Hallo zusammen!!
Ich bin ja von meinem bisherigen Fliegenfischerleben her eher der Streamer- und Küstenfischer und kann mit flotten Ruten inzwischen auch ganz gut umgehen und komme auf vollkommen zufriedenstellende Weiten.
Möglicher Weise komme ich nächstes Jahr auch öfter mal dazu kleinere Flüsse und Flüsschen befischen zu können.
Schiere Weite ist dann dort sicher nicht das Wichtigste um dort fischen zu können. Deswegen bin ich mir nicht so sicher ob man bei Fischen, wo es evtl. mehr auf die Präsentation als auf die Distanz zum Fisch ankommt um ihn nicht zu verscheuchen, auch SO sinnvoll ist eine Rute zu verwenden die dem aktuellen Trend der allermeisten Hersteller entspricht: "super extreme ultra distanz hypersauschnell".
Ich meine, ich habe eine 4er XP in 8'6" ... eine flotte Rute die meinem bis jetzt entwickelten Wurfstil sicher entgegenkommt. Jedoch zweifle ich ob es nicht Situationen, evtl. viele sogar, an einem o.g. Flüßchen geben könnte wo eine weichere/ flexiblere Rute nicht sinnvoller wäre.
In meinem Forschen und Streben würde es mir weiterhelfen wenn ihr, die ihr vielleicht des öfteren an solchen Flüßchen fischt darlegen könntet warum ihr mit was für Ruten und Leinen fischt und warum.
Mir geht es dabei halt primär um die optimale Präsentation der trockenen und nassen Fliegen.
Bis später
Ralph
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Ralph Hertling
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Lieber Ralph,
wenn Du mit dieser fabelhaften Rute eingeworfen bis - warum nicht dabei bleiben (siehe übrigens http://www.fliegenfischer-forum.de/sageslt.html). Du hast ja Recht: Auf die Weite kommt es bei diesen Gewässern eher weniger an. Ich denke, daß Du weiter deine Freude daran haben wirst. Allerdings würde ich persönlich eine DT anknüpfen, wenn es an den Bach oder einen kleinen Fluß geht - damit fischst Du sensibler als mit einer WF.
TL - Dein Frank
wenn Du mit dieser fabelhaften Rute eingeworfen bis - warum nicht dabei bleiben (siehe übrigens http://www.fliegenfischer-forum.de/sageslt.html). Du hast ja Recht: Auf die Weite kommt es bei diesen Gewässern eher weniger an. Ich denke, daß Du weiter deine Freude daran haben wirst. Allerdings würde ich persönlich eine DT anknüpfen, wenn es an den Bach oder einen kleinen Fluß geht - damit fischst Du sensibler als mit einer WF.
TL - Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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Bernd Ziesche
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Hallo Ralph,
wenn Du Dich an die Rute gewöhnt hast, warum solltest Du sie nicht am Bach fischen?
Wie meine Vorposter schon schrieben, ist Weite eher zweitrangig. Übe zielgenau zu werfen mit möglichst wenig Leerwürfen. Gerade an kleinen Flüßchen lauern - anders als an der Küste - jede Menge Hindernisse, die nur darauf warten, daß ihnen deine Schnur zu nahe kommt. Blitzschnell schnappen sie danach und halten sie fest
Die Fliege muß auf effiziente Weise ins Wasser zum Fisch, sonst fängst Du nur die Baumforellen.
Trainiere zusätzlich zum Überkopfwurf den Rollwurf, Switchcast und Sidecast, alles auf kleinstem Raum.
Als Schnur würde ich ebenfalls eine DT wählen.
Das Fischen einer etwas weicheren Rute, gibt Dir eine gewisse Reserve im Drill, da die Rute die Schläge besser abfedert und Du damit Vorfächer mit geringem Durchmesser sicherer beherrschen kannst. Auf der anderen Seite gestaltet sich der Anhieb beim Fischen einer schnellen Rute leichter, da sie Deinen Impuls schneller umsetzt.
Wie oben gesagt, wenn Dir die Rute liegt, dann fische sie.
Gruß
Harald
wenn Du Dich an die Rute gewöhnt hast, warum solltest Du sie nicht am Bach fischen?
Wie meine Vorposter schon schrieben, ist Weite eher zweitrangig. Übe zielgenau zu werfen mit möglichst wenig Leerwürfen. Gerade an kleinen Flüßchen lauern - anders als an der Küste - jede Menge Hindernisse, die nur darauf warten, daß ihnen deine Schnur zu nahe kommt. Blitzschnell schnappen sie danach und halten sie fest
Die Fliege muß auf effiziente Weise ins Wasser zum Fisch, sonst fängst Du nur die Baumforellen.
Trainiere zusätzlich zum Überkopfwurf den Rollwurf, Switchcast und Sidecast, alles auf kleinstem Raum.
Als Schnur würde ich ebenfalls eine DT wählen.
Das Fischen einer etwas weicheren Rute, gibt Dir eine gewisse Reserve im Drill, da die Rute die Schläge besser abfedert und Du damit Vorfächer mit geringem Durchmesser sicherer beherrschen kannst. Auf der anderen Seite gestaltet sich der Anhieb beim Fischen einer schnellen Rute leichter, da sie Deinen Impuls schneller umsetzt.
Wie oben gesagt, wenn Dir die Rute liegt, dann fische sie.
Gruß
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
Hallo,
eigentlich ist die 4er XP für solche Übungen gar nicht schlecht, ich fische solchen Gewässern ( dieses Jahr auch in der weissen Traun ) mit einer 3er Sage Fli 7`und DT-Schnur. Das Gerät ist sowohl für feine Trockenfischerei und auch für Nassfliegen gut geeignet. Da ich teilweise in Gewässern mit tiefen Überwuchs fische, ist die kurze Rute einfach angenehmer im Handling. Ein Problem mit der Wurfdistanz hatte ich nie, auch einen 48er Aitel hat das Rütchen klaglos weggesteckt ( den Klemmer in der Autoheckklappe danach allerdings nicht....Sagetypisch kam problemlos Ersatz ). Bei der Aussicht auf kapitale Fische sollte man allerdings zwei oder drei Klassen schwerer fischen.
Wurftechnisch würde ich auch ausser dem Überkopfwurf den Sidecast, Rollwurfund den Fallschirmwurf bevorzugen.
Giselher
eigentlich ist die 4er XP für solche Übungen gar nicht schlecht, ich fische solchen Gewässern ( dieses Jahr auch in der weissen Traun ) mit einer 3er Sage Fli 7`und DT-Schnur. Das Gerät ist sowohl für feine Trockenfischerei und auch für Nassfliegen gut geeignet. Da ich teilweise in Gewässern mit tiefen Überwuchs fische, ist die kurze Rute einfach angenehmer im Handling. Ein Problem mit der Wurfdistanz hatte ich nie, auch einen 48er Aitel hat das Rütchen klaglos weggesteckt ( den Klemmer in der Autoheckklappe danach allerdings nicht....Sagetypisch kam problemlos Ersatz ). Bei der Aussicht auf kapitale Fische sollte man allerdings zwei oder drei Klassen schwerer fischen.
Wurftechnisch würde ich auch ausser dem Überkopfwurf den Sidecast, Rollwurfund den Fallschirmwurf bevorzugen.
Giselher






