Über diese Website. Über das Fliegenfischen. Das Wichtigste in aller Kürze.
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Was ist eigentlich Fliegenfischen
Worum geht es beim Fliegenfischen
Grundlagen: Ausrüstung des Fliegenfischers
Grundlagen: Fliegenwerfen und Anbietetechniken
Fliegenbinden und Insektenkunde
Fliegenruten selber bauen
Die "10 Gebote" des Fliegenfischens. Einige praktische und ethische "Regeln"
Kontakt, Impressum & wichtige rechtliche Hinweise

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Alle anderen, die wissen möchten, was Fliegenfischen eigentlich bedeutet und was alles dazu gehört (Fliegenwerfen, Anbietetechniken, Gerät und Ausrüstung des Fliegenfischers, Fliegenbinden, Insektenkunde, Rutenbau etc.) oder die einfach 'mal hereinschnuppern möchten, sollten die nachfolgenden Ausführungen gründlich studieren. Viel Spaß!

Was ist eigentlich Fliegenfischen ?
Lieber angehender Fliegenfischer ! Ich möchte im Folgenden keine Romane schreiben, denn über alle nachstehenden Themen gibt es jede Menge gute Literatur. Vielmehr möchte ich allen Einsteigern in komprimierter Form einige Ausführungen zu den wichtigsten Punkten des Fliegenfischens: Ausrüstung, Fliegenwerfen, Fliegenbinden, Insektenkunde und Rutenbau geben. Um die jeweiligen Themen später zu vertiefen, sind eine große Anzahl empfehlenswerter Bücher erschienen (=> siehe Rubrik "Bücher"). Um die Anschaffung des einen oder anderen Buches wirst Du also nicht herum kommen. 
Für sehr wichtig halte ich auch die tatkräftige Hilfe eines Fliegenfischerfreundes, eines Vereinskameraden (fach- und sachkundiges Wissen und Erfahrung vorausgesetzt) und/oder den Besuch einer Fliegenfischerschule, um theoretisches Wissen praktisch zu vertiefen und auszubauen.
Fliegenfischen ist eine Angelart, die so fesselnd sein kann, dass sie es verdient hat, mehr Anerkennung und Offenheit entgegengebracht zu bekommen. Eigentlich ist das Fliegenfischen nicht sonderlich schwer zu erlernen, doch wie auch bei anderen Sportarten wird der Einsteiger aufgrund der unterschiedlichen Auffassungen und Einstellungen der "Experten" schnell überfordert. Hinzu kommt auch, dass oft abwertend vom Fliegenfischen gesprochen wird, jedoch meistens von Leuten, die dieser Angelart gar nicht mächtig sind. Deshalb sollen die nachfolgenden Ausführungen als nützliche Grundlagenhilfe für angehende Fliegenfischer-/innen gedacht sein.
Hinweis: Bei vielen dick hervorgehobenen Wörtern im nachfolgenden Text gelangst Du durch Anklicken zu einem Bild oder zu weiteren, teils sehr ausführlichen Beiträgen zum Thema.
Worum geht es beim Fliegenfischen ?
Fliegenfischen hat nichts mit fliegenden Fischen, nach Fliegen fischenden Fischern, herumfliegenden Anglern oder Ähnlichem zu tun, obwohl manche Leute so etwas offen kundtun. Kurz zusammengefasst kann man sagen: Die klassische Form des Fliegenfischens bedeutet, dass wir unserem "Zielfisch" eine einem natürlichem Insekt nachempfundene künstliche Trocken-, Nassfliege oder Nymphe so mundgerecht servieren, dass dieser das "Häppchen" für echt hält und es "zum Fressen gern hat".
Als "Zielfische" kommen nahezu alle bei uns vorkommenden Fischarten in Frage, ergänzt wird das Angebot durch unzählige weitere Fischarten weltweit, sei es im Süß- oder im Salzwasser.
Die künstlichen Insekten imitieren unsere Wasserinsekten (Eintags-, Stein-, Köcherfliegen, versch. Mückenarten, Flohkrebse und diverse andere Arten). Diese Insekten werden je nach Vorkommen und Lebensweise im Nymphen (Larven) -stadium oder als Trockenfliegen (fertiges Insekt) gebunden und den Fischen angeboten. Dazwischen gibt es unzählige Facetten. Nassfliegen können verschiedene Stadien darstellen und sind oft schon mehr Reizfliegen in Richtung => Streamer. Streamer wiederum sollen Brut- und Kleinfischchen imitieren, haben also genau genommen mit dem Fliegenfischen im klassischen Sinn wenig zu tun, die Fischerei mit Streamern kann jedoch sehr spannend sein.
Belassen wir es an dieser Stelle bei diesen wichtigsten Fliegenformen.

