Loughstyle-Fishing
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Bachneunauge
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Loughstyle-Fishing
Ich fahre in ca. 3 Wochen nach Irland und möchte da u.a. auf dem Lough Currane auch Loughstyle hauptsächlich auf Meerforelle fischen. War im letzten Jahr auch schon mal da und konnte auch einen großen Lachs haken. Alledings hatte ich nach länger ausbleibendem Erfolg auf einen Wooly Bugger gewechselt. Mein Bootsvermieter sagte mir damals auch, dass meine in Deutschland gekauften "irischen" Nassfliegen nicht die richtigen seien. Die waren alle sehr dünn gebunden.
Dieses Mal bin ich hoffentlich besser vorbereitet. Da ich seit Anfang des Jahres selber binde und oft bei Davie McPhail reinschaue, dürften die Muster sicher kein Problem werden. Habe sehr buschige Bibios, Peter Ross, Black Penell, Melvin Octopus, Triple Double, Goats Toe, RA Green Peter, Bloody Butcher, Clan Chiefs, Irish Duck Flies, Goslings, Black Zulus, Irish Cormorants, the Bruiser...
Darüber hinaus habe ich noch ein paar Stoats Tails und Silver Stoats Tails auf kleine Lachshaken (10er und 12er) und auf Gamakatsu F 314 (spez. Meerforellenhaken Gr. 8 ). Fehlt da noch ein unentbehrliches Muster?
Jetzt stehe ich natürlich bald vor der Qual der Wahl und vorallem der Zusammenstellung guter Fliegenteams. Als generellle Empfehlung habe ich gehört, dass man vorne (Piontfly?) eine auffällige Fliege fischt, die auch ruhig etwas tiefer fischen darf, in der Mitte (Dropper?) eine Kleinere (z.B. RA Green Peter) und oben (Top Dropper?) eine sehr buschige Bob- oder Dabblerfliege. Kann mir jemand gute und bewährte Teams empfehlen, am Besten unter Einbeziehung der obigen Muster?
Im Lough Currane soll die Bibio das Maß aller Dinge sein (bei mir in der Agger fängt sie auch wie verrückt). Teilweise höre ich, soll man sie vorne (Piont) einsetzten, teilweise wird sie als oberste Fliege empfohlen. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit der Bibio und kann mir weiterhelfen?
Mein Vorfach will ich aus 30er Stroft mit Springerknoten knüpfen. Gedacht habe ich an ca. 2 m bis zur obersten Fliege und dann je 1,5-2m bis zur mittleren und bis zur Spitze. Liege ich damit richtig?
Vielen Dank vorab und beste Grüße
Dirk
Dieses Mal bin ich hoffentlich besser vorbereitet. Da ich seit Anfang des Jahres selber binde und oft bei Davie McPhail reinschaue, dürften die Muster sicher kein Problem werden. Habe sehr buschige Bibios, Peter Ross, Black Penell, Melvin Octopus, Triple Double, Goats Toe, RA Green Peter, Bloody Butcher, Clan Chiefs, Irish Duck Flies, Goslings, Black Zulus, Irish Cormorants, the Bruiser...
Darüber hinaus habe ich noch ein paar Stoats Tails und Silver Stoats Tails auf kleine Lachshaken (10er und 12er) und auf Gamakatsu F 314 (spez. Meerforellenhaken Gr. 8 ). Fehlt da noch ein unentbehrliches Muster?
Jetzt stehe ich natürlich bald vor der Qual der Wahl und vorallem der Zusammenstellung guter Fliegenteams. Als generellle Empfehlung habe ich gehört, dass man vorne (Piontfly?) eine auffällige Fliege fischt, die auch ruhig etwas tiefer fischen darf, in der Mitte (Dropper?) eine Kleinere (z.B. RA Green Peter) und oben (Top Dropper?) eine sehr buschige Bob- oder Dabblerfliege. Kann mir jemand gute und bewährte Teams empfehlen, am Besten unter Einbeziehung der obigen Muster?
Im Lough Currane soll die Bibio das Maß aller Dinge sein (bei mir in der Agger fängt sie auch wie verrückt). Teilweise höre ich, soll man sie vorne (Piont) einsetzten, teilweise wird sie als oberste Fliege empfohlen. Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit der Bibio und kann mir weiterhelfen?
Mein Vorfach will ich aus 30er Stroft mit Springerknoten knüpfen. Gedacht habe ich an ca. 2 m bis zur obersten Fliege und dann je 1,5-2m bis zur mittleren und bis zur Spitze. Liege ich damit richtig?
