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Verfasst: 11.10.2007, 17:39
von sebastian_waf
Hi Markus.
Dann habe ich es falsch gelesen. Tut mir leid:-)
Gruß,
Sebastian.

Verfasst: 11.10.2007, 18:40
von AStar
Maggov hat geschrieben:...nein ich brauche keine Beschwerung, dafür habe ich ne Sink-Tip.

Alex schrieb nur, dass er auf Stahlvorfächer verzichtet da diese zu schwer seien.....
sink tip hätte ich auch am start, aber damit gelingt mir mit meinem großstreamer leider überhaupt kein wurf mehr!

das mit dem "sauschwer" ist auch auf das wurfverhalten bezogen, das hardmono wiegt fast nix und wenn ich ein blei zur beschwerung anbringe ist das gewicht bei der fliege, dadurch streckt sich das vorfach besser.
ausserdem macht das blei beim eintauchen ein "blub", welches die aufmerksamkeit der hechte erregt!(achtung wunschdenken :D )

ich würde mal sagen, es liegt an jedem was einem mehr oder weniger liegt.

wünsch euch tight (hecht-)lines

gruss alex

Verfasst: 11.10.2007, 20:26
von sebastian_waf
Also wenn ich tiefer will, nehme ich Fliegen mit Messingaugen. Damit komme ich eigentlich Tief genug.
Aber wie amcht ihr das, wenn ihr mal auf 3-4 meter tiefe wollt?

Verfasst: 11.10.2007, 23:02
von Tisie
Hallo Markus,
Maggov hat geschrieben:kann mir jemand als angehender Hechtfischer den Unterschied zwischen einem 18kg Hardmono und einem (steiferen) 0,50 - er Monofil (z.B. Stroft ABR) erklären?
Hardmono ist deutlich härter und steifer als normales Monofil.
Maggov hat geschrieben:BTW: ich benutze derzeit kurze Stahlvorfächer mit ca. 10kg. Tragkraft.
Ich würde das Vorfach nicht zu kurz wählen (mind. 40-50cm), bereits ein mittlerer Hecht kann einen Streamer recht tief inhalieren und wenn er sich dann noch in das Vorfach eindreht, kann es schonmal kritisch werden. Auch bez. der Tragkraft macht etwas Sicherheitsreserve bei Stahl durchaus Sinn, denn die Werferei mit den schweren Streamern belastet das Vorfach stark und schwächt es mit der Zeit. Ich verwende nur noch 20kg Flexonit, wenn ich mit Stahlvorfach fische. Ansonsten verlaufen auch meine Tests mit Titan bisher sehr zufriedenstellend.

@all: Welches Hardmono verwendet Ihr? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß nicht alle Fabrikate gleich gut den Hechtzähnen widerstehen.

Viele Grüße, Matthias

Verfasst: 11.10.2007, 23:15
von Heinz
Hallo,

für Nichtfliegenfischen auf Hecht gibt es auch Vorfächer aus Titan-vielleicht wäre das such eine Option für die Fliegenfischerei. Ich selbst habe damit aber keine Erfahrung.
Von purem Hardmono würde ich aber sehr abraten.
Grüsse
Heinz

Verfasst: 11.10.2007, 23:44
von DryFlyFisher
Hi,

Ich fische auch mit Hardmono auf Hecht, ich verwende das von Ron Thompson in 20lbs, lässt sich gut knoten und hält bisher bestens. Allerdings überprüfe ich das Vorfach nach jedem Biss.

Grüße
Fabian

Verfasst: 12.10.2007, 10:54
von Maggov
Hi,

@Alex: Ich fische lieber unbeschwerte Fliegen und regle die Tiefe über die Schnur. Eine Sinktip wirft sich eigentlich wie eine Spinnrute oder ein Schusskopf. Den Sinkteil raus einmal Vor- und Zurück (am Besten dabei einen Doppelzug geben) und dann raus damit. Zum Werfen sicherlich kein Highlight aber eigentlich supereinfach damit (gerade grössere Streamer) auf Weite zu kriegen. Vielleicht stimmt bei Dir die Länger/das Gewicht der Sink Tip nicht 100%-ig.

@sebastian: eigentlich hast Du die Antwort schon hier stehen. Wenn Du in 3-4 Meter Tiefe fischen willst, dann brauchst Du entweder ein seeeeeehr langes Vorfach für Deine Kugelaugen oder Du nimmst eben eine Intermediate und wartest entsprechend lange oder eine Sinkschnur.

