zeitschriften et al.
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maruoff
zeitschriften et al.
hallo,
bezugnehmend auf den beitrag "marktforschung" weiter unten, frage ich ketzerisch ob ihr grundsätzlich gerne eine dritte fliegenfischerzeitschrift in deutschland haben würdet (egal wie sie dann letztendlich aussehen würde).
Erstaunlich ist doch die breite an zeitschriften beispielsweise in Frankreich aber auch Italien wo es mehr angelzeitschriften gibt als bei uns hier.
einige sind ja schon gescheitert eine dritte "kraft", d.h. ein drittes magazin hier in D zu etablieren. warum nur? wer hat insiderwissen?
bezugnehmend auf den beitrag "marktforschung" weiter unten, frage ich ketzerisch ob ihr grundsätzlich gerne eine dritte fliegenfischerzeitschrift in deutschland haben würdet (egal wie sie dann letztendlich aussehen würde).
Erstaunlich ist doch die breite an zeitschriften beispielsweise in Frankreich aber auch Italien wo es mehr angelzeitschriften gibt als bei uns hier.
einige sind ja schon gescheitert eine dritte "kraft", d.h. ein drittes magazin hier in D zu etablieren. warum nur? wer hat insiderwissen?
Zuletzt geändert von maruoff am 06.12.2004, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
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maruoff
- Rolf Renell
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Hallo ,gutes Thema,schwierig in Deutschland.Markt ist zu klein ,zu wenig wird gelesen,wenn nur Rezepte mit schnellem Erfolg,etc. das übliche Thema ,Ausnahmen(möchte niemandem zu Nahe treten)gott sei Dank sind genügend zu sehen und ich hoffe auf mehr.Es lassen sich meiner Meinung nach nur mit Nischenthemen gefällige und evtl. auch gut zu konsumierende Berichte,journale etc. aufbauen.Mal abgesehern von diesen Themen welche noch gut steuerbar sind und einfach eines Konzeptes unterliegen ,Mitarbeit an Themen ,Beteiligung ob Berichte ,Tests ,Einschätzungen etc. sind zu wenig oder zu idiell und nicht für die breitere Leserschaft scheinbar gemacht.
auch neue Versuche in England scheitern oder tun sich schwer.Grundsätzlich fände ich ein 3.blatt reizvoll,weiss nicht welche Infos du benötigst aber z.B. T.Matschewsky "Mit der Fliege" fand ich ganz nett und ok für die ersten ausgaben ,danach gestorben.hierüber können wir uns gerne per email mal unterhalten,beste Grüsse Rolf
auch neue Versuche in England scheitern oder tun sich schwer.Grundsätzlich fände ich ein 3.blatt reizvoll,weiss nicht welche Infos du benötigst aber z.B. T.Matschewsky "Mit der Fliege" fand ich ganz nett und ok für die ersten ausgaben ,danach gestorben.hierüber können wir uns gerne per email mal unterhalten,beste Grüsse Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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Werner
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Eine dritte Zeitschrift ist nur zu etablieren wenn der Preis deutlich unter den
der anderen Blätter ist.Bei dem Preis der z.B. momentan für die "Fliegenfischen" selektieren die 8,50 € ganz klar die Käufergruppe.
Ich teile mir meine mit 4 anderen,allerdings finde ich es auch nicht schlimm,wenn ich sie erst 3 Wochen nach erscheinen in den Händen halte.
Wobei ich aber sagen möchte,daß ich nicht einschätzen kann,inwieweit der Preis gerechtfertigt ist.
Ansonsten immer her damit!
Gruss Thomas
der anderen Blätter ist.Bei dem Preis der z.B. momentan für die "Fliegenfischen" selektieren die 8,50 € ganz klar die Käufergruppe.
Ich teile mir meine mit 4 anderen,allerdings finde ich es auch nicht schlimm,wenn ich sie erst 3 Wochen nach erscheinen in den Händen halte.
