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Verfasst: 13.06.2009, 11:01
von Traumfänger
Hallo

Meine Frage passt nicht 100% zum Thema aber dennoch. Wie erkennt ihr ob nen Bafo besetzt ist oder nicht?

Lg Alex

Verfasst: 13.06.2009, 12:17
von slowene
Hallo Alex,
dies ist wohl letztendlich sehr schwer zu bestimmen, ob es sich um Wildfisch, Besatzfisch, verwilderten Besatzfisch usw. handelt. Und eine 100%ige Sicherheit, hat man wohl nie. Aber wenn es sich auf Grund der Zeichnung um unterschiedliche Stämme zu handeln scheint, so ist dies meist ein guter Hinweis auf Besatzfisch. Eindeutiger wird es, wenn die Fische an den Flossen usw. nicht rund sind, sondern man eindeutig auf eine Massentierhaltung aufgrund der abgefressenen Schwanzflosse schließen kann. Sollte der Gewässerbewirtschafter aber auf hochwertigsten Zuchtfisch zurückgreifen, so wird es wohl sehr schwer bis unmöglich eine richtige Aussage zu treffen. Das ganze gilt natürlich nur für Bachforellen. Hab mal ein Bild von einer besetzen Regenbogenforelle hoch geladen die auch aus der Wiesent stammt.
www.iname.de/bilder/gi-5279

Verfasst: 13.06.2009, 14:03
von sonouno
Traumfänger hat geschrieben:Hallo

Meine Frage passt nicht 100% zum Thema aber dennoch. Wie erkennt ihr ob nen Bafo besetzt ist oder nicht?

Lg Alex
wenn die Bafo frisch bestzt ist kann man es evtl noch an den Flossen sehen..... sehr oft kommt mir aber in vielen Gewässern die englische Bafo an die Leine und die ist sicher aus einer Zucht.

für die Unterscheidung sind die kleinen Clips gut vom LFV

http://lfvbayern.de/videos/

TL

Verfasst: 13.06.2009, 20:05
von Traumfänger
Hi slowene und sonouno

Vielen dank für eure Antworten. Die Videos sind wirklich interessant. Dachte man könnte die besatz Bafos unterscheiden aber naja, vielleicht besser so. :D

Danke nochmal.
Mfg Alex

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Verfasst: 15.06.2009, 08:24
von Jürgen Anacker
hallo markus,

jetzt hast du mich falsch verstanden!

ich meinte die "größe" der eingesetzten fische. es ist mir klar das an den gewässerabschnitten der wiesent...wo ein hotel oder ähnliches steht...die von den fischenden gästen auch leben...diese unbedingt nachhelfen müssen!
das wäre ja auch unlogisch...weil die gäste ja auch fische entnehmen wollen...aber auch hier gibt es unterschiede!

übrings ich kenne doch den ein oder anderen gewässerabschnitt an der wiesent oder aufses wo es anders "zu geht" als das was du beschrieben hast. wobei ich hier auch natürlich sagen muss...das hier wenige fischer und diese auch mit hirn und verstand fischen :wink:

ich schätze mich schon glücklich...die letzten 7 jahre an einem dieser strecken fischen zu dürfen. wobei man dann halt an solchen strecken auch klar erkennt was der schwarze freund verbrochen hat! aber das ist jetzt wieder ein anders thema.

gruss, jürgen

Verfasst: 16.06.2009, 09:57
von roland k
Fischt einer von euch an der Pulvermühlenstrecke (zwischen behringermühle und Waischenfeld) war ja mal eine art Geheimtip bis sich der Besitzer entschlossen hat die Strecke an die PM zu verpachten die auch gut Tageskarten sowie Jahreskarten ausgibt.

Verfasst: 16.06.2009, 10:05
von Karl
Servus mei Guter,
war am Samstag mit dem Stefan dort, Besatz bombastisch, Befischungsdruck ebenso. Ruf dich an.
Gruß Karl

Hallo Wiesent - Fischer

Verfasst: 16.06.2009, 22:35
von H.Treiber
Ich habe am Samstag auf meinem Rückweg in Waischenfeld vorbei geschaut. ( ohne meine Rute )
Ich habe einen fantastischen Maifliegenschlupf beobachtet. Es war für mich ein kleines Erlebnis, die Maifliegen und die danach raubenden Forellen zu beobachten. Die wenigen Angler an der Stadtstrecke bei Waischenfeld hatten bei den Futterangebot jedoch nur eine geringe Chance einen Fisch zu landen. Ich habe jedoch trotzdem zwei Angler beim abhaken Ihrer begehrten Beute, einer maßigen Bachforelle, beobachtet.
Das nächste mal, werde ich meine Rute auch dabei haben.
Ich habe mit meinem alten Photo auch etliche Bilder von den Maifliegen geschossen!

