Widerliche Vereinsmeierei
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Jürgen Gaul
Hallo Falko,
ich kann Dir als fliegenfischender Vorstand eines Vereins mit "inhomogenem" Mitgliederbestand eigentlich auch nur das empfehlen, was Werner bereits zum Ausdruck gebracht hat:
Auch mit dieser Bemerkung hat Werner recht, deshalb erübrigt sich eine Diskussion über die "Gutmenschen" aus den anderen Lagern, wie es sehr emotional in einem anderen Thread geschehen ist.
Als ich mit der Fliegenfischerei vor etwa 25 Jahren anfing, hat mir mein damaliger Lehrer den Spruch "Die Jagd dem Herrn, die Fischerei dem Knecht" mit auf den Weg gegeben. Recht hatte auch er, wobei ich bei meinen bisherigen Kontakten mit der Jägerschaft allerdings auch den ersten Teil dieser Aussage in Frage stellen muss!
Allen Forumsteilnehmern eine erfolgreiche Fischereisaison 2005!
Jürgen
ich kann Dir als fliegenfischender Vorstand eines Vereins mit "inhomogenem" Mitgliederbestand eigentlich auch nur das empfehlen, was Werner bereits zum Ausdruck gebracht hat:
Wir haben diesen "Gang durch die Institutionen" schon vor über 10 Jahren angetreten und konnten inzwischen auch vieles erreichen, sind aber noch immer nicht am Ziel "unserer Träume" angelangt, weil sich die Zielvorstellungen der Mehrheit der Mitglieder - auch die vieler fliegenfischenden Vereinskameraden - noch immer an der Masse der gefangenen Fische, deren möglichst problemlose Fangbarkeit und ihrer Relation zum Jahreskartenpreis orientiert. In jedem Fall ist diese Alternative ein sehr langer und steiniger Weg.1. den Status quo akzeptieren
2. von innen heraus ( aus dem Vorstand ) einen allmählichen
Änderungsprozess einleiten, der umso besser funktioniert, je weniger die
Mitglieder von den Änderungen merken.
Um in den Vorstand zu kommen, muss man dann allerdings Kreide fressen.
Im Übrigen haben Angler als Gesamtheit deshalb keine Lobby, weil sie so sind, wie sie sind.
Auch mit dieser Bemerkung hat Werner recht, deshalb erübrigt sich eine Diskussion über die "Gutmenschen" aus den anderen Lagern, wie es sehr emotional in einem anderen Thread geschehen ist.
Als ich mit der Fliegenfischerei vor etwa 25 Jahren anfing, hat mir mein damaliger Lehrer den Spruch "Die Jagd dem Herrn, die Fischerei dem Knecht" mit auf den Weg gegeben. Recht hatte auch er, wobei ich bei meinen bisherigen Kontakten mit der Jägerschaft allerdings auch den ersten Teil dieser Aussage in Frage stellen muss!
Allen Forumsteilnehmern eine erfolgreiche Fischereisaison 2005!
Jürgen
nun ja, es ist immer sehr schwer eine Menge leute unter einem Hut zu bringen. Ich bewundere die Menschen die das schaffen und es jedem irgendwie recht machen. Allerdings glaube ich nicht, dass wegen der Gestaltung des Vereinsheims kein Augenmerk auf das fischereiliche Umfeld gelegt wird. Ich bin ganz im Gegenteil der Meinung, dass man gerade das nette Heim als Anlass nehmen soll um als Angler zu demonstrieren das man großen Wert auf Gepflegtheit legt und das Image des "schmuddeligen" Anglers dadurch ein wenig entschärfen kann. Und wenn das Vereinsheim top ist, dann liegt es doch nahe an alle Mitglieder und deren Ehrgefühl heranzutreten und zu sagen "und unsere gewässer sehen genau so gut aus" Hier zu fischen ist eine Ehre die nicht jeder dahergelaufene verdient. Vielleicht kannst du das so in der Art deinen Kollegen verkaufen, dann geht es dir und auch den anderen ohne große Anstrengungen gleich viel besser. Aber bis dahin ist noch ein langer Weg. Ich kämpfe schon seit 11 Jahren in der Vorstandschaft eines Vereins und ab und an kann man doch kleine Erfolge und sei es nur bei Gesprächen unter Kollegen und deren Einstellung zur Fischerei verbuchen und das stärkt einen doch sehr für sein weiteres handeln.
Roland
Roland
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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Werner
Hallo,
mir scheint, dass ich denn doch an einigen Stellen missverstanden werde.
Deshalb weise ich vorsorglich darauf hin,
dass ich zwar die Angler in ihrer Mehrzahl für Menschen halte, mit denen eine sinnvolle, nachhaltige Gewässerbewirtschaftung nur schwer zu realisieren ist, dass es aber ohne sie nicht geht.
In einer Diskussion über das gleiche Thema stimmte mich folgende Bemerkung durchaus nachdenklich : (sinngemäß) Man müsse bei einem hart arbeitenden Fabrikarbeiter oder Handwerker verstehen, dass der sich am liebsten an einer gut begehbaren Angelstelle ausruht und dabei möglichst problemlos Fische fangen will.
Deshalb scheint es mir auch manchmal, dass die Forderungen nach einer "ökologischen" Gewässerbewirtschaftung, ( was immer das genau sein mag ), sozusagen unter Ausschluss des "gemeinen tumben" Anglers vor allem von gut ausgebildeten,"geistig" arbeitenden Menschen aufgestellt werden, die eher ein "Luxusproblem" haben als der gewöhnliche Angler.
Ich plädiere ausdrücklich für allmähliche Änderungen, bei denen man stets im Auge behalten sollte, wer unsere Angler sind und bei denen man sich fragen sollte, ob sie nicht ein Recht haben, so zu sein, wie sie sind. ( Was nicht heißt, dass sie immer so bleiben müssen.)
Gruß Werner
mir scheint, dass ich denn doch an einigen Stellen missverstanden werde.
Deshalb weise ich vorsorglich darauf hin,
dass ich zwar die Angler in ihrer Mehrzahl für Menschen halte, mit denen eine sinnvolle, nachhaltige Gewässerbewirtschaftung nur schwer zu realisieren ist, dass es aber ohne sie nicht geht.
