieten zu befischen und reagieren dann spontan auf die entsprechenden Gewässerverhältnisse.
LG Sepp
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ThymaB
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Re: Wiesent im September
Hallo Sepp,
DANKE!
Das ist wahrlich kein schlechter Gedanke, sich irgendwo quasi wie die Spinne im Netz mit einem gebuchten Domizil zu positionieren und sich nicht allein auf eine Fischerei zu fixieren, sondern mehrere Gastfischerei-Möglichkeiten im Umfeld vorher auszukucken, die man bei Bedarf ersatzweise ansteuern kann. Ist logistisch etwas mehr Aufwand, aber man ist dann wetterschwankungs-sicherer. Ja...
Deinen Wohnsitz beneide ich von Herzen. Ist ja ungefähr das "Rudi Heger-Land", wenn ich's richtig im Kopf habe.
LG
Tobias
DANKE!
Das ist wahrlich kein schlechter Gedanke, sich irgendwo quasi wie die Spinne im Netz mit einem gebuchten Domizil zu positionieren und sich nicht allein auf eine Fischerei zu fixieren, sondern mehrere Gastfischerei-Möglichkeiten im Umfeld vorher auszukucken, die man bei Bedarf ersatzweise ansteuern kann. Ist logistisch etwas mehr Aufwand, aber man ist dann wetterschwankungs-sicherer. Ja...
Deinen Wohnsitz beneide ich von Herzen. Ist ja ungefähr das "Rudi Heger-Land", wenn ich's richtig im Kopf habe.
LG
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ThymaB
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Re: Wiesent im September
Hallo Thomas,
Mensch, ich sehe gerade mit Entsetzen, dass mir Deine Message gestern "durchgegangen" ist, bin sofort auf die nachfolgende von Sepp gesprungen.
Entschuldige bitte, ist ja peinlich!
Ganz lieben Dank, das bestätigt im wesentlichen Sepp, weil Du sagst, dass dort nicht so guter Regen gewesen war; also kann man diesen Zeitpunkt als "halbtrocken" bezeichnen (wie beim Wein, lustig). 2024 war hier und überhaupt weithin in D ja ein wassermäßig gutes Jahr.
Bei Hejfish muss man sich erstmal durch einige Strecken "wühlen" (ich erwähnte es schon bei Sepp), und den Bärnsteinhof habe ich inzwischen aufgrund Deines Threads auch mal angesehen.
Also, dickes Sorry nochmal, und ebensolches Danke.
Bericht nach Eurem Urlaub ist hier gern gesehen, sicher nicht nur von mir.
Also habt gutes Wasser und gutes Angelwetter, und schöne Tage in OÖ,
Tobias
Mensch, ich sehe gerade mit Entsetzen, dass mir Deine Message gestern "durchgegangen" ist, bin sofort auf die nachfolgende von Sepp gesprungen.
Entschuldige bitte, ist ja peinlich!
Ganz lieben Dank, das bestätigt im wesentlichen Sepp, weil Du sagst, dass dort nicht so guter Regen gewesen war; also kann man diesen Zeitpunkt als "halbtrocken" bezeichnen (wie beim Wein, lustig). 2024 war hier und überhaupt weithin in D ja ein wassermäßig gutes Jahr.
Bei Hejfish muss man sich erstmal durch einige Strecken "wühlen" (ich erwähnte es schon bei Sepp), und den Bärnsteinhof habe ich inzwischen aufgrund Deines Threads auch mal angesehen.
Also, dickes Sorry nochmal, und ebensolches Danke.
Bericht nach Eurem Urlaub ist hier gern gesehen, sicher nicht nur von mir.
Also habt gutes Wasser und gutes Angelwetter, und schöne Tage in OÖ,
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ThymaB
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Re: Wiesent im September
Hallo Sepp,ThymaB hat geschrieben: 06.06.2026, 12:40
Hallo Sepp,
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Tobias
kurze Ergänzung:
Einen gravierenden Wermutstropfen allerdings hat Bayern, nämlich dass man --will man nicht höchstwahrscheinlich, eigentlich fast sicher, einen Rechtsverstoß gegen Bayer. Fischereirecht begehen-- ab 01.10. keine Salmonidenfischerei mehr betreiben kann, mit der Ausnahme einer eindeutigen, dedizierten Huchenfischerei.
Ich führe das hier nicht mehr extra juristisch aus, ich habe es getan in meinem Post im Thread "Obere Isar Lenggries". Dort ist alles gesagt.
Als ich das erstmalig entdeckte, bei Lektüre der AVO zum BayFischG, war mir (als Juristen) sofort klar, was das bedeutet, und ich war ein wenig schockiert über soviel Fischereipraxis-Unfreundlichkeit. Aber es ist halt so.
NUR: Im Ergebnis würde ich mich dennoch sofort nach Bayern "beamen", wenn ich das könnte (wer "Raumschiff Enterprise" noch kennt, wie wir "alten Säcke" es tun, weiß, was gemeint ist).
Denn was hilft mir hier in Südwestfalen, dass NRW im Unterschied zu Bayern insofern ein wundervoll anglerfreundliches Recht hat, in dem gemäß LFischVO NRW §§1-4 das Fangen in Schonzeit befindlicher Arten NICHT verboten ist (geschweige denn als OWi bußgeldbedroht ist), sondern nur deren Entnahme (also bloße Rücksetzungspflicht)?
Was hilft es mir, wenn die verrückten Fischereigenossenschaften hierzulande flächendeckend dessen ungeachtet schlicht die Gewässer in der BaFo-Schonzeit komplett dicht machen??
Über den Unsinn dessen insbesondere in heutigen Klimawandel-Zeiten und die Selbstwidersprüchlichkeit dieser Leute (im Verhältnis zu anderen Schonzeiten, z.B. der eminent bedrohten Äsche, wo sie die Gewässer NICHT dicht machen!!) kann ich lange argumentieren, was ich mir hier im Detail spare (wäre ein eigener Thread). Ich sprach dies auch bereits im Thread über den Wisserbach an.
So, also was habe ich dann vom schönen NRW-Recht, außer dass in Bayern ab 01.10. faktisch (im Ergebnis, s.o. und Lenggries-Thread) dicht ist und hier erst ab 20.10. (NRW-BaFo-Schonzeit) tatsächlich dicht gemacht wird? Und nicht nur hier, auch wohl z.B. in der Eifel machen sie den Unsinn mit der Gewässerschließung. Immerhin, wird z.B. an der Rur etwas aufgeweicht, wie ich kürzlich erfuhr (aber nur für Jahresscheine).
Für den Verlust der paar Tage zwischen 01.10. und 20.10. könnte ich dann in Bayern immerhin auf den Huchen angeln! Man braucht zwar sprichwörtlich "tausend Würfe", nicht wahr, und Huchen-Kernzeit Februar ist auch nicht immer gemütlich, aber sei's drum.
Ok, also dies relativierend zu Bayern. Aber ich käme im Ergebnis sofort nach Süden, wenn ich mich mal zum Verkauf des Hauses entschließen könnte...
Und Regen gibt's ja wohl auch am ehesten im Alpenvorland, nicht wahr, wenn heutzutage überhaupt noch.
Übrigens lebte mein Vater seine letzten 36 Jahre in Schwaben, südlich von Augsburg.
TL,
Tobias






