Spinnangler: wir müssen draussen bleiben.

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

@Ralf, Dirk, Mario, Harry:

Dummerweise bekam die beginnende Diskussion durch die fingierten Beiträge von Horst bzw. Thilo (er hat sie anscheinend selbst gelöscht, sie sind aber archiviert und können jederzeit wieder reingestellt werden) einen negativen Touch. Es sind persönliche Angriffe, die aber nicht hierher gehören!!!!

Wie man die Postings manipulieren kann, hat Dirk ja beschrieben. Wir werden uns tatsächlich von einschlägigen Postern und ihren zahlreichen Phantasienamen in Kürze trennen!


@Ralf: Es ist natürlich nicht immer so, dass wir wie die Kesselflicker miteinander umgehen. Über die Jahre sind hier schon etliche Freundschaften entstanden, die andauern und auch gepflegt werden. Die meisten von uns sind ganz patente Menschen, die ihr Hobby mit Muße und Leidenschaft betreiben.
Standesdünkel oder die oft beschriebene "Arroganz" der Fliegenfischer habe ich äußerst selten erlebt. Und wenn, dann vorwiegend außerhalb vom Wasser. Dort, wo man dann mit dem nötigen Equipment flanieren kann. Am Wasser selbst trennt sich dann schnell der Spreu vom Weizen.

Aus Deinen anfänglichen Bemerkungen lese ich auch eine Einstellung heraus, die ich vollkommen unterschreiben kann. Schwarze Schafe gibt es selbstverständlich auch unter uns ach so hochnäsigen Fliegenfischern! Und unter Spinnfischer, und unter Stippfischern, und unter ....
Irgendwo habe ich mal die Antwort auf die Frage gelesen, wie man denn zum Fliegenfischer wird. Das habe ich Dir gestern abend mit den drei Stufen versucht zu erklären. Erst viele Fische, dann große Fische und dann kommt das typische, das einen Fliegenfischer auszeichnet. Das Original-Zitat finde ich nicht mehr, aber ich glaube Du verstehst, was ich damit sagen will.

Irgendwann verändert sich der Blick, Du stellst die Rute für einen Moment beiseite und betrachtest am Wasser das wunderbare Spinnennetz. Oder Du hörst unbekannte Vogelstimmen, setzt Dich ans Ufer und hörst einfach nur zu. Das sind die Momente, die für mich meditativen Charakter haben und die ich nie mehr missen möchte. Wenn Du diese Erlebnisse noch mit Freunden am Wasser teilen kannst, sind das Momente, die bleiben.

So, genug Tiefgang, muss jetzt schwääääre Nymphen für die Koppentraun binden. :naiv:

Gruß, Olaf

PS.: Wie aus Harrys Beitrag ersichtlich, befinden sich hier im Forum etliche Kollegen, die schon mit 12 oder 13 Jahren unterspülte Ufer, große Steine oder Baumwurzeln nach Forellen abgesucht (Hallo Hardy und Friedemann!!!) und auch gefunden haben. Wären die Kindheitserinnerungen nicht ein willkommenes Thema für einen neuen Thread??? ;) :p :D
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Harald aus LEV
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Ungelesener Beitrag von Harald aus LEV »

@ Olaf,
gute Idee mit den Kindheitserinnerungen - mach den Thread auf, es finden sich bestimmt viele, die mitmachen. Das Schmunzeln ist garantiert.
Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
Hardy

Ungelesener Beitrag von Hardy »

PS.: Wie aus Harrys Beitrag ersichtlich, befinden sich hier im Forum etliche Kollegen, die schon mit 12 oder 13 Jahren unterspülte Ufer, große Steine oder Baumwurzeln nach Forellen abgesucht (Hallo Hardy und Friedemann!!!) und auch gefunden haben. Wären die Kindheitserinnerungen nicht ein willkommenes Thema für einen neuen Thread???


