Hi Freunde der Bindezunft,
kennt jemand von euch eine Behandlungsmethode, um die Fibern von Federn zu vereinzeln? Ambesten wäre, wenn man dies erreichen könnte, ohne die Fibern vom Kiel zu entfernen.
Die Fibern haben untereinander diesen "Klettverschluss", der wahrscheinlich nicht nur mich mächtig stört, wenn Federfibern z.B. als Büschel einzubinden sind.
Bei Spaziergängen mit meinem Hund finde ich haufenweise Federn mit interessanten Formen und Farben und habe auch mächtig viele Ideen, wie ich die vertüddeln könnte, wenn die sich nicht dauernd flächig wieder vereinen würden.
Vielleicht ist dies ein alter Hut, aber auch in verschiedenen Büchern habe ich dazu nichts gefunden.
Gruß vom platten Niederrhein
Federfibern vereinzeln
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- Lutz/H
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Moin
Dieser "Reißverschluß" ist bei Federn von Wildgeflügel völlig normal,Zuchtgeflügel hat so etwas in der Regel nicht mehr.
Bei klassischen Lachsfliegen mit sogenannten "Mixed Wings" sorgt der Reißverschluß dafür, das die Flügel(hälfte) überhaupt zusammenhält,
leider klappt das nicht immer und es ist schon eine spaßige Sache wenn bei einer Ray Mead oder gar bei einer Jock Scott die Flügelhälfte nach Fertigstellung oder beim einbinden sich wieder aufbröselt, da hilft nur eine gute psychische Gelassenheit, ich habe das Thema klassische Lachsfliegen vor Jahren mal angefangen und schon lange ad acta gelegt
.
Einen Trick wie man die Fiebern vereinzelt kann ich auch nicht richtig geben, da jeder Feder etwas anders ist, vielleicht hilft es ja die einzubinden Fibern zwischen Daumennagel und dem Fingernagel des Zeigefingers vorsichtig hin und herzuziehen, eventuell reicht das ja aus um den Reißverschluß abzuflachen, vielleicht hilft auch eine vorsichtige Bearbeitung mit einem Radiergummi auf einer festen Unterlage,
Versuch macht kluch
Viel Spaß beim tüddeln
Grüßle Lutz
Dieser "Reißverschluß" ist bei Federn von Wildgeflügel völlig normal,Zuchtgeflügel hat so etwas in der Regel nicht mehr.
Bei klassischen Lachsfliegen mit sogenannten "Mixed Wings" sorgt der Reißverschluß dafür, das die Flügel(hälfte) überhaupt zusammenhält,
leider klappt das nicht immer und es ist schon eine spaßige Sache wenn bei einer Ray Mead oder gar bei einer Jock Scott die Flügelhälfte nach Fertigstellung oder beim einbinden sich wieder aufbröselt, da hilft nur eine gute psychische Gelassenheit, ich habe das Thema klassische Lachsfliegen vor Jahren mal angefangen und schon lange ad acta gelegt
Einen Trick wie man die Fiebern vereinzelt kann ich auch nicht richtig geben, da jeder Feder etwas anders ist, vielleicht hilft es ja die einzubinden Fibern zwischen Daumennagel und dem Fingernagel des Zeigefingers vorsichtig hin und herzuziehen, eventuell reicht das ja aus um den Reißverschluß abzuflachen, vielleicht hilft auch eine vorsichtige Bearbeitung mit einem Radiergummi auf einer festen Unterlage,
Versuch macht kluch
Viel Spaß beim tüddeln
Grüßle Lutz
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laverda
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Federfibern
Hi Lutz,
die Natur hat das schon mächtig genial eingerichtet mit dem Feder-Klettverschluss. Die "Erfindung" dieses Prinzips für die textile Nutzung hat demgegenüber ganz schön lange gedauert.
Die Einzelbehandlung einer Fiber wollte ich mir sparen, es geht mir um die Vereinzelung der Fibern am Kiel. Eine Deckfeder von z.B. einer Nilgansbrust gibt hervorragende Fühler und Beinchen für kleinere Shrimp-Fliegen und größere Insekten oder Flossenstrahlen für Streamer usw und da sind locker bis zu 50 geeignete Fibern hintereinander am Kiel.
Heute stieß ich beim Stöbern nach "Bindematerial" im Bastelladen genau auf die "Erfindung Klettverschluss" und habe anschließend einige vielversprechende Versuche gemacht:
Die weiche Seite des Klettverschlusses gut befeuchten, Feder in den Klettverschluss einlegen, Verschluss fest zusammendrücken und Feder herausziehen. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Zwischendurch die Federfibern samt Kiel zwischen Daumen und Zeigefinger "verreiben", wie manche Autofahrer dies mit getrocknetem Nasensekret vor fast jeder roten Ampel machen.
Die Fibern und der Kiel bleiben dabei unbeschädigt und die Fibern verlieren enorm an Haftneigung. Vielleicht hilft ein geeigneter Zusatz im Befeuchtungs-Wasser, um die kleinen Häkchen der Fibern zu "verkleistern" ohne die Fiber an sich zu versteifen.
Dies funktioniert mit Federn, die recht feine Fibern haben (Deckfedern von Brust, Rücken und Bauch), bei Flügel- und Schwanzfedern funktioniert diese Prozedur aber auch, nur statt des Klettverschlusses nimmt man einen Kamm und "verreibt" die Feder zwischen den Handflächen.
Gleich binde ich mal ein paar Probefusseln für´s Fischen am Wochenende.
Das Ergebnis poste ich dann.
Gruß vom platten Niederrhein
die Natur hat das schon mächtig genial eingerichtet mit dem Feder-Klettverschluss. Die "Erfindung" dieses Prinzips für die textile Nutzung hat demgegenüber ganz schön lange gedauert.
Die Einzelbehandlung einer Fiber wollte ich mir sparen, es geht mir um die Vereinzelung der Fibern am Kiel. Eine Deckfeder von z.B. einer Nilgansbrust gibt hervorragende Fühler und Beinchen für kleinere Shrimp-Fliegen und größere Insekten oder Flossenstrahlen für Streamer usw und da sind locker bis zu 50 geeignete Fibern hintereinander am Kiel.
Heute stieß ich beim Stöbern nach "Bindematerial" im Bastelladen genau auf die "Erfindung Klettverschluss" und habe anschließend einige vielversprechende Versuche gemacht:
Die weiche Seite des Klettverschlusses gut befeuchten, Feder in den Klettverschluss einlegen, Verschluss fest zusammendrücken und Feder herausziehen. Diesen Vorgang mehrmals wiederholen. Zwischendurch die Federfibern samt Kiel zwischen Daumen und Zeigefinger "verreiben", wie manche Autofahrer dies mit getrocknetem Nasensekret vor fast jeder roten Ampel machen.
Die Fibern und der Kiel bleiben dabei unbeschädigt und die Fibern verlieren enorm an Haftneigung. Vielleicht hilft ein geeigneter Zusatz im Befeuchtungs-Wasser, um die kleinen Häkchen der Fibern zu "verkleistern" ohne die Fiber an sich zu versteifen.
Dies funktioniert mit Federn, die recht feine Fibern haben (Deckfedern von Brust, Rücken und Bauch), bei Flügel- und Schwanzfedern funktioniert diese Prozedur aber auch, nur statt des Klettverschlusses nimmt man einen Kamm und "verreibt" die Feder zwischen den Handflächen.
Gleich binde ich mal ein paar Probefusseln für´s Fischen am Wochenende.
Das Ergebnis poste ich dann.
Gruß vom platten Niederrhein
Ruten werfen Masse.........nicht Klasse