@matthias: in Bezug auf Härte und Steife mag das stimmen, aber meinst Du / weißt Du ob ein entsprechend dickes Monofil nicht genau die gleiche Widerstandsfähigkeit hat als Hardmono? Es interessiert mich einfach nur ob Hardmono nicht einfach ein normales Monofil ist, dem weniger Weichmacher beigemischt werden oder ob es sich auch noch anderweitig unterscheidet. Falls Nein wäre eine Rolle dickes Stroft ABR eine sehr preisgünstige Alternative.
Das mit der Länge der Stahlvorfächer werde ich gerne berücksichtigen. Ich fische Streamer die irgendwo zwischen 15-20 cm sind, allerdings schmale Formen haben. Da hast Du sicherlich recht, dass ein Hecht die schnell mal "inhaliert" hatte ich noch nicht bedacht. Bei der Tragkraft dachte ich, dass 10 Kilo in einem nicht zugewachsenem Gewässer (kann den Fisch also auch mal eine längere Flucht "gönnen") schon ausreichend sein sollten. Auf der anderen Seite bin ich beim Forellenfischen eher ein Fan der etwas stärkeren Vorfächer und gehe gerne auch beim Hecht eine Nummer höher.

Was das Stahlvorfach betrifft da habe ich ebenfalls Flexonit - ich dachte das sei die Marke des Anbieters :roll: - da kommt halt der Experte raus ;)...

Das Hardmono das ich habe ist von Climax. Da ich - wie bereits beschrieben - bis auf einen Babyhecht aber keine "Praxis" damit vorweisen kann, kann ich zur Qualität nichts sagen. Das Hardmono mit ca. 10kg Tragkraft und aufwärts ist aber sehr steif. Ich habe diesen Hersteller gewählt, weil ich bei anderem Vorfachmaterial eigentlich nie von Climax enttäuscht war (gibts bei mir nur nicht überall).

Vielleicht kann ich ja nach diesem WE einen "Praxisbericht" dazu schreiben ;).

LG

Markus

Verfasst: 12.10.2007, 22:56
von Tisie
Hallo Markus,

ein Experte bin ich bez. Hechtangeln ganz sicher nicht ...
Maggov hat geschrieben:@matthias: in Bezug auf Härte und Steife mag das stimmen, aber meinst Du / weißt Du ob ein entsprechend dickes Monofil nicht genau die gleiche Widerstandsfähigkeit hat als Hardmono? Es interessiert mich einfach nur ob Hardmono nicht einfach ein normales Monofil ist, dem weniger Weichmacher beigemischt werden oder ob es sich auch noch anderweitig unterscheidet. Falls Nein wäre eine Rolle dickes Stroft ABR eine sehr preisgünstige Alternative.
Stroft ABR kenne ich nicht und ich kann Dir auch nichts zum Herstellungsprozess und zur chemischen Zusammensetzung von Hardmono sagen. Aus meinem subjektiven Eindruck heraus ist Hardmono aber deutlich härter und steifer als normales Monofil in vergleichbarer Stärke.
Maggov hat geschrieben:Bei der Tragkraft dachte ich, dass 10 Kilo in einem nicht zugewachsenem Gewässer (kann den Fisch also auch mal eine längere Flucht "gönnen") schon ausreichend sein sollten.
Ich denke auch, daß ein 10kg-Vorfach genügt - wenn es wirklich 10kg trägt ;) ... ich vermute, daß ein Stahlvorfach durch die Belastung beim Werfen sowie die Knicke und Kringel durch Hänger viel von seiner Tragkraft verliert. Anders kann ich mir die früheren Fliegen- und Fischverluste mit dünneren Vorfachstärken nicht erklären. Seit dem verwende ich lieber kräftigeres Material.
Maggov hat geschrieben:Das Hardmono das ich habe ist von Climax. Da ich - wie bereits beschrieben - bis auf einen Babyhecht aber keine "Praxis" damit vorweisen kann, kann ich zur Qualität nichts sagen. Das Hardmono mit ca. 10kg Tragkraft und aufwärts ist aber sehr steif. Ich habe diesen Hersteller gewählt, weil ich bei anderem Vorfachmaterial eigentlich nie von Climax enttäuscht war (gibts bei mir nur nicht überall).
Gerade das Climax Hardmono haben mir schon ein paar Hechte durchgebissen :? ... außerdem stört mich bei diesem Material die etwas milchige Färbung. Inzwischen verwende ich das Iron Claw Hardmono von Sänger in Stärke 0,60mm (*klick*), das ist nicht nur spürbar härter und steifer als das Climax Hardmono, sondern auch schön klar und zudem noch günstiger.
Maggov hat geschrieben:Vielleicht kann ich ja nach diesem WE einen "Praxisbericht" dazu schreiben ;).
Na da bin ich mal gespannt - Petri Heil!

Viele Grüße, Matthias

Verfasst: 15.10.2007, 09:59
von Maggov
Hallo Jungs,

der Praxisbericht ist leider etwas dürftig. Ich habe viele Hechte gesehen, aber keiner wollte sich von mir überreden lassen mal zu kosten. Mein Kollege Klaus hatte einen dran hat ihn aber verloren. Das Vorfach war übrigens nicht das Problem - er hat schlicht den Fischkontakt verloren und der Hecht konnte sich losschütteln. Ich war mit meinem Boot nur ein paar Meter daneben. Es war ein schöner Fisch.

