kaum hab ich mich vorgsetellt, komm ich auch schon mit dem ersten Problem um die Ecke...
Hoffe sehr, es gibt keinen Thread, der schon alles beantwortet, gefunden hab ich nix, aber wonach auch suchen?!
Also, Folgendes:
Am Samstag war ich das erste mal mit meinem neuen Fliegengeraffel am Kanal, nachdem ich vor 2 Monaten meinen ersten Wurfkurs gemacht habe. Erwartet hab ich echt nicht viel, wollt einfach nur ein bisschen werfen üben. Dabei stoße ich auf ein Problem, dass ich mir vorher nie ausgemalt hätte. Ich ziehe also mal Schnur von der Rolle und bring die kleine Nassfliege auch irgendwie halbwegs ordentlich (für nen kompletten Anfänger) raus. Okay...und nu? Beim Kurs stand ich in der Lenne und die Strömung trieb die Fliege (Schnur wurde also automatisch immer irgendwie gespannt, auch wenn mein Wurf Grotte war). Strömung ist nicht, also einstrippen...ähhh...und jetzt? Ich stripp die Fliege (wie ichs vom Spinnen gewöhnt bin) bis zu mir heran und (ich Doofi) merk dann, dass ich ja nu gar keine Schnur mehr draussen habe, ergo kein Gewicht und somit bin ich nicht in der Lage, irgendwas aufzubauen, was einen ordentlichen Rückschwung nach sich ziehen würde...
Ich bin echt überfragt...was macht ihr am Kanal (oder Stillgewässer allgemein)? Wie weit strippt ihr ein, bevor ihr die Schnur aus dem Wasser hebt und vor allem (da man am Kanal ja nunmal erhöht am Ufer steht), wie kriegt ihr die Schnur in die Luft? Rollwurf oder sowas geht ja irgendwie nicht, weil ich viel zu weit weg vom Wasser stehe...ich kann ja kein D neben mir bilden (oder raff ichs nur nicht?)
Kann mir vielleicht mal einer von den Kanal-Profis erklären, wie so ein Wurf abläuft? Stripp ich einfach nur zu weit ein? Ich packs grad irgendwie nicht...Gerne würd ich ja klevere fragen zu bestimmten Wurfproblemen stellen...aber irgendwie bin ich sowerit am Samstag nicht wirklich gekommen (wenn die Schnur denn mal überhaupt erst in der Luft war, fand ich mich fürn Anfang eigentlich nicht so schlecht...
Also, danke schonmal für Erleuchtung
Muck