Grundlagen: Ausrüstung des Fliegenfischers:
1. Gerät:
Auch das Fliegenfischen wird wie andere Angelmethoden mit Rute, Rolle, Schnur und Köder ausgeübt. Damit enden allerdings schon die Gemeinsamkeiten. Die Rute unterscheidet sich durch Aufbau, Aktion und Beringung von anderen Angelruten. Die Einteilung erfolgt in => Gewichtsklassen (AFTMA (neuere Bezeichnungen: AFTM, bzw, ASA) + AFFTA (für Schußköpfe und Spezialtaperschnüre).
Rutenklassen: Es erfolgt eine Einteilung in etwa 15 AFTMA-Klassen, die Rutenklassen richten sich nach der Schwere der Schnur und der zu befischenden Fischart. Als Faustregel kann gelten: Klassen 0 bis 3 in Längen zwischen 6,5 und 8 Fuß für die extrafeine Fischerei auf Äschen und Forellen, Klassen 4 bis 6 in Längen zwischen 7,0 und 9,5 Fuß sind die Standardklassen für die Fischerei auf Forellen, Äschen und Friedfische in unseren Flüssen und Seen, Klassen 7 bis 9 in Längen um 9 bis 10 Fuß werden bei der Seenfischerei, beim Meerforellen- und Hechtfischen und leichtem Lachsfischen eingesetzt und Klassen über 10 werden für die schwere Hecht-, Lachs-, Steelhead- und Salzwasserfischerei benötigt.
Als Rutenaktionen werden solche mit typischen Spitzen- über Mittel- bis zu Ganzrutenaktionen angeboten. Hier gibt es zwar diverse Grundsätze, aber letztlich muss ein jeder selbst die Fliegenrute mit der zu ihm passenden Aktion finden, mit der er am besten klarkommt. Genauso sieht es mit der Teilung aus: inzwischen ist von der Einteiligen bis zur zehnteiligen "Schmugglerrute" Alles zu bekommen. 
Materialien: Derzeit sind Fliegenruten aus Kohlefaser die Höhe der Entwicklung, diese sind leicht, schnell und relativ unempfindlich gegen äußere Einwirkungen. Alternativ sind auch (wieder vermehrt) Glasfiberruten (Hohlglas) im Handel zu bekommen (etwas schwerer und langsamer in der Aktion) und natürlich die von Vielen über alles geliebten und teils sündhaft teuren Fliegenruten aus gespließten Bambus.
Je nach Geldbeutel und Ansprüchen kann man für eine brauchbare Fliegenrute von um die Fünfzig bis zu mehreren Tausend Euro ausgeben.
Die Fliegenrolle ist in der Regel einfach konzipiert und dient nicht als "Wurfmaschine", sondern nur zum Aufnehmen und "Speichern" der Fliegenschnur. Außerdem sitzt sie am unteren Ende der Rute und hat somit eine wichtige Funktion zum Ausbalancieren der Fliegenrute beim Wurf.
Die Rolle besteht im Regelfall aus dem Gehäuse und einer wechselbaren Spule. Beide sind meist zwecks Gewichtsminderung durchgehend gelocht. Es gibt unterschiedliche Bremssysteme: bei manchen Modellen verhindert eine einfache sogenannte Klickerbremse (Zahnrad und Stahlfeder mit einrastenden Ritzel) das "Überlaufen" der Spule, bei anderen Modellen tut eine ausgereifte und fein regulierbare Scheibenbremse ihren Dienst.
Zudem gibt es Fliegenrollen mit einem Übersetzungsgetriebe und sogar solche mit automatischer Schnureinholung auf Hebeldruck. Eine gute Fliegenrolle ist aus einem Alu-Block gedreht bzw. gefräst, Oberflächen-vergütet, läuft auch bei hohen Spulengeschwindigkeiten absolut rund und hat nur geringe Toleranzen. Die Art der Bremse ist - zumindest bei der Forellen- und Äschenfischerei - reine Geschmacksache. Bei der Fliegenfischerei auf größere und stärkere Fischarten gewinnt die Bremse jedoch an Bedeutung. 
Auch bei den Rollen erfolgt die Einteilung in die oben erwähnten AFTMA-Klassen. Sehr populär sind sogenannte Großkern-(Large Arbor-)Rollen. Durch den großen Spulenkern- Durchmesser dieser Rollen neigt die Fliegenschnur weniger zum Kringeln (Memory-Effekt) und beim Drill größerer Fische von der Rolle bleibt die eingestellte Bremskraft nahezu konstant, da sich der Spulendurchmesser, auch nachdem größere Mengen Schnur abgezogen wurden, kaum verändert.
