Barschzanker hat geschrieben: ↑29.04.2022, 13:43
und ich glaub nen watstock ist ne gute sache
... auf jeden..., lieber Thorsten,
fast jeder von uns ist irgendwann mal bös ausgerutscht und lag dann im Wasser. Es ist auch völlig egal, wie alt man ist.
Mir ist das mal in Zeitlupe passiert, denn im knöcheltiefen Wasser hatte ich noch genug Zeit meine Rute schützend nach oben zu halten. Ich lag flach, dachte mir ein böses Wort und sah, wie das Wasser langsam oben in meine Wathose hineinfloss. Beobachter hätten sich wegen der dämlichen Bewegungen wahrscheinlich amüsiert.
Ein Watstock ist gerade an größeren Gewässern wie dem Rhein immer eine gute Hilfe. Du bist mit dem "dritten" Bein immer stabiler unterwegs und kannst Dich abstützen, bevor Du abschmiert und evtl. deine Ausrüstung verlierst oder beschädigst. Watstöcke habe ich immer mit einer flexiblen Schnur über der Schulter getragen. Wenn man ihn nicht braucht, lässt man los und der Stock schwimmt an der langen Leine.....
Als Jugendlicher habe ich mir oft Pfeil und Bogen in heimischen Haselnusssträuchern gesucht. Mit der Zeit kommt der Blick für gute, gerade gewachsene Stöcke. Einen guten Watstock würde ich immer noch finden.....
Liebe Grüße
Olaf
Und Gott sprach zu den Steinen im Fluss: "Wollt ihr Mitglieder der UNERSCHROCKENEN werden?" Und die Steine antworteten: "Nein Herr, dafür sind wir nicht hart genug."