Wobei ich aber sagen möchte,daß ich nicht einschätzen kann,inwieweit der Preis gerechtfertigt ist.
Ansonsten immer her damit!
Gruss Thomas
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maruoff
bleibt die frage warum nur gibt es so eine vielfalt in frankreich und italien und natürlich den USA. Klar in USA gibt es wesentlich mehr Fliegenfischer, aber jeder park, jeder district hat da seine eigene spezialfliegenfischerzeitung übertrieben gesagt.
die preise sind auch wesentlich günstiger (so ca. 3-5$), wenn auch die papier- und druckqualität etwas schlechter ist.
die preise sind auch wesentlich günstiger (so ca. 3-5$), wenn auch die papier- und druckqualität etwas schlechter ist.
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Tobsn
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Royal Coachman
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Hallo maruoff !
Ein Erklärungsversuch ( die Betonung liegt auf Versuch !).
In Brittannien und Amerika hat das Fischen allgemein und die Fliegenfischerei im besonderen einen ganz anderen Stellenwert. In England gehörte es immer schon zur Ausbildung eines " Gentleman " und in jedem College, das etwas auf sich hält ( und entsprechende Schüler haben möchte !) wird es unterrichtet ( neben Segeln, Reiten und Golf !) .Prinz Charles und Lady Di fischten mit der Fliege und Charles hat ihr zur Verlobung eine Hardy-Rute
( selbstverständlich gespließt ) geschenkt Die Ursache liegt darin, daß auf dem Kontinent der Adel das Jagdrecht hatte, die Fischerei aber meistens bei den Klöstern lag, die durch ihren umfangreichen Grundbesitz fast überall die Fischrechte besaßen. Der Klerus hatte am Kontinent kein Jagdrecht und dafür die Fischereirechte.
In Amerika sieht die Sache ganz anders aus, hier steht das Fischen in der Tradition großer Persönlkichkeiten, fast alle amerikanischen Präsidenten waren und sind Fischer und stehen auch dazu. Im köstlichen Buch
" Hall of Shame " werden mehrere Präsidenten ( Vater Bush, Jimmy Carter und Edgar Hoover z.B. ) mit unglücklichen Erlebnissen durch den Kakao gezogen .
In Europa leider outet man sich als Fliegenfischer und wird , wenn nicht leicht belächelt unter Umständen sogar angefeindet. Hier müßte ein Umdenken einsetzen, das könnte aber nur über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kommen, die sich als Fliegenfischer deklarieren .
Um den Kreis zu schließen : diese Gründe verhindern eine Vielfalt in der Literaturlandschaft, da das allgemeine Interesse zu gering ist. Daher existieren auch nur wenige Printmedien und diese sind aber teuer im Preis, da die Auflagen verhältnismäßig gering sind .
tight lines
Royal Coachman
Ein Erklärungsversuch ( die Betonung liegt auf Versuch !).
In Brittannien und Amerika hat das Fischen allgemein und die Fliegenfischerei im besonderen einen ganz anderen Stellenwert. In England gehörte es immer schon zur Ausbildung eines " Gentleman " und in jedem College, das etwas auf sich hält ( und entsprechende Schüler haben möchte !) wird es unterrichtet ( neben Segeln, Reiten und Golf !) .Prinz Charles und Lady Di fischten mit der Fliege und Charles hat ihr zur Verlobung eine Hardy-Rute
( selbstverständlich gespließt ) geschenkt Die Ursache liegt darin, daß auf dem Kontinent der Adel das Jagdrecht hatte, die Fischerei aber meistens bei den Klöstern lag, die durch ihren umfangreichen Grundbesitz fast überall die Fischrechte besaßen. Der Klerus hatte am Kontinent kein Jagdrecht und dafür die Fischereirechte.
In Amerika sieht die Sache ganz anders aus, hier steht das Fischen in der Tradition großer Persönlkichkeiten, fast alle amerikanischen Präsidenten waren und sind Fischer und stehen auch dazu. Im köstlichen Buch
" Hall of Shame " werden mehrere Präsidenten ( Vater Bush, Jimmy Carter und Edgar Hoover z.B. ) mit unglücklichen Erlebnissen durch den Kakao gezogen .
