Kann mir jemand von Ihnen sagen, wie dieses Muster heißt und wo ich es eventuell erwerben kann? (falls ich in der falschen Rubrik gelandet bin, bitte ich die Moderatoren zu verschieben)
Es ist eines meiner fängigsten Muster, aber leider mittlerweile recht ramponiert. Mangels eines Namens konnte ich es bei keinem Anbieter finden.
Danke für die Auskunft, sagt das Elchvieh
Vita brevis, ars longa, occasio praeceps, experntia fallax, iudicium difficile....
tatsächlich zeigst Du uns ein Gruppenmuster der Trichopteren (Köcherfliegen), das von der frei lebenden Rhyacophila bzw. Hydropsyche bis zu größeren Gammarus-Imitationen alles mögliche darstellen kann. Schnell geführt, ginge es wohl auch als Kleinfisch durch. Ich stimme Martin zu, mir wäre das Schwänzchen auch zu lang. Im Wasser mutiert es bestimmt zum Sedge-Streamer.....
Ich würde mit dem Bild bei Hans Hilgers oder Mario Malarczuk von der Fliegendose nachfragen, die werden Dir das Muster exakt nachbinden. Oder Du beschäftigst Dich ernsthaft mit dem Thema Fliegenbinden. Aber Vorsicht: Suchtgefahr!!!!!
Liebe Grüße,
Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."
Herzlichen Dank für eure Antworten1
ich habe diese Fliege vor Jahren irgendwo, vermutlich in Skandinavien gekauft und sie ist tatsächlich - eher langsam ruckelnd geführt, ein unglaublich fängiges Muster. MIch erinnert es - von den Farben her an eine fette Fleischfliege und vielleicht ergeht es den Fischen ebenso. Die Hecheln waren ursprünglich sogar etwas mehr und länger - wie auch dass Schwänzchen etas fülliger und länger war. Nur ist sie mittlerweile nicht nur rostig vom Salzwasser sondern auch die Hecheln fallen langsam aus und insgesamt geht es mit ihr dem Ende zu.
Selber binden..... ich wünschte ich könnte es - mehr als einmal habe ich davon geträumt. Aber leider lassen es die mangelnde Sehkraft und die von der jahrzehntelangen Schwerarbeit verhunzte Feinmotorik nicht zu. Daher bin ich und bleibe ich auf gekaufte Muster angewiesen. Leider!!!
Vielen Dank nochmals vom Elchvieh
Vita brevis, ars longa, occasio praeceps, experntia fallax, iudicium difficile....
ich habe diese Fliege vor Jahren irgendwo, vermutlich in Skandinavien gekauft und sie ist tatsächlich - eher langsam ruckelnd geführt, ein unglaublich fängiges Muster. MIch erinnert es - von den Farben her an eine fette Fleischfliege und vielleicht ergeht es den Fischen ebenso. Die Hecheln waren ursprünglich sogar etwas mehr und länger - wie auch dass Schwänzchen etas fülliger und länger war. Nur ist sie mittlerweile nicht nur rostig vom Salzwasser sondern auch die Hecheln fallen langsam aus und insgesamt geht es mit ihr dem Ende zu.
Servus Elchvieh,
sag mal wo fischt du denn? Ich tippe auf die Wüste Gobi.
Nein - im Ernst, eine Fliege jahrelang zu benützen erscheint mir unglaublich. Ich bin ja schon froh, wenn eine Fliege mal einen ganzen Tag hält. Meistens ist da ja dann doch irgend so eine verdammte Erle oder sonstiges Gestrüpp im Wege oder ein Totholz zwingt mich zum abreißen, von dem unfreiwilligem Piercen eines Fisches wegen eines unbemerkten Windknotens im Vorfach mal ganz zu schweigen.
Gobi? in dem Sumpfloch? - ausgerechnet ich? - der Wathosen als neumodischen Kram verabscheut! Nee, nee.... ich fische ausschließlich an Sonnentagen zwischen 12.00 und 15.00h in der östlichen Taklamakan.
Im Ernst: Ich habe nicht allzuviele Fliegen in meiner Dose (ohne sie gezählt zu haben, ca 25 versch. Muster) und manche davon sind sicher mehr als 10/12 Jahre alt. Ich versuche halt sorgsam damit umzugehen, trockne sie (zugegeben, nur meist) nach Gebrauch und seh zu dass sie nicht mehr als notwendig zerdrückt werden. Die meisten die ich verliere, verliere ich durch unlösbare Hänger im Wasser. Schlimm ist, wenn ich sie im Salzwasser verwende und danach abzuspülen vergesse. Die Haken sind dann schneller vom Rost gefressen als ich kätschundrelis sagen kann.
Es mag daran liegen das ich nur selten sehr kleine Fliegen und Haken verwende, aber durch Maulverschönerung an Fischen sind mir noch wenige kaputtgegangen und rückseitiges Gebüsch und Gebäum fürchte ich eigentlich auch weniger. Entweder ich hab Platz zumindest für einen Rollwurf, oder ich lass es.
Heuer sind zwei Muster mit Schwerstein, ähm, Tungstenköpfen dazu gekommen (bzw. hättten dazukommen sollen), noch dazu mit dem Haken nach oben gebunden. Ei, das ging gar nicht gut..... Nr. 1 hat sich beim ersten Wurf unwiederbringlich an etwas Unsichtbarem tief unter Wasser vertäut und Nr 2 wollte unbedingt einen Stein im Hintergrund näher kennenlernen, frei nach der Devise: "mit dem knutsch ich jetzt und wenn es mich auch platt macht." Was dann auch geschah....
Zwei Muster sind mir in der letzten Saison von etwas größeren Salmoniden, mitsamt dem Tippet entführt worden (Wenn ihr hier mitlesen solltet: Euch krieg ich auch noch! Ihr ver...ten v....cher! Himmel, Herrg...t, Sakrament!), was ich als besonders ärgerlich empfinde - da eigentlich mein Fehler.
Warum verbrauchst du so viele Muster? Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
fragt das sandhustende Elchvieh
PS: Ich möchte mich ausdrücklich dafür bedanken das mir hier im Forum auf äusserst liebenswürdige Weise geholfen wurde. Wenn das menschliche Miteinander immer so mühelos wäre, dann lebten wir vielleicht in einer Art Paradies.
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So, und nicht anders, war mein Beitrag auch zu verstehen.
Warum verbrauchst du so viele Muster? Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen.
Nun ja, ich binde selbst, so ist ein Verlust leicht zu verschmerzen und man wagt sich auch gerne mal an Stellen wie: Ist zwar weit weg aber da hinten unter dem Busch...., sind zwar nur 20 cm zwischen Busch und Wasser...., aber mit verdammt enger Schlaufe sollte das doch....., also wenn ich eine Forelle wäre, würde ich mich genau da hinstellen usw. Wie auch immer "No Risk No Fun".