Maxcatch Nano +

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TorstenHtr
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von TorstenHtr »

Hi Tobias,

irgendwas passt hier nicht von den Aussagen zusammen, ich kenne aber die Korrespondenz nicht - würde mich stark wundern wenn Theo eine andere Schnurklassen-Empfehlung als Reim gibt. Die Tabelle war auch im originalen Artikel der 15° Methode abgedruckt, in Theo's eigener Zeitschrift, Ende der 90er. Jedenfalls danach ist die Empfehlung für deine Rute bei 6,5g / 3.75° Klasse 1. Vielleicht führst du den Test auch mal nach CCS durch, es gibt eine Datenbank, da kann man dann mit anderen Ruten vergleichen. Hier ist die Messprozedur: https://common-cents.info/wp-content/up ... rocess.pdf

Viele Grüße,
Torsten
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Hallo Reinhard und Torsten,

lieben Dank für Eure Posts von 19:33h und 19:07h, die ich bei meinem vorherigen noch nicht berücksichtigt habe, weil mich beim Abfassen ein Telefonat unterbrach...
Der mir vorliegende Artikel (von Theo Matschewsky übersandt) ist ein anderer, ein Magazin offenbar unter dem Titel "Mit der Fliege", und zwar Ausgabe 1/97.
Aber wie gesagt, ein Gewicht von 9,8g ist dort als #2 klassifiziert. Aber das ist halt nicht AFTMA, sondern eine Reim'sche Klassendefinition.

Die AFTMA-Klassen haben mehr Unsinn gestiftet als Nutzen. Der Schnur und Rute paarende Angler geht sowieso nicht nach Klassen vor, sondern muss wissen, mit welchem Gewicht die Rute gut geladen wird und mit welcher Schnur er dieses Gewicht dann bereitstellen kann.
Beispiel, wie ich es schon vorher erwähnte: Mit meiner Rio Mainstream DT #6 kann ich die Maxcatch #1 nicht ganz befriedigend laden, weil die Rio auf meinen durchschnittlich 4-5m nicht viel mehr als 5g bereitstellen wird. Was helfen da die Klassen #1 und #6? Gar nichts...

LG,
Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Hallo Torsten,

hast mich wieder überholt beim Abfassen meines vorherigen Posts...

Nun, wie gesagt, die Reim'schen Klassen sind nach jenem Artikel von 1/97 eine #2 für 9,8g und eine #1 für 6,5g.
Das passt, nur ist's halt falsch als AFTMA bezeichnet.
AFTMA wird von der AFTMA definiert, nicht von Herrn Reim. Dazu aber habe ich genug geschrieben im vorletzten Post; nein, der vor-vorletzte war's, wenn ich recht sehe, jedenfalls der (sehr) lange... ;-)

Messprozedur nach CCS kenne ich, CCS führte bisher bei allen meinen Ruten zu unsinnig niedrigen Ergebnissen. Wie ich schon vorher sagte, leidet CCS meiner Meinung nach unter dem bei 1/3 schon sehr starken Einfluss des Butts und damit der Rutenaktion.
Dies kann Hanneman in seiner Gramm/ERN-Tabelle zwar theoretisch ausgleichen (scheint aber nicht gut erfolgt zu sein), aber dann kommt als Fehlerquelle hinzu, dass der Ausgleich dann nur linear erfolgen kann --alle Ruten unterschiedlicher Aktion über einen Kamm scherend-- und nicht unterschiedliche Ruten-Aktionen individuell ausgleichen kann. Das kann eigentlich nur Murks ergeben, und da stimmte mir Maxcatch zu, aber vielleicht war das ja nur AI...

LG,
Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Hallo Torsten u. in die Runde,

so, wie gewünscht eine CCS-Messung der V-Feather #1 und ein Foto.
Irgendwie kriege ich das nicht gut scharf mit dem Smartphone, aber vielleicht erfüllt es trotzdem seinen Zweck (?).

CCS ergibt interessanterweise hier den kleinsten Unterschied zu 3,75/Kyte, den ich bisher bei meinen CCS-Messungen erlebt habe.
Immer noch ein Unterschied, aber nur rund 1 Klasse.
Nämlich: 59,3g und somit nach Tabelle eine ERN/ELN von knapp 2,5. D.h. eine mittlere Klasse #2.
Aktionswinkel habe ich nicht exakt an der Rutenspitze gemessen, aber immerhin recht sorgfältig mit dem Winkelmesser am Fußboden (von welchem die Rutenspitze sowieso nicht arg weit entfernt war) nach Augenmaß eingeschätzt: 68° dürfte es ganz gut treffen. Was immer das dann in exakter Rutenaktion heißen mag...