Vielen Dank vorab und beste Grüße
Dirk
- fishingwithfriends
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Hallo Dirk
Schön das du nach Irland gehst, mit dem Lough Currane hast du ein tolles Gewässer gefunden. Ziehe in deine Planung auch die höher gelegenen Seen mit ein, Derriana etc. Das sind herrliche Orte, abgeschieden und in uriger, irischer Naturlandschaft.
Dann heure doch für ein paar Tage einen Guide an, ist echt nicht verkehrt. Und ihm kannst du dann deine Fliegen zeigen ....... Frag doch Bob Pristley ob er Zeit hat, er ist ein echt netter Kerl, guter Fliegenbinder und sehr kompetenter Guide.
Mach aber nicht den Fehler, zu grosse und zu buschige Fliegen zu verwenden. Ich persönlich finde die zarten, durchscheinenden und funkelnden Creationen fängiger.
Ich nehme an, dass deine Rute um 10.5 Fuss lang ist und du eine Schwimmschnur oder leichte Intermediate benutzt. Dann ist dein Vorfach mit 3 Fliegen, mit 2 Meter bis zum ersten Springer und zwischen den Springern mit 1.5 Meter ideal. Lerehrwürfe sind natürlich tabu. Nach dem Einstrippen mit guter d.h. Kontrollierter Schnurlänge kurz hängen lassen, wobei die oberste Fliege Furchen darf, dann mit einem Lift und Wurf raus, gleich bei
der Landung Kontakt zu den Fliegen halten und ein paar Züge einstrippen etc.
Viel Spaß in Irland und herzliche Grüße
Dani
Schön das du nach Irland gehst, mit dem Lough Currane hast du ein tolles Gewässer gefunden. Ziehe in deine Planung auch die höher gelegenen Seen mit ein, Derriana etc. Das sind herrliche Orte, abgeschieden und in uriger, irischer Naturlandschaft.
Dann heure doch für ein paar Tage einen Guide an, ist echt nicht verkehrt. Und ihm kannst du dann deine Fliegen zeigen ....... Frag doch Bob Pristley ob er Zeit hat, er ist ein echt netter Kerl, guter Fliegenbinder und sehr kompetenter Guide.
Mach aber nicht den Fehler, zu grosse und zu buschige Fliegen zu verwenden. Ich persönlich finde die zarten, durchscheinenden und funkelnden Creationen fängiger.
Ich nehme an, dass deine Rute um 10.5 Fuss lang ist und du eine Schwimmschnur oder leichte Intermediate benutzt. Dann ist dein Vorfach mit 3 Fliegen, mit 2 Meter bis zum ersten Springer und zwischen den Springern mit 1.5 Meter ideal. Lerehrwürfe sind natürlich tabu. Nach dem Einstrippen mit guter d.h. Kontrollierter Schnurlänge kurz hängen lassen, wobei die oberste Fliege Furchen darf, dann mit einem Lift und Wurf raus, gleich bei
der Landung Kontakt zu den Fliegen halten und ein paar Züge einstrippen etc.
Viel Spaß in Irland und herzliche Grüße
Dani
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Bachneunauge
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Hallo Dani und auch alle andere, wir sind insgesamt nur 4 volle Tage in Irland. Davon 2 am Lough Currane. Das ist zwar recht kurz aber man kann Erfahrungen sammeln und nächstes Jahr wieder kommmen. Für die 2 Tage haben wir bereits ein Boot ohne Guide reserviert. Wegen der Fliegen etc. könnte ich natürlich Frank den Bootsvermieter fragen. Der hilft mir sicher weiter. Hatte allerdings gehofft, hier ein bischen mehr über das Loughstyle-Fishing und bewährte Fliegenteams zu erfahren. Vorallem würde mich wirklich brennend interessieren, ob man die Bibio besser vorne oder oben fischt.
Grüße Dirk
Grüße Dirk
- Dietmar0671
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Hallo...
...was möchtest Du denn genau über Lochstyle-Fischen wissen?
Kleiner Tipp; da Du mit mehreren Fliegen fischt, ist es hilfreich, damit keine Verhädderungen entstehen. beim Übergang vom Rückwurf zum Wurf nach vorne mit der Hand eine 180° Drehung machen, einen Halbkreis. Hierdurch werden die Fliegen nach aussen zentrifugiert.