In einer Diskussion über das gleiche Thema stimmte mich folgende Bemerkung durchaus nachdenklich : (sinngemäß) Man müsse bei einem hart arbeitenden Fabrikarbeiter oder Handwerker verstehen, dass der sich am liebsten an einer gut begehbaren Angelstelle ausruht und dabei möglichst problemlos Fische fangen will.
Deshalb scheint es mir auch manchmal, dass die Forderungen nach einer "ökologischen" Gewässerbewirtschaftung, ( was immer das genau sein mag ), sozusagen unter Ausschluss des "gemeinen tumben" Anglers vor allem von gut ausgebildeten,"geistig" arbeitenden Menschen aufgestellt werden, die eher ein "Luxusproblem" haben als der gewöhnliche Angler.
Ich plädiere ausdrücklich für allmähliche Änderungen, bei denen man stets im Auge behalten sollte, wer unsere Angler sind und bei denen man sich fragen sollte, ob sie nicht ein Recht haben, so zu sein, wie sie sind. ( Was nicht heißt, dass sie immer so bleiben müssen.)
Gruß Werner
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mario mücke
- Beiträge: 140
- Registriert: 02.10.2006, 20:28
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hallöchen,
eine spannende diskussion. ich stelle mal eine these auf:
ein verein ist immer nur so gut wie seine mitglieder, denn die mitglieder sind der verein.
ich bin im vorstand eines fliegenfischervereins, der innerhalb der letzten 10 jahre von 9 auf 54 mitglieder gewachsen ist. die arbeit ist mit 54 mitgliedern nicht einfacher geworden aber mir mach es spass und ich habe das gefühl, dass sich die mitglieder auch wohl fühlen.
ich kann mir gut vorstellen, dass in größeren vereinen veinspolitik eher in eine vereinsmeierei umschlägt. meiner meinung fehlt es den meisten vereinen, an für alle mitglieder nachvollziebaren, klar definierten zielen. mit diesen muss mann sich auseinandersetzen und das macht arbeit, die einige scheuen. wie schon gesagt, die mitglieder sind der verein und wenn die die schnauze halten sind sie selber schuld. ohne aktion keine reaktion und alles bleibt beim alten.
leider schreibt das deutsche vereinsrecht für e. V. eine jahreshauptversammlung vor und auch bei uns wird diese veranstaltung von den mitgliedern nicht gerade geliebt aber gerade da hat jedes mitglied die gelegenheit sich zu wort zu melden und eigene vorschläge zur abstimmung zu bringen. leider wird in vielen vereinen nur zu oft dem vorstand jede initiative überlassen. schade um jede vergebene chance.
grüße aus berlin
mario mücke
eine spannende diskussion. ich stelle mal eine these auf:
ein verein ist immer nur so gut wie seine mitglieder, denn die mitglieder sind der verein.
ich bin im vorstand eines fliegenfischervereins, der innerhalb der letzten 10 jahre von 9 auf 54 mitglieder gewachsen ist. die arbeit ist mit 54 mitgliedern nicht einfacher geworden aber mir mach es spass und ich habe das gefühl, dass sich die mitglieder auch wohl fühlen.
ich kann mir gut vorstellen, dass in größeren vereinen veinspolitik eher in eine vereinsmeierei umschlägt. meiner meinung fehlt es den meisten vereinen, an für alle mitglieder nachvollziebaren, klar definierten zielen. mit diesen muss mann sich auseinandersetzen und das macht arbeit, die einige scheuen. wie schon gesagt, die mitglieder sind der verein und wenn die die schnauze halten sind sie selber schuld. ohne aktion keine reaktion und alles bleibt beim alten.
leider schreibt das deutsche vereinsrecht für e. V. eine jahreshauptversammlung vor und auch bei uns wird diese veranstaltung von den mitgliedern nicht gerade geliebt aber gerade da hat jedes mitglied die gelegenheit sich zu wort zu melden und eigene vorschläge zur abstimmung zu bringen. leider wird in vielen vereinen nur zu oft dem vorstand jede initiative überlassen. schade um jede vergebene chance.
grüße aus berlin
mario mücke
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Wolf L.
Hallo Mario,
deshalb bin ich auch im Fario. Nur Du musst Bedenken, dass wir weder ein wirklich eigenes Gewässer noch etwas wie ein Vereinsheim haben. Was wir zahlen ist zudem günstig weil wir in einem Verband sind, der "uns Fliegenfischer" besonders an dem von uns umsorgten Gewässerabschnitt zwar vielleicht nicht gezielt so aber doch subventioniert.
In unserem Verein finden sich Leute weil sie die Idee gut finden. Und weil es nur diesen einen Verein in dieser Art hier in B&B gibt! Und dem gegenüber stehen dann eben diese nicht wenigen Vereine die nur auf dem Papier existieren und deren Mitglieder eben keinen Gedanken daran verschwenden, dass ein Gewässer Arbeit bedeuten kann. Was wäre z.B. wenn wir Uli nicht hätten?
Wie Du weisst bin ich ja noch Mitglied in einem normalen Boots-Angelverein, also mit Steganlage, Vereinsheim, Motorschuppen usw.. Da ich dort auch "vorstandsnah" mitarbeite weiss ich wie viel Arbeit alleine diese Geschichten machen. Und wir haben ja nicht mal ein Gewässer zu betreuen!
Ich will im Grunde damit sagen, dass Vereine mit eigenem Gelände und Vereinsheim UND eigenem Gewässer oder gar Gewässern einen bedeutend höheren Aufwand haben als unser gemeinsamer oder mein anderer Verein. Und verstärkt dann noch weil sich eben in einem solchen Verein die unterschiedlichsten Interessensgruppen finden, wovon wir ja im Groben verschont sind.
Ich hoffe wir sehen uns Samstag.
Gruss,
Wolf
deshalb bin ich auch im Fario. Nur Du musst Bedenken, dass wir weder ein wirklich eigenes Gewässer noch etwas wie ein Vereinsheim haben. Was wir zahlen ist zudem günstig weil wir in einem Verband sind, der "uns Fliegenfischer" besonders an dem von uns umsorgten Gewässerabschnitt zwar vielleicht nicht gezielt so aber doch subventioniert.
