Das Buch "Entwicklung naturnaher Bäche und Flüsse"

Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.

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Gammarus roeseli
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Das Buch "Entwicklung naturnaher Bäche und Flüsse"

Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Das Buch naturnaher Bäche und Flüsse von Rolf-Jürgen Gebler möchte ich euch empfehlen.
Verlag: Wasser+Umwelt, Walzbachtal
ISBN 3-939137-01-4
Es handelt von Maßnamen zur Strukturverbesserung, Grundlagen und Beispiele aus der Praxis, mit zahlreichen Fotos und Darstellungen.
Es wird sehr schön beschrieben wie aus strukturarmen Wasserwüsten wieder artenreiche Lebensräume entstehen können.
Sehr interessant sind Maßnahmen wie Einbringen von Todholz. Die Renaturierungskosten die dabei entstehen werden dargestellt.
Wie sich in Todholzstrecken der Fluss oder Bach verändert und regenerieren kann ist schon erstaunlich.
Auffällig ist, das viele mühsame und kostspielige Renaturierungsprojekte mit Todholz den Aktivitäten der Bieber ähneln, wen man sie lässt renaturieren Bieber zum Nulltarif.
Schwer vorstellbar dass man Bibern in Bayern schon wieder an den Kragen will wo er für den Lebensraum Wasser doch so Wertvoll ist.

Petri Heil, Fischen ist Geil !!! :smt114
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Also beim Biber sollte man aber bitte dazuschreiben, in einer verträglichen Population.

Ich war am Wochenende in den Mulde/Elbauen unterwegs, ich denke in ein paar Jahren wird man sich den Bayern anschließen. :shock:

:x :x :x --und Kormorane waren dort unterwegs--- :x :x :x

Was natürlich nichts GEGEN das Buch aussagen soll!
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Mario/Mende hat Folgendes Gesagt: Also beim Biber sollte man aber bitte dazuschreiben, in einer verträglichen Population.

Hallo Mario,
was bedeutet verträgliche Population???
Bieberaktivitäten nützen den Fischen und schaden nicht, durch punktuelle Entnahme von Bäumen kann sich eine strukturreiche Uferlinie ausbilden, ins Wasser fallende Bäume (Totholz) bieten Fischen Strömungsschutz, Deckung vor Feinden wie Kormoran,(Fische suchen gezielt geschützte Bereiche auf) insbesondere Jungfische halten sich in Totholzstrukturen auf. Nicht selten treten Fische in und im näheren Umfeld größerer Totholzansammlungen sogar massenhaft auf. Auch bieten sie Schutz für Salmoniden während der Frühjahrshochwasser um nur einiges zu nennen. Wo von Biebern gefällte Bäume im Wasser liegen fange ich die Größten Fische!!! !!!


Aber zurück zum Buch……



Das Buch Entwicklung naturnaher Bäche und Flüsse kostet in Deutschland ca. 25 Euro.

Grüsse an die schöne Elbe
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Wolfgang Hinderjock
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Ungelesener Beitrag von Wolfgang Hinderjock »

Moin Flussflohkrebs,

recht idealistischer Text..........

Ganz so ist es leider nicht, wenn die Biberpopulation, wie es in einigen Gebieten schon der Fall ist, über ein verträgliches Maß ansteigt, dann ist nichts mehr mit strukturreicher Uferlinie.
Dann wird es eher eine kahle strukturlose Uferlinie, da zum Beispiel die für eine solche Uferlinie wichtigen Schwarzerlen verschwinden, erst oberflächlich, später auch die Wurzelstöcke.
Diese Erlen haben neben der durch ihre Wurzelstrukturen entstehenden Unterstandsmöglichkeiten auch die Funktion offenere Bereiche der Fließgewässer vor starker Besonnung zu schützen.

Sehr selektiv sind Biber übrigends nicht immer, es kann sein, daß sie eine ganze Schonung innerhalb weniger Nächte komplett umlegen.

Ich kann hier in Mecklenburg mit der jetzt bestehenden, recht reichlichen Biberpopulation gut leben, aber viel mehr dürfen es nicht werden.
Probleme mit Dammbauten u.ä. gibt es hier nicht, da die Gewässer ausreichend tief sind.
Auf forstwirtschaftliche Schäden will ich hier nicht eingehen, diese dürften sich aber hier noch in Grenzen halten, da viele Fließstrecken in Bereichen liegen, die eine forstliche Bewirtschaftung weitgehend ausschließen.
Es werden übrigends auch sehr starke Bäume(bei uns meist Buchen) geschädigt und zum Absterben gebracht, da sie im gesamten Stammumfang geschält werden.