Nimm neben der Floatingschnur auch eine Intermediate mit. Ich hab jahrelang im Urlaub auf dem Derg (Scariff Bay) gefischt. Einmal waren Aman (seines Zeichen ein typischer Ire) und ich auf dem See. Es war windig und die Wellen schon hoch, und wir trafen Bekannte die fischten. Nach der Begrüßung von Boot zu Boot, manövrierten wie unser Boot paralel zur Welle neben das andere Boot. Das andere Boot fing gut, wir nur mäßig. Mittags trafen wir uns zum Lunch am Ufer. Bei der Gelegenheit schaute ich mir die Schnüre der Kollegen an...und siehe da, sie fischten intermediate. Nach dem Essen rüsteten wir unsere Ruten auch auf Intermediate um....und fingen gut.
Die Iren fischen übrigens am liebsten bei stärkerem Wind...mit Ausnahme zur Maifliegenzeit.
Lochstyle ---> Windig, Boot paralel zur Welle und sich zum Ufer hintreiben lassen. Dort angelangt, Motor an, wieder raus und das ganze von vorne. Durch den Wind von hinten trägt es die Schnur weit nach vorne raus. Rückwurf kräftig mit der beschriebenen 180° Drehung der Hand, d.h. einen kleinen Halbkreis mit der Hand durchführen.
Und wie oben bereits erwähnt...keine Leerwürfe...sonst kannst Du "enttüddeln"
Sláinte go saol agat,
Bean ar do mhian agat
Talamh gan chíos agat
Leanbh gach bliain agat,
is solas na bhflaitheas tar éis an tsaoil seo agat.
Go n-éirí leat
Dietmar
Kleiner Tipp; da Du mit mehreren Fliegen fischt, ist es hilfreich, damit keine Verhädderungen entstehen. beim Übergang vom Rückwurf zum Wurf nach vorne mit der Hand eine 180° Drehung machen, einen Halbkreis. Hierdurch werden die Fliegen nach aussen zentrifugiert.
Nimm neben der Floatingschnur auch eine Intermediate mit. Ich hab jahrelang im Urlaub auf dem Derg (Scariff Bay) gefischt. Einmal waren Aman (seines Zeichen ein typischer Ire) und ich auf dem See. Es war windig und die Wellen schon hoch, und wir trafen Bekannte die fischten. Nach der Begrüßung von Boot zu Boot, manövrierten wie unser Boot paralel zur Welle neben das andere Boot. Das andere Boot fing gut, wir nur mäßig. Mittags trafen wir uns zum Lunch am Ufer. Bei der Gelegenheit schaute ich mir die Schnüre der Kollegen an...und siehe da, sie fischten intermediate. Nach dem Essen rüsteten wir unsere Ruten auch auf Intermediate um....und fingen gut.
Die Iren fischen übrigens am liebsten bei stärkerem Wind...mit Ausnahme zur Maifliegenzeit.
Lochstyle ---> Windig, Boot paralel zur Welle und sich zum Ufer hintreiben lassen. Dort angelangt, Motor an, wieder raus und das ganze von vorne. Durch den Wind von hinten trägt es die Schnur weit nach vorne raus. Rückwurf kräftig mit der beschriebenen 180° Drehung der Hand, d.h. einen kleinen Halbkreis mit der Hand durchführen.
Und wie oben bereits erwähnt...keine Leerwürfe...sonst kannst Du "enttüddeln"
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Servus Dirk,
zunächst mal zu der Frage, die Dir auf der Seele brennt: die Platzierung der Bibio. Diese Fliege ist eigentlich ein Allrounder und fischt an allen drei Positionen des Vorfachs (Tail, Middle-Dropper, Top-Dropper) gut. Es ist also letztendlich Dir überlassen, wo Du sie fischst. Dennoch, mir persönlich gefällt eine solch buschige Fliege am besten als oberster Springer (Top-Dropper). So scheint mir das Vorfach am besten austariert zu sein und lässt sich gut werfen.
Da wären wir auch schon bei den bewährten Montagen und Fliegenkombinationen. Aus meiner Erfahrung kann ich Dir folgende Empfehlungen geben (Tail - Middle - Top):
1. allgemein: schlanke Fliege - leicht behechelte Fliege - buschige Fliege
2. z.B.
Peter Ross - Green Peter - Bibio (noch besser Clan Chief)
Butcher - Black Pennell - Gosling (Bibio oder Clan Chief)
Wärmstens ans Herz möchte ich Dir auch Mallard & Claret, Watson's Fancy, Silver & Blue (auch als Bumble gebunden) und die Claret Bumble legen.
Meine Favoriten für das vom Moor braun gefärbte Wasser:
Watson's Fancy - Mallard & Claret - Clan Chief (Bibio oder Silver&Blue Bumble)
Watson's Fancy - Black Pennell - Claret Bumble
Die Goat's Toe ist zwar eine berühmte Fliege, wurde aber, wenn ich mich recht erinnere, für die Fischerei auf den Delphi-Seen und klares, nicht moorbraunes Wasser entwickelt. Aber, Versuch macht kluch.