In unserem Verein finden sich Leute weil sie die Idee gut finden. Und weil es nur diesen einen Verein in dieser Art hier in B&B gibt! Und dem gegenüber stehen dann eben diese nicht wenigen Vereine die nur auf dem Papier existieren und deren Mitglieder eben keinen Gedanken daran verschwenden, dass ein Gewässer Arbeit bedeuten kann. Was wäre z.B. wenn wir Uli nicht hätten?
Wie Du weisst bin ich ja noch Mitglied in einem normalen Boots-Angelverein, also mit Steganlage, Vereinsheim, Motorschuppen usw.. Da ich dort auch "vorstandsnah" mitarbeite weiss ich wie viel Arbeit alleine diese Geschichten machen. Und wir haben ja nicht mal ein Gewässer zu betreuen!
Ich will im Grunde damit sagen, dass Vereine mit eigenem Gelände und Vereinsheim UND eigenem Gewässer oder gar Gewässern einen bedeutend höheren Aufwand haben als unser gemeinsamer oder mein anderer Verein. Und verstärkt dann noch weil sich eben in einem solchen Verein die unterschiedlichsten Interessensgruppen finden, wovon wir ja im Groben verschont sind.
Ich hoffe wir sehen uns Samstag.
Gruss,
Wolf
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Falko Herfeld
Ho ho ho,
voll eskaliert oder wat? Also mir gings ja eigentlich darum das es im Verein für "belanglose" Dinge mehr Interesse gibt, als für die Organisation von neuen Gewässern.
Seid ein paar Jahren wissen wir wohl, das in den nächsten Zeit ein ganzes Stück Wasser nicht befischbar sein wird. Ist es jetzt eh schon, weil es von Wasserpflanzen im Sommer so zugewuchert ist, das man dort kaum fischen kann.
Nun und mir ist eben aufgefallen das man über das Vereinsheim wirklich in jeder Vereinzeitung lesen kann, weiterhin gibts dann noch 3 Seiten Fischerfest und 2 Seiten ----- Mein Lachs seine Freunde und ich ---- also alles um Wanderfische etc.
Klaro das letzte interessiert mich, aber bitte dabei darf ich doch den rest nicht vergessen. Ich kann nicht 90 % meiner Energien auf einen Fisch setzen der vielleicht erst in 20 Jahren gefangen werden kann, WENN ICH DANN NICHT MEHR GENÜGEND RESOURCEN FÜR ANDERE FISCHE HABE!!!
Und das bitte ich hierbei zu beachten. Ich finde das mit den Lachsen super, aber man muß auch mal schauen das es mit anderen Projekten voran geht. Und wenn ich da als Gewässerwart keine Zeit mehr für habe, dann schnapp ich mir den Hörer und sorg dafür das die Mitglieder am Fluss stehen und mir helfen. Aber ich denke mal hier ist es so, das es ja passieren könnte das vielleicht jemand anderes den Ruhm absahnt und deswegen kommt da nix.
Mich hat auf der Hauptversammlung einfach gestört, das die Thematik NEUGEWÄSSER einfach nur schwach angegangen wird. Das ist einfach beschämend wenn man sieht, dass der Mangel an Gewässern schon seid Jahren abzusehen ist.
Zum Besatz: Tja da gebe ich euch recht. Bei uns gehts aber weniger um Regenbogenforellen (die natürlich auch), sondern darum was besetzt wird. Die einen möchten gerne Karpfen und Schleien im Stau haben, die anderen lieber Forellen in der Fließstrecke. Beides sind miteinander verbundene Gewässer und somit kommtt dann immer wieder die Arqumentation - diese oder jene Fischart wäre in dieser oder jenen Region nicht anzusiedeln - weils die falsche Region ist. Das ist schon seid Jahren Streitthema.
Ich habe den Vorstand wegen der Neugewässer gefragt gehabt, aber wenn ich nur ein oder zwei Vereine zweck Kooperation anspreche, dann ist es einfach nicht genug.
Ich werde aber den Status quo einfach akzeptieren. Ich hab nämlich keine Lust das ich mich wieder so aufrege und andere ihren Spass dran haben. Hier findet eindeutig ein AMIGO - ich sitze am längeren Hebel - SPIEL statt.
Ich gebe euch recht, man bekommt so viele Menschen (ca. 400) nicht unter einem dach, aber mit ner halbdiktatorischen Regierung, bleibt man auch nicht lange glücklich
Zumal ich bei den neuen Fliegenfischern häufig echt den Eindruck habe das die garnicht wissen warum sie jetzt gerade den Arm heben oder klatschen. Da muß der Vorschlag nur vom Vorstand kommen und schwupps ist der Arm oben. "Schaumal Pappa bin ich nicht ein lieber Burschi" Hab ich das nicht doll gemacht?
Nicht das es micht stören würde das man sich um Fliegenfischer kümmert, aber hier wird es eben so praktiziert, das man den Unterschied zwischen denen und UNS schon deutlich merkt. Natürlich nicht offen heraus, aber in kleinen spitzen Bemerkungen. Und der dööfste merkt das dadurch der von mir im anderen Post gemeinte Riss immer tiefer und breiter wird. Wenn der Vorstand wieder wechselt, könnte das bei dem bis dahin aufgestauten Frust zu solchen Gegenmaßnahmen führen, dass wieder ein Teil benachteiligt sein wird.
Wie gesagt, das ist derzeit mein Eindruck.
Grüße
Falko
voll eskaliert oder wat? Also mir gings ja eigentlich darum das es im Verein für "belanglose" Dinge mehr Interesse gibt, als für die Organisation von neuen Gewässern.
Seid ein paar Jahren wissen wir wohl, das in den nächsten Zeit ein ganzes Stück Wasser nicht befischbar sein wird. Ist es jetzt eh schon, weil es von Wasserpflanzen im Sommer so zugewuchert ist, das man dort kaum fischen kann.