...lieber nicht, sonst wird mir noch nachträglich der Fischereischein auf Lebenszeit entzogen... :nein: :nein: :nein:

Ansonsten kann ich Olaf nur zustimmen. Die meisten hier werden wohl den gleichen Weg gegangen sein.
Ich selbst kann leider nicht so intensiv der Fischerei nachgehen, wie es einigen hier vergönnt ist. Darum freue ich mich umso mehr über jeden Tag, den ich am Wasser verbringen kann.
Und hier zählt für mich das Naturerlebnis fast mehr, als die evtl. gefangenen Fische.
Im Endeffekt ist es wohl egal, ob man nun mit der Spinrute oder der Fliegenrute loszieht.
Beim Fliegenfischen ist es für mich noch der Reiz, mit einem gelungenen Wurf meine Fiege oder Nymphe Richtung Fisch zu befördern. (schwierig genug für einen Anfänger wie mich...:rolleyes: )

@Ralf
Probier es einfach mal aus und du wirst schnell merken, ob es für dich was ist oder ob dir die Spinnfischerei mehr zusagt.

@to whome it may concerne:
Langsam können einem einige Poster hier nur noch leidtun.

@Thilo
Normalerweise ist ein Forum ein Allgemeingut und lebt von seinen Mitgliedern

Das ist so nicht ganz richtig. Diese Plattform hier wird von MM der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, aber eben mit klar vorgegebenen Spielregeln, die deutlich für jedermann am Eingang zu lesen sind.
Wer sich diesen Regeln nicht unterwerfen will, darf sich nicht darüber beschweren, wenn ab und zu der Dreck aus den Ecken gefegt wird. Eigentlich ganz einfach, oder?
ich bin der Meinung, dass sich einige wenige Spinnfischer am Wasser durchaus positiv verhalten, aber die meisten gehen mit der Ressource „sensibles Ökosystem“ nicht besonders schonend um. Es sind jedoch nicht nur Spinnfischer, die sich so verhalten


Da geb ich dir recht, es soll ja sogar unter Fliegenfischern Uferumbrecha und Äschentöta geben...:suprise:

Hardy
Royal Coachman
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Spinnfischer

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde !

Die Diskussion geht doch am Problem vorbei, es gibt einfach zu viele Angler an unseren Gewässern . In den meisten Vereinen sind die Sitz- und Spinnangler in der Überzahl und zwar gewaltig. Außerdem sind es die alten verdienten Vereinsmitglieder , die hier das sagen haben . Die haben aber noch ganz andere Zeiten erlebt, als die Gewässer noch voller Fische waren und Besatzmaßnahmen nur zur Unterstützung der Bestände vorgenommen wurden .
Der Gewässerbesitzer oder Pächter hat Regeln aufgestellt , die regelmäßig
das Gewässer befischenden Kartennehmer haben diese akzeptiert oder vielleicht sogar selbst mitbestimmt . Ein auswärtiger Tageskartennehmer kann doch nicht verlangen, daß für ihn die vereinbarten Regeln außer Kraft gesetzt werden. Spinnfischer wollen sehr gerne in reinen Fliegengewässern fischen und sind dann beleidigt, wenn das abgelehnt wird .

Die Spinnrute hat ihre Berechtigung, aber nicht an jedem Gewässer .

zum anderen Sch... : mehr Gelassenheit von Seiten der Moderatoren, weniger Provokationen von Seiten einiger Poster , müßte die Situation doch entkrampfen .


mit tight lines
Gebhard
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 28.08.2004, 23:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spinnfischer

Ungelesener Beitrag von rgermo »

Original geschrieben von royal coachman

Ein auswärtiger Tageskartennehmer kann doch nicht verlangen, daß für ihn die vereinbarten Regeln außer Kraft gesetzt werden. Spinnfischer wollen sehr gerne in reinen Fliegengewässern fischen und sind dann beleidigt, wenn das abgelehnt wird .

Die Spinnrute hat ihre Berechtigung, aber nicht an jedem Gewässer .
...
Gebhard
Wenn ich dazu nochmal als "Spinnfischer" etwas sagen darf:
Mir würde natürlich nicht einfallen gesetzte Regeln ausser Kraft setzen zu wollen als Gastangler schon mal gar nicht, dafür hab ich zu viel Respekt vor den Hegemassnahmen der beteiligten Vereine etc..
Ich beklage jedoch die Tendenz, nur das Fliegenfischen als einzige Methode zuzulassen, ich wollte auch darstellen dass es viel mehr auf die Einstellung desjenigen ankommt, der da am anderen Ende der Leine steht als auf die jeweilige Technik.
In diesem Zusammenhang würde mich, Royal Coachman, auch mal interessieren, was ein "reines Fliegengewässer" ist? Definiert sich solches alleine durch die Massgabe eben nur noch Fliegenfischer zuzulassen? Oder gibt es die Ansicht, dass einige Gewässer durch ihre nat. Schönheit und den Fischbestand an gefährdeten Fischarten sozusagen "native Fly only" ist.