Was die Vorfachlänge anbelangt, so würde ich Dir empfehlen, dieses nicht länger als viereinhalb Meter zu fischen. Es sei Denn Du verwendest eine der langen Drifter-Ruten von 11,5 bis 12 Fuß Länge.
Also zwei Meter von dem Ende der Flugschnur bis zum Top-Dropper und den Rest zwischen den beiden anderen Fliegen aufteilen. Ein überlanges Vorfach an kürzerer Rute erschwert sowohl das komplette Ausfischen des Wurfs zum Ende hin, wenn man die Rute anheben und den Top-Dropper an der Oberfläche tanzen lasen will als auch den nächsten Wurf, da sich nicht genug Schnur vor der Rutenspitze befindet.
Ich hoffe, das sind ein paar nützliche Ratschläge für Dich.
Tight Lines und viel Spaß wünscht Dir der vor Neid erblasste Untenstehende.
zunächst mal zu der Frage, die Dir auf der Seele brennt: die Platzierung der Bibio. Diese Fliege ist eigentlich ein Allrounder und fischt an allen drei Positionen des Vorfachs (Tail, Middle-Dropper, Top-Dropper) gut. Es ist also letztendlich Dir überlassen, wo Du sie fischst. Dennoch, mir persönlich gefällt eine solch buschige Fliege am besten als oberster Springer (Top-Dropper). So scheint mir das Vorfach am besten austariert zu sein und lässt sich gut werfen.
Da wären wir auch schon bei den bewährten Montagen und Fliegenkombinationen. Aus meiner Erfahrung kann ich Dir folgende Empfehlungen geben (Tail - Middle - Top):
1. allgemein: schlanke Fliege - leicht behechelte Fliege - buschige Fliege
2. z.B.
Peter Ross - Green Peter - Bibio (noch besser Clan Chief)
Butcher - Black Pennell - Gosling (Bibio oder Clan Chief)
Wärmstens ans Herz möchte ich Dir auch Mallard & Claret, Watson's Fancy, Silver & Blue (auch als Bumble gebunden) und die Claret Bumble legen.
Meine Favoriten für das vom Moor braun gefärbte Wasser:
Watson's Fancy - Mallard & Claret - Clan Chief (Bibio oder Silver&Blue Bumble)
Watson's Fancy - Black Pennell - Claret Bumble
Die Goat's Toe ist zwar eine berühmte Fliege, wurde aber, wenn ich mich recht erinnere, für die Fischerei auf den Delphi-Seen und klares, nicht moorbraunes Wasser entwickelt. Aber, Versuch macht kluch.
Was die Vorfachlänge anbelangt, so würde ich Dir empfehlen, dieses nicht länger als viereinhalb Meter zu fischen. Es sei Denn Du verwendest eine der langen Drifter-Ruten von 11,5 bis 12 Fuß Länge.
Also zwei Meter von dem Ende der Flugschnur bis zum Top-Dropper und den Rest zwischen den beiden anderen Fliegen aufteilen. Ein überlanges Vorfach an kürzerer Rute erschwert sowohl das komplette Ausfischen des Wurfs zum Ende hin, wenn man die Rute anheben und den Top-Dropper an der Oberfläche tanzen lasen will als auch den nächsten Wurf, da sich nicht genug Schnur vor der Rutenspitze befindet.
Ich hoffe, das sind ein paar nützliche Ratschläge für Dich.
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Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
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- fishingwithfriends
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Hallo Dirk
Von Klaus hast du die richtigen Fliegen genannt bekommen.
Als Ergänzung empfehle ich dir für den Topdropper die Octopus, Middle Dropper eine zarte Black pennel und am Point einen Silver Dabbler.
Zur Hakengrösse:
Faustregel ist bei viel Welle Größe 8, bei mittleren Bedingungen Größe 10 und bei Calm conditiones Größe 12.
Damit du dein Vorfach gut austarieren kannst, empfehle ich als Topdropper eine voluminösere, tentaklige aber doch zarte Fliege Größe 10, middle dropper etwas schlankes und "gewirrunanfälliges" in Grösse 12 und als pointfly wieder eine Größe 10. Dies als Ausgangssetup, wie gesagt je nach Wind /Welle grösser oder kleiner.
Als pointfly kannst du auch mal eine Fliege mit Doppelhaken anknoten, dadurch liegt dein Team nicht so flach im Wasser und das Vorfach verankert sich beim aufreizenden Spiel mit dem Topdropper etwas besser.
