Schusskopf Sage Einhand

Alles rund um Stärken & Schwächen, Marken, Klassen, Aktionen u.s.w. der für unser Hobby unverzichtbaren "Gerten" und "Schnuraufwickler". Du hast allgemeine oder spezielle Fragen, gute oder schlechte Erfahrungen zu bestimmten Gerätschaften mitzuteilen? Hier ist Platz dafür und Du bekommst die Antworten, die Du suchst...

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Christian Früh
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Schusskopf Sage Einhand

Ungelesener Beitrag von Christian Früh »

Liebe Forumsgemeinde,

hat jemand Erfahrung mit Schussköpfen bei einer Einhand Sage #7 RPL+.

Andre Scholz meinte ich müßte mit 22/23g hinkommen, könnte aber sogar 24 oder 25g benötigen - hat aber die Rute noch nicht geworfen.

Vielleicht ist ja jemand im Forum der die Rute oder eine 7er SP+ mit Schusskopf fischt.

Gruss

Christian
Nico (Berlin)

Ungelesener Beitrag von Nico (Berlin) »

Moin, Christian! nach der AFTMA-Klassifizierung sind 21,6g eine Klasse 11. das ist ganz schön dicke für eine 7er Einhand! Ich hatte mal eine 7er DS, die habe ich m. 15g geworfen. Die RPL+ kann bestimmt mehr ab, aber eher in der Liga 17-18g.

Gruß
Nico
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Christian,

wenns weit raus soll und die Rute 9,6 Füße hat bau 9,5m und 24gr. (ohne Vorfach) zusammen. Paßt.

Grüße
Matthias
Christian Früh
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Ungelesener Beitrag von Christian Früh »

Hallo Matthias,

es ist eine 9,6 fuß - ich danke Dir.

Gruß

Christian
Christian Früh
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Ungelesener Beitrag von Christian Früh »

Hallo Matthias,

habe gerade mit Erstaunen festgestellt, dass es den Vision Single nur bis maximal 22g gibt. Jetzt kann ich mit der Fertigungstoleranz Glück haben und er hat 24g oder Pech und es reicht nicht.

Was fischst Du denn? Bin für Alternativen dankbar.

Gruss

Christian
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Christian,

Schnur kaufst du bei http://www.korsholm.dk/Default.asp?ID=295

und schnippelst den runter. Tabelle ist exakt!

Ich selbst bin für Ostsee oder longcast bei Rutenlängen von 10,6 bis 11 ft. der #7 oder/bis #8 gelandet. SK`s der Länge bis 10m je nach Windverhältnissen. Bei Sturm bis 9,1m runter. Hab also immer mindestens nen längeren und nen kurzen Kopf dabei und wechsle ggf. Beide Längen wiegen bei mir so um die 24gr. Ruten sind also für Wurfästheten mit nem Polyleader beim Schuss überladen. Dahinter kommt (Sommer) 40iger bis (Winter) 46iger Mono z. B. Stren hi-vis-gold mit der ich Rolle vollständig fülle, also kein backing. Bei den Ruten das Augenmerk auf die Wandstärke achten. Geht aufs Material....

Grüße
Matthias
Nico (Berlin)

Ungelesener Beitrag von Nico (Berlin) »

Original geschrieben von Maifliege
Bei den Ruten das Augenmerk auf die Wandstärke achten. Geht aufs Material....

Grüße
Matthias [/B]
Könnte das daran liegen, dass die Rute gnadenlos überladen ist? ;-)

Gruß

Nico
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Nun Nico,

bei ner Sage, Templefork, Vision, Browning auch Airflo oder den alten IM6-Ruten von Balzer brauchst du dir i. d. R. keinen Kopf zu machen, aber es gibt hochpreiser auf dem Markt die hauts so regelmäßig wech.... Allerdings kommst du mit den von mir beschriebenen Konfigurationen, bei geringem Materialrisiko (nie auszuschließen), sehr sehr weit. Jedenfalls brauch ich keine Spinne wg. Weite mehr. Weite muß, abgesehen vom werferischen Können, auch nicht teuer sein. Rolle ~ 40€, SK + Mono ~20€ und Rute unter 100€ und du bist wirklich auf Weite. Das Angebot an Ruten in diesem Segment (>10ft) wird allerdings immer geringer, der in meinem Auge Fehltrend zu kurzen Ruten macht hier den Markt eng.

Grüße von der Maifliege
Fynn_SH

Ungelesener Beitrag von Fynn_SH »

Moin

kriegst du nicht gerade bei Wind Probleme bei Ruten über 10ft?

Ich bin wieder auf 9ft zurück gegangen, gerade bei Wind gehts damit um einiges besser finde ich....

Gruß
Fynn
Maifliege
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Ungelesener Beitrag von Maifliege »

Hallo Fyn,

natürlich hab ich kein Allheilmittel für jeden Fischer und jede anglerische Situation zur Lösung der uns alle behinderten physikalischen Phänomene gefunden, aber für mich weitgehend. Ich strippe durch, lege dann den, normalerweise intermediate SK -außer z. B. bei Baring wg. zu flach-, wieder vollständig vor der Rute aus. Dann ein einziger schneller halbhoher Rückschwung und Doppelzug inkl. Schlußbetonung aus dem Handgelenk..... Das heißt ich baue den Wurf bei Starkwind nicht mehr auf, sondern schleudere nur. Nicht schön vielleicht, aber zielführend. So kann ich noch mit der Fliege wedeln wenn es die meißten schon aufgegeben haben. Hatte jetzt die drei Wochen vor Ostern, Wind war wirklich heftig, 27gr. zzgl 9ft. Polyleader also ~31gr. mit ner 10,6 ft. Browning Reservoir in Arbeit. Dieser Einzugwurf bei Wind benötigt einen langen Hebel, eben eine lange Rute und Schnellkraft, nicht grobe Kraft, im Arm. Die enge Schlaufe am Himmel kannst du mit jeder Rutenlänge zeichnen kompensierst mit dem Arm.

Ist mein Weg.

Grüße von der Maifliege
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