Preiswerte Fliegenrollen bestehen auch aus Alu-Guss, Plastik oder Kohlefasermaterial. Ihren Dienst tun sie - mehr oder weniger gut - alle! Fliegenrollenpreise liegen zwischen etwa Fünfzig und bis zu mehreren Tausend Euro.
Wichtigstes Merkmal beim Fliegenfischen ist die Fliegenschnur: Nicht ein Bleigewicht oder ein Köder dienen beim Fliegenwerfen als nötige Wurfbeschwerung, sondern eben diese Fliegenschnur. Diese besteht heutzutage in den meisten Fällen aus einer kunststoffummantelten, multifilen Nylonseele. Es gibt keulenförmig- und doppelt verjüngte, schwimmende, sowie sinkende Schnüre und Schussköpfe, auch hier erfolgt die Einteilung in die verschiedenen AFTMA-Klassen für die verschiedenen Rutenklassen und Fischereiarten. 
Die Farbe der Fliegenschnur sorgt immer wieder für Diskussionen, ist jedoch in Normalfall weniger wichtig. In der Regel werden schwimmende Schnüre in hellen Farben und sinkende Schnüre in dunklen Farben angeboten.
Am vorderen Ende der Fliegenschnur befindet sich immer das Vorfach, das man sich entweder selbst aus verschiedenen Schnurstärken verjüngt, zusammenknotet oder aus einer Vielzahl der im Fachhandel angebotenen Fertig-Vorfächer passend zur beabsichtigten Fischerei auswählt. Die Verjüngung dient zum sauberen Wurf-Ablegen und zum ordentlichen, gestreckten Abrollen des Vorfaches. Die Länge des Vorfaches richtet sich nach der Rute und nach der Art der Fliegenfischerei. Beim normalen Äschen- und Forellenfischen ist das Vorfach im Schnitt anderthalb mal Rutenlänge lang und die Vorfachspitze endet in 0,18 ; 0,16 oder 0,14 mm Monofil.
Für die Verbindung von Fliegenschnur und Vorfach gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei komplett monofilen Vorfächern und einer Fliegenschnur, welche nicht schon mit einer Schlaufe geliefert wurde, verwendet man am einfachsten einen Nagelknoten oder zieht das Vorfach mit Hilfe einer Nadel in die ersten 2-3 cm der Fliegenschnur und verklebt diese Montage. Am elegantesten ist eine Kombination beider Methoden.
Heute werden fast alle Fliegenschnüre mit bereits montierten Schlaufen geliefert (sogenannte Loops). In diese kann ein Vorfach einfach eingeschlauft oder angeknotet werden. Besser als diese Loops ist jedoch eine selber gefertigte Schlaufe: man entfernt ein paar cm der Fliegenschnurummantelung, formt aus der nun freiliegenden "Seele" eine Schlaufe, vernäht diese doppelt, sichert sie mit Sekundenkleber, umwickelt sie mit Bindegarn und bestreicht die fertige Bindung zum Schluss mit Softex oder Aquasal. Mit ein wenig Übung erhält man so perfekte, leichte und haltbare Schlaufen. Noch schneller geht es unter Verwendung eines „Schlaufen-Kits“: mit Hilfe eines Schrumpfschlauches, einer kleinen Schere und eines Feuerzeuges lassen sich in minutenschnelle haltbare Schlaufen schweißen, Schussköpfe verbinden und defekte Fliegenschnüre (bis zu einem gewissen Grad) wieder reparieren.
An das hintere Ende der Schnur kommen, je nach Bedarf, 50 bis 250 Meter sogenanntes Backing (Nachschnur). Das Backing dient in erster Linie als Garantie, falls wirklich 'mal ein großer Fisch die gesamte Fliegenschnur abzieht und es nun an die Reserven geht. Außerdem dient es zum Unterfüttern der Schnur, damit diese die Spule ordentlich füllt und nicht in zu engen Windungen auf der Spule liegt (=> Memory-Effekt).
Fliegenschnurpreise liegen zwischen Dreißig und Einhundertdreißig Euro.
2. Watbekleidung:
Nachdem wir Rute, Rolle und Schnur besprochen haben, nun noch einige Worte zur restlichen Ausrüstung. Jeder Angler muss sich mit dem Thema Bekleidung / Watbekleidung befassen, so auch wir Fliegenfischer. Bei der Watbekleidung gibt es im Handel eine fast unüberschaubare Auswahl an PVC, Kautschuk, Neopren und atmungsaktiver Ware. Was der Fliegenfischer nun davon benötigt, richtet sich generell nach den zu befischenden Gewässern. Grundsätzlich sollte die Regel gelten: Weniger waten ist mehr!