Gerne würde ich mit dir auf dem Lough das durchspielen, leider muss jetzt blos die einfältige Tastatur herhalten .....
Bei meinem ersten posting bin ich nicht so sehr auf die Fliegen eingegangen, das Handwerk ist aus meiner Sicht entscheidend! Die Bibio fischt mam Point wie am Topdroopper. Du kannst die Bibio natürlich noch verschärfen, mit Jungle cock und rubberlegs.
Wenn du ohne ghillie rausgehst, lass dir die Driften beim gerade herrschenden Wind genau erklären, das ist die halbe Miete! Und lass dir die Stellen zeigen wo die dicken Felsbrocken knapp unter der Wasseroberfläche sind. Eigentlich eine überflüssige Empfehlung, da sind so viele davon .....
Herzliche Grüße
Dani
Von Klaus hast du die richtigen Fliegen genannt bekommen.
Als Ergänzung empfehle ich dir für den Topdropper die Octopus, Middle Dropper eine zarte Black pennel und am Point einen Silver Dabbler.
Zur Hakengrösse:
Faustregel ist bei viel Welle Größe 8, bei mittleren Bedingungen Größe 10 und bei Calm conditiones Größe 12.
Damit du dein Vorfach gut austarieren kannst, empfehle ich als Topdropper eine voluminösere, tentaklige aber doch zarte Fliege Größe 10, middle dropper etwas schlankes und "gewirrunanfälliges" in Grösse 12 und als pointfly wieder eine Größe 10. Dies als Ausgangssetup, wie gesagt je nach Wind /Welle grösser oder kleiner.
Als pointfly kannst du auch mal eine Fliege mit Doppelhaken anknoten, dadurch liegt dein Team nicht so flach im Wasser und das Vorfach verankert sich beim aufreizenden Spiel mit dem Topdropper etwas besser.
Gerne würde ich mit dir auf dem Lough das durchspielen, leider muss jetzt blos die einfältige Tastatur herhalten .....
Bei meinem ersten posting bin ich nicht so sehr auf die Fliegen eingegangen, das Handwerk ist aus meiner Sicht entscheidend! Die Bibio fischt mam Point wie am Topdroopper. Du kannst die Bibio natürlich noch verschärfen, mit Jungle cock und rubberlegs.
Wenn du ohne ghillie rausgehst, lass dir die Driften beim gerade herrschenden Wind genau erklären, das ist die halbe Miete! Und lass dir die Stellen zeigen wo die dicken Felsbrocken knapp unter der Wasseroberfläche sind. Eigentlich eine überflüssige Empfehlung, da sind so viele davon .....
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Dani
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Die Ergänzungen von Dani kann ich nur dick unterstreichen. Bei der Driftfischerei kommt es viel mehr auf ein geschicktes Umgehen mit Boot und Wind ("boatcraft"), aber auch genauso auf ein gekonntes Präsentieren und die richtige Führung des Fliegenteams unter Ausnutzung der herrschenden Bedingungen (Wind, Wellen, Licht) an, als sich übermäßig viele Gedanken über die "richtigen" Muster zu machen.
Das kommt einen doch irgendwie bekannt vor, oder?
Das kommt einen doch irgendwie bekannt vor, oder?
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
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Klaus
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Siegfried.
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Hallo Tipp-Geber,
wenn es der Frager schon nicht tut, mach ich es eben. Ganz dickes Lob! In der Kürze und so auf den Punkt eine Einführung ins Loch-fishing kann man kaum besser bekommen. Da sind schon ganze "Fachzeitschriften" voll geschrieben worden ohne dass ein gleicher Inhalt rüber gekommen ist. Als Ergänzung von mit zum Getackle: Ohne weitere Erklärung, die kommt spätestens am zweiten Tag von selbst: Eine gute Sitzunterlage!
Und weils absolut aktuell gerade so schön passt: Zur Frage Currane und Bibio schaut mal hier:
http://fishinginireland.info/catchofweek.htm
Voller Neid, weils schon im zweiten Jahr hintereinander nicht reichen wird um rüber zu machen.... grummel
Trotzdem TL
Siegfried
wenn es der Frager schon nicht tut, mach ich es eben. Ganz dickes Lob! In der Kürze und so auf den Punkt eine Einführung ins Loch-fishing kann man kaum besser bekommen. Da sind schon ganze "Fachzeitschriften" voll geschrieben worden ohne dass ein gleicher Inhalt rüber gekommen ist. Als Ergänzung von mit zum Getackle: Ohne weitere Erklärung, die kommt spätestens am zweiten Tag von selbst: Eine gute Sitzunterlage!
