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Verfasst: 09.07.2010, 10:40
von macyog
Moin,
"Chapeau" scheint mal wieder ganz groß in Mode zu sein

... ich bin Lipper und lasse diesmal meiner Begeisterung freien Lauf , verdammt war das eine geile, spannende Gschichte ! *und ziehe den Hut kunstvoll zur Huldigung"
Allerbeste Grüße
Hagen
Verfasst: 13.07.2010, 09:52
von Hans.
Hallo Tobsn,
habe gerade Deine Story entdeckt,
einfach genial,
Danke!
Hans
Verfasst: 13.07.2010, 23:38
von olli
Hallo Tobsn,
Glückwunsch zur feinen Schreibe!
Respekt vom Olli
Verfasst: 14.07.2010, 08:06
von gezz
Hi Tobsn,
kann - oder MUSS - den anderen ohne Einschränkungen zustimmen! Ich versuche mich auf meiner Seite auch ab und an an kleinen Geschichten und weiß wie schwer (zumindest mir) das kreativere schreiben fällt. Schön, dass Du Zeit und Muße hast um uns an deinen Geschichten teilhaben zu lassen.
TL
Alex
Verfasst: 14.07.2010, 15:25
von Humpfi72
Hey Tobsn,
das ist genial, Du bekommst die "Goldene Tastatur".
Man könnte meinen Du hast mich den einen oder anderen Tag
beim Fischen beobachtet, und dazu noch meine Gedanken gelesen.
Weiter so, das macht Freude.
Marc
Verfasst: 20.07.2010, 09:51
von nero187
Hallo Tobsn,
ich kann mich allen anderen Meinungen nur anschließen.
Klasse Story!! Super geschrieben, da wurden Erinnerungen wach.
Weiter so
Gruß Gianni
Verfasst: 20.07.2010, 11:20
von momo
Complimenti Tobsn!
Du solltest schleunigst das Hobby wechseln und zur (schreibenden) Feder greifen.
Liebi Grüess us de Schwiiz
Moreno
Verfasst: 20.07.2010, 12:34
von Salty
schließe mich an, sehr geil geschrieben. AAA +++ 111
gruß, s
Verfasst: 04.08.2010, 01:03
von tea stick
Hallo, Tobsn! Hab' Dich garnicht gesehen,aber Du musst jedesmal beim Fischen hinter mit gestanden haben... Hab' ich jetzt auch so was wie ein bisschen Urheberrecht?
greypanther hat geschrieben:Das Problem mit dem Das und dem Dass ist, dass das so manch einem ein Buch mit sieben Siegeln ist.

Da machen es sich die Niederrheiner ein bisschen einfacher:
"Darf dat dat?" "Jewiss darf dat dat." "Dat dat dat darf..."
Aber wenn schon mal so viele 'Philogen' versammelt sind:
Tobsn hat uns gezeigt, dass ein Fliegenfischer Geduld haben muss und nicht ungestuem sein darf. Ist ein wurmfischender Sitzangler dann notwendigerweise ein 'gestuemer' Angler?
... fragt sich der
Freimut
Verfasst: 04.08.2010, 09:05
von Frank.
tea stick hat geschrieben:Ist ein wurmfischender Sitzangler dann notwendigerweise ein 'gestuemer' Angler?
Ich darf dat dann wohl mal übernehmen? Is von meinem Fach von wech!
Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm, Band 5 (Gefoppe - Getreibs), 1897, Sp. 4264: "GESTÜM, adj. und adv.
sanft, still, ruhig, friedfertig."
Nachgewiesen werden dort auch die älteren Wortformen: Althochdeutsch
gistuomi, Mittelhochdeutsch
gestüeme und im älteren Neuhochdeutsch
gestum. Das noch im 15. Jahrhundert gebräuchlich Substantiv lautete
Gestüme, die Verbform (ruhig, still werden)
gestümen; auch das Adjektiv
gestümig war verbreitet.
Schon im 17. Jahrhundert war das Wort einer Veraltungstendenz unterworfen.
Ach, wie lange habe ich auf diese Frage gewartet, lieber Freimut!
Dein Frank
Verfasst: 04.08.2010, 15:11
von Siegfried.
Hallo Frank,
ja hömma, un gezz, gezz lässte uns mit unsere ungestühme Fragerei auffe Hälfte alleine? Wat is mit die Erklärung warum de Verneinung überlebt hat un der Usprung nich. tot gibbet doch au noch und nich nur untot, auch wenn dat tee schon mal wech drifded zum dee bei so manch einem Sägga, ich sach nur Todholz, dafür gibbet auch schon ma dat ein der Tot ereilt.
Brandneugierig (wo kommt da dat Feuer eigendlich wech?)
Siggi
Verfasst: 04.08.2010, 16:22
von Frank.
Ach, jetzt macht dieser Unfug ja noch mehr Arbeit, lieber Siegfried!
Aber mit Fug (von mittelhochdeutsch vuoc, Zuständigkeit) und Recht verlangst du Aufklärung, so dass ich alsbald auch noch das Ungeheuer vom Geheuer, das Ungeziefer vom Geziefer und die Unflat von der Flat zu scheiden hätte.
Dann werde ich hier aber gewiss zur Unperson erklärt. Und Du gleich mit.
Lassen wir's lieber und gehen fischen.
Dein Frank
Verfasst: 04.08.2010, 16:32
von Maqua
Hallo Tobsn, das ist allererste Sahne.
Ich schätze mal jeder Bachfischer erkennt sich in deiner Geschichte wieder.
Du hast Freud und Leid des Fliegenfischens erstklassig beschrieben.
Danke dafür.
Gruss Manni

Verfasst: 20.03.2011, 19:53
von SedgeNRW
Echt ne super Geschichte,.. hab ich mir nun schon 2 mal durchgelesen und werde sie Interessierten weitervermitteln, damit sie sehen, was es mit dem Flifi auf sich hat,...
Echt Super und toll geschrieben, man meint, man wäre selbst dort gewesen
Gruß Kai
Verfasst: 20.03.2011, 21:06
von Martin 1960
Hallo Tobsen,
danke für Dein schönen Beitrag.
Wunderschön zu lesen, und wir gut ich das doch nachvollziehen kann.
Was ist der Unterschied zwischen dem fischen in eine Bach und dem Watfischen in der Ostsee?
In der Ostsee stehend ist es viel entspannter, man hat dort wirklich Freiraum.
Dort beobachtet man nie seinen Rückschwung, man schaut auf das Meer und fühlt nur die Schur wie sie an der Rute zieht,
Vorschwung, die Schnur streckt sich bis ins Vorfach und die Fliege legt sich auf das Wasser.
Anders am Bach, man kauert kniend im Bach, die Seestiefel lauf voll Wasser,
egal, der kurze Blick rückwärts, bloß nicht zu hektisch bewegen, vorsichtiger Rückschwung.
Vorschwung, die Stelle zur Fliegenablage mit starrem Blick anvisiert,
hoffentlich steigt der Fisch nicht jetzt, nicht das er zu seinem Einstand abtaucht während ich meine Fliege ablege,
die Schnur streckt sich, leider das Vorfach nicht so recht, die Fliege wurde von dem Uferbewuchs verschluckt, unverständnis, das kann eigentlich nicht sein.
Der Fisch vergrämt, die Füße nass, das Vorfach entzwei und die Fliege auf nimmer wiedersehen verschwunden.
Man krabbelt aus dem nassen Unterstand und hofft dass das niemand gesehen hat, ist doch eigentlich dumm, so etwas zu tun.