LG,
Tobias
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von Trockenfliege »

ThymaB hat geschrieben: 17.07.2026, 20:19 Hallo Torsten,

Nun, wie gesagt, die Reim'schen Klassen sind nach jenem Artikel von 1/97 eine #2 für 9,8g und eine #1 für 6,5g.
Das passt, nur ist's halt falsch als AFTMA bezeichnet.
AFTMA wird von der AFTMA definiert, nicht von Herrn Reim. Dazu aber habe ich genug geschrieben im vorletzten Post; nein, der vor-vorletzte war's, wenn ich recht sehe, jedenfalls der (sehr) lange... ;-)


LG,
Tobias
AFFTA ist erstmal eine SCHNUR Klassifizierung-
Und wenn eine Rute mit einer Schnurklassenzahl versehen ist, dann soll daß schon ein Hinweis auf die zu werfende Schnur sein.
Aber nicht 9,14m der entsprechenden Schnur sondern ca. 15m.
Am Beginn der AFFTA Klassssifizierung wurde viel mit DT Schnüren geworfen. Und mit der wollte man auch möglichst weit werfen können.
Um eine DT bis ans Schnurende werfen zu können, muss man ca. 15m dieser DT in der Luft halten können.
Und das ist dann das Gewicht, das man braucht,um die Rute voll aufzuladen.
Das schreibt aber nicht nur Reim.
Schon deutlich früher kam man auf ein Optimum/ Maximum von ca. 15m Fliegenschnur.
Nachzulesen in einem Buch aus der Schweiz, das unter anderem auch ein Kapitel über Rutenbau beinhaltet.
Und das Buch ist von 1958!

Es kommt aber auch auf die Fliegenfischerkultur an.
In den USA waren frühere Ruten - zB. Fenwick oder Shakespeare deutlich höher klassifiziert als vergleichbar starke europäische Ruten.
Die braunen Fenwick Glasruten sind durch die Bank weg 1- 2 Klassen höher angegeben, als es in Europa der Fall wäre. Das gilt auch für die HMGs.
Schön zu sehen zb. an der Fenwick FF 80. Die wurden Ende der 60er auch von DAM vertrieben. Am Anfang mit der Klassenangabe 7/8 - original USA - und dann mit 5/6 wenn ich mich richtig erinnere. Beide auf dem originalen FF 80 Blank aufgebaut.
Die "6er" Shakespeare Graflite ist eher eine 3/4 nach europäischem Maßstab. Interessant auch, das eine andere Generation der Graflite, die ungefähr eine 1/2 Klasse kräftiger ausfällt, aber als 5er klassifiziert wurde. ( Alle hier genannten Ruten stehen in meinem Schrank - neben vielen anderen.)
Erst in späteren Jahren haben sich die Amis in ihrer Klassifizierung dem europäischen Standart angenähert.

Also nochmal: Das Gewicht der AFFTA Klasse - bei # 6 zB. 10,6 gr. - hat bei uns noch nie ausgereicht, um eine Rute optimal aufzuladen.Was ist optimal? Für mich maximal, denn weniger geht immer. Eine Rute lädt sich immer dem Schnurgewicht entsprechend optimal für dieses Gewicht auf.
Und die 15° haben nichts mit einer optimalen/maximalen Aufladung zu tun. Schau dir mal Videos von Mefo Anglern an, wie sich da die Ruten biegen/aufladen. Das ist auch noch deutlich mehr als die 1/3 nach CCS.

LG
Reinhard
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

... tja, so ist das Foto natürlich allemal nutzlos.
Warum stampft das System ein 1,2MB-Foto auf 267KB ein? Sollen doch angeblich 5MB erlaubt sein?

Wie kriegt man 1,2MB hier rein...?

LG,
Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Hallo Reinhard,

heute kreuzen sich andauernd die Posts.
Sicherlich soll die Rutenbezugnahme auf AFFTA eine Schnurempfehlung sein, aber bezogen auf die AFFTA-Festlegung.
Und die bezieht sich auf das Gewicht von 9,14m, nicht auf 15m. 15m kennt die AFFTA nicht.
Das ist nun mal so, da hilft Bezugnahme auf irgendwelche Vorgeschichten nicht. Wer AFFTA sagt, muss AFFTA-gemäß liefern, genauso wie wer PS sagt, gemäß den Regeln der Leistungsmessung liefern muss usw.
Dass wir darüber noch diskutieren müssen...