Und weils absolut aktuell gerade so schön passt: Zur Frage Currane und Bibio schaut mal hier:
http://fishinginireland.info/catchofweek.htm
Voller Neid, weils schon im zweiten Jahr hintereinander nicht reichen wird um rüber zu machen.... grummel
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Siegfried
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Bachneunauge
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Hallo an alle, das ist man mal einen Tag nicht im Netz und alle Fragen werden aufs Beste beantwortet. Vielen Dank!
Eure Antworten bestätigen im Wesentlichen das, was ich mir auch schon gedacht habe. Seine Vermutungen von erfahrenen Loughfischern bestätigt zu sehen, beruhigt aber ungemein.
Habe einen 9,6' Rute in Schnurklasse 8 werde sie grds. mit einer floating Line fischen. Vom Mefo-Fischen habe ich noch die Guideline Coastal (slow intermediate), die geht für hohe Wellen mit. Vorfächer werde ich auf max. 4,5 m begrenzen. Bleibt nur die Frage, ob man die Springer besser mit dem Springerkonten oder einfach mit einem Chirurgenknoten anbringt.
Fliegenmäßig sehe ich mich ganz gut gerüstet. Alles mit Claret fällt wohl aus, sonst müsste ich mir extra noch passendes Bindematerial bestellen. Hab allerdings noch 2 gekaufte vom letzen Mal.
Sitzkissen stehen nach den Erfahrungen vom letzten Jahr schon auf der Packliste. Habe noch 2 Stück aus der Zeit als Schäng Löring noch lebte und Geld hatte und im Derby zwischen Fortuna Köln und dem 1. FC mal das ganze Stadion in Köln mit diesen famosen Dingern versorgt hatte.
Werde beim 1. Guinness an euch denken! Und wenn es mit dem Fang nix wird oder ich den Lachs wieder verliere, geht es abends nach Portmagee in die Hafenkneipe und es gibt da den catch of the day (meist Makrelen in Lemonbutter)
Beste Grüße Dirk
Eure Antworten bestätigen im Wesentlichen das, was ich mir auch schon gedacht habe. Seine Vermutungen von erfahrenen Loughfischern bestätigt zu sehen, beruhigt aber ungemein.
Habe einen 9,6' Rute in Schnurklasse 8 werde sie grds. mit einer floating Line fischen. Vom Mefo-Fischen habe ich noch die Guideline Coastal (slow intermediate), die geht für hohe Wellen mit. Vorfächer werde ich auf max. 4,5 m begrenzen. Bleibt nur die Frage, ob man die Springer besser mit dem Springerkonten oder einfach mit einem Chirurgenknoten anbringt.
Fliegenmäßig sehe ich mich ganz gut gerüstet. Alles mit Claret fällt wohl aus, sonst müsste ich mir extra noch passendes Bindematerial bestellen. Hab allerdings noch 2 gekaufte vom letzen Mal.
Sitzkissen stehen nach den Erfahrungen vom letzten Jahr schon auf der Packliste. Habe noch 2 Stück aus der Zeit als Schäng Löring noch lebte und Geld hatte und im Derby zwischen Fortuna Köln und dem 1. FC mal das ganze Stadion in Köln mit diesen famosen Dingern versorgt hatte.
Werde beim 1. Guinness an euch denken! Und wenn es mit dem Fang nix wird oder ich den Lachs wieder verliere, geht es abends nach Portmagee in die Hafenkneipe und es gibt da den catch of the day (meist Makrelen in Lemonbutter)
Beste Grüße Dirk
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Ja, Dirk, das ist eine Gewissensfrage.
Nach meiner Erfahrung ist der beste Knoten der Blutknoten. Aber fummele den mal zusammen, wenn vor dir gerade ein Lachs gesprungen ist oder die Finger von Wind und Regen gefühllos geworden sind.
Deutlich schwächer in der Tragkraft ist der doppelte Fassknoten.
In der Mitte dieser Beiden, und das ist mein Favorit, liegt eine Kombination aus jeweils einem halben Blut- und Fassknoten wobei der halbe Blutknoten mit dem von oben kommenden Teil gewunden wird und dessen überstehendes Ende dann den Springer bildet. Leicht und schnell zu binden, auch wenn einmal mitten im "Gefecht" der Top-Dropper erneuert werden muss.
Der Wasser(=Chirurgen)knoten wurde ursprünglich in der Zeit der Gutt (also Darm-)vorfächer entwickelt. Bei den modernen Polymerschnüren und insbesondere den Fluorcarbonvorfächern zeigt dieser Knoten (laut Literatur) eher ein Tendenz zum Durchschlüpfen. Dennoch hatte ich beim Forellenfischen nie Probleme mit diesem Knoten. Für Lachs und Mefo allerdings wäre der mir zu riskant.