Nun und mir ist eben aufgefallen das man über das Vereinsheim wirklich in jeder Vereinzeitung lesen kann, weiterhin gibts dann noch 3 Seiten Fischerfest und 2 Seiten ----- Mein Lachs seine Freunde und ich ---- also alles um Wanderfische etc.
Klaro das letzte interessiert mich, aber bitte dabei darf ich doch den rest nicht vergessen. Ich kann nicht 90 % meiner Energien auf einen Fisch setzen der vielleicht erst in 20 Jahren gefangen werden kann, WENN ICH DANN NICHT MEHR GENÜGEND RESOURCEN FÜR ANDERE FISCHE HABE!!!
Und das bitte ich hierbei zu beachten. Ich finde das mit den Lachsen super, aber man muß auch mal schauen das es mit anderen Projekten voran geht. Und wenn ich da als Gewässerwart keine Zeit mehr für habe, dann schnapp ich mir den Hörer und sorg dafür das die Mitglieder am Fluss stehen und mir helfen. Aber ich denke mal hier ist es so, das es ja passieren könnte das vielleicht jemand anderes den Ruhm absahnt und deswegen kommt da nix.
Mich hat auf der Hauptversammlung einfach gestört, das die Thematik NEUGEWÄSSER einfach nur schwach angegangen wird. Das ist einfach beschämend wenn man sieht, dass der Mangel an Gewässern schon seid Jahren abzusehen ist.
Zum Besatz: Tja da gebe ich euch recht. Bei uns gehts aber weniger um Regenbogenforellen (die natürlich auch), sondern darum was besetzt wird. Die einen möchten gerne Karpfen und Schleien im Stau haben, die anderen lieber Forellen in der Fließstrecke. Beides sind miteinander verbundene Gewässer und somit kommtt dann immer wieder die Arqumentation - diese oder jene Fischart wäre in dieser oder jenen Region nicht anzusiedeln - weils die falsche Region ist. Das ist schon seid Jahren Streitthema.
Ich habe den Vorstand wegen der Neugewässer gefragt gehabt, aber wenn ich nur ein oder zwei Vereine zweck Kooperation anspreche, dann ist es einfach nicht genug.
Ich werde aber den Status quo einfach akzeptieren. Ich hab nämlich keine Lust das ich mich wieder so aufrege und andere ihren Spass dran haben. Hier findet eindeutig ein AMIGO - ich sitze am längeren Hebel - SPIEL statt.
Ich gebe euch recht, man bekommt so viele Menschen (ca. 400) nicht unter einem dach, aber mit ner halbdiktatorischen Regierung, bleibt man auch nicht lange glücklich
Nicht das es micht stören würde das man sich um Fliegenfischer kümmert, aber hier wird es eben so praktiziert, das man den Unterschied zwischen denen und UNS schon deutlich merkt. Natürlich nicht offen heraus, aber in kleinen spitzen Bemerkungen. Und der dööfste merkt das dadurch der von mir im anderen Post gemeinte Riss immer tiefer und breiter wird. Wenn der Vorstand wieder wechselt, könnte das bei dem bis dahin aufgestauten Frust zu solchen Gegenmaßnahmen führen, dass wieder ein Teil benachteiligt sein wird.
Wie gesagt, das ist derzeit mein Eindruck.
Grüße
Falko
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mario mücke
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hallo falko,
ich kann dich gut verstehen denn auch der weg unseres vereins war am anfang nicht einfach. allein ist es unmöglich etwas zu verändern oder auch nur gehör bei anderen zu finden. versuche doch einfach gleichgesinnte zu finden, die scheint es ja in deinem verein zu geben und mit ihnen gemeinsam etwas zu verändern. gehör findet immer nur eine gruppe, fast nie ein einzelner. es würde mich wundern wenn in eurem verein nicht noch andere so denken wie du.
mit vereinten kräften lassen sich viele probleme viel einfacher und vor allen dingen kräftesparender und kostengünstiger anpacken. richtig dynamisch wurde unser verein erst mit ca. 15 mitgliedern. dann gelang es uns auch wirklich etwas zu bewegen. der zweite punkt ist zeit, du benötigst viel zeit um festgefahrene strukturen zu verändern. 3-4 jahre sind nichts, rechne eher mit 5-10 jahre, schneller wirst du kaum etwas verändern. das klingt entmutigend, ist es aber nicht, denn der erfolg wird dir recht geben.
viele grüße aus berlin
mario mücke
www.farioev.de
ich kann dich gut verstehen denn auch der weg unseres vereins war am anfang nicht einfach. allein ist es unmöglich etwas zu verändern oder auch nur gehör bei anderen zu finden. versuche doch einfach gleichgesinnte zu finden, die scheint es ja in deinem verein zu geben und mit ihnen gemeinsam etwas zu verändern. gehör findet immer nur eine gruppe, fast nie ein einzelner. es würde mich wundern wenn in eurem verein nicht noch andere so denken wie du.
mit vereinten kräften lassen sich viele probleme viel einfacher und vor allen dingen kräftesparender und kostengünstiger anpacken. richtig dynamisch wurde unser verein erst mit ca. 15 mitgliedern. dann gelang es uns auch wirklich etwas zu bewegen. der zweite punkt ist zeit, du benötigst viel zeit um festgefahrene strukturen zu verändern. 3-4 jahre sind nichts, rechne eher mit 5-10 jahre, schneller wirst du kaum etwas verändern. das klingt entmutigend, ist es aber nicht, denn der erfolg wird dir recht geben.
viele grüße aus berlin
mario mücke
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Falko Herfeld
Hallo Mario,
nun was mich zumindest einmal interessieren wird, das ist die Haltung des Fliegenfischer und Bindestammtischs. Dieses Wochenende hat letzterer jedoch seine letzte Sitzung und von daher muß ich da mal abwarten. Ich will aber nicht unbedingt in sowas wie einen Vorstand, ich möchte halt nur das dieser auch mal wirklich das macht was die fischende Mehrheit interessiert.
