Geknüpfte Vorfächer

Forum für Fragen und Erfahrungen zu Gerät - Zubehör - Bekleidung - etc. Gibt es besonders empfehlenswertes Tackle? Was benötigt der Fliegenfischer wirklich? Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, oder gute oder schlechte Erfahrungen mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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AndreasKR

Geknüpfte Vorfächer

Beitrag von AndreasKR »

Hallo Männer,
ich habe das knüpfen angefangen und auch viel darüber gelesen. Aber wie immer driften Praxis und Theorie auseinander. Wie sehen eure Vorfächer für die verschiedenen Situationen aus?
Ich benutze als Vorfachmaterial Stroft ABR und mein Standartvorfach l= 2,70m sieht so aus:
Ø50 l=55 cm
Ø45 l=40 cm
Ø40 l=35 cm
Ø35 l=30 cm
Ø30 l=25 cm
Ø25 l=20 cm
Ø20 l=15 cm
Vorfachring 4,5 kg
Ø18 l=50/15 cm
und/oder
Ø16 l=50 cm
Jens2001
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Beitrag von Jens2001 »

Viel zu kompliziert, viel zu viele Knoten, die sich in einander verfangen! Ich gehe wie folgt vor, benutze knotenlos verjüngte Vorfächer. Aber nicht die Teile von Jenzi, Cormoran usw. die sind viel zu weich! Hier muß was steiferes her..... die Knotenlosen von z.B. Fenwick, Scientific Anglers, oder Orvis sind gut. Vorne Knote ich ein Tippet aus Riverge mittels P-Ring an, was ich immer schnell ersetzen kann . Wenn das Vorfach hinter dem P-Ring verbracht ist (rauhe Stellen, Windknoten oder verdrallt), schneide ich es ab und knote es mit Storft nach, aber maximal zwei Knoten hinter dem P-Ring. Die gezogen Vorfächer lassen sich super in die Fly Line einziehen und mittels Nagelknoten befestigen. Den Übergang noch schön mit Loon UV Knot Sense egalisieren, damit das ganze beim einzihen in die Ringe nicht verhaken kann. So lassen sich auch gut lange Vorfächer (deutlich mehr als Rutenlänge) im Drill fischen und in die Ringe beim Landen einziehen! Alles andere ist Mist!

Gruß Jens
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Michael Hempel
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Beitrag von Michael Hempel »

Hallo Andreas,
Bin auch seiner Meinung, dass es sich um zu viele Knoten handelt.
Mache es ähnlich wie Jens, benutze lediglich die knotenlos gezogenen von
Riverge. Schön steif und streckt sich prima. Wenns schwimmen soll, dann einfach mit Never Sink o.ä. behandeln.
Gruß
FFN Michael
....der den Mefos eine Liebeserklärung gemacht hat!
Jens2001
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Beitrag von Jens2001 »

ah ja, wußte ich doch, daß ich noch die eine oder andere Marke an knotenlos gezogenen vergessen habe.... Riverge gehört auch zu denen die ok und brauchbar sind, aber die benutze ich nur beim Nymphen (da allerdings 1. Wahl), da ein komplett Fuorocarbon Vorfach leicht gebundene und kleine Trockenfliegen in die Tiefe zieht.
Außerdem sind es die teuersten die ich kenne und halt nur beim Nymphen von Vorteil.

Gruß Jens
AndreasKR

Beitrag von AndreasKR »

Hallo Ihr 2,
nee, dat kann ich auch, in den Laden laufen und fertige Vorfächer kaufen.:D
Selbst künpfen is eine tolle Sache und wenn man den "Profis" Glauben schencken darf, sind die selbst hergestellten Vorfächer einfach besser.
Deshalb wollte ich wissen wie andere ihre Vorfächer knüpfen.:idee:
Jens2001
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Beitrag von Jens2001 »

@ Andreas......