Fischt man an einem kleinen Niederungsfluss, sind in der Regel die guten alten Kautschuk-Watstiefel absolut ausreichend. An größeren Gewässern, wo häufiges und tiefes Waten erforderlich ist, oder auch generell als Zeckenschutz, leisten die neuen atmungsaktiven (Goretex etc.) Wathosen sehr gute Dienste, vorausgesetzt natürlich, dass man die passende Fleece-, bzw. Mikrofaserunterwäsche trägt und so die Körperfeuchtigkeit auch vom Körper weg transportiert werden kann. Bei kaltem Wasser sind hier manchmal schon ein bis zwei dicke Fleece-Unterhosen übereinander erforderlich, um sich nicht zu unterkühlen, denn diese Wathosen besitzen keine Isolation wie z.B. solche aus Neopren. Der Ostseefischer oder Dauertiefwater wird deshalb auf seine Neoprenwathose nie verzichten wollen, warum auch - so out ist sie noch lange nicht, wie es von manchen Leuten behauptet wird. Den besten Tragekomfort bieten 3mm-Modelle. Auch hier ist die entsprechende Unterbekleidung wichtig.
Ob man nun ein Modell mit angesetzten Stiefeln oder mit Füßlingen für das Tragen von Watschuhen bevorzugt, ist Jedermann selbst überlassen. Für die Modelle mit Stiefeln spricht die einfache Handhabung: Einfach hereinschlüpfen und fertig. Für die Modelle mit den separaten Watschuhen sprechen ganz klar der bessere Stand im Gewässer und die besseren Laufeigenschaften. Dafür nimmt man den Mehraufwand beim An- und Abkleiden in Kauf. Für die meisten Gewässer mit kiesigem Boden sind Filzsohlen zu empfehlen. Auch die heute angebotenen Gummiprofilsohlen mit Spezialprofilen gewährleisten meistens einen sicheren Stand. Ob man Filz- oder Gummisohlen und diese mit oder ohne Spikes-Besatz verwendet, obliegt neben den gewässertechnischen Gegebenheiten den Sicherheitsempfinden jedes Fliegenfischers selbst. Auch Watschuhe mit Schnellwechselsohlen sind eine sehr gute und inzwischen ausgereifte Sache, denn so kann man sich rasch an unterschiedliche Gewässergründe anpassen.
Sehr nützlich für wechselnde Wetterverhältnisse ist eine atmungsaktive Watjacke. Derart ausgerüstet, "juckt" einen der Regenschauer oder sogar der Dauerregen wenig.
Watstiefel bekommt man im Handel ab etwa Fünfzig Euro aufwärts, atmungsaktive Wathosen ab Einhundertfünzig bis über Eintausend Euro, Neoprenwathosen ab etwa Einhundert Euro aufwärts und für eine gute Watjacke muss man zwischen Einhundertfünfzig und Siebenhundert Euro anlegen.
3. Zubehör:
Was benötigt der Fliegenfischer denn noch so alles? 
Fangen wir an mit einem zünftigen und wasserdichten Hut und für die Augen und das Gewässer-Lesen natürlich einer hochwertigen Polarisationsbrille
An der Weste sollte ein Hakenlöser (Aterienklemme) und ein Schnurclip befestigt sein. In den Taschen der Weste verstauen wir die Fliegendosen, Fliegenfett, Vorfachschnüre, Bandmaß, Bissanzeiger für das Nymphenfischen, Fischtöter, Messer und eine Dose mit kleinen Löchern für das Aufnehmen der nassen Fliegen, sofern man von dem Schaffellstück, welches die meisten Westen für das Aufnehmen gebrauchter Fliegen besitzen, nicht andauernd und unbemerkt seine (widerhakenlosen) Fliegen verlieren möchte.
Ferner benötigen wir einen Watgurt, an manchen Gewässern einen Kescher und ev. einen Fischkorb, wenn man Fische mitnehmen möchte.

Wie oben schon ausgeführt, möchte ich die jeweiligen Themen hier nur anreißen. Deshalb wird das Kapitel "Gerät" an dieser Stelle beendet. Zur weiteren Vertiefung empfehle ich die Lektüre eines guten Fachbuches (=> siehe Rubrik "Bücher").

Nun kommen wir zu den Grundlagen Fliegenwerfen und Anbietetechniken.


Grundlagen: Fliegenwerfen und Anbietetechniken:
Auch beim Fliegenwerfen macht nur die jahrelange Übung den Meister. Jedoch ist es ohne Probleme möglich, das Fischen mit der Fliege innerhalb einer Saison so gut zu lernen, dass man in der Lage ist, viel Spaß an dieser herrlichen Sportart zu haben und Fische zu fangen.