"Weniger geht immer". Selbstverständlich, keine Frage, aber mit gleich guter Rutenwurfleistung trotz der infolge des niedrigeren Schnurgewichtes geringeren Flexion?
Na dann wäre also nach Deiner Auffassung eine Rute niemals unterladen! Erstaunlich...

15° sind weder optimal noch maximal, anderes habe ich hier nicht gesagt. Optimales Schnurgewicht wird nach Reim bei 3,75° gemessen, und maximal ist weit jenseits von 15°.
Ob Reims empirische Annahme von ca. 15° als typische Wurfflexion zutreffend war oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Wenn dieser Ausgangspunkt falsch war, wie Du mit Verweis auf Mefo-Angler sagst, dann ist auch der 3,75°-Winkel unzutreffend, da er als 1/4 auf dem 15°-Winkel beruht.

Ich bin hier nicht angetreten, Reim/Matschewsky fachlich bis ins Letzte zu beurteilen oder zu verteidigen. Meine Erfahrung war bisher allerdings, dass die 3,75° recht gut die Erfahrungen am Wasser mit bestimmten Gewichten treffen, also eine recht verlässliche Einschätzung im Vorhinein ermöglichen.
Deshalb habe ich das Messergebnis von 3,75 für die V-Feather hier mitgeteilt und als immerhin weitgehende Bestätigung dessen auch das Kyte-Messergebnis. Meine Folgerung ist eine Unterklassifizierung der Rute durch Maxcatch.
Um mehr ging es mir nicht, aber für wie aussagekräftig jemand diese Messmethoden hält, muss jeder für sich selbst entscheiden.

LG,
Tobias
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Also nochmal: Das Gewicht der AFFTA Klasse - bei # 6 zB. 10,6 gr. - hat bei uns noch nie ausgereicht, um eine Rute optimal aufzuladen.

LG
Reinhard
Hallo Reinhard,
Deine o.g. Aussage verstehe ich nicht.
Wenn also --um in Deinem Beispiel zu bleiben-- 10,6g nicht für optimale Ladung ausreichen, na dann ist halt diese Rute keine #6, sondern #7 oder #8 oder mehr.
Wo ist da das Problem??
"Das Gewicht der AFFTA-Klasse", wie Du formulierst, ist doch nicht gottgegeben vorgegeben, sondern es bemisst sich nach der optimalen Ladung.
Nicht #6 steht apodiktisch fest, wie Du es im Beispiel insinuierst, sondern ZUERST kommt die Bemessung des optimalen Ladungsgewichtes und DANN erst wird geschaut, welche AFFTA-Klasse dieses Gewicht bedeutet. Die Benennung der AFFTA-Klasse folgt der Gewichtsfeststellung und muss diese zutreffend wiedergeben. Ganz simpel.
Wo ist da irgendein Problem, ist doch einfach...

LG,
Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

ThymaB hat geschrieben: 17.07.2026, 23:26 Hallo Reinhard,
...
Ob Reims empirische Annahme von ca. 15° als typische Wurfflexion zutreffend war oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Wenn dieser Ausgangspunkt falsch war, wie Du mit Verweis auf Mefo-Angler sagst, dann ist auch der 3,75°-Winkel unzutreffend, da er als 1/4 auf dem 15°-Winkel beruht.
...
LG,
Tobias
Kurze Ergänzung hierzu:
Ob man allerdings die Flexionswinkel von Meeresanglern mit ihren sehr hohen Schnurmengen in der Luft ins Feld führen sollte, um die Reim'sche 15°-Annahme eines TYPISCHEN Flexionswinkels zu kritisieren (u. damit auch den 1/4-Wert von 3,75°), daran mache ich ein dickes Fragezeichen!

Dass Reim bei seinem Studium der Fotos und Videos von Wurfvorgängen sich an deutlich durchschnittlicheren, typischeren (und damit viel relevanteren) Wurfszenarien als dem gewaltig freien Wurf-Raum von Küstenfischern orientierte, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Und darin würde ich ihm dann vollauf zustimmen, ebenso wie darin, dass er sich bei seinen 15° vermutlich umgekehrt auch nicht unbedingt an den in meinem Umfeld weitenteils typischen Szenarien orientierte, in denen der Wurf --wenn überhaupt Überkopf oder auch seitlich möglich (!)-- ganz selten mehr als 4-5m Schnur draußen hat...!

Wie gesagt, für mich hat sich die 3,75°-Messung sehr gut praxis-bewährt.

Ich versuch's nochmal mit dem Foto, wenn's dann wieder nur irgendwas um 250KB sind, dann ist es halt so, dann kann man's anscheinend nicht ändern.

