Ich werde Ende Mai Anfang Juni an der Wiesent fischen.
Allerdings bin ich, was das Insektenaufkommen betrifft, nicht besonders gut informiert. Fischt vielleicht jemand von euch öfter in der Wiesent und kann mir ein paar Tipps geben, was die vorhandenen Insektenarten und gute Imitationen bzw allgemein fänige Fliegen an der Wiesent betrifft?
Das wäre nett
Ach ja, falls es hilft, ich fische auf dem Stück der Pension Mariandel.
Grüße
Fabian
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Mehr sollten aber die Spezialisten wissen! (Ich kenne die Wiesent auch nur als interessierter Leser von Berichten)
L.G.
Hans
www.soulfishing.eu
I still don't know why I fish or why other men fish, except that we like it and it makes us think and feel. (Roderick L. Haig-Brown, A River Never Sleeps)
.....auf jeden Fall die ganze Maifliegenfront mitnehmen,grosse Olive,je nach dem wie du die Zeit erwischst,mal sehen was der frühe Sommer für Verschiebungen bringt...ansonste ganz nach Heinz Weiland: Nimm die Hexe!...,
beste Grüsse ,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
Hallo Fabian, war am samstag da ging noch nicht viel. Nimm Maifliegen (große Muster, grünlich) tagsüber und abends sedges. Sehr gut gehen tief geführte Köcherfliegennymphen (z.B. Klinkhammer leadhead) oder Goldköpfe. gruß Karl
die Frage ist viel zu pauschal gestellt. Ober-, Mittel- und Unterlauf erfordern ganz unterschiedliche Muster. Wenn die Klimaveränderung heuer noch nicht greift: Maifligen erst ab letzter Maiwoche, eher ab Mitte Juni! Nach so einem milden Winter könnte Frühschlupf allerdings möglich sein. Ähnliche wie große Märzbraune gehen (fast) immer - je später das Jahr umso kleiner die Fliege!. Abends wenn die Fledermäuse auf die Wasseroberfläche kommen steigen Sedges auf. Gammarusimitat oder "gehäuselose (grüne) Köcherfliegen" ganz tief gefischt sind auch nicht zu verachten. Vor Dunkelheitseinbruch gehen an warmen Tagen Weiße Motte; für Nymphenfischer: Eipeltauer o. ähnlich, Alexandra als Elritzenimitat im Mittel- u. Unterlauf. Kleine Koppenmuddler in tiefen Kolken/Rinnen ab Mittellauf aufwärts.
Wenn die Kanuten weg sind: Glühwürmchen! Ansonsten immer: die Aprilfly! Zu beiden letzteren Tips näheres nachlesbar in "der Fliegenfischer"
Ich kenne die Wiesent nicht auf der ganzen Strecke, aber ich würde die Strecke mal als Mittellauf einordnen.
Naja, ich werde mal meine Dosen füllen und sehen was geht. Vielleicht finde ich ja dort noch mehr Fliegenfischer mit denen ich mich direkt am Wasser austauschen kann.
Grüße
Fabian
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Hallo Fabian,
ich nehme mal die ehem. Eckert-, jetzt Hotelstrecke um Muggendorf?
Da geht fast alles, denn dort wird ständig mit "doofen" fangfhg. Bfo + Rf nachgesetzt! Der betreffende Hotelier ist auch mit im 'Kanubuisiness'.
An Wochenenden ist die Wiesent von Doos an abwärts wegen der zahlreichen Leihkanus meist nur in den frühen Morgen- und späten Abendstunden relativ ungestört befischbar. Letztere sind 'ergiebiger'.
Petri Heil
Nein, ein bischen unterhalb von Muggendorf.
Frisch besetzte Fische habe ich letzes Jahr auf der Strecke direkt unterhalb nicht gefangen, obwohl es für die Fische da keine Hindernisse gibt.
Grüße
Fabian
Dumme Fragen stellen kann jeder. Aber auf ernst gemeinte Fragen dumme Antworten geben, dazu gehört schon ein gewisses Können.
Hallo Fabian,
eine schöne Strecke! Aber auch "frisch besetzte Fische' sind zunächst für einige Zeit standortreu, wenn es freie Nischen aufzufüllen gibt bleiben sie es. Allerdings sind solche Fische wenn sie aus "guter Aufzucht stammen" von Laien nicht immer einfach als solche zu erkannen. Erfahrene Fachleute dagegen können Bfo-Stämme sogar anhand ihrer phänotypischen Zeichnung ziemlich zuverlässig den Herkunftszuchtbetrieben zuordnen.
Trotzdem unbelastet - Petri Heil
letztes Wochenende wurde gut mit dunklem Wooly Bugger ( grizly, grizly mit gelbem Körper etc. gefangen. Auch weiße "Bleiköpfe" mit Marabou Schwanz gingen, hauptsache man kam tief runter. Trocken konnte man zeitweise recht gut mit kleinen Sedge-Imitaten fangen. Gelbes Körperende, graubrauner Leib und Rehhaar Flügel oder dunkelgraue Entenbürzelflügel wurden recht gut angenommen, besonders in den Abendstunden.
Insgesamt hat es rießigen Spaß gemacht und wir haben gut gefangen.
... ach so ... gefischt haben wir in der Stadtstrecke in Waischenfeld und in der Wehrl-Strecke ( ich denk die nennt sich so ).
Rolf Renell hat geschrieben:.....auf jeden Fall die ganze Maifliegenfront mitnehmen,grosse Olive,je nach dem wie du die Zeit erwischst,mal sehen was der frühe Sommer für Verschiebungen bringt...ansonste ganz nach Heinz Weiland: Nimm die Hexe!...,
beste Grüsse ,Rolf
Hallo Fabian,
ich kann das von Rolf nur Bestätigen.
War voriges Jahr ab 8.06. an der Wiesent, allerdings an der Stadtstrecke. Habe dort Heinz Weiland persönlich kennen gelernt, ein ganz netter älterer Herr, der mir einige Tips gab.
Auch da fischte er Abends beim Abendsprung mit der Hexe und er fing.
Auch ich stellte auf die Hexe, Hakengrösse 12 um und fing eine ca. 40 Bachforelle und eine etwa genau so grosse Äsche Zufall oder Glück ????
Beste Grüsse und Petry
Wilfried
Tight Lines and Dry Socks
Wilfried
Als Gott die Zeit erschuf, machte er genug davon, aber! wo hat er sie nur versteckt ???