Kann es nicht auch sein, dass auf diese Weise einfach die Pfründe einiger gesichert werden sollen eben weil es weniger FF gibt als Spinnangler (was ich auch nachvollziehen könnte, nebenbei bemerkt ).
Beste Grüße
Ralf


:)
flifi66

Ungelesener Beitrag von flifi66 »

Ob Spinner oder Fliege, hier kommen beide zum Zuge. War im Mai noch da, 7 Kilometer unverbauter Weißer Regen für Hausgäste zu moderaten Preisen.
Srecke für Fliege und Spinner zugänglich.
Ein ex Spinnfischer und jetzt spinnender Fliegenfischer.
http://www.hotel-gutshof.de/

Gruß Frank
rgermo
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Ungelesener Beitrag von rgermo »

Guter Tipp.. Dankeschön Frank.

Gruß Ralf
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Ralf !

Du hast natürlich recht, ein Köder hat noch nie ein Gewässer leergefischt, sondern die Watstiefelkormorane, die unter Fanggier alles was irgendwie nach Fisch aussieht und ein gewisse Länge hat,entnehmen und ihr Fanglimit gnadenlos ausreizen.
Daß es verantwortungsvolle Spinnangler gibt will ich nicht bestreiten, habe aber leider sehr oft gegenteilige Erfahrungen gemacht. Außerdem ist der Einfachhaken und der angedrückte Widerhaken beim Spinnangler ein frommer Wunsch, hier herrscht doch der Drilling vor und zwar mit Widerhaken .

Der Audruck " reines Fliegengewässer " ist natürlich einfach die Bestimmung, daß nur Fliegenfischen erlaubt ist und zwar ausschließlich mit
Trocken-, NaßFliegen oder unbeschwerten Nymphen . Alles andere sind , wie der Amerikaner sagt " lures " und da gehören die Wobbler auch dazu .
( keine Goldköpfe,Jigs oder Streamer !)

Das Insektenaufkommen ist in diesen Flüssen oder Bächen so stark, daß es die Hauptnahrung für die Fische darstellt und selbst große Forellen noch überwiegend Flugnahrung aufnehmen .

Dies ist natürlich eine subjektive Darstellung !

mit tight lines

Gebhard

PS: Wenn Du Äschen fangen willst, bestehst Du dann auf natürliche Köder, wohl kaum !
Zuletzt geändert von Royal Coachman am 31.08.2004, 19:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Fly-TOM

Ungelesener Beitrag von Fly-TOM »

Hi,

jetzt weiss ich endlich auch was ein "Fliegengewässer" ist.......sowas gibts in Finnland nicht.

Es ist schon richtig, dass sich auch grosse Forellen von Insekten ernähren, wenn die ausreichend vorhanden sind aber viele grosse Forellen ernähren sich nicht an der Oberfläche. Diese fische stehen sehr tief und ernähren sich Hauptsächlich von im Wasser lebenden (ungeschlüpften) Insekten. Der Fisch kann sich von diesen Insekten das ganze Jahr über ernähren....nicht nur ein paar Monate wenn die Insekten fliegen.

Bei den Flüssen die du beschreibst, wo auch die grossen Fische überwiegend Flugnahrung aufnehmen.......würde mich interessieren, wovon sich diese Fische ernähren wenn nichts fliegt.

Ich bin übrigens auch gegen die Verwendung von Blei oder ähnlichem am Vorfach (zur Beschwerung) und es ist gut, dass sowas an vielen Gewässern nicht erlaubt ist aber mir stellt sich die Frage:
Wofür soll denn eine unbeschwerte Nymphe gut sein, denn sobald das Wasser etwas schneller fliesst, driftet die Nymphe an der Oberfläche?
D.h. in "Fliegengewässern" kann man keine (grossen) tief stehenden Forellen erreichen. Von Äschen, welche sich überwiegend in der Tiefe ernähren mal ganz abgesehen.