mfg
Wolfgang
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Björn
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Ungelesener Beitrag von Björn »

Mario Mende / Sachsen hat geschrieben: :x :x :x --und Kormorane waren dort unterwegs--- :x :x :x
Hallo,

dann explodieren also leider auch in Sachsen die Bestände des Kormorans. Einen Link zur Lösung des Problems von Großpopulationen habe ich in einem amerikanischen Fachforum gefunden:

http://www.youtube.com/watch?v=oEqlrWChlS4

Viele Grüße,

Björn
If you can´t fish the one you love, love the one you fish...
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Wolfgang Hinderjock hat Folgendes geschrieben: Dann wird es eher eine kahle strukturlose Uferlinie, da zum Beispiel die für eine solche Uferlinie wichtigen Schwarzerlen verschwinden, erst oberflächlich, später auch die Wurzelstöcke.

Hallo Wolfgang,

du unterschätzt die Fähigkeiten der Bäume, die am Wasser leben und angepasst sind wie Erle und Weide!!!!!!
Ein Charakteristikum der Erle ist es, dass sie sich - zurückgestutzt oder beschädigt - außerordentlich schnell regenerieren kann und immer wieder neu ausschlägt. Selbst alte Baumstümpfe haben diese Fähigkeit.
Ein Pilz macht der Erle zu schaffen
Ein Pilz bringt seit Mitte der 90er Jahre ganze Erlenbestände zum Absterben. Er gehört zur Gattung Phytophthora und erzeugt bei der Erle Wurzelhalsfäule.
Ein wichtiger Hinweis für eine Phytophthora-Erkrankung ist Schleimfluss, also das Auftreten von schwarzen Flecken im unteren Bereich des Baums. Sie entstehen durch ausgetretenen Baumsaft, der von Mikroorganismen besiedelt und dunkel verfärbt wird.
Doch eine Hoffnung gibt es: Immer wieder gibt es einzelne Bäume, die inmitten ihrer absterbenden Nachbarn völlig gesund zu sein scheinen. Möglicherweise sind sie gegen den Pilz resistent.
Dass Biberbestände dennoch nicht in den Himmel wachsen, dafür sorgt ihr Reviersystem. Ein Gebiet wird von nur einer Familie bewohnt und weitere Interessenten werden ferngehalten.
Biber leben immer in Gewässernähe. Dabei wird ein Uferstreifen nicht weiter als ca. 20 m vom Wasser genutzt. :idea: :idea: :idea:

Das wächst doch alles rasch nach, Tolerant bleiben!!!

Grüße nach Mecklenburg,
Christian S.
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Morgen Christian,
also die 20 m Bereiche kannst du getrost zu den Fabeln legen.

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Bei meinem Kumpel beobachte ich nachts beim Jagen immer Biber, egal wo ich sitze. Sie kommen sogar über Freiflächen gezogen und fressen auch seine Hochstände an, trotz Farbe!

Ich persönlich finde die Biber auch gut, sie tun niemand was und bereichern die Natur. Vor einiger Zeit wurde einer an der Straße gefunden (überfahren) und der Bursche hatte ein Gewicht von 38 (!!) Kilo.
Man sollte sich aber bereits beim (wieder) ansiedeln im Klaren sein, das wir in Deutschland die Gegebenheiten wie vor 100 Jahren nicht mehr haben.

In Bayern habe ich schon im vorigen Jahr erfahren, dass Förster die Tiere gezielt mit großen Kastenfallen in bestimmten Gebieten fangen und umsetzen. Da geht es doch los! Man hat ständig die Verpflichtung jegliche Abnormitäten des (Kofferraumbestandes) Bestandes zu überwachen und einzugreifen.

Das finde ich nicht richtig,ist doch der Biber dann kein freilebendes Wild im Sinne der Einbürgerung mehr!

Natürlich ist es möglich, dass der Biber für das Gewässer gut ist, aber was passiert beim "anstauen" mit dem Selbstreinigungspotential kleiner Flüsschen?

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Pflanzen die nicht hergehören haben beste Bedingungen. Der Fischbestand verändert sich vielleicht über längere Zeit. Früher wurde der Biber in der Fastenzeit gegessen, somit wurde er auch in einer bestimmten Population gehalten durch den Mensch.

Ich persönlich erfreue mich an den Anblick von Biber, Otter, Adler, Wolf, Elch in Deutschland.

Aber bitte nicht nur durch ein EINGREIFEN des Menschen!
Wilde Tiere sollen wild bleiben-das Wild kann überhaupt nichts dafür, wenn ein paar Menschen Fehler machen! Kein Schönreden, sondern auch hinter den Kulissen die Karten auf den Tisch legen.