LG,
Tobias
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von Trockenfliege »

....................
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von Trockenfliege »

ThymaB hat geschrieben: 18.07.2026, 09:28
Hallo Reinhard,
Kurze Ergänzung hierzu:
Ob man allerdings die Flexionswinkel von Meeresanglern mit ihren sehr hohen Schnurmengen in der Luft ins Feld führen sollte, um die Reim'sche 15°-Annahme eines TYPISCHEN Flexionswinkels zu kritisieren (u. damit auch den 1/4-Wert von 3,75°), daran mache ich ein dickes Fragezeichen!

Dass Reim bei seinem Studium der Fotos und Videos von Wurfvorgängen sich an deutlich durchschnittlicheren, typischeren (und damit viel relevanteren) Wurfszenarien als dem gewaltig freien Wurf-Raum von Küstenfischern orientierte, das kann ich mir sehr gut vorstellen.
Und darin würde ich ihm dann vollauf zustimmen, ebenso wie darin, dass er sich bei seinen 15° vermutlich umgekehrt auch nicht unbedingt an den in meinem Umfeld weitenteils typischen Szenarien orientierte, in denen der Wurf --wenn überhaupt Überkopf oder auch seitlich möglich (!)-- ganz selten mehr als 4-5m Schnur draußen hat...!

Wie gesagt, für mich hat sich die 3,75°-Messung sehr gut praxis-bewährt.
Die oben angesprochenen Mefoangler werfen aber doch mit genau dem Gewicht, daß eine 3,75° Messung für ihre 6er Rute ergeben hat. Und nur weil ihr Schusskopf eigentlich eine Schnurklasse 9 ist - 16gr. bei 9m Länge - bezeichnet keiner von denen seine Rute plötzlich als 9er Rute.
Übrigens werfen Fliegenruten eher ein definiertes Schnurgewichte ( das aber auch je nach Keulenlänge und Schnurdichte sehr unterschiedlich ausfallen kann :mrgreen: ) und keine klar definierte Klasse. Jede Fliegenrute wirft bequem ca. 5 Klassen, je nach dem auf welche Schnurlänge man das Gewicht der 3,75° Messung verteilt. Im Fall der o.g. 16gr. kann das eine sehr langkeulige 5er sein oder eben der 9er Schusskopf. Alles dazwischen geht natürlich auch. :mrgreen:

LG,
Tobias
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

Hallo Reinhard,

also wir reden aneinander vorbei.
Dass man nicht auf Klassen achten soll, sondern auf das in der KONKRETEN fischereilichen Situation erforderliche Gewicht (abhängig eben exakt von der für EINEN SELBST typischen genutzten Wurf-Schnurlänge, wie Du richtig sagst), das ist doch gerade mein Reden!
Das habe ich doch beispielhaft an der Rio Mainstream DT #6 gezeigt, die als formale #6 eben in MEINER Situation noch nicht einmal eine #1 ordentlich lädt! Ich schaue doch gerade nicht auf die formale #6, sondern auf deren bei mir typisches Gewicht!!

Das müsstest Du nur lesen, dann sähest Du, dass ich auf die Praxis schaue und nicht auf irgendwelche abstrakten Nummern und Normen.

Aber die Normierung AFFTA hat nun einmal eine festgelegte Schnurlänge (basierend auf 30'), und wer also nicht in GRAMM spricht, sondern in AFFTA, der hat sich nun mal schlicht an diese Normierung zu halten.
Man muss ja nicht in AFFTA-Klassen sprechen, sondern kann es in Gramm tun, und vernünftig-praxisorientierte Fischer tun es sowieso, weil nur dies ihnen weiterhilft, wie mein Beispiel der Rio zeigt.
Aber wer AFFTA benutzt, der muss die dortigen Gewichte beachten, so wie überall sonst in der Welt bei normierten Einheiten eben auch (dazu mein Beispiel kW-->PS).

Das ist doch leicht zu verstehen! Wenn man es verstehen will.
Und was dann --wenn man halt unbedingt in AFFTA-Klassen sprechen will-- als AFFTA #x daherkommt, das schaut der Fischer in der AFFTA-Tabelle unter #x nach, um die Grammzahl zu ermitteln, und dann hat er eine erste Einschätzung dessen, womit die Rute ordentlich geladen wird und was er also an GRAMM benötigen mag, um gut damit zu arbeiten. WENN die mitgeteilte AFFTA-# das Ladungsgewicht auch einigermaßen korrekt mitteilt, versteht sich, und deshalb ist eine möglichst gute Messmethode wichtig und dann der richtige Transfer der damit ermittelten Grammwerte in eine AFFTA-Klasse!
Und dann schaut der Angler bei adh oder beim Hersteller einer Schnur oder wo auch immer, welche Schnur, die vielleicht in Betracht kommt, die benötigte Grammzahl in welcher Variante bereitstellt.

