Im Banne von Salmo salar

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berndi
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Im Banne von Salmo salar

Ungelesener Beitrag von berndi »

Hallo,

so weit ich zurückdenken kann faszinieren mich die Fische. Nun angle ich schon rund 40 Jahre und genau so lange besitze ich ein Aquarium. Als ich 1989 an einer von einem Professor organisierten Irlandreise teilnehmen durfte verlor ich mein Herz in windeseile an die Atlantiklachse. Aber das Glück war mir nicht hold- volle 10 Jahre mussten vergehen bis mein erster am Ufer lag. 10 Jahre voller Pleiten, Pech und Pannen. Bald werde ich näher darauf eingehen.
Der Millpool am irischen Drowes River war mein Glücksplatz und seitdem hat sich in mir alles verändert. Nun gehe ich voller Selbstvertrauen ans Wasser, habe meine Taktik völlig verändert und so komisch es auch klingen mag- ich habe nun Erfolg! Seit meinem Erstlingslachs hatte ich auf jeder Reise Glück, in Irland und in Norwegen.
Ich stehe völlig im Banne von Salmo salar. Einige male denke ich an jedem Tag an meine Stunden am Lachsfluss. Es sind Achterbahngefühle, so viele Pleiten- und nun doch schon einige Triumphe. Kennt Ihr das Gefühl, wenn der Lachs abzieht und der Körper eine Unmege Adrenalin freisetzt?!
Genau danach sehne ich mich so unendlich und ich fiebere diesem Moment auch 2008 entgegen. Meine Unglücksserie hielt 10 Jahre, hoffentlich währt die Glücksphase ebenso lang....

Grüße, Bernd Taller
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greypanther
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Ungelesener Beitrag von greypanther »

@WST

Bin jetzt etwas verwirrt. Beziehen sich Deine beiden Beiträge eigentlich thematisch auf das, was Bernd angesprochen hat, oder machst Du eine eigene Baustelle auf?


Hallo Bernd,

als jemand, der Deine Geburtswehen auf dem Weg zum Lachsangler hautnah erlebt hat und der selbst schon ein "paar" Jährchen nicht ganz ohne Erfolg auf Atlantiklachs fischt, kann ich nur sagen, dass dieses Achterbahn-Gefühl im Herzen eines jeden ernsthaften Lachsanglers vorhanden ist.

Selbst nach vielen gefangenen Lachsen tritt niemals ein "Gewöhnungseffekt" ein (zumindest bei mir nicht!). Bei jedem Biss nach manchmal hartem Fischen schnellt der Adrenalin-Spiegel auch bei mir noch gewaltig in die Höhe. Erst wenn der Fisch vor mir am Ufer liegt, fällt die enorme Anspannung ab und manchmal zittern mir auch noch die Knie danach.
Nach langen beißfreien Zeiten, was bei Salmo salar ja eher den Normalfall darstellt, wächst natürlich der Frust und man fischt dann oft nur unter Aufbietung aller seelischen Kräfte weiter. Erfolgt dann aber der "magische" Schlag eines Bissen in der Rute, dann ist alles vergessen und alles wieder wie beim ersten Mal.

Gruß von Adrenalin-Junkie zu Adrenalin-Junkie
Klaus
Gruß
Klaus


"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Moin Bernd,
alles Sch@ice! :D
Der Virus kennt keine Heilung, da hilft nur eins: Lachsfischen!!! :wink:

Wenn das Gefühl Routine werden sollte, dann solltest du dir Sorgen machen. So ist alles OK, wer einmal Lachs gedrillt hat- der versteht das!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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