Gruß Hans

Verfasst: 22.06.2009, 13:38
von Michael Wenzel
Hallo zusammen,

hier nun wie versprochen eine kleine Zusammenfassung meiner Eindrücke der diesjährigen Fischerei an der Wiesent in Muggendorf vom 13.06.-20.06.09...:

Am Anreisetag (13.06.) herrschte wie immer wenn ich zu dieser Jahreszeit an die Wiesent komme das feinste Wetter. Viele mögen es zwar nicht aber ich bin ein Fan von hellem, klaren Sonnenschein und das nicht nur beim Fischen :D
Gerade an der Strecke in Muggendorf tut dies der Ficherei auch keinen Abbruch, denn tagsüber fische ich eh meist mit der Nymphe und gerade in diesem Jahr wollte ich sehen wie es nach dem "Kormoran-Winter" noch um den Äschenbestand bestellt ist. Und vom ersten Tag an war ich sehr überrascht, denn dieser ist nach meinen Erfahrungen fast so gut wie in den Jahren zuvor. In der ganzen Woche konnte ich an alt bekannten wie auch an neu entdeckten Stellen Äschen fangen und das angefangen von Fischen um 20 cm bis zum größten Exemplar von sehr guten 43 cm.
Nur an die Trockene war keine von ihnen zu bringen oder ich war einfach nicht schnell genug, denn bei doch einigen verpassten Anhieben beim Trockenfischen könnte die eine oder andere dabei gewesen sein.... 8)

Beim Trockenfischen hielten wir uns die ersten 2-3 Tage noch an das Fischen mit Maifliegen, denn erstens waren noch gute Schlüpfe im Gange und zweitens nahmen die Fische diese immer noch an, wobei es merklich schwerer wurde sie davon zu überzeugen. Danach fischten wir graue und braune Caddis Imitationen, die dann auch schon tagsüber an den Uferkanten gern genommen wurden. Und hier überwiegten zu 99 % Bachforellen. Diese waren in fast allen Größen vertreten mit dem besten Exemplar von 48 cm.
Zwar hatten wir am Anfang das Gefühl, daß irgendwie eine Größengeneration fehlte, weil wir diese nicht fingen aber in den letzten beiden Tagen relativierte sich diese Ansicht wieder.

Zusammenfassend kann man sagen, daß die Strecke in Muggendorf wohl ein wenig gelitten hat, jedoch sicherlich mit mehr als einem blauen Auge davon gekommen ist und darüber freue ich mich sehr, denn ich bin ein absoluter Fan dieses Gewässers und habe mir fest vorgenommen in Zukunft mehr als einmal pro Jahr dorthin zu kommen....


Gruß

MW

Verfasst: 23.06.2009, 09:08
von roland k
Michael Wenzel hat geschrieben:Hallo zusammen,

denn tagsüber fische ich eh meist mit der Nymphe
das sieht der Doctor aber nicht gerne :); hoffentlich geht es ihm bald besser...
Michael Wenzel hat geschrieben: Zusammenfassend kann man sagen, daß die Strecke in Muggendorf wohl ein wenig gelitten hat, jedoch sicherlich mit mehr als einem blauen Auge davon gekommen ist und darüber freue ich mich sehr,

Gruß

MW
Weist du wie viel Fisch nachgekippt wurde damit es so ist?

Gruß
Roland

Verfasst: 23.06.2009, 10:47
von Michael Wenzel
Salve Roland,

der "Doctor" weiß das von mir :D und da er mich letztes Jahr sogar geadelt hat indem er mir das Du angeboten hat darf ich erst Recht :lol:
Und letzte Woche ging es ihm schon wieder besser. Er war wach und ansprechbar und hat sogar schon mal was gegessen....
Ich weiß zwar nicht wieviel Fisch nachgekippt wurde aber ehrlich gesagt glaube ich auch nicht daß es soviel war, denn Frau Würffel war JEDEN Tag im Winter während die Viecher da waren mehrmals täglich draußen. Von morgens früh an bei jedem Wetter und hat versucht die zu verjagen, was ihr auch meist gelang. Die Frau ist echt der Hammer!

greetz

MW

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Verfasst: 23.06.2009, 11:34
von Jürgen Anacker
hallo michael,

...das bestätigt meine these das die gewässerabschnitte... in ordnung sind ... wo die bewachung der strecke gut war (hab in der winterzeit öffters mit adele darüber gesprochen)...und wo auch kräftig nachgeschüttet wurde :D


deine aussage betreff fehlen (oder möglichen fehlen!) einer oder mehrerer "größengenerationen" hört man immer wieder...und ich habe doch mit einigen fischern die an den unterschiedlichen strecken gefischt haben gesprochen.

ja hoffentlich gehts unserem doc bald besser!!!

gruss, jürgen

Verfasst: 23.06.2009, 14:44
von Michael Wenzel
Hallo Jürgen,

ja anscheinend zeigen solche Aktionen doch Wirkung wenn man sie nur durchhält....

greetz