Hallo,
nun ist doch inzwischen allgemein bekannt, das die gespeicherte Energie in einer gebogenen Rute nur einen geringen Anteil an der Gesamtenergie für die Schnurbeschleunigung hat !
Mit "gefühlt" ist das wirklich so eine Sache.
Hat eine Rute eine vergleichsweise steife Spitze und die mittlere Partie nimmt nicht sehr an Steifheit zu, so ist eine Aktion dieser Art für die Schnurbeschleunigung mehr ein Nachteil.
Ich habe Ruten der Marke Orvis vor 30 Jahren mit dieser Biegekurve gefischt, sie nannte sich auch "Full Flex."
Langsam und damit ungeeignet für sehr weite Würfe.
Ich habe bereits Zweithandruten von Burkheimer geworfen, sie hatten eine ähnliche Aktion.
Man schaue sich einfach mal Fliegenruten für den Castingsport an, die sind immer stark progressiv aufgebaut.
Aber auch Ruten, die für weite Würfe zum Fischen angeboten werden, mit denen man also eine hohe Beschleunigung erzielen kann, haben diese Biegekurve, z.B. Sage TCR, TCX oder Loomis Distance.