Ich geb hier mal ein Beispiel. Wenn es z. B. um die von euch angesprochenen Besatzmaßnahmen geht dann wird sich in unserem Verein strickt an die Auflagen gehalten. Wenn dann schon das Wort Karpfen oder Schleie fällt, dann wird direkt abgewunken. Ich meine ich fische nicht gezielt auf Karpfen oder Schleie, aber bestimmt 35-40 % des Vereins. Hier sollte man ein bischen breiter gefächerte Abstimmungen durchführen.
Dann gibt es so sachen, die einfach von jetzt auf gleich in der Vereinszeitung stehen und man hat vorher nichts davon gehört. So z. B. das es jetzt Tageskarten an unserer Fließstrecke geben soll. Nicht nur das unser stehendes Gewässer für Jahre nicht befischbar sein wird, nein jetzt dürfen wir auch noch schön teilen. Dieser Beschluß wurde glaube ich auch nicht abgestimmt.
Ich bin gespannt was als nächstes kommt.
Ich werd mich mal umhören.
Grüße
Falko
nun was mich zumindest einmal interessieren wird, das ist die Haltung des Fliegenfischer und Bindestammtischs. Dieses Wochenende hat letzterer jedoch seine letzte Sitzung und von daher muß ich da mal abwarten. Ich will aber nicht unbedingt in sowas wie einen Vorstand, ich möchte halt nur das dieser auch mal wirklich das macht was die fischende Mehrheit interessiert.
Ich geb hier mal ein Beispiel. Wenn es z. B. um die von euch angesprochenen Besatzmaßnahmen geht dann wird sich in unserem Verein strickt an die Auflagen gehalten. Wenn dann schon das Wort Karpfen oder Schleie fällt, dann wird direkt abgewunken. Ich meine ich fische nicht gezielt auf Karpfen oder Schleie, aber bestimmt 35-40 % des Vereins. Hier sollte man ein bischen breiter gefächerte Abstimmungen durchführen.
Dann gibt es so sachen, die einfach von jetzt auf gleich in der Vereinszeitung stehen und man hat vorher nichts davon gehört. So z. B. das es jetzt Tageskarten an unserer Fließstrecke geben soll. Nicht nur das unser stehendes Gewässer für Jahre nicht befischbar sein wird, nein jetzt dürfen wir auch noch schön teilen. Dieser Beschluß wurde glaube ich auch nicht abgestimmt.
Ich bin gespannt was als nächstes kommt.
Ich werd mich mal umhören.
Grüße
Falko
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Maggov
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Hallo Falko,
ich kenne Wuppertal nicht und möchte Dir auch nicht zu nahe treten, aber vielleicht schaust Du Dich einfach mochmal in Deiner Nähe um. Es gibt evtl. noch Alternativen zu diesem Verein, die Du vor lauter Ärgern übersehen hast.
T.L. und nicht ärgern nur wundern
Maggov (nach wie vor nur dumm daherquatschend und in keinem Verein
)
ich kenne Wuppertal nicht und möchte Dir auch nicht zu nahe treten, aber vielleicht schaust Du Dich einfach mochmal in Deiner Nähe um. Es gibt evtl. noch Alternativen zu diesem Verein, die Du vor lauter Ärgern übersehen hast.
T.L. und nicht ärgern nur wundern
Maggov (nach wie vor nur dumm daherquatschend und in keinem Verein
Reflection is a broad deep and quiet pool into which the stream of an angler's thought opens out from time to time.
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
A. A. Lucas in Fishing and Thinking, 1959
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Falko Herfeld
Hallo Maggov,
ja die hab ich ja schon
unterhalb vom Beyenburger Stausee fängt die nächste Strecke an. Dort kann ich auch fischen (seid diesem Jahr). Noch kann ich nichts zu dem Stück Wasser sagen, aber es sieht schon sehr vielversprechend aus. Alternativen gibt es wie Sand am Meer, deshalb auch meine Frustration über die mangelnde Initiative mit den Vereinen zu kooperieren.
Ich meine das ganze Bergischen Land ist doch ein Meer an Flüssen und Bächen. Mit guten Konzepten würde sich da bestimmt was machen lassen. Im Großen und Ganzen ist es einfach immer wieder belustigend wieviele Menschen sich von nur einer Handvoll Leuten das Fischen madig machen lassen.
Ich werde dieses Jahr jedoch intensiver Fischen als in der Vergangenheit um festzustellen ob sich der Ärger überhaupt noch lohnt.
Danke und Grüße
Falko
ja die hab ich ja schon
Ich meine das ganze Bergischen Land ist doch ein Meer an Flüssen und Bächen. Mit guten Konzepten würde sich da bestimmt was machen lassen. Im Großen und Ganzen ist es einfach immer wieder belustigend wieviele Menschen sich von nur einer Handvoll Leuten das Fischen madig machen lassen.
Ich werde dieses Jahr jedoch intensiver Fischen als in der Vergangenheit um festzustellen ob sich der Ärger überhaupt noch lohnt.
Danke und Grüße
Falko
Hoppla Falko
Lieber Falko,
leider habe ich Deine "Abrechnung" mit unserem Verein erst heute gelesen. Auch wenn ich an der diesjährigen Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen konnte, möchte ich auf ein paar Dinge gerne eingehen.
Das mit dem Riss durch den Verein kann ich grundsätzlich bestätigen. Anders als Du sehe ich den Verein allerdings in den letzten Jahren ganz klar auf dem Weg der "Besserung". Wie leider in vielen Vereinen nicht ungewöhnlich, hat sich der Streit lange vor Deinem Vereinsbeitritt innerhalb des alten Vorstandes an der Besatzfrage "Karpfen oder nicht Karpfen" entzündet. Nachdem der Karpfenbesatz von der "Karpfenfraktion" (auf Grundlage von Gewässerbedinungen!) nicht mehr durchsetzbar schien, wurde hier teilweise deutlich unterhalb der Gürtellinie bewusst und vorsätzlich Zwietracht gesäht. Und von dort stammt auch die dümmliche Polarisierung zwischen Fliegenfischern und Stühlchenanglern.
Wenn wir unsere Fischerei für die Zukunft sichern wollen, kommen wir um einen naturnahen Besatz nicht mehr herum. Da kann es nicht das Maß der Dinge sein, ob es an unserem (auch im Sommer kalten) Gewässer Angler gibt, die das nicht interessiert und die weiterhin Ihre Karpfen und Schleien besetzen und fangen möchten.
