Da ich annähernd mitten in Berlin wohne und kein Auto besitze komme ich als kleiner Angestellter leider kaum zum Fischen.
Das würde ich gerne ändern und vielleicht an Wochenenden mal für eine oder zwei Stunden an einem kleinen See in Berlin fischen.
Ein solch etwas zu groß geratener Teich mitten in einer Großstadt hat natürlich immens viele Spaziergänger und dieser im Besonderen auch noch ein bei schönem Wetter gut besuchtes Strandbad.
An der tiefsten Stelle hat er gut 7 Meter Tiefe, der "See". Fast rundherum kann ich gut zwei Schritte einwaten bis es zu tief wird. Rückraum zum Werfen gibt es so gut wie gar nicht, weil das Ufer sofort nach hinten ansteigt und es dort Bäume und den SpaziergängerRundweg hat.
Viel weiter raus als es ein dynamischer Rollwurf zuläßt kommt man also nicht.
Achja, Boot und Bellyboat ist mir leider nicht erlaubt.
Das Wasser ist sehr trübe und ich habe auch im Sommer noch nie Oberflächenaktivität in Wurfweite gesehen. Fast immer sitzen irgendwo ein oder mehrere Angler an.
Es gibt dort Rotaugen, größere Brachsen und auch Karpfen, angeblich auch vereinzelte Hechte und Zander. Barsche hat es sicherlich auch, wie ich vermute. Von Welsen munkelt man ja überall.
Allgemein ist es ein sehr schwieriges Gewässer weil die Fische wegen der vielen Menschen und Angler offensichtlich SEHR scheu sind.
Wie würdet ihr vorgehen wenn ihr an einem solchen Wasser auf Friedfisch angeln wolltet?
Ich hatte mir gedacht, ich rolliere so weit raus wie es geht und zupfe eine tiefe und schwere kleine, auf Verdacht gefischte Nymphe langsam rein. Damit fächere ich ich alles ab was geht und gucke was hängenbleibt.
Nach gut 60 bis 90 Minuten sollte man halb rum sein und alles was nicht Strandbad ist abgefischt haben.
Vielleicht könnte man auch mit ein wenig Paniermehl Fische an einen bestimmten Ort locken und damit etwas mehr Bisse bekommen?
Es ist schon hart, so ohne großartige Alternativen!!
TL
Ralph






