Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

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pitt
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von pitt »

Salut

Meines Wissens nach, bedeutet wet wading nichts anderas, als dass das Wasser ungehinderten Kontakt mit dem Körper hat :wink: Wenn ich mich bei der Hitze noch zusätzlich in Neoprene zwingen müsste, hätten mich keine Pferde ans Wasser gezerrt :mrgreen:
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drehteufel
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von drehteufel »

pitt hat geschrieben: 22.08.2026, 09:08 Salut

Meines Wissens nach, bedeutet wet wading nichts anderas, als dass das Wasser ungehinderten Kontakt mit dem Körper hat :wink: Wenn ich mich bei der Hitze noch zusätzlich in Neoprene zwingen müsste, hätten mich keine Pferde ans Wasser gezerrt :mrgreen:
Genau richtig, man wird dabei nass, sonst ist es kein Wet Wading. :D
Das Wasser kann fast ungehindert die Beine und Füße umströmen und diese kühlen. Mein Setup dafür sieht wie folgt aus:
1. dünne, lange, schnelltrocknende Laufhose wegen Sonne, Insekten, Pflanzen und darüber eine kurze Hose, ebenfalls schnelltrocknend.
2. dünne Woolpower-Socken direkt auf die Haut, darüber dann Wet-Wading-Socken aus Neopren, Yulex oder was auch immer, damit die Watschuhe vernünftig passen
Die Wet Wading Socken aus Neopren sind teilweise sogar perforiert, damit das Wasser durchströmen kann. Wenn nicht, läuft das Wasser halt oben rein. Man bekommt also auf jeden Fall auch nasse Füße, sonst ist es kein Wet Wading. Auch die Wollsocken werden nass, trägt sich für mich aber besser als nackige Füße im Neopren.
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pitt
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von pitt »

Salut

Japp, so ist es. Ich laufe so vorwiegend über die Flats. Dabei trage ich wet wading Socks von Simms, ich kenne keine besseren Socken, dann Flat Snickers, noch die alten von Orvis, und darüber Gravel Guards, ebenfalls von Simms, auch hier habe ich verschiedene versucht und keinen besseren gefunden. Auf die Beine kommt UV Schutz und darüber ultra leichten Shorts. Von langen Hosen kann ich nur abraten, machen nur Ärger bei Wind, ruschen runter, wenn sie sich mit Wasser voll saugen und das tun sie immer, und werden dadurch noch zum unnötigen Ballast.
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drehteufel
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von drehteufel »

Hallo Pitt,
mit Gravel Guards meinst Du sowas?
https://www.adh-fishing.de/simms-guide- ... vil?main=1
Mir gefallen tatsächlich die nicht perforierten besser, z.B. von Patagonia. Da läuft nur oben ab und zu Wasser rein und das wird dann körperwarm, finde ich recht angenehm und gibt keine kalten Füße.
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pitt
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von pitt »

Saleti

Ich meine genau die hier:

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pitt
fjorden
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von fjorden »

Hallo, leider gibt es die nicht mehr. Suche ich schon länger.
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motane
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von motane »

Hans. hat geschrieben: 22.08.2026, 08:20 Hallo allerseits,

in einer Neoprenhose klebt man doch im eigenen Saft, oder?

Gruss
Hans
Hallo Hans,
Ich kann dir sagen, Glücklich ist dass nicht der fall.
Wenn er gut passend ist ist er mega komfortabel.

Grüß
milo
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Harald aus LEV
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Harald aus LEV »

Hallo,
wie kompliziert das Ganze!
Ich habe in den 90er und 00er Jahren Wetwading (ich weiß gar nicht, ob es den Begriff damals schon gab :-) ) so betrieben:
Auf der Haut eine Badehose, darüber eine Shorts und an den Füßen ein paar normale Socken und sog. Tennisschuhe. Die ganz einfachen und billigen aus Stoff mit dünner Gummisohle. Die sind echt rutschfest und damit erfühlt man jede Bodenunebenheit. Badeshorts und kurze Hose hatte ich sowieso und die Schuhe gabs mit etwas Glück für 'nen Zehner. :D