CU, Tom
Royal Coachman
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Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Tom !

Um Deine Fragen ausreichend zu beantworten muß ich etwas ausholen .

In früheren Zeiten, die ich das Glück hatte zu erleben ( Gnade der frühen Geburt !), wurde mindestens EINEN TAG FISCHEN GEGANGEN!
Heutzutage gehen die meisten stundenweise ans Wasser , die Folge ist
Hektik pur.

Die Forelle "hat" jetzt zu beißen . da ja in ein, zwei Stunden wir ja schon wieder weg müssen und duch die Verfeinerung des Gerätes inbesonders des Vorfachmaterials hat der heutige Stressfischer durchaus Chancen.

Große Forellen und auch Grundäschen werden erst bei entsprechend starkem Schlupf aktiv und der findet nicht andauernd statt, meistens ist niemand am Wasser, da ja kein ganzer Fischtag mehr geplant wurde.

Mit der Naßfliegentechnik lassen sich diese Fische bei Aktivität durchaus fangen, auch die unbeschwerte Nymphe aufsteigend gefischt oder ein Emerger bringen hier Erfolge. Diese Fische nehmen durchaus knapp unter der Oberfläche.

Große Forellen lassen sich auch mit der amerikanischen Technik der "sliding flies" , hiebei wird eine große Trockenfliege ( attractor ) über das Wasser (tiefe Strudel) gedriftet, überlisten, dies funktioniert aber z.B. nicht , wenn Stiege sind.
Meine Meinung : durch die Möglichkeit jedem Fisch jederzeit einen entsprechenden Köder vorsetzen zu können in Verbindung mit dem Zeitstress haben viele Fischer das Verständnis zum natürlichen Verhalten des Fisches weitgehendst verloren .

Zu unterschieden wäre auch ob es sich um einen großen Fluß ( z.B Inn in Tirol ) oder um einen kleineren gin-klaren Gebirgfluß handelt. Da bei großen Flüssen meistens ein ungeheures Aufkommen von Köcherfliegenlarven besteht, die große wie kleine Forellen einfach abweiden, beschränken sich die Aktivitäten meist nur auf die "solunaren Beißzeiten". In kleineren Flüssen ohne große Köchefliegenvorkommen sind die Fische natürlich steigefreundiger.

Jeden Fisch, zu jeder Zeit, bei jeder Wasserführung fangen zu können oder
zu wollen ist für mich Fangdruck !

Nur meine persönliche Meinung geprägt durch verschiedene Erfahrungen ,

tight lines
Gebhard
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rgermo
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Es geht voran..

Ungelesener Beitrag von rgermo »

Hallo zusammen,
ich hoffe es wird mir nachgesehen, daß ich diesen alten Thread noch einmal hochhole, aber ich wollte einfach nur erzählen wie recht einige von Euch doch hatten mit ihrer Warnung daß das FF in hohem Maße ansteckend ist.

Nach meinem zugegebenermaßen etwas wehleidigen und unter aktuellem Frustgefühl geschriebenen ersten Beitrag ist es mir nun gelungen durch verwandschaftliche Beziehungen eine Mitgliedchaft bei einem kl. Angelverein zu erhalten.
Dieser kümmert sich um ein Teilstück des Hahnenbaches bei Kirn. Nachdem ich gesundheitlich eine Weile recht plötzlich aus dem Verkehr gezogen worden war, habe ich nun schon ein paar Mal mit der Fliegenrute geübt und ich muss sagen ich komme nicht mehr los davon.
Das Gewässer ist ein relativ kleiner Bach mit durchschnittlich 3-5 m Breite der durch eine wunderschöne Landschaft fliesst und auch sehr abwechslungsreich ist. Ich werde mich dort nun entsprechend engagieren und das Gewässer über die Jahreszeiten begleiten.
Bachforellen und Döbel sind gut zu fangen, jedenfalls von Leuten die etwas vom Fliegenfischen verstehen. Aber das wird noch..

Also in der nächsten Zeit werde ich das FF öfter betreiben und vielleicht auch bald meine Fliege dahin bekommen wo ich den Fisch vermute..
Danke für die positiven Rückmeldungen auf meinen damaligen Beitrag.

