Ich habe mir gestern einfach mal Spaßeshalber meine Zweihand geschnappt, bin ans Wasser und habe ne gute Stunde trotz Sch***kälte vor mich hin geworfen. Was mir dabei auffiel war, daß ab einer bestimmten Weite (geschätzt ab 25m+ ohne Vorfach) underhand die Schlaufen recht unschön wurden - gut - zugegeben - logischerweise habe ich auch ein wenig mehr "gasgegeben" .Habe ich enge Schlaufen geworfen endete dies meißt in einem Tailing loop, habe ich die Schlaufen weiter aufgemacht fiel der SK schlaff ins Wasser.
Jetzt bin ich am Grübeln, ob ich einfach nur zu viel "erzwingen" wollte und dabei nachlässig wurde, ich in der Technik auf irgendein bestimmtes Detail mehr achten sollte (Wässerungspunkt, D-Loop bilden, Rute aufstellen o.Ä.) oder ich tatsächlich das Limit meiner Rutenkombo erreicht habe (was ich aber noch nicht so ganz glaube - 31g vision Ace in 10,50m, Rute 8/9 12,9ft., Polyleader + Vorfach).
Ferndiagnose möglich
ein Aspekt, der mir gerade noch einfiel - hängt das evtl. mit der SK-Länge zusammen? Der ist ja verhältnismäßig kurz und entsprechend "handlingsfreundlich" - liegt er evtl. dadurch etwas unruhiger in der Luft und rollt sich nicht mehr so schön ab wenn genügend RL draussen ist??? (Pure Spekulation basierend auf Erfahrungen im Einhandbereich - grob je länger der Kopf umso ruhiger die "Luftlage")