Voraussetzung dafür ist die helfende Hand eines Fliegenfischerfreundes und/oder der Besuch eines Fliegenfischerkurses und nicht zuletzt das Studium geeigneter Literatur oder auch das Anschauen eines Lehrvideos.
In den folgenden Abschnitten möchte ich einige allgemeine und hoffentlich nützliche Ausführungen zu Technik, Wurf und Praxis geben.
Ein paar Worte zur Technik:
Fliegenfischen ist eine Pirschangelart. Der Fliegenfischer macht den Fisch durch dessen Steigen (Nahrungsaufnahme an der Gewässeroberfläche), durch direkten Sichtkontakt oder durch vermutete Standplätze ausfindig.
Beim Fischen mit einer Trockenfliege muss diese je nach Tiefe und Strömungsverhältnissen des Gewässers etwa 50 cm bis 4 Meter vor dem Fisch unverdächtig präsentiert werden und mit der Strömung gleichmäßig auf den Fisch zutreiben.
Beim Fischen mit der Nymphe lässt man diese üblicherweise oberhalb des Fisches abtauchen, so dass sie, wenn sie auf Höhe des gesehenen oder auch des vermuteten Fisches kommt, die richtige Tiefe erreicht hat, um als etwas Fressbares wahrgenommen zu werden. Eine sehr erfolgreiche, aber nicht ganz leichte Methode beim Fischen mit der Nymphe ist auch, diese kurz vor dem Fisch leicht aufsteigen zu lassen.
Eine weitere Variante ist das Fischen mit dem Streamer. Der Streamer wird quer Fluss über oder stromab ausgeworfen und mit zupfenden oder ruckenden Bewegungen eingeholt. Das Streamerfischen ist an sich kein "Fliegenfischen" im klassischen Sinne mehr, da Streamer Beutefischchen nachahmen sollen oder reine Reizfliegen sind. Deshalb ist das Streamerfischen jedoch nicht minder interessant und oft sehr spannend.
Fliegenwerfen:
Der Überkopfwurf: Der am weitesten verbreitete Wurf ist der Überkopfwurf. Für die ersten Wurfversuche ist ein Rasen gut geeignet, besser ist freilich das Ufer eines Sees. Die folgenden Erläuterungen gelten für Rechtshänder, Linkshänder müssen entsprechend "umdisponieren". Beidhändig werfen können leider nur wenige begnadete Fischer (wie ich :-)). 
Die unten gezeigten Skizzen sollen den Ablauf des Wurfes etwas verdeutlichen.

Die Rute wird nun in die rechte Hand genommen, die linke Hand hält die Schnur fest. Zuerst ziehen wir 6 bis 8 Meter Schnur von der Rolle, fädeln Vorfach und Schnur durch die Ringe und legen die Schnur vor uns ab (1).
Nun wird diese Schnur mit einem kurzen, energischen Schwung der Rute nach hinten befördert, die Rute stoppt etwa bei 11 Uhr (2). Es ist sehr wichtig, diesen Ablauf zu trainieren. Denn wenn wir uns angewöhnen, die Rute beim Rückschwung weiter nach hinten unten als 11 Uhr zu senken, werden die Würfe nicht rund und später beim Fischen ärgern wir uns dann des öfteren über abgerissene Fliegen und Hänger beim Rückschwung. 
ALSO: dieses Timing einprägen !
Am Ende der Rückwärtsbewegung warten wir einige Zeit, am besten drehen wir den Kopf nach hinten sehen zu, wie sich die Leine streckt. In dem Augenblick, wo die Leine ganz gestreckt ist, beginnen wir den Vorwärtswurf (3).
Dieser Vorschwung verläuft in einer kurzen Ruckphase von 11 bis 1 Uhr und beim Ausrollen der Leine senken wir die Rute langsam auf 3 Uhr ab. Die Schnur sollte nun gerade vor uns liegen (4).
Diese Übung wiederholen wir einige Male, bis sie "sitzt". Dabei achten wir besonders auf die präzise Einhaltung der Wurfphase und das Strecken der Leine. Später verlängern wir die Schnur auf etwa 10 Meter und versuchen nun auch, diese Länge über einige Vor- und Rückschwünge sauber in der Luft zu halten. Wir legen nicht zuviel Kraft in die Wurfbewegungen, sondern arbeiten mit Handgelenk und Unterarm, die restliche Arbeit sollte die Rute erledigen. Außerdem ist es hilfreich, beim Werfen eine "Olive" zu formen, das heißt, den Rückschwung mit leicht seitlich gehaltener Rute und den Vorschwung senkrecht über Kopf auszuführen. Dieses gut trainiert, vermindert von vornherein beim späteren Fischen ein allzu häufiges Verfangen der Fliege im Vorfach in lästige Knotenbildung im selbigen.
