Allroundfliege Aesche
Verfasst: 10.11.2004, 17:13
Liebe Aeschenfreunde
Seit Jahrzehnten jage ich den Forellen nach. Die Aeschenfischerei habe ich erst seit wenigen Jahren entdeckt. Ich kenne nur einen Fluss in meiner Nähe, an welchem ich auf Aeschen mit der Fliege fischen kann. Ich bin also absolut kein Aeschenspezialist. Nun habe ich aber eine Fliege entworfen, welche bisher noch immer gefangen hat. Z.B. letzten Sonntag war überhaupt keine Oberflächenaktivität, trotz vieler Insekten auf der Wasseroberfläche. Ich bin Trockenfliegenpurist und legte mein Imitat zwischen die natürlichen Vorbilder. Tatsächlich wurde meine Fliege beim dritten Wurf von einer schönen Aesche eingeschlürft. So ging es den halben Nachmittag - nur meine Imitation wurde genommen - sonst nichts. Mich würde nun interessieren, ob dies ein Zufall war, oder ob diese Fliege wirklich so fängig ist. Nachfolgend möchte ich Euch das Muster bekannt geben, mit der Bitte dieses mal an Euren Gewässern zu testen und hier im Forum zu berichten.
Hakengrösse 16
Grundwicklung oliv
2 einzelne Fibern einer grösseren schwarzen Feder (Krähe/Dohle, bei mir Trutthahn)
5 aneinanderliegende Fibern auch in schwarz.
Hechel aus blonder Hahnenfeder.
In die Grundwicklung binde ich die 2 einzelnen Fibern ein, sodass diese als Schwänzchen und Fühler zur Geltung kommen. Anschliessend werden die 5 aneinanderliegenden Fibern Richtung Hakenöse eingebunden, sodass sie ca. 1 cm vorne heraus schauen. Nun wird der Hechelkranz gebunden, vom Hakenöhr nach hinten. Die 5 ananeinderliegenden Fibern werden nun über den Hechelkranz nach hinten gebunden, sodass sich die Hecheln links und rechts vom Haken teilen. Der überstehende Rest der 5 Fibern wird abgeschnitten.
Danke für Eure Tests - ich bin gespannt.
ATL
Kurt Zumbrunn
Seit Jahrzehnten jage ich den Forellen nach. Die Aeschenfischerei habe ich erst seit wenigen Jahren entdeckt. Ich kenne nur einen Fluss in meiner Nähe, an welchem ich auf Aeschen mit der Fliege fischen kann. Ich bin also absolut kein Aeschenspezialist. Nun habe ich aber eine Fliege entworfen, welche bisher noch immer gefangen hat. Z.B. letzten Sonntag war überhaupt keine Oberflächenaktivität, trotz vieler Insekten auf der Wasseroberfläche. Ich bin Trockenfliegenpurist und legte mein Imitat zwischen die natürlichen Vorbilder. Tatsächlich wurde meine Fliege beim dritten Wurf von einer schönen Aesche eingeschlürft. So ging es den halben Nachmittag - nur meine Imitation wurde genommen - sonst nichts. Mich würde nun interessieren, ob dies ein Zufall war, oder ob diese Fliege wirklich so fängig ist. Nachfolgend möchte ich Euch das Muster bekannt geben, mit der Bitte dieses mal an Euren Gewässern zu testen und hier im Forum zu berichten.
Hakengrösse 16
Grundwicklung oliv
2 einzelne Fibern einer grösseren schwarzen Feder (Krähe/Dohle, bei mir Trutthahn)
5 aneinanderliegende Fibern auch in schwarz.
Hechel aus blonder Hahnenfeder.
In die Grundwicklung binde ich die 2 einzelnen Fibern ein, sodass diese als Schwänzchen und Fühler zur Geltung kommen. Anschliessend werden die 5 aneinanderliegenden Fibern Richtung Hakenöse eingebunden, sodass sie ca. 1 cm vorne heraus schauen. Nun wird der Hechelkranz gebunden, vom Hakenöhr nach hinten. Die 5 ananeinderliegenden Fibern werden nun über den Hechelkranz nach hinten gebunden, sodass sich die Hecheln links und rechts vom Haken teilen. Der überstehende Rest der 5 Fibern wird abgeschnitten.
Danke für Eure Tests - ich bin gespannt.
ATL
Kurt Zumbrunn