bitte, was soll den daran besser sein, wenn Du in Deinem Vorfach ich zähle mal..... 7 Knoten hast!? Wenn selber knoten, dann 3 bis max 4 verschiedene Stärken! Die Unterschiede beim abrollen durch div. Patchwork werden total überbewertet (zumal ein völlig gestrecktes Vorfach beim Praktischen Fischen sowieso totaler Unsinn ist)! Es gibt Tabellen mit zich verschiedenen Vorfachern für spezielle anwendungen..... in der Praxis brauchst Du was universales, womit Du verschiedene Fliegen und Wurf-Technicken nutzen kannst. Wichtig ist, das die Stärkre des Tippet zur größe der Fliege paßt und Du am Butt eine gute Kraftübertragung erzielst!!!! Die vielen Konten im Vorfach fangen sich selber! Du brauchst nur ne Windböe auf die Schlaufe zu bekommen und schön fangen sich die Knotengegenseitig (besonders gern die im starken Schnurbereich), der Wurf fällt in sich zusammen und dann gibt zusätzliche Windknoten und wenn Du glück hast "einen" super großen Knoten..... auch ist das austüdeln des Vorfaches was ja gelegentlich von nöten ist, durch jeden zusätzlichen Konoten unnötig erschwert! Deshalb so wenige Knoten wie möglich! Und mit der von mir beschriebenen Methode kannst Du mit zwei bis drei gezogenen Vorfächern die ganze Saisong fischen! Zugegebener Maßen sind viele der gezogenen Vorfächer am Markt einfach nur Mist, da vom Material her ungereignet (Aber es gibt eben auch die Guten!) ! Aber, das habe ich ja schon oben erwähnt! Und versuche einmal ein mit Knoten verjüngtes Vorfach in die Flyline einzuziehen........ Wenn Du am Vorfach optimieren willst und oben noch ne Schlaufenverbindung hast, dann brauchen wir nicht weiter zu diskutieren, was das für einen homogenen Kraftfluß bedeutet!
Ich hatte auch mal meine Patchwork.Phase und auch eine Zeit lang geflochtene... na eigentlich sind es ja verdrallte Vorfächer benutzt. Aber ich habe für mich den Stein der Weisen gefunfunden. Heute verwende ich nur noch gezogen in 12 und 15' und an der Sinkschnur 50 cm Monofile.

Gruß Jens
RolandT

Beitrag von RolandT »

..
Zuletzt geändert von RolandT am 09.08.2007, 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
Royal Coachman
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Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Andreas !

Muß aus Erfahrung Jens recht geben !

Zumindest beim Trockenfischen ist das Zeug unbrauchbar .Ich befische
sehr oft glasklare Gewässer, da lachen sich die Fische über geknüpfte Vorfächer schief und bucklig !

Die Schattenwirkung ist ungleich höher, und da hilft auch kein Grand Max, da
durch den Knoten die Lichtbrechung verändert wird und der ganze Unsichtbarkeitseffekt wegfällt ! Erschwerend kommt hinzu, daß viele Gewässerabschnitte nur gerade stromauf zu befischen sind.

Im Herbst ist sogar ein Pitzenbauer-Ring zuviel !

Habe auch lange mit selbst geknoteten und mit geflochtenen Vorfächern experimentiert und schlußendlich das ganze Zeug weggeworfen !

Will' Dir nichts dreinreden, aber Zeit und Ärger sparen !

mit tight lines
euer zur Zeit nicht fischender

Royal Coachman





@ Roland
Knüpfst Du keine Spitze an ein knotenlos verjüngtes Vorfach ?
Der immer auf Seiten der Fische steht!
RolandT

Beitrag von RolandT »

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Jens2001
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Beitrag von Jens2001 »

@Roland

nun beim gezogenen Vorfach binde ich prinzipiell vorn noch ein Tippet von ca. 50 cm an, daß ich beim Fliegenwechsel bis etwa 30 cm einkürze, dann gibts ein neues. So hält so ein gezogenes Vorfach ewig! Wenn ich Fluorcarbon verwende benutze ich dazu einen P-Ring ansonsten ohne.
Wann kommst denn an die S. z.Z. ist sie durch die Gewitteregen sehr braun und auch ziemlich angestiegen. Wenn Du Glück hast spühlt das aber den ganzen braunen Sedimentschlam weg bis Du kommst! :-)

Gruß Jens
RolandT

Beitrag von RolandT »

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Beitrag von Jens2001 »

Sorry, mein Fehler.......
Jürgen Gaul

Beitrag von Jürgen Gaul »

Hallo Andreas,

vielleicht findest Du die Informationen, die Du suchst in folgendem Thread: Vorfächer knüpfen

Gruß
Jürgen
AndreasKR

Beitrag von AndreasKR »

Hallo Männer,
danke, ich bin genau soweit wie vorher,
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Karl
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Beitrag von Karl »

Hallo Andreas, ist die panama von dir? solltest beim nächsten swap mitmachen ;-) ich habe an meiner hauptschnur ein konisch verdralltes vorfach aus 12 einzelnen Monofilen aus 12er (#4-6) bzw 10er (2-4) Schnur. Das roltt super ab und legt sich wie Butter aufs Wasser mit der entsprechenden Spitze. Daran ist fest mit Bloodknoten ein 20er monofil verbunden. An dieses kommt entweder 18er, 16er o. 14 er Spitze. dieses verdrallte ´Vorfach´ ist enorm dehnungsfähig und absorbiert kurze Fluchten vom fisch wunderbar und du hast im spitzenbereich nur einen Knoten. fische das Teil seit 3 Jahren und bin zufrieden damit ein Vorfach hält bei mir 1 Saison. Hatte vorher auch experimentiert mit versch. verknoteten Vorfächern, hat mich aber nicht überzeugt. gruß Karl
Beim Nymphemfischen gehts natürlich nicht so genau;)
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