Wenn dieser Ablauf soweit klappt, steht einem ersten Gang ans Fischwasser eigentlich nichts mehr im Wege.
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Der Rollwurf (Skizze unten) ist eine weitere Wurfvariante. Dieser Wurf erfordert immer eine Schwimmschnur und kann nur am Wasser trainiert werden. Der Rollwurf wird benötigt, wenn für einen Überkopfwurf hinten kein ausreichender Platz für den Rückschwung zur Verfügung steht. Diesen Wurf können wir von einem nicht zu hohen Ufer oder besser im Wasser stehend, ausüben.
Zuerst werden etwa 10 Meter Schnur normal stromab ausgeworfen (1). Am besten funktioniert der Rollwurf in Fließgewässern. Jetzt führen wir die Rute bis etwa 10 Uhr zurück, die Rute wird nach hinten in eine gewinkelte Stellung gebracht, so dass die Schnur einen leichten Halbmond neben uns bildet (2, 3). Anschließend erfolgt ein kräftiger Vorwärtsschwung (4) bis in die senkrechte Form, so dass die Schnur in einer großen Schlaufe über das Wasser rollt (5), dies sich bis auf das Vorfach überträgt, welches sauber ausrollt (6). Das Funktionieren des Rollwurfes ist nur durch die Reibung zwischen Schnur und Wasseroberfläche möglich. 
Durch den erzeugten Druck beim Vorwärtsschwung ist man durch Nachschießen lassen der Schnur in Pos. (4) und (5) in der Lage, eine Schnurverlängerung zu erzielen.

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Es gibt noch diverse weitere Wurfarten, Trickwürfe und spezielle Abwandlungen, ich möchte es an dieser Stelle jedoch bei den Obigen belassen. Weiterführende Informationen erhaltet Ihr in vielen guten Büchern, Videos und beim Besuch eines Wurfkurses.

Fliegenbinden und Insektenkunde:
Nun einige Worte zu den "Ködern" des Fliegenfischers: den Fliegen.
Unsere Fliegen im klassischem Sinne imitieren Wasserinsekten. Dies sind zum Beispiel verschiedene Eintags- und Steinfliegen, versch. Mückenarten wie Zuck- und Kriebelmücken, Köcherfliegen, Flohkrebse, diverse andere Arten, sowie verschiedene Landinsekten (wie Fliegen- und Käferarten).
Diese Insekten werden je nach Vorkommen und Lebensweise im Nymphen (Larven) -stadium oder als Trockenfliegen (fertiges Insekt) gebunden und den Fischen angeboten. Dazwischen gibt es unzählige Facetten. Nassfliegen können verschiedene Stadien darstellen und sind oft schon mehr Reizfliegen in Richtung Streamer.
Streamer wiederum sollen Brut- und Kleinfischchen imitieren, haben also eigentlich mit dem klassischen Fliegenfischen wenig zu tun, bieten aber oft eine sehr reizvolle Fischerei.
Tipp: Viele Fliegen nebst Bindeanleitungen und Fotos findet Ihr in der Rubrik: "Fliegen-Lexikon".

Fliegen selber binden.
Eine Herausforderung für den kreativen Fliegenfischer ist es, seine Fliegen nach diversen Vorlagen oder seinen eigenen Vorstellungen selber zu binden. Wie kann man seine Leidenschaft intensiver ausleben, als durch die Herstellung von selbst gebundenen Trockenfliegen, Nymphen, Streamern, Lachsfliegen und Landinsekten und dem späteren, erfolgreichen Einsatz dieser Muster am Fischgewässer.
Inzwischen wird es weltweit wohl einige Tausend verschiedene Fliegenmuster mit den sonderlichsten Namen geben. Ein guter Fliegenfischer muss jedoch keine Hunderdschaften von Fliegen mit sich führen, sondern kommt an seinem Gewässer mit nur wenigen Mustern in verschiedenen Größen aus! 
In den letzten Jahrzehnten hat sich das Fliegenbinden dahingehend verändert, dass, insbesondere durch die Weiterentwicklung synthetischer Fliegenbindematerialien, eine Vielzahl von neuen und speziellen Fliegenmustern entstanden sind. Es gibt heute tatsächlich fast jede Möglichkeit, ein Insekt so täuschend echt zu imitieren, dass vielleicht sogar ein echtes, paarungswilliges Insekt darauf hereinfallen würde.
Es sei jedoch klargestellt, dass solch eine perfekte Nachbildung des Originals für das praktische Fischen absolut nicht erforderlich ist. Es reicht völlig, wenn die wichtigsten Merkmale vorhanden sind.
Heute gibt es eine Menge versierter Fachliteratur in deutscher und englischer Sprache, es gibt Videofilme und Kataloge, die auf alle Belange des Fliegenbindens eingehen.