In Europa leider outet man sich als Fliegenfischer und wird , wenn nicht leicht belächelt unter Umständen sogar angefeindet. Hier müßte ein Umdenken einsetzen, das könnte aber nur über Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kommen, die sich als Fliegenfischer deklarieren .
Um den Kreis zu schließen : diese Gründe verhindern eine Vielfalt in der Literaturlandschaft, da das allgemeine Interesse zu gering ist. Daher existieren auch nur wenige Printmedien und diese sind aber teuer im Preis, da die Auflagen verhältnismäßig gering sind .
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Royal Coachman
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 07.12.2004, 12:22, insgesamt 1-mal geändert.
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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cgx
Zeitschriften (heutzutage) leben weniger über die Verkaufseinnahmen als über die Inserenten.
Beispiel: Das jüngste Abonnentenangebot der "Financial Times". Jahresabo €336.-, als Abo-Geschenk €165 in bar! Heißt: die Tageszeitung kostet mich die Hälfte. Wo ist das Geschäft?
Durch dieses Angebot steigt die Zahl der Abonnenten, das ist das einzige Maß der Inserenten. Über hochwertige Reklamepartner wird die Zeitschrift alsdann finanziert. Nicht durch den Käufer.
Schätzungsweise dürften die Kosten (beispielsweise) für ein "Fliegenfischen"-Magazin mindestens(!) bei €25 pro Exemplar liegen. Die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres FliFi-Magazin, nach dieser gestauchten Rentabilitätsbetrachtung, auf dem deutschen Markt zu bestehen ist vermutlich gering. Hinzu kommt die Konkurenz durch dieses Forum
aber das wurde ja an anderer Stelle schon betrachtet.
Beispiel: Das jüngste Abonnentenangebot der "Financial Times". Jahresabo €336.-, als Abo-Geschenk €165 in bar! Heißt: die Tageszeitung kostet mich die Hälfte. Wo ist das Geschäft?
Durch dieses Angebot steigt die Zahl der Abonnenten, das ist das einzige Maß der Inserenten. Über hochwertige Reklamepartner wird die Zeitschrift alsdann finanziert. Nicht durch den Käufer.
Schätzungsweise dürften die Kosten (beispielsweise) für ein "Fliegenfischen"-Magazin mindestens(!) bei €25 pro Exemplar liegen. Die Wahrscheinlichkeit für ein weiteres FliFi-Magazin, nach dieser gestauchten Rentabilitätsbetrachtung, auf dem deutschen Markt zu bestehen ist vermutlich gering. Hinzu kommt die Konkurenz durch dieses Forum
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Werner
Hallo,
@Tobsn
Ich glaube, dass du da völlig falsche Vorstellungen von den Einnahmen der Autoren hast. Insgesamt dürfte das in der Kostenbilanz den kleinsten Teil ausmachen.
Die sozialen/historischen Gründe für die Schwierigkeit, eine dritte Zeitschrift zu etablieren, hat R.C. schon erläutert. Meines Wissens haben im letzten Jahr fast alle Fischereizeitschriften Abonnenten verloren. Dafür verantwortlich ist die gleiche "Kaufzurückhaltung", die in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation auch die Binnennachfrage schwächt.
Wenn allerdings jemand das "absolut andere" Nischenprodukt auf dem Fliegenfischermarkt einfällt ( Ideen gibt es da schon), ist mit viel Liebe, Engagement und einer guten Kapitaldecke vielleicht doch etwas zu machen.
Gruß Werner
@Tobsn
Was glaubst Du, was die an Autorenhonoraren berappen müssen? Da kommt einiges zusammen.
Ich glaube, dass du da völlig falsche Vorstellungen von den Einnahmen der Autoren hast. Insgesamt dürfte das in der Kostenbilanz den kleinsten Teil ausmachen.