Gruß
Harald
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Hydra
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Hydra »

Harald aus LEV hat geschrieben: 23.08.2026, 09:45 Hallo,
wie kompliziert das Ganze!
Ich habe in den 90er und 00er Jahren Wetwading (ich weiß gar nicht, ob es den Begriff damals schon gab :-) ) so betrieben:
Auf der Haut eine Badehose, darüber eine Shorts und an den Füßen ein paar normale Socken und sog. Tennisschuhe. Die ganz einfachen und billigen aus Stoff mit dünner Gummisohle. Die sind echt rutschfest und damit erfühlt man jede Bodenunebenheit. Badeshorts und kurze Hose hatte ich sowieso und die Schuhe gabs mit etwas Glück für 'nen Zehner. :D

Gruß
Harald
Hallo Harald,

das kann man bei uns ziemlich vergessen. Ich fische bei jedem Wetter und auch im Winter. Zecken, Dornen usw. usw.. Kann man machen und unter den geeigneten Bedingungen bin ich sofort dabei. Ich habe keine Bänder in den Knöchelgelenken und brauche immer Stiefel bis über die Knöchel. KAnn man drehen und wenden wie man will, jede Form von wetwading ist eine tolle Ergänzung aber keine Alternative zu Wathose und -stiefel.

Grüße

Arne
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von lohlohloh »

Hallo zusammen,

wir sprachen ja davon, wie anfällig Wathosen sind und ich kann sagen, dass ich seit April keine mehr getragen habe. Ob ich zwischenzeitlich nur in langer Hose im Wasser stand oder zum Saisonbeginn und im kalten Gebirgsbach in meiner Neoprenhose ist dabei ja egal. So oder so war Wasser an meiner Haut und es war immer angenehm warm und für mich persönlich um ein vielfaches angenehmer, als mit der Wathose.

Im Winter gehe ich sicherlich auch wieder zurück zur trockenen Hose. Bis dahin habe ich sie aber geschont und überhaupt nichts vermisst. Ganz im Gegenteil.

Tight Lines
Thomas
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Harald aus LEV
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Harald aus LEV »

Hallo Arne,
das entscheidende Argument sind die gesundheitlichen Einschränkungen. Das ist auch bei mir der Grund, warum ich diese Art des Fischens nicht mehr praktiziere. Aber gerade deshalb setze ich ausschließlich meine atmungsaktiven Wathosen ein, entweder hüfthoch wo möglich, ansonsten brusthoch und fertig.

Gruß
Harald
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Jeg Norge
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Jeg Norge »

Ich habe die gleichen positiven Erfahrungen mit den Bestard Watschuhen wie Norman506 gemacht, die ich auf Empfehlung vor 5 Jahren gekauft hatte.

Ich bin alleine 100 Tage jedes Jahr den Sommer über in Norwegen, wo ich sie ca. an 30-40 Tagen nutze. Bisher gibt es keine
großen Auflöseerscheinungen, nur ein paar Schnürsenkel habe ich mal ersetzt. Die Sohle hat ein spezielles Profil mit Lamellen,
ähnlich wie in Winterreifen. Im Fluß und an Land top und bequem wie ein guter Wanderschuh. Nur auf glitschigem Lehmboden
an Land müssen sie auch passen. War schon 2 x mit Freunden unterwegs, die Simms Watschuhe hatten und aus dem Wasser mußten,
weil sie keinen Halt wegen Algenbewuchs hatten und ich ohne Probleme weiter laufen konnte. Einige Freunde haben sie auch schon
gekauft und ich habe noch ein unbenutztes Paar in Norge dabei. Ich habe auch andere Watschuhe mit Bequemeinstieg und
Metallseil Schnellverschluß gehabt, inkl. Wechselsohlen. Habe ich aussortiert. Die Sohle war extrem steif und längere Läufe
damit nicht so angenehm. Die Seilzüge sind nach 2 Jahren spätestens gerissen und der Ersatz (umsonst) ein riesiges Gefummel …

