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Verfasst: 11.04.2006, 20:35
von Äschenjäger
Hi !
Ich habe auch "Fliegenbinden" von Peter Gathercole. Wenn du willst, dann schmeiß ich mal die Wichtigen Seiten von dem Buch in den Scanner. Ich kann dir aber nichts garantieren, da ich das noch nie im Leben gemacht hab - meld dich einfach !
Wenn du gute Bälge kaufen willst, dann empfehle ich dir Whiting Bälge, nicht Metz ( für meinen Geschmack sind die Federkiele zu dick ).
Wenn du willst, dann verrate ich dir wo du die Whiting´s sehr günstig herbekommst.
Oder ich gebe dir mal ein paar Links durch ( meiner meinung nach muss man manchmal ( Die Betonung fällt auf manchmal

) im Dürkop und co. für manche kleinichkeiten viel Zahlen, mehr als in diversen I-net Shops z. B Fasanenstoßfedern... , obwohl die Qualität gleich gut ist )
Ach ja, zum Thema Bindegarn, da würde ich dir am Anfang empfehlen eher etwas günstigeres zu nehmen, z. B Uni Products, UTC...etc.
Teures Bindegarn kannst du später immer noch kaufen.
So, wollte es eigentlich kürzer schreiben...
Gruß,
Marius
Verfasst: 15.04.2006, 00:14
von atti-man
Hallo
Habe noch einen Tip für Dich.Kaufe doch nicht alles.Sammeln macht auch Spaß
und es ist nicht so schlimm wenn mal ein paar nicht gelingen.Ich besorge mir
alles an Federn von meinen eigenen Tieren oder anderen Geflügelzüchtern.Geflügelhöfe schlachten auch und wenn du da auch nachfragst bekommst du auch was du brauchst Jäger sind auch eine gute
Quelle und meist kaufst du dir den Braten und hast die Federn umsonst.
Du hast so eine große Auswahl an Naturfarben ohne viel Geld auszugeben.
Die Hahnenskalpe mache ich mir alle selber.Haut mit einem Messer abgezogen und trocknen lassen.Kaufe mir selber nur
-Hacken
-Dubbing
-Bindefaden
-Bleidraht
-kupfer und silberdraht zum rippen aus dem Baselladen
-Gold und Silberköpfe
hoffe ich habe jetzt nichts vergessen.
Noch ein Tip suche dir jemand der in deiner Nähe gut fischt und selber bindet
dem du immer mal um Rat fragen kannst. Dem du deine Werke zeigen kannst
und der dir sagt was gut ist und was nicht.
Falls du wirklich Federn selber sammeln willst können wir noch mal per PN
reden kann dir dann noch mal ausführlich sagen was du wo und von was gebrauchen kannst.
Mfg Frank
Verfasst: 26.04.2006, 20:59
von macke
Hallo alle zusammen,
sorry dass ich erst jetzt antworte!
Also, ich habe mittlerweile das zweite Buch von Peter Gathercole und auch schon gelesen. Genau so eines hat mir noch gefehlt, danke!
Bindematerial habe ich aber immer noch nicht. Das wird aber demnaechst geordert und ich werde es so machen, dass ich mir erstmal die Sachen fuer ein paar ausgesuchte Muster bestelle.
Eine Frage habe ich noch! Also bei den Baelgen ist mir aufgefallen, dass es da "Hackles" gibt und "Saddles", welche wohl laengere Federn zu haben scheinen. Wie genau wird da unterschieden und wo liegen jeweils die Einsatzbereiche? Das blick ich noch nicht so ganz... Hat das vielleicht auch mit dem Geschlecht des Tieres zu tun?
@Marius:
Habe zwar auch schon ein paar Onlineshops gefunden, aber deine Links wuerden mich trotzdem noch interessieren!
Kennt eigentlich jemand einen "Bindekreis" *g* im Raum Schwaebisch Hall, wo ich mal den ein oder anderen Trick abstauben koennte?
Gruesse
Fabian
Verfasst: 26.04.2006, 22:40
von Tom Doll
Hallo Fabian,
Ein kompletter Hahn ein Cape oder Balg, das sind die Federn um den Hals herum. So ein Cape hat den Vorteil, daß sich Federn in vielen Größen darauf befinden, das Spekturm ist auch ein Qualitätsmerkmal. Mit einem Cape bist Du dann gut bedient, wenn Du Fliegen in allen Größen bindest.
der Zweite Teil der Federn ist der Sattel vom Rücken des Hahns. Sattelfedern sind meist viel länger als die Capefedern es lassen sich also mehr Fliegen aus einer Feder binden. Nachteil an den Sätteln ist, daß die meisten Federn Hecheln in zwei, maximal 3 Größen befinden. Die Sättel sind also nicht so universell einsetzbar. Ein vorteil an den Sattelfedern ist, daß sie sehr dünne Stämme haben, womit man dichte Hecheln an den Fliegen binden kann.
