1 Woche im Urner Oberland / Schweiz

Ihr sucht ein Plätzchen, wo es sich gut Fliegenfischen läßt? Oder habt Ihr im Urlaub besonders gute oder schlechte Erfahrungen gemacht und möchtet diese weitergeben? Inklusive Salzwasser- (Süden-) Fliegenfischen.

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Noggi
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1 Woche im Urner Oberland / Schweiz

Ungelesener Beitrag von Noggi »

1 Woche Fliegenfischen im Urner Oberland (7.-14. Juli 2007)

Wochenende, Anreise:

Schon gross war die Vorfreude für die Ferien in der Göscheneralp. So stieg ich dann auch am Samstagmorgen aus dem Zug in Erstfeld und wechselte gleich ins Auto, Robin holte mich mit seinem Vater ab, dabei war auch noch Fabio. Von Erstfeld ging es dann weiter Richtung Göschenen und später in die Göscheneralp. Dort angekommen wurde als erstes der Bach ins Visier genommen, und auch die ersten Saiblinge konnten ausgemacht werden, doch wie es so schön heisst, erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zwei Zelte mussten aufgestellt werden, die Feuerstelle wurde Parat gemacht und das Gepäck verstaut.

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Im vorderen Zelt wurde übernachtet, im hinteren war der Proviant und das Gepäck verstaut.

Endlich konnte es losgehen, die Fliegenruten wurden parat gemacht, das Muster ausgewählt und ab zu den Seen. Die Gwüestseeli auf der Göscheneralp liegen auf einer Höhe von ungefähr 1600 m.Ü.M und sind mit dem Auto erreichbar. In den beiden Seen und im Bachabschnitt dazwischen heisst es „Fly only“! Die beiden Seen weisen einen Bestand an Bachsaiblingen, Seesaiblingen und Bachforellen auf. Zum grössten Teil haben wir mit Trockenfliegen gefischt.

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Die Göschneralp mit den Gwüestseeli von oben betrachtet...

Montag:

Früh ging es raus aus dem Zelt,die Spannung auf den heutigen Tag war gross, machte das Wetter mit, beissen die Fische?

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Die Müdigkeit macht sich noch deutlich bemerkbar...

Doch als wir aus dem Zelt kamen war alles klar, strahlend blauer Himmel, praktisch keine Wolke...

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So waren wir natürlich schnell am See, was uns mit einigen schönen Fischen belohnte. Bis zum Mittag fischten wir am grossen See,

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grosser See

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kleiner See

am Nachmittag wechselten wir zum kleinen, wo der Durchschnitt grösserer Fische höher ist. Am Abend war dann Feuer machen angesagt, es klappte nach etlichen Versuchen endlich. So wurde Fisch gegessen und noch gefachsimpelt bis in die Nacht hinein.

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Abendstimmung
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Dienstag und Mittwoch:

Über die Nacht vom Montag auf den Dienstag hatte es heftig geregnet, und auch der Rest vom Tag sah nicht anders aus… gefischt wurde nicht viel, wir haben uns auf den Weg ins Restaurant gemacht, wo wir auch den grössten Teil des Tages verbrachten. So entschieden wir uns ins Unterland zu fahren und das Zelt im Regen zurückzulassen.

Eigentlich war diese Woche etwas anders geplant, doch wenn das Wetter nicht mitspielt kann man nichts machen. Deshalb übernachteten wir vom Dienstag auf den Mittag bei Fabio in Altdorf. Wir entschieden uns diesen Tag mit Bowlen zu vertreiben…Als sich das Wetter gegen Abend wieder besserte, sprach nichts dagegen wieder in die Göscheneralp zu fahren!

Donnerstag:

Die Nacht blieb trocken, doch der Nebel am Donnerstagmorgen schreckte uns erst noch etwas ab... Fischen gingen wir trotzdem und wurden wiederum mit Fängen belohnt. Meistens schnappten sich Bachsaiblinge die Fliege, an zweiter stelle die Bachforellen und in der ganzen Woche konnten wir nur einen Seesaibling fangen.

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Bach zwischen den Beiden Gwüestseeli

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Freitag:

Für den zweitletzten Tag war für einmal nicht das Fischen in den Gwüestseeli angesagt sondern einen Ausflug zum Bergsee. Der Bergsee liegt auf 2340m in einer Geröllmulde. Für den Aufstieg vom Damm des Göscheneralpstausees benötigt man ungefähr anderthalb Stunden. Um 9 Uhr wanderten wir vom Damm los…

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Unterhalb vom linken Gipfel liegt er in einer Mulde...

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Robin schaut auf den Göscheneralpstausee hinunter

…1Stunde 20Minuten Später…was für ein See, schnapsklar und die Fische stiegen wie verrückt.

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Jeder Fisch schöner als der andere, der Bestand an Bachsaiblingen ist hier oben sehr stark, die Grösse der Tiere liegt im Schnitt bei 15-20 cm.

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Durch die Höhe des Sees ist das Wachstum dieser Fische stark eingeschränkt. Die Regenbogenforellen die wir gefangen haben möchte ich hier nicht weiter kommentieren, denn diese waren alles andere als schön… Kurz vor Mittag kam auch noch Regula, die Mutter von Fabio hinzu, auch sie Fischte mit der Fliegenrute.

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Vor dem Abmarsch..drei glückliche Fliegenfischer...

Der Tag ging zu Ende wie er angefangen hatte, blauer Himmel, wunderbare Fischen und einem Marsch ins Tal.

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Samstag:

Der letzte Morgen…
Da mir die Seefischerei langsam auf den Geist ging, entschied ich mich, die Göschneralpreuss von Abfrutt her Richtung Göscheneralp zu befischen. Ich weis es schon jetzt, an diesen Bach werde ich zurückkehren. Die Göscheneralpreuss weist einen sehr guten Bestand an Bachforellen auf, ab und zu konnte ich auch einen Saibling aus dem klaren Nass ziehen. Und es hat nicht nur kleine Fische, ich verlor zwei schöne Bachforellen von 30-40cm vor meinen Füssen…

Am Abend bekamen wir noch Besuch und eine abenteuerliche Woche mit viel erlebtem ging beim gemütlichen Grillieren mit Fabios Familie zu Ende.

Ps: Ich möchte mich noch für die Qualität im linken Bildrand der Fotos entschuldigen, der dort verschwommene Abschnitt ist auf die Verschmutztung der Linse zurückzuführen, was wir leider erst nach den Ferien merkten :lol:
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Grüsse aus der Schweiz und TL!

Noel
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Daniel1983
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Ungelesener Beitrag von Daniel1983 »

Hey,

wirklich schöner Bericht und !Erstklassige Fotos, macht richtig laune mal in die Schweiz zu fahren :-)

Mfg Daniel
TL Daniel
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Kevin NRW
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Ungelesener Beitrag von Kevin NRW »

Hallo Noel,
wirklich schöner Bericht und auch Klasse Fotos =D>
Ich freu mich jetzt schon bald wieder Eure wunderschöne Schweiz zu besuchen!!

Gruß
Kevin
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...a dead fish will never strike a Fly
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