Bei Wathosen kaufe ich seit 10 Jahren sehr preiswerte Modelle. Habe bei Moritz mal vor 6 Jahren 2 Hosen je 99€ gekauft. Die sind
absolut ok. Ich habe ein Pool von 5 Hosen. Eine Neopren für die kalten Gewässer und 4 Textile, bei denen ich die Hose vom Vortrag
durchtrocknen lasse und eine andere anziehe.Sollte man mal richtig hängen bleiben oder ein Loch reinreißen, habe ich genug
Ersatz und sende am Ende der Saison meine Hosen zur Reparatur nach Slowenien, hatte hierzu mal einen Threat.
Viele Grüße

Norbert
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Trockenfliege »

Harald aus LEV hat geschrieben: 23.08.2026, 09:45 Hallo,
wie kompliziert das Ganze!
Ich habe in den 90er und 00er Jahren Wetwading (ich weiß gar nicht, ob es den Begriff damals schon gab :-) ) so betrieben:
Auf der Haut eine Badehose, darüber eine Shorts und an den Füßen ein paar normale Socken und sog. Tennisschuhe. Die ganz einfachen und billigen aus Stoff mit dünner Gummisohle. Die sind echt rutschfest und damit erfühlt man jede Bodenunebenheit. Badeshorts und kurze Hose hatte ich sowieso und die Schuhe gabs mit etwas Glück für 'nen Zehner. :D

Gruß
Harald
So habe ich das auch im Sommer gemacht. Leider haben aber bei schnellerer Strömung kleine Steine und Sand recht schnell den Weg in die Schuhe gefunden.

Für die Flatfischerei haben sich nach einiger Rumprobierei diese Socken als beste Lösung für mich erwiesen:
https://www.adh-fishing.de/simms-neopre ... ter?main=1
Es gibt auch eine günstigere Variante von Traper:
https://www.adh-fishing.de/traper-neopr ... ard?main=1
Die kenne ich aber nicht.

Dank des hohen und eng sitzenden Neoprenbundes kommt praktisch auch nach Stunden durchs matschig-sandige Flat kaum was in die Socken, bzw. nur sehr feines Material.

LG
Reinhard
Hydra
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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von Hydra »

trutta1 hat geschrieben: 09.08.2026, 11:36 Hallo Arne,
zurück aus Kroatien und Österreich, wo die geklebten G3 8Tage Dauerfischen in nicht immer einfachem Gelände ohne Probleme überstanden haben.
Der Kleber, bzw. Vergußmasse kommt aus dem Elektrohandel und heiß Cellpac 2- Komponenten- Vergußharz. Kostet ca. 15€ und ist ausreichend für mehrere Schuhe. Leider härtet der Kleber nachdem er ordentlich Hitze entwickelt, danach sehr schnell aus. Deshalb nachdem durchmischen und warmwerden (ca.10-15 min) schnell verarbeiten.
Der Kleber ist dann noch flüssig und du kannst ihn in die Lücken einfüllen. Nicht zuviel Kleber nehmen!
Dann mit Spannwerkzeugen etwas anpressen und aushärten lassen.
Den Rest als Sondermüll entsorgen!
Nach 3 Stunden ist er ausgehärtet.
Einweghandschuhe benutzen!😉

TL, Frank
Hi Frank,

dieses Zeug hier?

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Re: Wathosen und Watschuhe, das Groschengrab

Beitrag von trutta1 »

Ja genau!
Das gibt es auch in kleineren Packungen, denn mit dieser Menge kannst du 10 Paar Schuhe kleben!
Da der Kleber oder die Vergußmasse recht schnell, nachdem sie erhitzt aushärtet, schafft man es kaum mehrere Schuhe zu verkleben.
An meinen verklebten Stellen konnte ich noch keine Mängel erkennen.
Man sollte allerdings darauf achten, dass Sand und kleinere Steinchen entfernt werden.
Ich habe das mit Druckluft peinlichst gereinigt.
Das die Schuhe beim Verkleben trocken sind, versteht sich von selbst!
Und nimm Einweghandschuhe!

TL, Frank
Der Äschenflüsterer ( Leider hören nur noch wenige zu!)
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