Hallo Markus,
wenn die Rute wirklich eine 5#'er ist, wovon man bei dem lange erprobten Garisson Taper ausgehen sollte, würde ich definitv auch eine #5'er Schnur nehmen, egal ob DT oder WF. Die Klassifizierungen sind ja genau aus dem Grund eingeführt worden und sollen ja besagen, dass deine Rute mit einer 5'er Schnur am besten arbeitet.
Nach dem, was du schreibst (50m Fluss, Trockenfliege und leichtere Nymphen) würde ich persönlich als erstes eine #5'er DT mit der Rute wählen. Kenne deine Wurfkünste nicht, aber ich finde die DT sind über das gesamte Taper (fast ganze Schnur) im Wurf sehr ruhig und damit für die Trockenfliegenfischerei sprich feine Presentation direkt ins Ziel (ohne viel Schuss) gut geeignet. Lassen sich ausserdem im grossen Fluss (wo man eher weite Distanzen fischt) gut menden.
Ich komme auch mit Goldköpfen an der 5'er DT zur Not noch zurecht.

Aber wenn das die primäre Fischerei wäre, wird dir die Rute wohl als erstes die Grenzen aufzeigen.
Welcher Hersteller ist mir eigentlich egal, sofern das Taper stimmt und das Coating haltbar ist, alle Schnüre am Markt kommen so oder so aus einigen wenigen Fabriken mit entsprechendem Branding. Cortland, Sage, Mastery, RIO, Teeny, Loop, Orvis usw.
Wenn du selten mehr als 12 Meter Schnur (ohne Vorfach) vor dem Spiztenring hast (so 15m Fischdistanz), passt vielleicht auch eine Triangle Taper von Lee Wulf zu dir und der Rute. Rollt auf diese Distanzen besser ab als eine DT, danach muss man aber mehr mit Schuss arbeiten, was ich für die Presentation der Trockenen auf lange Distanzen nachteilig finde.
LG, Olaf