Ehrlichkeit für das Wild-nicht für den Job! (Biologische Forschungsprojekte zur Wiederansiedlung)
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Wolfgang Hinderjock
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Ungelesener Beitrag von Wolfgang Hinderjock »

Hallo Christian,

um noch einmal auf die Erlen zurück zu kommen.
Das Faktum der Pilzerkrankung ist mir bekannt.

Zur Regenerationsfähigkeit der Bäume, auch diese hat ihre Grenzen.

Es geht mir hier um die schwächeren Buscherlen, welche hier die Wiesenbereiche der Fließgewässer säumen, beziehungsweise gesäumt haben. Diese bestehen zumeist aus einer handvoll Einzelstämmen von maximal Armstärke, über Winter werden diese oft vollständig umgelegt.
Natürlich treiben diese wieder aus, jedoch erfolgt spätestens im nächsten Winter ein weiterer vollständiger Verbiss der Neutriebe, das halten die Erlen einige Jahre durch aber irgendwann ist dann Schluß.
Dann fällt auch das Wurzelwachstum flach und mit der Zeit wird der Wurzelstock "auserodiert" und weggespült.

Ich habe weiter oben geschrieben, ich kann damit gut leben, von Intoleranz keine Spur !

Ich schrieb das um die von Mario erwähnte naturverträgliche Bestandsdichte zu erklären, die in einer Kulturlandschaft, wie wir sie in Deutschland vorfinden auch überschritten werden kann.
In einer sochen Kulturlandschaft ist in vielen Bereichen ein natürliches Gleichgewicht leider ein Traum!(fehlende natürliche Regulation u.s.w.)
Und wir sind im dünn besiedelten Mecklenburg in dieser Beziehung noch bevorteilt.

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"Selektives" Fällen,zwar keine Erlen, aber in 2 Nächten entstanden.
mfg
Wolfgang
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Wolfgang Hinderjock hat Folgendes geschrieben: Es geht mir hier um die schwächeren Buscherlen, welche hier die Wiesenbereiche der Fließgewässer säumen, beziehungsweise gesäumt haben. Diese bestehen zumeist aus einer handvoll Einzelstämmen von maximal Armstärke, über Winter werden diese oft vollständig umgelegt.
Natürlich treiben diese wieder aus, jedoch erfolgt spätestens im nächsten Winter ein weiterer vollständiger Verbiss der Neutriebe, das halten die Erlen einige Jahre durch aber irgendwann ist dann Schluß.
Dann fällt auch das Wurzelwachstum flach und mit der Zeit wird der Wurzelstock "auserodiert" und weggespült.

Du unterschätzt schon wieder die Fähigkeiten der Bäume, die am Wasser leben und angepasst sind!!
Die Grünerle (Buscherlen) vermehrt sich außer durch Samen auch durch Wurzelbrut und aus Absenkern bodennahen Zweigen. Grünerle (Alnus viridis), 3-6 m hoher strauchiger Halbbaum, stark gestreutes Vorkommen zwischen 1500 und 2800 m in den Alpen und Karpaten;
Grünerle sollte es also eigentlich in Mecklenburg gar nicht geben, falls doch würde der Biber sie sogar verbreiten (Absenkern bodennahen Zweigen)!!
Ein Charakteristikum der Erle ist es, dass sie sich - zurückgestutzt oder beschädigt - außerordentlich schnell regenerieren kann und immer wieder neu ausschlägt. Selbst alte Baumstümpfe haben diese Fähigkeit.
PS: Gerüchte sind schnell in die Welt gesetzt, immer erst informieren!!!!!!!!! :smt115

Mit freundlichen Grüßen
Christian S.
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Mario Mende: hat Folgendes geschrieben: Natürlich ist es möglich, dass der Biber für das Gewässer gut ist, aber was passiert beim "anstauen" mit dem Selbstreinigungspotential kleiner Flüsschen?
Pflanzen die nicht hergehören haben beste Bedingungen. Der Fischbestand verändert sich vielleicht über längere Zeit. Früher wurde der Biber in der Fastenzeit gegessen, somit wurde er auch in einer bestimmten Population gehalten durch den Mensch.