Mit dem Geschlecht der Tiere hat das alles nichts zu tun. Der Unterschied zwischen Hahnenhecheln und Hennenhecheln ist, daß die Hahnenhecheln steifere Fibern haben als die Hennenhecheln. Hahnenhecheln werden hauptsächlich für Trockenfliegen eingesetzt und die weichen Hennenhecheln für Nassfliegen und Nymphen.
gruß
Tom
Verfasst: 27.04.2006, 12:46
von Mario Malarczuk
Hallo Fabian
Ich empfehle Bindeanfängern immer, sich für die liebsten Muster die Materialien zu kaufen und dann nach und nach neue Materialien dazu zu kaufen, die einem an neuen Mustern fehlen. Auf keinen Fall würde ich in einen Shop gehen und in den bunte Tüten Wahn zu verfallen....sprich von allem mal was einpacken. Ist gut für den Händler, aber schlecht für Dein Geldbeutel und am Ende fehlt Dir doch das richtige Zeug für die Lieblingsfliege.
Bindebücher bringen einen immer weiter, verwirren aber auch oft, da die Leser immer auf der Suche sind nach dem tollen Material, das der Autor verwendet und es hier nicht bekommt. Aber die Fliege sieht ja nur mit dem speziellen Zeug auch so aus wie im Buch und fängt natürlich auch nur dann:D
Wenn man die Techniken und verschiedene Materialien kennen lernen möchte, ist ein guter Bindekurs sicher gut investiertes Geld. Das Du bei Deinem Kurs nicht viel gelernt hast ist natürlich schade. Bindekurse sollte man halt nur bei Leuten belegen, die auch wirklich etwas davon verstehen und nicht bei Gelegenheitsbindern, die 1x im Jahr einen Kurs anbieten....das ist wie bei den Wurflehrern.
In einem guten Kurs kann man viele Materialien kennen lernen, Techniken begreifen und anwenden und wenn nötig vielmals widerholen. Wenn der Kursleiter selber viele Bücher hat (und die hat wohl jeder versierte Bnder), kann man darin stöbern und eine Empfehlung mitnehmen.....
Gruß
Mario
Verfasst: 02.05.2006, 20:00
von macke
Hi,
ich kann mich einfach nicht beherrschen... Es gibt so viele schoene Sachen, die ich haben moechte und so viele Muster, die ich binden moechte... Dann will ich meine Haken gleich in 100er Packungen kaufen, ein paar verschiedene Groessen... Also mit gescheitem Werkzeug ist man da ja ganz schnell ein paar Hunderter los... Bin ich besonders gierig oder ging's euch am Anfang auch so?
Wenn man aber mal ein Sortiment hat, sind die laufenden kosten doch ziemlich gering, oder?
Gruesse
Fabian
Verfasst: 03.05.2006, 00:24
von markus
Hallo Fabian,
ich kann die Eindrücke, die gerade auf Dich einstürzen, voll und ganz bestätigen.
TL Markus
Verfasst: 03.05.2006, 13:25
von Olaf Kurth
Hallo Fabian,
dieses Phasen machen alle Binder durch, der eine mehr, der andere weniger heftig. Am Ende sieht es aber bei vielen gleich aus: Bindematerialien für mindestens 3 Generationen Fliegenfischer sind geordert, gekauft und gesammelt worden. Fast alle Muster (bis auf wenige Affenhaar-Lachsfliegen) lassen sich mit den Materialien binden.
Am Ende greifst Du aber doch immer wieder auf bestimmte Sachen für Deine 3-5 Erfolgsfliegen an heimischen Gewässern zurück und der Rest des Bindekrams liegt rum.....
By the way, es gab früher englische Tuch- und Kleiderfirmen, die mit den importierten Fellen und Federn aus den Kolonialländern mehr Umsatz bei den meist vermögenden Fliegenfischern machten als mit ihren eigentlichen Produkten (Jacken, Hemden, Hosen). Um die Apothekenpreise für manche Materialien zu umgehen lohnt vielfach wirklich ein Besuch im Bastelgeschäft oder beim Perückenmacher. Da gehen Dir die Augen über..........
Zum Werkzeug: Nutze hier nur die allerbesten Werkzeuge (Keramik-Bobbin, Tiemco-Scheren, etc. ), denn die wertvolle Bindezeit ist viel zu schade um sich über minderwertiges Zeug zu ärgern.
Gruß, Olaf
Verfasst: 03.05.2006, 21:34
von Tom Doll
Hallo Macke,
Du hast gerade ein großes anfängerproblem, wie dir auch Olaf und Markus bestätigen. Verfalle nicht in Kaufwahn, das Zeug kommt von ganz alleine zusammen.
Schau Dir an, was Du binden möchtest und kauf dir diese Sachen. Mehr wird es von Ganz alleine. Übrigens Der Tip mit dem Bastel- Handarbeitsladen ist gut, die haben allerdings nicht weniger Zeug als der Angelhändler.
Wichtig ist, daß Du dich zuerst auf das Erlernen des Handwerks konzentrierst, spezielle Materialien brauchst jetzt noch nicht.
Gruß
Tom