Bei der Zusammenstellung der eigenen Materialsammlung zum Fliegenbinden sollte man sehr sorgfältig überlegen, was man für den Anfang benötigt. Tut man das nicht, hat man schnell eine Fülle von teuren Materialien angehäuft, die man jedoch in seinem Leben nicht "verbinden" kann !
Deshalb gebe ich nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Werkzeuge und Materialien zum Fliegenbinden.
Werkzeuge:
Der Bindestock: Er hält den Fliegenhaken sicher und ist in unzähligen Ausführungen zu bekommen, mit Schraubklemme für die Tischplatte oder schwerer Bodenplatte zum Hinstellen. Die Preise liegen je nach Qualität, Ausführung und dem eigenem Geldbeutel zwischen 20 und 1500 EUR. In der Nähe des Bindestockes sollte ein kleines Abfallkörbchen angebracht werden. Für den Beginner reicht ein preiswerter Bindestock völlig aus.
Zwei gute Scheren. Eine Grobe für das Schneiden von Drähten und eine Feine für das Abschneiden von Bindematerialien, Fäden, etc. Kosten zwischen 6 und 30 EUR. Für letztere Arbeiten kann auch ein Skalpell benutzt werden.
Mehrere Spulenhalter (Bobbins) zum Aufnehmen der verschiedenen Bindegarnspulen. Auch hier gibt es verschiedene Größen und Ausführungen. Gut geeignet sind jene mit einem Keramikeinsatz, weil bei diesen der Bindegarn weniger oft ausfranst und reißt. Kosten zwischen 3 und 20 EUR.
Eine Hechelklemme. Hiermit wird die Hechel beim Umwinden des Hakens angefasst. Wiederum in diversen Ausführungen erhältlich. Kosten von 3 bis 16 EUR.
Der Knotenbinder, auch "Whip Finisher" genannt. Hiermit wird beim Abschluss der Fliege der Kopfknoten gewunden. Je nach Ausführung zwischen 3 und 15 EUR zu haben.
Einen Haaraufstoßer. Dieses Teil wird benötigt, um Tierhaare mit den Spitzen auf gleiche Länge zu bekommen. Preis zwischen 6 und 20 EUR.
Als weitere wichtige Werkzeuge solltet Ihr noch besorgen:
- eine gute Pinzette
- eine oder verschiedene Nadeln ( als Dubbingnadel und Lacknadel )
- einen Einfädler ( zum Fadeneinfädeln in den Spulenhalter )
- etwas Klettverschlussband ( zum Dubbing aufrauhen )
- einen Hechelschoner ( verhindert das Einwickeln von Fibern beim Kopfknoten )
- einen Satz Flügelbrenner ( zur Herstellung von versch. Flügeln )
- einen Dubbingspinner ( zum Herstellen von Dubbingsträngen)
Material:
Mit diesen Grundliegenden Materialien sollten wir vorerst auskommen:
Lack, Bleidraht, versch. Haken, Bindegarn in versch. Farben und Stärken, Box mit versch. Dubbing, Gold-, Silber-, und Kupferdraht, Gold- und Silbertinsel, Hahnenbälge (es müssen keine teuren "Nobelbälge" sein - preiswerte indische Bälge tun nicht nur für den Anfang sehr gute Dienste) in Blue Dun, Grau, Braun, Schwarz, versch. Federn und Fellstücke, vergoldete Messingperlen, Pfauengras.
Diverse weitere künstliche und natürliche Bindematerialien findet man in den prächtigen Katalogen der einschlägigen Fachhändler/Versender. Dort deckt man sich je nach den zu bindenden Mustern ein - irgendwann hat man aber sowieso von Alledem zu viel, nur das eine spezielle Material oder die eine spezielle Farbe oder Hakenart/ -größe fehlt... immer! Glaubt mir, ich weiß von was ich spreche!
Link-Tipps zum Thema
- Teil (1) unserer ausführlichen Serie "Fliegenbinden Grundlagen" (Bindewerkzeuge und Basis-Materialien) findest du hier: Hier Klicken
- Teil (2) unserer ausführlichen Serie "Fliegenbinden Grundlagen" (Natürliche & künstliche Bindematerialien) findest du hier: Hier Klicken
- Teil (3) unserer ausführlichen Serie "Fliegenbinden Grundlagen" (Trockenfliegen) findest du hier: Hier Klicken
- zahlreiche ausführliche Fliegenbindeanleitungen findest du u. a. hier: Die Fliegenbinden-Special-Seite!