Näher auf das Wanderfischprogramm einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber es dürfte wohl unstrittig sein, dass es einen deutlich positiven Beitrag zu unserer Gewässerentwicklung geleistet hat. Wenn Dich das näher interessiert, kannst Du ja mal im Forum auf http://www.lms-online.de unter dem Stichwort "Wupper" suchen und nachlesen.
Gerade der derzeitige Vorstand hat ein deutliches Augenmerk darauf, dass die Fraktionen im Verein wieder zusammengeführt werden. Und ein Fischerfest (wie früher) scheint mir da doch ein geeigneter Beitrag zu sein, Barrieren zu überwinden, die sich in der Vergangenheit aufgetan haben.
Womit werden denn konventionelle Fischer aus dem Verein getrieben? … etwa damit, dass man wider besseren Wissens nicht mehr so einfach alles reinschmeißt (und das auch nicht mehr darf), was ein paar Mitglieder gerne hätten, … oder dass Spinner nicht mehr mit Drillingen bestückt werden dürfen, die insbesondere kleineren Fischen das Maul zunageln, … oder wegen eines Zwischenschonmaßes, wodurch man vielleicht mal nur ein paar Fische weniger mitnehmen kann ...
Das mit den neuen Gewässern hast Du ja schon richtig erkannt. Es ist nämlich gar nicht so einfach, welche zu bekommen. Ich bin sicher, dass man da weit mehr getan hat, als mal ein oder zwei Vereine locker anzufragen. Schon zu meiner aktiven Vorstandszeit vor 2003 haben wir intensive Gespräche mit anderen Vereinen geführt. Nur sagen andere Vereine auch nicht mal eben so locker "ja prima, darauf haben wir schon lange gewartet". Die haben nämlich auch Ihre internen Kämpfchen auszutragen oder haben ihre Querköpfe, die Stimmung gegen Konzepte machen, die Ihnen bei genauerer Betrachtung nützlich sein könnten. Da geht es nämlich zu, wie (leider) in jedem oder zumindest in den meisten Vereinen.
Dass Dir die Themen, die Dich mehr interessiert hätten, vielleicht zu Gunsten von Fischerfest und Wanderfischprogramm auf der Versammlung etwas zu kurz gekommen sind, glaube ich Dir. Aber unser 2. Vorsitzender hat nun mal immer die längsten Redebeiträge und Wanderfischprogramm und Fischerfest sind seine "Kinder" …. und ich glaube, da kann der sich bei diesen Themen einfach nicht kürzer fassen.
So einfach ist das … vielleicht. Und wenn das für Dich nicht so einfach ist, kannst Du bestimmt mal an einer Vorstandssitzung teilnehmen und Deine Anregungen auf den Tisch bringen. Ich bin sicher, der Vorstand ist da jederzeit offen.
Vielleicht noch ein paar Worte zur Vereinszeitung. Es wird immer wieder dazu aufgerufen, dass Mitglieder Beiträge schreiben, die dann auch veröffentlicht werden. Das ist absolut kein Vorstandsorgan! Vielleicht schreibst Du mal was zu einem Thema, was Dich interessiert. Zum Beispiel: Schreib doch mal etwas zur Müllsituation an unserer Strecke und organisiere eine Aufräumaktion. Das hat es übrigens schon gegeben. Das müsste mal jemand wieder aufgreifen! Nicht nur meckern, sondern aktiv werden.
Ob man ein Vereinsheim nun braucht oder nicht, darüber kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Fakt ist aber, dass es kein Marmorpalast, sondern ein großes, über hundert Jahre altes Fachwerkhaus mit einem nicht geringen Instandhaltungsaufwand ist. Insbesondere die dem Wasser zugewandte Seite ist arg mitgenommen und schon zur Substanzerhaltung dringend sanierungsbedürftig.
Und man sollte nicht vergessen, dass Vorstandsarbeit viel, viel Arbeit ist, die in der Regel während der Freizeit geleistet wird. Und es gibt in einem so großen Verein viele Verwaltungsaufgaben, die einfach vordringlich erledigt werden müssen. Da können sich auch wichtige Wunschthemen in der Umsetzung mal eine Weile hinziehen.
Ich finde es auch nicht immer einfach, meine Interessen insbesondere in einem großen Verein wieder zu finden. Vereinsveranstaltungen wie Vereinsangeln (das eh nur eine kleine Rolle spielt) und auch Fischerfeste sind auch nicht so richtig mein Ding. Auch gefällt mir nicht alles, was im Vorstand beschlossen wird. Ich sehe zum Beispiel die Tageskartenausgabe auch eher kritisch.
Aber es gibt ein schönes Gewässer und ich kann mich drum herum mit Binde- und Fliegenfischerstammtisch reichlich mit meinem Hobby beschäftigen und habe mit etwas Engagement durchaus die Möglichkeit Veränderungen zumindest langfristig mit zu beeinflussen.
Gruß aus Wuppertal
Stefan
leider habe ich Deine "Abrechnung" mit unserem Verein erst heute gelesen. Auch wenn ich an der diesjährigen Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen konnte, möchte ich auf ein paar Dinge gerne eingehen.
Das mit dem Riss durch den Verein kann ich grundsätzlich bestätigen. Anders als Du sehe ich den Verein allerdings in den letzten Jahren ganz klar auf dem Weg der "Besserung". Wie leider in vielen Vereinen nicht ungewöhnlich, hat sich der Streit lange vor Deinem Vereinsbeitritt innerhalb des alten Vorstandes an der Besatzfrage "Karpfen oder nicht Karpfen" entzündet. Nachdem der Karpfenbesatz von der "Karpfenfraktion" (auf Grundlage von Gewässerbedinungen!) nicht mehr durchsetzbar schien, wurde hier teilweise deutlich unterhalb der Gürtellinie bewusst und vorsätzlich Zwietracht gesäht. Und von dort stammt auch die dümmliche Polarisierung zwischen Fliegenfischern und Stühlchenanglern.