Hat jemand positive Erfahrungen mit der Tragfähigkeit dieses Knotens unter Extrembelastung gemacht? Würde mich persönlich brennend interessieren.
Nach meiner Erfahrung ist der beste Knoten der Blutknoten. Aber fummele den mal zusammen, wenn vor dir gerade ein Lachs gesprungen ist oder die Finger von Wind und Regen gefühllos geworden sind.
Deutlich schwächer in der Tragkraft ist der doppelte Fassknoten.
In der Mitte dieser Beiden, und das ist mein Favorit, liegt eine Kombination aus jeweils einem halben Blut- und Fassknoten wobei der halbe Blutknoten mit dem von oben kommenden Teil gewunden wird und dessen überstehendes Ende dann den Springer bildet. Leicht und schnell zu binden, auch wenn einmal mitten im "Gefecht" der Top-Dropper erneuert werden muss.
Der Wasser(=Chirurgen)knoten wurde ursprünglich in der Zeit der Gutt (also Darm-)vorfächer entwickelt. Bei den modernen Polymerschnüren und insbesondere den Fluorcarbonvorfächern zeigt dieser Knoten (laut Literatur) eher ein Tendenz zum Durchschlüpfen. Dennoch hatte ich beim Forellenfischen nie Probleme mit diesem Knoten. Für Lachs und Mefo allerdings wäre der mir zu riskant.
Hat jemand positive Erfahrungen mit der Tragfähigkeit dieses Knotens unter Extrembelastung gemacht? Würde mich persönlich brennend interessieren.
Gruß
Klaus
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Hallo Klaus,
habe es viele, viele Jahre genaus so gemacht wie du, benutze aber nun schon seit ca. einem Jahrzehnt Pitzenbauerringel und meine damit der idealen Lösung ziemlich nahe gekommen zu sein. Nach meiner Erfahrung stören sich die Fische überhaupt nicht an dem nichts aus Silber und wer will kann sie ja schwarz anmalen. Gerade mit klammen Fingern ist das Anknüppern von Seitenvorfächern oder eines neuen Spitzenteils damit einfacher als eine neue Fliege anzubinden. es neigt auch weit weniger zum Vertüddern.
Fluorcarbon verwende ich im Übrigen überhaupt nicht, weder im irischen Teewasser noch zu Hause bei sichtigem Niedrigwasser.
Glück auf
Siegfried
habe es viele, viele Jahre genaus so gemacht wie du, benutze aber nun schon seit ca. einem Jahrzehnt Pitzenbauerringel und meine damit der idealen Lösung ziemlich nahe gekommen zu sein. Nach meiner Erfahrung stören sich die Fische überhaupt nicht an dem nichts aus Silber und wer will kann sie ja schwarz anmalen. Gerade mit klammen Fingern ist das Anknüppern von Seitenvorfächern oder eines neuen Spitzenteils damit einfacher als eine neue Fliege anzubinden. es neigt auch weit weniger zum Vertüddern.
Fluorcarbon verwende ich im Übrigen überhaupt nicht, weder im irischen Teewasser noch zu Hause bei sichtigem Niedrigwasser.
Glück auf
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Lieber Siegfried, nu haste eines meiner am besten gehüteten Geheimnisse offenbart.Siegfried Darschnik hat geschrieben:habe es viele, viele Jahre genaus so gemacht wie du, benutze aber nun schon seit ca. einem Jahrzehnt Pitzenbauerringel und meine damit der idealen Lösung ziemlich nahe gekommen zu sein.
Pitzenbauer for ever! Im Ernst, das ist wirklich die rationellste Methode. Benutze sie auch schon seit vielen Jahren.
Gruß
Klaus
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Hallo Klaus,
Mist, habe ich etwas verraten, was nicht raus kommen sollte? Ich gehöre noch nicht so lange zu den Weisen, deshalb weiß ich nicht so genau was man den Jungen alles verraten darf und was sie noch nicht verkraften können.
Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei dem seligen Pitzenbauer und dir, Meister
Ganfried der Graue
Mist, habe ich etwas verraten, was nicht raus kommen sollte? Ich gehöre noch nicht so lange zu den Weisen, deshalb weiß ich nicht so genau was man den Jungen alles verraten darf und was sie noch nicht verkraften können.
Ich entschuldige mich hiermit in aller Form bei dem seligen Pitzenbauer und dir, Meister
Ganfried der Graue
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Hallo Knotenbinder
Neben vielen Loughfishing-cracks empfiehlt u.a. Stan Headley (The Loch Fishers Bible) für die Vorfachkonstruktion den Water knot. Um einen Dropper zu ersetzen, ist der doppelte Uniknoten ganz gut.
