OK!
Ja, alle Zander wurden ausschließlich mit dem Streamer und der Fliegenrute gefangen.
Der Zander fängt Mitte April mit dem Laichgeschäft an. Er laicht überwiegend in strömungsberuhigten Bereichen - z.B. Häfen und Altarme. Sehr gut sind Plätze, mit einem harten Untergrund und Wasserpflanzenwurzeln.
Wer die gerade genannten Spots kennt, kann die Zander auf Ihrem Weg zu den Laichplätzen beangeln. Dorthin ziehen Sie ab Ende Februar. Man merkt den Zeitpunkt daran, wenn auf Gummifisch nicht mehr viel geht, obwohl ein dafür eigentlicher optimaler Wasserstand vorliegt. Nun sollte man mit der Streamerfischerei beginnen.
Bei uns an der Mosel darf sogar das ganze Jahr mit dem Streamer gefischt werden - aber ein verantwortungsvoller Angler sollte mit Beginn der Artenschonzeit das Angeln auf Zander einstellen um das Laichgeschäft nicht zu stören.
Hat man also die Spots gefunden, geht es ans Angeln.
Ich fische eine 7/8er Rute - Schnur etc. habe ich weiter oben bereits genannt. Wichtig ist ein Sinkvorfach, damit man auf den Grund kommt. Ist der Platz sehr tief, sollte man eine Sinktip Schnur nehmen, an die man noch ein Sinkvorfach knüpft.
Der Streamer wird dann in langsamen Zügen - mit Pausen - über den Grund geführt. Die Bisse kommen zumeist, wenn man den Köder wieder nach einer Ruhephase anzieht.
Beste Streamer sind silberne Muster mit blauen Haaren (z.b Polarbär) mit 2er-4er Haken. Tip.: Mit der Hakenspitze nach oben binden - wegen der Hängergefahr.
Direkt nach Ende der Schonzeit lohnt an o.g. Plätzen auch ein Versuch - oft sind noch ein paar hungrige Räuber am Platz
Im Hochsommer fische ich mit schwarzen Mustern (z.B. Zonker), Nachts, an der Oberfläche. Dann kommen die Zander ganz dicht ans Ufer. Außerdem kann man dabei noch den einen oder anderen Rapfen erwischen.
Viele Grüße und Petri,,
JAN