Hallo Mario,

Pflanzen die nicht hergehören haben beste Bedingungen???
Der Fischbestand verändert sich???
Anders als der kanadische Biber errichtet der europäische aber seine Stauwerke nur unter besonderen Umweltsituationen. Zu niedriger oder stark schwankender Wasserstand kann ebenso ein Grund sein, wie der Rückgang seiner Lieblingsnahrung am Gewässerrand. In verschiedenen Studien wurden bis zu 300 Pflanzenarten als Bibernahrung festgestellt.
Die Biber nutzen zu über 90 % einen Uferbereich von weniger als 20 m.
Für unsere heimischen angepassten Salmonidae ist es in der regle kein Problem Bieber- Stauwerke zu überspringen, oder bei erhöhten Wasserständen zu überwinden. :smt115

Bitte Bildungslücken schließen: www.natur-5seenland.de/Vielfalt.Natur/Biber/biber.htm - 11k
der Text dazu auf dieser Seite unter: • /Vielfalt.Natur/Biber/biber.htm (common basename)

PS: Gegen einen Biber in deiner Fastenzeit hat sicher niemand etwas einzuwenden.

Grüsse an die schöne Elbe
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Wolfgang Hinderjock
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Ungelesener Beitrag von Wolfgang Hinderjock »

Lieber Christian,
Du scheinst ein rechter Falschversteher zu sein, erstens hab ich nichts gegen Biber, wie ich schon mehrfach schrieb, zweitens ist vieles schnell nachgeschrieben und nachgeplappert, drittens solltest Du dich mal draußen bei Mutter Natur etwas umsehen.
Auch Schwarzerlen fangen mal ganz klein an, als Büsche, sollte ich eventuell mit dem Begriff "Buscherle" zufällig einen fachlich falschen Begriff gewählt haben, bitte ich tausendmal um Entschuldigung.

Und nochmals, ich habe nichts, aber auch überhaupt nichts gegen Biber!

mfg
Wolfgang
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Mario Mende / Sachsen
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Ungelesener Beitrag von Mario Mende / Sachsen »

Nene lass mal, einen Biber muss ich nicht unbedingt essen, habe zwar schon Nutrias verspeist, die haben auch nicht schlecht geschmeckt. Aber Biber nein! :P
Fastenzeit ist nur vom 1.1.-30.4. da sind die Salmoniden dicht! :lol:

Sicherlich ist der Biber eine echte Bereicherung für die Elbauen. Soll er doch auch! Inzwischen hat er auch die Mulde wiederentdeckt. Aber warum frisst ein Biber Scherenleitern an, die mit Farbe bestrichen sind, obwohl genügend Pappeln und Weiden in Flussnähe stehen? Vielleicht nur ein Geniesser? :P

Aber der Tourist wird knallhart abgezockt im ansässigen Bibergehege. Tja wers braucht, solls haben. Ich schaue mir die Tiere lieber live in der Natur an.

Es wird immer verschiedene Meinungen bezüglich der Wiederansiedlung von ehemals heimischen Tierarten geben. (Wolf, Otter, Biber, Bär)

Hmm, einen Bären würde ich auch gern mal in freier Natur sehen wollen. Ist bestimmt auch ein unvergessliches Erlebnis...
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!

Mario
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Gammarus roeseli
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Wolfgang Hinderjock hat Folgendes geschrieben: zweitens ist vieles schnell nachgeschrieben und nachgeplappert, drittens solltest Du dich mal draußen bei Mutter Natur etwas umsehen.

Hallo Wolfgang Hinderjock,

Schnell nachgeplappert ??? ???
Ein Falschversteher???
Nachgeschrieben! Ich nenne so etwas „sich informieren“ Fachbücher, Google, na du weist schon!!!
Draußen bei Mutter Natur etwas umsehen, das mache ich schon fast 32 Jahre, das merkt man doch!!! !!!
Lieber Wolfgang, ich freue mich dass ich „Bildungslücken“ ausfüllen konnte!!!
Das Buch naturnaher Bäche und Flüsse von Rolf-Jürgen Gebler möchte ich dir empfehlen.
Verlag: Wasser+Umwelt, Walzbachtal
ISBN 3-939137-01-4
Ca. 25 Euro, in Deutschland
www.wasserverlag.de
Wenn du es erst einmal angeschaut hast, weist du worum es mir hier geht!!! :smt115

Grüsse ins schöne Mecklenburg
Christian S.
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Wolfgang Hinderjock
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Ungelesener Beitrag von Wolfgang Hinderjock »

Moin Christian,

nachdem ich mehrere Male tief Luft geholt habe, ist diese Diskussion für mich hier zu Ende.
Ich werde mich schreibend nicht mehr daran beteiligen.

mfg und frohe Weihnachten!

Wolfgang
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Ungelesener Beitrag von Gammarus roeseli »

Wolfgang Hinderjock hat Folgendes geschrieben: nachdem ich mehrere Male tief Luft geholt habe

Hallo,
Nicht gleich sauer sein!!!
Ich wünsche dir Wolfgang, und allen anderen hier im Forum „Fröhliche Weihnachten" !!! !!! :smt111

Grüsse Christian S.
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