Wenn wir unsere Fischerei für die Zukunft sichern wollen, kommen wir um einen naturnahen Besatz nicht mehr herum. Da kann es nicht das Maß der Dinge sein, ob es an unserem (auch im Sommer kalten) Gewässer Angler gibt, die das nicht interessiert und die weiterhin Ihre Karpfen und Schleien besetzen und fangen möchten.
Näher auf das Wanderfischprogramm einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Aber es dürfte wohl unstrittig sein, dass es einen deutlich positiven Beitrag zu unserer Gewässerentwicklung geleistet hat. Wenn Dich das näher interessiert, kannst Du ja mal im Forum auf http://www.lms-online.de unter dem Stichwort "Wupper" suchen und nachlesen.
Gerade der derzeitige Vorstand hat ein deutliches Augenmerk darauf, dass die Fraktionen im Verein wieder zusammengeführt werden. Und ein Fischerfest (wie früher) scheint mir da doch ein geeigneter Beitrag zu sein, Barrieren zu überwinden, die sich in der Vergangenheit aufgetan haben.
Womit werden denn konventionelle Fischer aus dem Verein getrieben? … etwa damit, dass man wider besseren Wissens nicht mehr so einfach alles reinschmeißt (und das auch nicht mehr darf), was ein paar Mitglieder gerne hätten, … oder dass Spinner nicht mehr mit Drillingen bestückt werden dürfen, die insbesondere kleineren Fischen das Maul zunageln, … oder wegen eines Zwischenschonmaßes, wodurch man vielleicht mal nur ein paar Fische weniger mitnehmen kann ...
Das mit den neuen Gewässern hast Du ja schon richtig erkannt. Es ist nämlich gar nicht so einfach, welche zu bekommen. Ich bin sicher, dass man da weit mehr getan hat, als mal ein oder zwei Vereine locker anzufragen. Schon zu meiner aktiven Vorstandszeit vor 2003 haben wir intensive Gespräche mit anderen Vereinen geführt. Nur sagen andere Vereine auch nicht mal eben so locker "ja prima, darauf haben wir schon lange gewartet". Die haben nämlich auch Ihre internen Kämpfchen auszutragen oder haben ihre Querköpfe, die Stimmung gegen Konzepte machen, die Ihnen bei genauerer Betrachtung nützlich sein könnten. Da geht es nämlich zu, wie (leider) in jedem oder zumindest in den meisten Vereinen.
Dass Dir die Themen, die Dich mehr interessiert hätten, vielleicht zu Gunsten von Fischerfest und Wanderfischprogramm auf der Versammlung etwas zu kurz gekommen sind, glaube ich Dir. Aber unser 2. Vorsitzender hat nun mal immer die längsten Redebeiträge und Wanderfischprogramm und Fischerfest sind seine "Kinder" …. und ich glaube, da kann der sich bei diesen Themen einfach nicht kürzer fassen.
So einfach ist das … vielleicht. Und wenn das für Dich nicht so einfach ist, kannst Du bestimmt mal an einer Vorstandssitzung teilnehmen und Deine Anregungen auf den Tisch bringen. Ich bin sicher, der Vorstand ist da jederzeit offen.
Vielleicht noch ein paar Worte zur Vereinszeitung. Es wird immer wieder dazu aufgerufen, dass Mitglieder Beiträge schreiben, die dann auch veröffentlicht werden. Das ist absolut kein Vorstandsorgan! Vielleicht schreibst Du mal was zu einem Thema, was Dich interessiert. Zum Beispiel: Schreib doch mal etwas zur Müllsituation an unserer Strecke und organisiere eine Aufräumaktion. Das hat es übrigens schon gegeben. Das müsste mal jemand wieder aufgreifen! Nicht nur meckern, sondern aktiv werden.
Ob man ein Vereinsheim nun braucht oder nicht, darüber kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein. Fakt ist aber, dass es kein Marmorpalast, sondern ein großes, über hundert Jahre altes Fachwerkhaus mit einem nicht geringen Instandhaltungsaufwand ist. Insbesondere die dem Wasser zugewandte Seite ist arg mitgenommen und schon zur Substanzerhaltung dringend sanierungsbedürftig.
Und man sollte nicht vergessen, dass Vorstandsarbeit viel, viel Arbeit ist, die in der Regel während der Freizeit geleistet wird. Und es gibt in einem so großen Verein viele Verwaltungsaufgaben, die einfach vordringlich erledigt werden müssen. Da können sich auch wichtige Wunschthemen in der Umsetzung mal eine Weile hinziehen.
Ich finde es auch nicht immer einfach, meine Interessen insbesondere in einem großen Verein wieder zu finden. Vereinsveranstaltungen wie Vereinsangeln (das eh nur eine kleine Rolle spielt) und auch Fischerfeste sind auch nicht so richtig mein Ding. Auch gefällt mir nicht alles, was im Vorstand beschlossen wird. Ich sehe zum Beispiel die Tageskartenausgabe auch eher kritisch.
Aber es gibt ein schönes Gewässer und ich kann mich drum herum mit Binde- und Fliegenfischerstammtisch reichlich mit meinem Hobby beschäftigen und habe mit etwas Engagement durchaus die Möglichkeit Veränderungen zumindest langfristig mit zu beeinflussen.
Gruß aus Wuppertal
Stefan
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Falko Herfeld
Hallo Stefan,
also ich geh jetzt nicht auf alles ein! Aber eines möchte ich ganz klar sagen.
Bevor ich groß darüber schreibe das ich in der Lage bin den Mitgliedern ein neues Wasser anzubieten und es dann doch nicht bin - schreibe ich einfach garnichts.
Du bist auch Fliegenfischer und ich bins ebenso ---- aber es gibt viele viele Leute die lange lange vor uns im Verein waren. Die haben den Grundstein dafür gelegt das wir beide heute dort Fischen können. Ich denke denen ist man einfach was schuldig.
Aber so wie es auf der Hauptversammlung war, scheint es wirklich keinen mehr zu interessieren. Ist so, war so, wird immer so sein. ****** Karpfenfischer - ****** Fliegenfischer. Und Du sagst mir jetzt allen ernstes, mit einem Räucherfest schmiedet man das alte Bergische Fischereivereins Eisen neu? Ich bin schon blöd im Vereinsheim angeraunzt worden nur weil ich ich als Fliegenfischer geoutet habe. Na obs an den Leuten oder an der Poltik lag? --- ich denke letzteres!!!