Viele Grüße
Ralf

/edit wegen peinlicher Orthographie
Hardy

Ungelesener Beitrag von Hardy »

/edit wegen peinlicher Orthographie



Hallo Ralf

Endlich mal ein Gleichgesinnter, dem die deutsche Sprache noch was wert ist... ;)

So so, da hat also der Virus wieder zugeschlagen! :D
Wir hatten dich ja gewarnt, aber nein, er wollte nicht hören. Nun hat er den Salat!

Aber es wird noch schlimmer kommen, verlass dich darauf!

Ich habe am Sonntag mit Olaf an unserem herrlichen Mittelgebirgsfluß gestanden, der Regen prasselte hernieder und die Temperatur war im Keller.
Aber die wunderschönen Bachforellen, die der angebotenen Sedge nicht widerstehen konnten, entlohnten für die widrigen Umstände.
Keine Riesenfische, aber das war auch total unwichtig.
Als immer-noch-Anfänger habe ich mich z.B. über jeden gelungenen Wurf gefreut!
Jedenfalls waren die Akkus für die nächste Arbeitswoche wieder aufgefüllt.

Im letzten Jahr konnte ich wegen gesundheitlicher Einschränkungen nur ganze drei mal ans Wasser.
Nach solchen Tagen wie am Sonntag wird mir wieder klar, was mir alles entgangen ist.

Wenn ich, wie am Sonntag, allein und gedankenverloren im Wasser stehe, erkenne einen steigenden Fisch und werfe meine Fliege auch genau dahin, wo ich sie gerne haben will, dann geht mir immer öfter die Schlußsequenz von Norman McLean's Roman durch den Kopf. "..i'm haunted by waters!"

I'm haunted by flyfishing!


MfG
Hardy


**'schulligung, daß es etwas pathetisch geworden ist!**
Thomas

Ungelesener Beitrag von Thomas »

Guten Morgen,
wenn wir nun jeden Fisch fangen würden, wo bliebe da der Stoff für Legenden ?

Das mit den reinen Flugangelstrecken beruht sicherlich auch darauf, das sich für Salmonidengewässer eher Fliegenfischer engagieren und weniger Spinfischer, die eventuell dann auch eher als Konkurrenz und nicht als Angelpartner gesehen werden.

Vielen Spin- und Ansitzanglern hängt natürlich außerdem das Klischee an, munter die Bratpfannen zu füllen ...

Mit freundlichen Grüßen Thomas

PS: Ich bin der festen Überzeugung das jeder Fliegenfischer der seinen Weg meinetwegen vom kindlichen Schwarzangler, über Stipper, Ansitzangler .... Spinangler hin zum Fliegenfischer findet, der bessere Fliegenfischer sein wird, ergo er unser Hobby von der Picke auf gelernt hat. Instinkt und Tugenden eines Anglers sind definitiv bei jeder Facette unseres Hobbys gleich und ausschlaggebend.
Amen
stefan grau

Ungelesener Beitrag von stefan grau »

@RGermo

....wenns nirgends klappt komm in die schweiz - hier ist man noch toleranter, wir lassen einander grösstenteils leben und akzeptieren andere angeltechniken. ich kenne einen fluss der platzt vor fischen, dies sit jahren und alle angeltechniken werden angewendet - der fischbestand hat daruner nie gelitten, dies aber zugegeben auch, weil sich alle and die vorschriften gehalten haben

gruss

stefan
Hâgar Otter

Ungelesener Beitrag von Hâgar Otter »

Schade wie rasch das Niveau eines an sonsten interessanten Forums abgleiten kann! Schlimmer und überflüssiger können die Religionskriege auch nicht gewesen sein. Es ist doch nicht die Frage ob 'fly only oder nicht', sondern wer wo wie fischt! Nachzulesen bei Franz Menzebach schon vor über 50 Jahren in dessen Buch 'Fischwaidgerechtigkeit' . Wenn "Fliegenfischer" ernsthaft behaupten, allein mit Fly only könnten sie hegezielorientiert nachhaltiges Bestandsmanagement betreiben stelle ich ihre Fachkompetenz und Objektivität in Frage. Dann sind sie für mich das was sie ablehenen: "Spinn(erte)fischer" !!!
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