- viele aktuelle Fliegenbindethemen werden hier diskutiert: zum Board: Fliegenbinden & Insektenkunde
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Fliegenruten selber bauen:
Viele Fliegenfischer binden inzwischen nicht nur ihre Fliegen selbst, sondern gehen noch ein Stück weiter und bauen sich ihre Fliegenrute nach Wunsch aus Einzelteilen selbst zusammen. Die Vorteile sind nicht sofort und klar zu erkennen, gibt es doch heute im Handel eine derartige Fülle verschiedener Fliegenruten in allen Ausstattungen und Preislagen, dass der Ankauf einzelner Komponenten und Werkzeuge sowie der sich manchmal über Wochen hinziehende Eigenbau (in den wenigen Freizeitstunden, die einem täglich oder wöchentlich bleiben) einer Rute nicht lohnend erscheint. Hier verhält es sich jedoch wie mit vielen anderen Bereichen in unserem (und vielen anderen...) schönen Hobbys auch: Das Fischen (und Fische fangen) mit einer Selbstgebauten macht einfach viel mehr Spaß und ist etwas ganz Besonderes ...
Dirk Janßen beschreibt für uns nachfolgend in einfacher und leicht verständlicher Form den Selbstaufbau einer Kohlefaserrute. Über den Selbstbau von gespließten Fliegenruten möchte ich mich an dieser Stelle nicht auslassen - dies ist mit sehr viel Handarbeit und Hintergrundwissen verbunden und würde den Rahmen einer kurzen Fliegenfischen-Einführung sicher sprengen. In www.fliegenfischer-forum.de und im Board finden Sie außerordentlich viele weitere Beiträge und Informationen - auch in Sachen Gespließte. HIER gehts zum Rutenbaubericht...

Die "10 Gebote" des Fliegenfischens. Einige praktische und ethische "Regeln"
Die nachfolgenden "Gebote" sollen einige grundsätzliche und nützliche Verhaltensweisen des FLIEGENFISCHERS darstellen - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und natürlich ist nicht alles bitterernst gemeint. Es ist die "Essenz fliegenfischereilicher Erfahrungen", zusammengestellt von Peter Olbrich, Jens ?, Ralf ?, Mario Mende, Helmut Herrmann, Lutz Sander, Templedog, Friedemann Franz und meiner Wenigkeit. Die wichtigsten Grundregeln sollten immer sein: "Du sollst Achtung und Respekt vor dem Fisch, seinem Wasser und seinem Lebensraum haben," und "Sei glücklich, wenn du überhaupt die Möglichkeit hast, um fischen zu gehen. Nutze diese Zeit."
Du sollst nicht -
- Fische dort anfischen, wo von vornherein sicher ist, dass Du sie nicht landen kannst
- im "Kindergarten" fischen (d.h. in Flachwasserbereichen, wo fast ausschließlich Jungfische stehen)
- ohne zu fragen im Angelbereich anderer Angler herumfischen (Absprache hilft immer, Mindestabstand sollte 50 Meter sein)
- mit widerhaken-bewehrten Fliegen fischen
- vorsätzlich mit Schnurstärken fischen, die den Drill des Fisches unnötig verlängern (Regel: so dick wie möglich und so dünn wie nötig)
- mehr Fische entnehmen, als dem Gewässer zuträglich ist (Merke: Du bist nicht der einzige, der Fische entnimmt)
- den Erfolg des Angeltags nur in zählbarer Beute sehen
- die Zwänge und den Erfolgsdruck des Alltags mit ans Fischwasser tragen
- glauben, dass kostspieliges Gerät automatisch einen guten Fliegenfischer ausmacht
- vermeintlich erfolgsträchtige Fangstellen stundenlang "besetzen"
- vergessen, dass es oft die Arbeit anderer ist, die Dir erst ein erlebnisreiches Fliegenfischen ermöglicht
- unnütz im Gewässer waten: Du zertrittst mit jedem Schritt Leben (und die Nahrung der Fische!)
- Deinen Angelplatz wie eine Müllhalde hinterlassen 
- beim Waten im Gewässer Mut mit Leichtsinn verwechseln
- offensichtlich laichende oder laichwillige Fische anfischen
- Kollegen, die mit anderen (erlaubten) Methoden fischen, herablassend behandeln, sondern diese akzeptieren
- nie auf Anfänger oder schlechter ausgerüstete Sportsfreunde herab schauen, sondern diesen hilfreich zur Seite stehen
- an "Alten Hasen" vorbeigehen, ohne bei diesen freundlich Tipps und Tricks abzuschauen (oder schau ins Fliegenfischer-Forum!)
- auftreten wie eine wilde Hammelherde, wenn Du zusammen mit Freunden fischst 
- Dein (auf laut) eingeschaltetes Handy mit ans Wasser nehmen 

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Kontakt, Impressum & wichtige rechtliche Hinweise
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