Verwendet hatte ich besagtes Climax, Flexonit und (testhalber) eine Schnur mit Drahtgeflecht. Diese ließ sich super Knoten, hat aber meiner Meinung nach 2 entscheidende nachteile gehabt:

- beim Werfen hat sich diese "gekräuselt" und diese Memories sind beim Einstrippen in jeder pause klar sichtbar gewesen. Dies bedeutet, dass der direkte Kontakt zum Streamer gedämpft wird.
- das Material hat im Wasser wahnsinnig aufgetragen. Der See war glasklar und ich konnte das Vorfach noch in einigen Meter Tiefe richtig "leuchten" sehen. Vielleicht war die Farbe etwas unglücklich.... auf alle Fälle hat es stark reflektiert. Das Vorfach war übrigens von Roman Moser.

Am überzeugensten war für mich ein schwarzes Flexonit oder anderweitiges Stahlvorfach, dass möglichst weich ist. Knicke waren keine zu sehen. Der Karabiner vorne zum Einhängen dürfte die Schwachstelle sein und sollte stabil ausfallen (für Hänger ganz gut wenn er sich aufbiegen lässt, aber ein bisserl was muss er halten).

Es waren sehr schöne 2 Tage - leider wieder ohne Erfolg - aber ich bleibe dran.

LG

Markus

Verfasst: 15.10.2007, 11:10
von stalling-frank
Hallo RedTag,

ich habe im Forum seinerzeit eine Umfrage zum Vorfachmaterial gestartet. Vielleicht hilft Dir das weiter.

TL

Frank

Verfasst: 15.10.2007, 13:06
von RedTag
Wie immer gibt es viele verschiedene Meinungen, was nicht anders zu erwarten war aber trotzdem waren ein Paar hilfreiche Tips dabei.
Ich werde es demnächst mit dem VMC Nylflex probieren und dann darüber berichten. Es könnte allerdings eine Weile dauern bis ich mich dann wieder melde, da ich, wie gesagt, Anfänger bin in diesem Bereich.
Wer Geduld und Interesse hat, kann meinen Bericht höffentlich in 2008 lesen :lol:

Verfasst: 23.10.2007, 18:33
von RedTag
Ich bin ganz stolz auf mich. Beim ersten Versuch mit der Fliege auf Hecht habe ich gefangen :D
Ich muss aber sagen, dass das Angeln mit dem Hechtstreamer mehr Ähnlichkeit mit dem Abfeuern eine Interkontinentale-Rakete hat, als mit Fliegenfischen!
Trotzdem habe ich es geschafft die Fliege ca. 15m abzufeuern und ein Hecht von 65cm ans Land zu bringen. Als Vorfach habe ich ein 8kg knotbares Stahlvorfach genommen, was sehr unproblematisch in Bezug auf das Knoten und Werfen war. Der Fisch hat die Fliege sehr tief geschluckt, was, meiner Meinung nach, ein Durchbiss bei Monofil oder Ähnliches veursacht hatte.

Morgen werde ich es noch mal probieren, um zu sehen, ob es nicht nur Beginners Luck war.

Verfasst: 23.10.2007, 19:50
von greypanther
@Markus

Offensichtlich fischst Du in einem Gewässer mit gutem Hechtbesatz!
Und, es liegt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht am Vorfach, wenn Du keinen Erfolg hattest.
Aus meiner Erfahrung heraus sind Hechte an vielen Tagen (gottseidank nicht immer) extrem farb-selektiv.
Es zahlt sich in jedem Falle aus, wenn man immer Streamer der Farben Schwarz, Fluo-Weiß, Fluo-Gelb, Fluo-Orange, Fluo-Grün (Rabbit Zonker oder Kunsthaar als Hauptbestandteil) mit sich führt. Oft bringt dann nur eine ganz bestimmte Farbe die Hechte an den Haken.
Ich erinnere mich da an einen Tag auf einem irischen See zusammen mit einem Angelfreund. Wir hatten nahezu alle unsere Streamer gebadet, mit null Resultat. Da fiel mir ein Bunny Bug in Fluo-Weiß in die Hände , einer Farbe die wir noch nicht ausprobiert hatten, da dieser See als "Fluo-Orange" Gewässer bekannt ist. Und, in kürzester Zeit konnte ich noch fünf schöne Hechte landen.

Sinkrate und Einstripp-Geschwindigkeit der Schnur haben ebenfalls einen großen Einfluss auf die "Fängigkeit".

Beste Grüße
Klaus

Verfasst: 24.10.2007, 19:03
von RedTag
Offensichtlich kein Beginners Luck, da ich heute noch 3 weitere Hechte fangen konnte. Es macht richtig Spass mit der Fliegenangel auf Hecht. Warum habe ich es nicht vor Jahren ausprobiert??

Verfasst: 25.10.2007, 01:05
von Brocki
Moin Red Tag!

Wie ich gelesen habe benutzt Du nun doch ein Stahlvorfach-eine gute Entscheidung.Falls sich mal Kringel bilden,weil sich das Vorfach irgendwo herum gewickelt hat und auch noch daran gezogen wurde,gibt es sogenannte Stahlvorvachglätter.Ist wirklich eine gute Sache.Dieses "Ding" funktioniert ausgezeichnet.Für unter 10€ zu haben.

Beste Grüße-

Micha