Vom Blutknoten ist heute generell abzuraten, dieser Knoten wurde in der guten alten Zeit wo mit Seidenvorfächern gefischt wurde entwickelt worden, heute gibt's klar bessere Knoten.
Als Gesamtlänge empfiehlt Stan Headley 15 - 18 Fuss, drei Fliegen jeweils 5 resp. 6 Fuss auseinander.
Grundsätzlich kann das Vorfach aus drei Segmenten oder aus einer Hauptleine und zwei Droppern gemacht werden. Wichtig ist, das jeweils das Vorfachende, das zum Strecker gerichtet ist, als Dropper verwendet wird. Wenn das nach oben abstehende Ende als Dropper verwendet wird (oft so empfohlen da der Dropper besser vom Vorfach abzustehen scheint) bricht der Dropper unter Belastung schnell weg.
M.E. Ist der Pitzenbauerring nicht die beste Lösung, da machst du drei Knoten wo sonst einer wäre, das sind Schwachstellen die nicht sein müssen. Aber da ich das mit dem Ringl noch nie ausprobiert habe, sollte ich mich besser zurückhalten und den Test machen.
Herzliche Grüße
Dani
Neben vielen Loughfishing-cracks empfiehlt u.a. Stan Headley (The Loch Fishers Bible) für die Vorfachkonstruktion den Water knot. Um einen Dropper zu ersetzen, ist der doppelte Uniknoten ganz gut.
Vom Blutknoten ist heute generell abzuraten, dieser Knoten wurde in der guten alten Zeit wo mit Seidenvorfächern gefischt wurde entwickelt worden, heute gibt's klar bessere Knoten.
Als Gesamtlänge empfiehlt Stan Headley 15 - 18 Fuss, drei Fliegen jeweils 5 resp. 6 Fuss auseinander.
Grundsätzlich kann das Vorfach aus drei Segmenten oder aus einer Hauptleine und zwei Droppern gemacht werden. Wichtig ist, das jeweils das Vorfachende, das zum Strecker gerichtet ist, als Dropper verwendet wird. Wenn das nach oben abstehende Ende als Dropper verwendet wird (oft so empfohlen da der Dropper besser vom Vorfach abzustehen scheint) bricht der Dropper unter Belastung schnell weg.
M.E. Ist der Pitzenbauerring nicht die beste Lösung, da machst du drei Knoten wo sonst einer wäre, das sind Schwachstellen die nicht sein müssen. Aber da ich das mit dem Ringl noch nie ausprobiert habe, sollte ich mich besser zurückhalten und den Test machen.
Herzliche Grüße
Dani
"There is a fine line between fishing and standing on the shore like an idiot"
- greypanther
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Na ja, Dani, wenn's denn die Kapazitäten empfehlen ....
Ich sage dazu nur: Papier ist geduldig. Sehr geduldig manchmal. Ich habe in meinem recht langen Loughfischer-Leben so manche Kapazität fischen sehen .... Da war oft viel Dunkel neben dem Licht.
Ich sag's mal mit den Worten meines "Heimat"-Dichters Goethe: grau ist alle Theorie aber golden des Lebens grüner Baum.
edit:
Dirk (Themenstarter) ich kann Dir nur empfehlen, Dich nicht allzu sehr von solchen Diskussionen in Deiner Fischerfreude beeinflussen zu lassen. Es gab mal Zeiten wo sich Kapazitäten über die Anzahl der Zähne eines Pferdes gestritten haben, ohne jemals in ein Pferdemaul geschaut zu haben.
Ich sage dazu nur: Papier ist geduldig. Sehr geduldig manchmal. Ich habe in meinem recht langen Loughfischer-Leben so manche Kapazität fischen sehen .... Da war oft viel Dunkel neben dem Licht.
Ich sag's mal mit den Worten meines "Heimat"-Dichters Goethe: grau ist alle Theorie aber golden des Lebens grüner Baum.
edit:
Dirk (Themenstarter) ich kann Dir nur empfehlen, Dich nicht allzu sehr von solchen Diskussionen in Deiner Fischerfreude beeinflussen zu lassen. Es gab mal Zeiten wo sich Kapazitäten über die Anzahl der Zähne eines Pferdes gestritten haben, ohne jemals in ein Pferdemaul geschaut zu haben.
Gruß
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)
Klaus
"Man kann nicht zweimal in den selben Fluss steigen"
Platon (panta rhei)