Die sozialen/historischen Gründe für die Schwierigkeit, eine dritte Zeitschrift zu etablieren, hat R.C. schon erläutert. Meines Wissens haben im letzten Jahr fast alle Fischereizeitschriften Abonnenten verloren. Dafür verantwortlich ist die gleiche "Kaufzurückhaltung", die in der derzeitigen wirtschaftlichen Situation auch die Binnennachfrage schwächt.
Wenn allerdings jemand das "absolut andere" Nischenprodukt auf dem Fliegenfischermarkt einfällt ( Ideen gibt es da schon), ist mit viel Liebe, Engagement und einer guten Kapitaldecke vielleicht doch etwas zu machen.
Gruß Werner
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Tobsn
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gue
Ich bin für ein neues Online Magazin, welches sich aus Banner-Werbung finanziert. Sollte gut recherchiert sein und mind. wöchentlich updates enthalten.
Auf die einzelnen Artikel könnten die Leser dann Kommentare hinzufügen.
Eigentlich wäre dies eine Sache für die bestehenden Magazine, sollten diese aber kein Interesse haben, ihre bestehende Infrastruktur/Mitarbeiter/Freelancer zu verwenden, dann werden es wohl schnell andere Leute realisieren.
Der Markt ist sicher verhanden.
Auf die einzelnen Artikel könnten die Leser dann Kommentare hinzufügen.
Eigentlich wäre dies eine Sache für die bestehenden Magazine, sollten diese aber kein Interesse haben, ihre bestehende Infrastruktur/Mitarbeiter/Freelancer zu verwenden, dann werden es wohl schnell andere Leute realisieren.
Der Markt ist sicher verhanden.
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Noellgen, H
Hallo Tobsn,
das würde mich ja mal interessieren, war ich bislang der Meinung,
dass die Autoren der Fliegenfischermagazine im wesentlichen für die
Ehre arbeiten, ihr Werk gedruckt zu sehen.
(abgesehen von dem Fliegenfischerurlaub für lau, worüber dann ein
ausgesprochen lobender Bericht bezüglich Hotel und Strecke erscheint.)
Wenn Du was anderes weisst, teile es uns bitte mit, selbstverständlich
unter wahrung sämtlicher Betriebsgeheimnisse.
Tight lines,
Heiner
das würde mich ja mal interessieren, war ich bislang der Meinung,
dass die Autoren der Fliegenfischermagazine im wesentlichen für die
Ehre arbeiten, ihr Werk gedruckt zu sehen.
(abgesehen von dem Fliegenfischerurlaub für lau, worüber dann ein
ausgesprochen lobender Bericht bezüglich Hotel und Strecke erscheint.)
Wenn Du was anderes weisst, teile es uns bitte mit, selbstverständlich
unter wahrung sämtlicher Betriebsgeheimnisse.
Tight lines,
Heiner
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Werner
@Tobsn
Ich habe da auch ziemlich richtige Vorstellungen, denn ich arbeite u.a. als Autor für Fischereimagazine und weiß ganz gut, was wofür auf meinem Konto ankommt und deshalb glaube ich auch, dass du nicht weißt, was da üblicherweise gezahlt wird, was nicht ausschließt, dass in deinem Verlag die Dinge natürlich völlig anders liegen als bei Fischereizeitschriften.
Gruß Werner
Ich glaube ich habe da ziemlich richtige Vorstellungen, was Autorenhonorare angeht. Ich arbeite selber in einem Verlag und kann das daher ganz gut einschätzen.
Ich habe da auch ziemlich richtige Vorstellungen, denn ich arbeite u.a. als Autor für Fischereimagazine und weiß ganz gut, was wofür auf meinem Konto ankommt und deshalb glaube ich auch, dass du nicht weißt, was da üblicherweise gezahlt wird, was nicht ausschließt, dass in deinem Verlag die Dinge natürlich völlig anders liegen als bei Fischereizeitschriften.
Gruß Werner






