ich habe mir angewöhnt, konsequent ohne Widerhaken zu Fischen. Fir die Fische ist es sicher besser - zumal ich bei meinen Fängen nur selten die Löseschere einsetzen muss. Meistens finden sich die Haken nämlich schon im Kescher, und nicht mehr im Fischmaul........ Ausserdem finde ch es praktisch, wenn ich mal einen zu kleinen Fisch am Haken habe. Eine Landung ist dann oft gar nicht nötig - es reich dann schon aus, einfach die Leine Locker zu lassen. Der Fisch windet sich dann von selbst los.
Wie gesagt - für den Fisch sicher besser, zumal ich auch noch einen Schonkescher verwende. Andererseits fürt das schön des Öfteren zu intensiven Frustrationserlebnissen. Um das mal in Relation zu setzen:
Im Juni, an der Argen, hab ich geschätzt die Hälfte der gehakten Fische nach kurzem Drill wieder verloren. Ich habe stets drauf geachtet, die Leine auf Zug zu halten, und trotzdem ist es etlichen Fischen gelungen sich loszuwinden. Das war sicher auch der starken Ströhmung nach einem zweitägigen Hochwasser geschuldet. Es hat aber in der Situation gegipfelt, dass ich innerhalb von wenigen Stunden zwei mal ein- und dieselbe Forelle haken konnte und trotz strammer Leine in der starken Stöhmung wieder verloren habe. Der Fisch wand sich zwei mal so geschickt vom Haken, dass mir das Vorfach regelrecht entgegengeschnalzt ist und sich ordentlich vertüddelte.......
Und erst vor zwei Wochen noch mal ein ähnliches Erlebnis mit relativ kleinen, hungrigen Regenbogenforellen in einem Wiesenbach: Ich konnte 13 Fische haken, aber nur 8 Fische landen.
Ich wollte mal von Euch wissen: Deckt sich das ungefähr mit Euren Erfahrungen, was die Verluste anbelangt? Was macht Ihr (außer Widerhaken dranlassen, gell
Beste Grüße,
der Obi