Das schmiedet man nur indem man zusammen wat anpackt wie wir Wuppertaler zu sagen pflegen.
Wenn ich aber den Eindruck habe, das man das lieber alleine machen möchte, bitte....nur dann brauch ich mich nicht zu wundern wenn keiner mehr zum Arbeitsdienst kommt. Das ist für mich schon fast son Termin wie eine Wurzelbehandlung. Denn jedesmal habe ich das Gefühl das ich damit nur einen Teil der Mitglieder befriedige und nicht alle.
Ich schau mir dieses Fischereijahr genau an. Ich werde sehr intensiv Fischen und dann eine Entscheidung treffen.
Nur eines sei noch gesagt: Mit bollerigem Verhalten was uns beiden ja von einem allseits heiß und innig gliebten Vereinsmitglied bekannt ist, bekommt man keine Kooperationsbereitschaft bei Vereinen. Manchmal muß man bei Diplomatentreffen einfach den Pitbull zu Hause lassen. Auch wenn der Pitbull mit Abstand über das größte Fachwissen verfügt - muss ich ihm wenn er mit will das beißen abgewöhnen
Grüße
Falko
also ich geh jetzt nicht auf alles ein! Aber eines möchte ich ganz klar sagen.
Bevor ich groß darüber schreibe das ich in der Lage bin den Mitgliedern ein neues Wasser anzubieten und es dann doch nicht bin - schreibe ich einfach garnichts.
Du bist auch Fliegenfischer und ich bins ebenso ---- aber es gibt viele viele Leute die lange lange vor uns im Verein waren. Die haben den Grundstein dafür gelegt das wir beide heute dort Fischen können. Ich denke denen ist man einfach was schuldig.
Aber so wie es auf der Hauptversammlung war, scheint es wirklich keinen mehr zu interessieren. Ist so, war so, wird immer so sein. ****** Karpfenfischer - ****** Fliegenfischer. Und Du sagst mir jetzt allen ernstes, mit einem Räucherfest schmiedet man das alte Bergische Fischereivereins Eisen neu? Ich bin schon blöd im Vereinsheim angeraunzt worden nur weil ich ich als Fliegenfischer geoutet habe. Na obs an den Leuten oder an der Poltik lag? --- ich denke letzteres!!!
Das schmiedet man nur indem man zusammen wat anpackt wie wir Wuppertaler zu sagen pflegen.
Wenn ich aber den Eindruck habe, das man das lieber alleine machen möchte, bitte....nur dann brauch ich mich nicht zu wundern wenn keiner mehr zum Arbeitsdienst kommt. Das ist für mich schon fast son Termin wie eine Wurzelbehandlung. Denn jedesmal habe ich das Gefühl das ich damit nur einen Teil der Mitglieder befriedige und nicht alle.
Ich schau mir dieses Fischereijahr genau an. Ich werde sehr intensiv Fischen und dann eine Entscheidung treffen.
Nur eines sei noch gesagt: Mit bollerigem Verhalten was uns beiden ja von einem allseits heiß und innig gliebten Vereinsmitglied bekannt ist, bekommt man keine Kooperationsbereitschaft bei Vereinen. Manchmal muß man bei Diplomatentreffen einfach den Pitbull zu Hause lassen. Auch wenn der Pitbull mit Abstand über das größte Fachwissen verfügt - muss ich ihm wenn er mit will das beißen abgewöhnen
Grüße
Falko
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Alexander
Erstaunlich sind auch die ganzen verschiedenen Ämter und Pöstchen die der gute Mann mitlerweile errungen hat. Vielleicht braucht man dann keine Diplomatie mehr und versucht Angelegenheiten zum Vorteil von wem auch immer über die Stärke seiner Position zu erreichen. Der Schuss kann aber nach hinten losgehen.Original geschrieben von Falko Herfeld
Mit bollerigem Verhalten was uns beiden ja von einem allseits heiß und innig gliebten Vereinsmitglied bekannt ist, bekommt man keine Kooperationsbereitschaft bei Vereinen. Manchmal muß man bei Diplomatentreffen einfach den Pitbull zu Hause lassen. Auch wenn der Pitbull mit Abstand über das größte Fachwissen verfügt - muss ich ihm wenn er mit will das beißen abgewöhnen
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Falko Herfeld
Hallo Alexander,
ich hab mir schon mal ein Szenario ausgemahlt, wenn er seinen Posten im Verein verlieren würde. Jede Zukünftige Amtsinhaber hätte den klassischen David gegen Goliath Kampf vor sich. Seine Fachkompetenz will ihm keiner absprechen aber wie Du schon schreibst es ist schon wirklich so, das man den Eindruck haben MUSS das es hier mehr um eine Pfauenschau oder aber Weißrückenmännchengehabe geht.
Da ich ab diesem Jahr unterhalb vom Stausee fischen darf, habe ich somit eine Alternative in der Rückhand. Das Jahr ist einfach entscheidend, ich bin mit solch eine Euphorie in den Verein gegangen, da kann der Abgang wohl nicht anders als des Gegenteil werden.
Grüße
Falko
ich hab mir schon mal ein Szenario ausgemahlt, wenn er seinen Posten im Verein verlieren würde. Jede Zukünftige Amtsinhaber hätte den klassischen David gegen Goliath Kampf vor sich. Seine Fachkompetenz will ihm keiner absprechen aber wie Du schon schreibst es ist schon wirklich so, das man den Eindruck haben MUSS das es hier mehr um eine Pfauenschau oder aber Weißrückenmännchengehabe geht.
Da ich ab diesem Jahr unterhalb vom Stausee fischen darf, habe ich somit eine Alternative in der Rückhand. Das Jahr ist einfach entscheidend, ich bin mit solch eine Euphorie in den Verein gegangen, da kann der Abgang wohl nicht anders als des Gegenteil werden.
Grüße
Falko






