vor Kurzem habe ich mit großem Interesse den Beitrag über die Preisgestaltung bei der Fliegenfischertraditionsfirma Orvis gelesen. Doch nicht nur die "Preisgestaltung" dieser bei vielen von uns doch recht beliebten Firma ist vorsichtig ausgedrückt recht sonderbar!
Ich bin es aus vielen Bereichen gewohnt, dass neu erschienene Artikel ihren "Anfangspreis", also den höchsten Preis, haben. Irgendwann gibt es Rabattaktionen oder Sonderangebote: der Artikel wird billiger. Dann wird er irgendwann zum Auslaufmodell und wird besonders günstig abverkauft! Das ist so bei Autos, Fahrrädern, Skis, .... bei fast allem!!!!
Bei einigem Fliegenfischertackle ist das in letzter Zeit ganz anders, was mich in großes Erstaunen versetzt
Eine neue Rutenserie kommt auf den deutschen Markt und hat seinen Preis. Dann gibt's Kursschwankungen mit dem Dollar, und die Rute wird ... richtig: plötzlich teurer!!
Dann gibt's gleich darauf Sonderangebote auf einige Rutenlängen, und die anderen Preise steigen wieder
Ich fasse meine mit Verwunderung beobachtete Feststellung noch einmal an einem konkreten Rutenbeispiel zusammen: der Greys GR 50 (werden ja hier einige fischen - is ja der Golf unter den Fliegenruten!):
Händler bezieht Ruten zu einem festen Preis und verkauft diese zum empfohlenen Preis oder etwas günstiger. Dollar macht seltsame Dinge, und die Rute beim Händler wird jetzt plötzlich teurer (heißt dann vielleicht Modell 2016!), dann gibt's einige Angebote, aber die Ruten, die (mutmaßlich) immer noch beim Händler rumliegen werden schon wieder teurer! Irgendwann dann ganz schneller Abverkauf!
Das habe ich jetzt bei den (von mir recht geschätzte) Marken Shakespeare, Greys und Vision gesehen und N I E verstanden.
Checkt ihr das?
Bin auf eure Antworten gespannt, euer Flymaniac Stefan