Praxisorientierter geht's doch nicht mehr.
Kritisiert habe ich bei Dir zuletzt, dass Du offenbar VORGEGEBEN von einer AFFTA-# sprichst, um dann zu konstatieren, dass AFFTA-Normierung Unsinn sei, weil diese # mit ihren xy Gramm die Rute sowieso nie lade.
Das ist in der Juristerei ein schwerer Argumentationsfehler, eine unberechtigte petitio principii, denn Du setzt die AFFTA-# zur Basis Deiner Kritik voraus, obwohl sie doch gar nicht vorgegeben ist!
Deshalb sprach ich von "apodiktisch".
Umgekehrt muss vorgegangen werden: Wenn die xy Gramm der AFFTA-# xyz jene Rute nicht laden, dann ist nicht die AFFTA-Normierung Unsinn, sondern dann muss halt die Rute in AFFTA mit höherer Klasse bezeichnet werden.

Das ist doch ganz simpel. Wer AFFTA sagt, muss gemäß AFFTA klassifizieren.
Dass diese AFFTA-# dann für den praktischen Gebrauch vom guten Angler auf die eigenen praktischen Gegebenheiten hinterfragt werden muss, das ist doch unbenommen und oben erneut --wie schon in vorigen Posts-- von mir postuliert.
Wer nicht 9,14m typisch in der Luft hat, sondern 4-5m, muss höher in der Klasse gehen und darf nicht blind gleichklassig eine Schnur kaufen. Und vice versa wer 15m typisch in der Luft hat, muss tiefer gehen.
Und überhaupt geht man deshalb eben gar nicht erst über AFFTA-##, sondern gleich über Gramm.

AFFTA ist nur ein normierter Schlüssel für Grammgewichte, mehr nicht. Und insofern völlig überflüssig, wie ich schon vorher deutlich geschrieben habe. Weil man sinnvollerweise gleich in Gramm benennt, die einzig und allein die Basis der fischereilichen Entscheidung sind...
Also weniger theoretisch geht's doch nicht mehr, oder?

Du musst nicht aggressiv werden, nur weil Dir die Lust fehlt, meine Ausführungen mit Sorgfalt zu lesen und auch nachzuvollziehen!!

Tobias
ThymaB
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ThymaB »

...
Hat sich wieder mit Deinem letzten Post gekreuzt.

Also ich verstehe Dein Problem nicht.
Und dass es einen beachtlichen Toleranzbereich der ordentlichen Ladungszustände gibt, habe ich auch längst schon früher erwähnt.
Aber MÖGLICHKEIT des Werfens heißt nicht optimales Werfen durch optimales Geladensein.

Sonst können wir auch mit dem von mir ebenfalls bereits zitierten Besenstiel werfen. Möglich ist das auch, und nach Reinhard gilt ja sogar als Maßstab "weniger geht immer". Flexionsenergie spielt offenbar keine Rolle für gute Wurfenergie.

Wenn Du die 15°-Annahme kritisierst, dann stehe ich dem nicht entgegen, wie ich schon sagte. Wenn die Mefo-Angler das 3,75er-Gewicht werfen und mehr als 15° herausbekommen, dann ist das ein starkes Argument für eine Kritik an 15°. Ok, dann stimme ich dem zu.
So what?

Aber wie gesagt, aneinander vorbeireden hat keinen Sinn, ich beende dies also...

Tobias
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von Trockenfliege »

ThymaB hat geschrieben: 18.07.2026, 10:23
Aber wie gesagt, aneinander vorbeireden hat keinen Sinn, ich beende dies also...

Tobias

Gerne

Reinhard
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Re: Maxcatch Nano +

Beitrag von ullsok63 »

Wow, was sich aus der Frage nach einer Maxcatchrute ergeben kann. :wink:

Ich habe gerade meine zweite Maxcatch bekommen - eine Premier X für 65€, mal sehen wie sie sich schlägt. Der erste Eindruck beim trockenwedeln ist schon mal recht positiv.

Meine erste Maxcatch, eine Intouch Nymph fische ich schon mehrere Jahre und bin sehr zufrieden damit. Hat mir schon einige gute Fische gebracht. O:)

TL Uwe
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